MRNA-Disput: Slowakei-Gesundheitsministerin tritt ab

8. Oktober 2024von 2,4 Minuten Lesezeit

Die slowakische Covid-Aufarbeitung empfiehlt, die Impfstoffe vom Markt zu nehmen. Das hat nun zum Rücktritt der Gesundheitsministerin geführt.

Robert Fico, der Premierminister der Slowakei, hat angekündigt, eine strenge Untersuchung der Covid-Politik zu unternehmen. Für viele Beobachter war die Gesundheitsministerin ein Problem am Weg zu diesem Prozess. Zuzana Dolinková kommt vom EU-affinen Koalitionspartner HLAS und unterstützt das orthodoxe Covid-Narrativ. Nun hat sie, am Tag nach der Veröffentlichung des Covid-Berichts, ihren Rücktritt bekannt gegeben, weil die Regierung „Impfgegner“ unterstütze und mRNA stoppen will.

Brüche in Koalition

Dolinková, eine Juristin, meint, dass die Positionen der Regierung keine „wissenschaftliche Grundlage“ haben würden, wie sie auf einer Pressekonferenz am Freitag bekanntgegeben hat. Der Hauptgrund ist Peter Kotlár, der die Untersuchung der Covid-Politik leitet. Er ist ein bekannt Impf- und mRNA-Kritiker des Landes. TKP hat über die Bestellung von Kotlár berichtet. Er hielt damals fest, dass es „keine Pandemie“ gegeben habe. Am Donnerstag hat er seinen Bericht vorgestellt.

Darin wird festgehalten, dass die Pandemie unter anderem ein „bioterroristischer Akt“ und eine „erfundene Operation“ gewesen sei. Das berichtet Politico. Kotlar kommt vom Koalitionspartner SNS, der national-populistischen Partei. Im Bericht empfiehlt er der Regierung, die Impfung mit mRNA-Impfstoffen einzustellen. Zudem müsse die Slowakei beide Teile der WHO-Reform (Pandemievertrag und neue Gesundheitsvorschriften) ablehnen und sich weigern, das globale Pandemie-Abkommen sowie die aktualisierten Vorschriften der Weltgesundheitsorganisation zu unterzeichnen.

Das slowakische Gesundheitsministerium hatte sich nicht ausdrücklich zu dem Bericht geäußert, erklärte aber am Donnerstag in einem Statement, das im Parlament verlesen wurde, „dass es sich stets auf wissenschaftliche Fakten und Erkenntnisse stützt“.

„Das Gesundheitsministerium hat Maßnahmen ergriffen, um das Impfnetz zu erweitern. Die Anmeldung zur Impfung ist freiwillig und das Ministerium möchte allen Einwohnern der Slowakischen Republik die Möglichkeit geben, sich impfen zu lassen“, hieß es. Sie will die mRNA-Impfungen nicht beenden.

Der offene Disput innerhalb der Regierung hat nun also zum Rücktritt der Gesundheitsministerin geführt. Sie erklärte, dass sie nicht genug Unterstützung spüren würde. Jedoch erhält sie Unterstützung von mehreren Ärzteverbänden und auch vom Präsidenten Pellegrini. Wieder einmal zeigt sich, dass die Hausmacht Ficos nicht wirklich vorhanden ist.

Fico war während der Covid-Jahre kritisch gegenüber Masken, Impfungen und Lockdowns. Manche seiner Reden, damals als Oppositionsführer wurden weltweit bekannt. Zur Aufarbeitung sagte er vor einigen Monaten:

„Die slowakische Öffentlichkeit braucht einfach eine Antwort auf die Frage, warum die Menschen mit verschiedenen experimentellen Impfstoffen ohne jegliche Tests geimpft wurden, warum alle möglichen Medikamente in die Menschen gepumpt wurden … und was während des Covid tatsächlich geschah.“

Unbequeme Antworten werden aber wohl von der linksliberalen Zivilgesellschaft vehement abgeschmettert.

Bild „Slovaks in masks.“ by young shanahan is licensed under CC BY 2.0.

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8 Kommentare

  1. Jan 9. Oktober 2024 um 19:23 Uhr - Antworten

    Gute Nachricht! Ich denke, die kritische Sicht ist völlig gerechtfertigt.

    Wir haben es uns seit 2000 Jahren so ausgemacht, dass wenn ein begründeter Verdacht besteht, Festnahmen erfolgen und die Beschuldigten sich verteidigen dürfen. Das sollte man beibehalten.

    Und bei Verdacht von Risiken sind völlig wirkungslose Spritzen auszusetzen, auch wenn der Mainstream schäumt. Die Leute können sich ja gern selbsttätig Benzin und Arsen injiziieren. Ich fürchte, das wäre gesünder als die Suppe!

  2. Jurgen 8. Oktober 2024 um 21:12 Uhr - Antworten

    Die kann ja jetzt zum RKI oder zum PEI gehen. Die nehmen die da mit Kusshand. Verblendete Narren allenthalben.

  3. triple-delta 8. Oktober 2024 um 15:36 Uhr - Antworten

    Bitte nicht immer den Begriff „linksliberal“ irreführend falsch verwenden. Das ist nur in der Sprache des Imperiums das Synonym für faschistoid.

  4. Sabine Schoenfelder 8. Oktober 2024 um 13:48 Uhr - Antworten

    „Dolinková, eine Juristin, meint, dass die Positionen der Regierung keine „wissenschaftliche Grundlage“ haben würden“, 👉 so spricht „die Krankheitsministerin eines Landes über eine GIFTPLÖRRE, die unerforscht unter Mißachtung und Abschaffung des Arzneimittelgesetztes mittels eines undemokratischen, scheinpandemisches Vorwands übergriffig auf den Markt geworfen wurde. ZUR ZWANGSINKORPORATION.
    Nicht mein Humor. 🤮👎🏽😖
    Die Süße kriegt entweder einen hohen Posten in der EU oder eine internationale „Anerkennung“ frei nach Billy Wilder: „Preise sind wie Hämorrhiden. Irgendwann bekommt sie jedes Arschloch.“

    • Sabine Schoenfelder 8. Oktober 2024 um 13:53 Uhr - Antworten

      ..möchte Wilder n i c h t falsch zitieren…..es sind HÄMORRHOIDEN…..sorry Billy.

    • triple-delta 8. Oktober 2024 um 15:35 Uhr - Antworten

      Jura hat ja auch nichts mit Wissenschaft zu tun, auch wenn es gern zu den Geisteswissenschaften gezählt wird.

    • W. Baehring 8. Oktober 2024 um 18:24 Uhr - Antworten

      Liebe Sabine,
      wählen Sie doch nicht immer so drastische Worte der Verachtung für diese Unglücklichen.
      Es ist nämlich einerseits faszinierend zu beobachten, wie sich gerade innerhalb der deutschen Regierung mit ihren weisungs(un)gebundenen Behörden, „(un)abhängigen Beratern“ und „Experten aus DER (natürlich lobbyfreien) Wissenschaft“, aber auch bei Regierungen anderer europäischer Länder Neurosen wie z.B. kognitive Dissonanz und freud´sche Projektion geradezu epidemisch ausgebreitet und manifestiert haben. Inzwischen hängen sich die verdienten Aktivisten des Volkes schon (wieder) gegenseitig die Orden für ihre Verdienste an der Volksgesundheit und für „unsere“ Demokratie sowie ihren „couragierten Kamf gegen Hass und Hetze“ während der Corona-Krise um. Ich hab gerade ein Déjà vu. Das muß irgendwie mit meiner doch recht langen DDR-Vergangenheit zusammenhängen. Es ist natürlich auch gut möglich, dass ich gerade wegen dieser langen DDR-Vergangenheit erst noch lernen muß, wie „unsere“ Demokratie wirklich funktioniert und wie man sich darin Verdienste erwirbt, die mit höchsten staatlichen Auszeichnungen dekoriert werden.
      Die Spezies der roten und grünen politischen Aktivisten scheint jedenfalls von dieser o.g. Epidemie besonders betroffen zu sein und verdient deshalb unser Verständnis und Mitgefühl. In diesem Zusammenhang ist für sie eine Aufarbeitung einschließlich Findung der Schuldigen ja auch „wahnsinnig toxisch“ und „demokratiegefährdend“ und sollte, wenn überhaupt, nur unter der Prämisse stattfinden, dass sie „gut gemacht“ ist (Wort-Zitate Alena Buyx). Soll heißen, dass keine Schuldigen benannt werden dürfen, weil man dann ja zwangsläufig selbst unter den Schuldigen wäre. Ganz so weit geht also die Realitäts-Verzerrung bzw. Verleugnung doch nicht. Der Überlebenswille ist noch vorhanden.
      Andererseits ist es natürlich weniger faszinierend oder geradezu erschreckend, wenn man feststellen muß, dass genau diese Spezies immer noch einen Großteil der Abgeordneten in den Regierungen stellt und u.U. über das Schicksal eines ganzen Volkes mitentscheidet.

  5. Leontinger 8. Oktober 2024 um 13:14 Uhr - Antworten

    In Österreich müsste die gesamte Regierung abtreten, zusammen mit den ganzen Impfpflichtbefürwortern. Das heißt alle Poltiker außer Blau MFG Liste Madelene Petrowic!

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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