Wurde SPD-Bundestagsvizepräsident vergiftet?

20. August 2024von 3,7 Minuten Lesezeit

Der Tod des Lockdown-Kritikers Thomas Oppermann ist mittlerweile fast vergessen. Bald ist der plötzliche Todesfall vier Jahre her, Wolfgang Wodarg hat nun über brisante Hintergründe gesprochen.

Rund um den Tod des des damaligen Bundestagsvizepräsidenten Thomas Oppermann (SPD) im Oktober 2020 gibt es neue hochbrisante Indizien. Wolfgang Wodarg vermutet, dass dahinter eine Vergiftung stecken könnte. Ermittelt wird von der Staatsanwaltschaft nicht.

Auslöser ist ein jüngstes Interview des Magazins Multipolar mit Wodarg. Chefredakteur Paul Schreyer und einer der wichtigsten Investigativjournalisten Deutschlands spricht von „sehr brisanten“ neuen Entwicklungen. Wirkliche Klarheit über die Todesursache gibt es auch für die Öffentlichkeit bis heute nicht.

Multipolar meldet am Dienstag:

Der langjährige SPD-Politiker Wolfgang Wodarg nannte am Montag (19. August) im Interview mit Multipolar bislang unbekannte Details zum Tod des damaligen Bundestagsvizepräsidenten Thomas Oppermann am 25. Oktober 2020. Wodarg habe „die Situation so berichtet bekommen“, dass Oppermann wenige Minuten vor einem Live-Auftritt im ZDF „in der Maske war, also geschminkt wurde für den Auftritt“, dass er „dann einen Kaffee angeboten bekommen hat, einen Kaffee getrunken hat und dass er dann tot zusammengebrochen ist.“ Anschließend sei keine Polizei gekommen und es sei auch „nicht besonders gründlich nach einer Todesursache geforscht“ worden, so der ehemalige Fraktionskollege. Seine Schlussfolgerung: „Für mich sieht es so aus, als wenn er vor dem Auftritt vergiftet wurde.“ Die Staatsanwaltschaft hätte aktiv werden müssen, doch „das ist sie nicht“, betonte Wodarg. Multipolar konnte diese Informationen durch ein Gespräch mit der Person bestätigen, der sich der Augenzeuge anvertraut hatte.

Oppermann hatte sich in den Tagen vor seinem Tod vehement gegen einen weiteren Lockdown gewandt, der am 2. November dann ausgerufen wurde. Gegenüber dem SPIEGEL hatte er im Oktober erklärt, er rechne „mit weiteren Gerichtsentscheidungen, die Corona-Maßnahmen aufheben.“ Der „Aktionismus der Landesregierungen“ produziere „wenig durchdachte Einzelmaßnahmen“, die „gegen das Prinzip der Verhältnismäßigkeit oder den Grundsatz der Gleichbehandlung verstoßen“ würden. Er kritisierte Diskussionen „hinter verschlossenen Türen im Kanzleramt“ und forderte wenige Tage vor seinem Tod „eine offene Generaldebatte im Bundestag“. Dort gebe es „keine Mehrheit für ein unspezifisches Beherbergungsverbot“, so der Politiker, der bis 2017 auch Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion war. Nur der Bundestag könne „durch eine offene Debatte und eine sorgfältige Abwägung für die notwendige Akzeptanz der notwendigen Maßnahmen sorgen.“ In einem weiteren Interview hatte Oppermann wiederholt: „Wir brauchen eine Debatte über die genaue gesetzliche Ermächtigung der Exekutive“. Dies sei „eine Frage der Rechtsstaatlichkeit“.

Sein Tod ereignete sich wenige Minuten, bevor er seine Überlegungen und Forderungen als Interview-Gast in der ZDF-Sendung „Berlin direkt“ einem Millionenpublikum erläutern konnte. Oppermann sollte dazu aus dem Göttinger Max-Planck-Institut live in die Sendung geschaltet werden. Der Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios, Theo Koll erinnerte sich, man habe „noch im Vorgespräch zur geplanten Schalte den wie stets professionellen und entspannten Politiker Thomas Oppermann erlebt.“ Der Journalist Hans-Jörg Vehlewald, der ihn nach eigener Aussage seit über 20 Jahren kannte, betonte, dass niemandem aus Oppermanns Umfeld etwas von einer Vorerkrankung bekannt gewesen sei.

Wodarg, der gegenüber Multipolar erstmals die Details des Todesfalls öffentlich machte, räumte ein, das habe ihn „damals sehr erschrocken“. Er „glaube schon, dass es da Leute gibt, die große Angst davor hatten“, dass Politiker wie Oppermann „die geplanten Aktionen stören“. Gegen den zweiten Lockdown im Herbst 2020 war es juristisch zu einer Klagewelle gekommen. Auch der Chef des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, Mario Ohoven, hatte die Bundesregierung im Oktober 2020 gewarnt: Der geplante neue Lockdown wäre ein „Todesstoß für Wirtschaft.“ Sollte die Bundesregierung das öffentliche Leben erneut zum Erliegen bringen, behalte er sich rechtliche Schritt vor. Er „glaube nicht, dass ein erneuter Lockdown vor dem Bundesverfassungsgericht Bestand hätte“, so Ohoven damals. Daher sei es „nicht nur legitim, sondern geradezu geboten, die Frage zu stellen, ob die Maßnahmen auch im Rechtssinne verhältnismäßig sind und damit im Einklang mit unserer Verfassung stehen.“

Zwei Tage nach dieser Aussage, am 31. Oktober 2020, starb auch Ohoven. Er prallte mit seinem Wagen gegen eine Autobahnbrücke. Laut Medienberichten war er „mit seinem Bentley auf der linken Spur der A44 unterwegs gewesen, als er aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über das Fahrzeug“ verlor. Auch in diesem Fall ermittelte die Staatsanwaltschaft nicht.

Bild © Superbass / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), 2017-12-18-Thomas Oppermann-hart aber fair-1313CC BY-SA 4.0

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10 Kommentare

  1. Informationsbefreier 20. August 2024 um 22:07 Uhr - Antworten

    Tod nach Impfung gilt ja auch als natürliche Todesursache. Bitte gehen Sie weiter, es gibt nichts zu sehen.
    Wer war das aber mit dem „Freitod“? Gab es nicht einen Politiker, der gesagt hatte, dieses ganze Corona-Theater wird uns finanziell ruinieren und daraufhin ist er gestorben? Ich meine, das wäre Oppermann gewesen. Aber die Geschichte hier klingt so gar nicht nach Suizid.

  2. Ed Uscho 20. August 2024 um 21:45 Uhr - Antworten

    Das scheint mir ja ’ne arge Räuberpistole zu sein.

  3. R.Fongern 20. August 2024 um 16:52 Uhr - Antworten

    Diese Tödesfälle von Politikern lassen tief blicken.Die Justiz wurde nicht tätig und wurde auch nicht auf die beiden Todesfälle angesetzt.
    Es lohnt sich meines Erachtens, diese ungekärten Fälle zu verfolgen mit aller Konsequenz. Straftaten verjähren nicht so leicht,deshalb muss recheriert werden.

  4. Georg Uttenthaler 20. August 2024 um 16:42 Uhr - Antworten

    Politiker, die sich als Sprachrohre für das Volk einsetzen, das sie gewählt hat und Politik für das „Volk“ machen wollen, leben sehr gefährlich. Wie wir vor Kurzem bei Trump gesehen haben, werden irgend welche „Abnormale“ geködert, um solche Taten zu vollbringen. Denen wird man „Geisteskrankheit“ nachweisen z.B. „ein angeborener Hass auf Republikaner“ und wird sie dann in den Knast für „abnorme Rechtsbrecher „entsorgen.

    Warum das Attentat auf Trump: Er will die Steuern auf 15% senken, er arbeitet gegen den „TIEFEN STAAT“ und will keine Kriege also „FRIEDEN“ haben und das geht gar nicht!!…. Das alleine genügt, sich ein „Todesurteil“ vom „Tiefen Staat“ einzuhandeln. (gerade vor unseren Augen abgelaufen!!!)

    Das Urteil ohne Richter war in der Vergangenheit weltweit „tausende mal“ gesprochen worden. (Kennedy, Haider, Ficso, Opermann, Ohoven….(natürlich gilt die Unschulds-Vermutung!!!.) Weil 0.10% der Bevölkerung soviel Geld verdient haben, dass sie sich die Macht der „HERRSCHENDEN KLASSE“ kaufen können, um 99.90% der Bevölkerung zu Sklaven machen zu können.

    Dazu werden „willfährige“ vor allem LINKE- Politiker und Medien eingespannt, um klare Fronten für die „herrschende Klasse“ zu schaffen.

    Wenn nun die 99.9% „Sklavenmasse“ kapieren würde, dass sie nur „NEIN“ sagen müßten,“wir machen da nicht mit“, und nich immer wieder diese „Rattenfänger“ wählen würden, würde dieser Ballon in wenigen Tagen zerplatzen und vor dem haben die WEF – Jünger eine „Riesenangst“.
    Spruch des Tages: „Wenn die Kleinen aufhören zu buckeln, hören die Herrschenden auf, zu herrschen“.

  5. bojownikruchuoporu 20. August 2024 um 14:48 Uhr - Antworten

    In der Tat heftig. Mir hat eine Bekannte vom seltsamen Tod des Arne Burkhardt erzählt. Finden konnte ich selbst nichts dazu. Aber das englische Wikipedia fördert ein interessantes Detail zu Oppermann hervor: Als der ehemalige Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy im Dezember 2014 vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages zu seinem Kauf von Kinderpornografie erschien, wurde er gefragt, ob ein Hinweis von Parteikollegen ihm Zeit gegeben habe, vor einer Polizeirazzia in seiner Wohnung und seinem Büro Beweise zu vernichten. Edathy sagte, hochrangige SPD-Mitglieder, insbesondere Oppermann, hätten gegen das Amtsgeheimnis verstoßen, als sie den Fall mit Kollegen und Mitarbeitern besprachen.[40] Während einer nichtöffentlichen Anhörung des Innenausschusses Anfang des Jahres hatte Oppermann bestritten, dass er oder einer seiner hochrangigen SPD-Kollegen Sebastian Edathy „indirekt oder direkt über die Ermittlungen oder unser Wissen darüber informiert oder sogar gewarnt“[41] habe.

  6. Glass Steagall Act 20. August 2024 um 14:03 Uhr - Antworten

    Die Angehörigen von Oppermann hätten rechtzeitig eine Autopsie durchführen lassen müssen! Vielleicht sogar von dem zur der Zeit noch lebenden Arne Burkhardt! Jetzt dürfte es zu spät sein und wir bewegen uns nur noch im Bereich von Spekulationen. Vielleicht wenn man noch einen vertrauenswürdigen Whistleblower findet. Nächstes mal gleich an die Autopsie denken!

    • Dorothea 21. August 2024 um 9:52 Uhr - Antworten

      Wahrscheinlich wäre eine Autopsie noch nachträglich möglich. Sofern nicht auf edle Staatskosten eingeäschert wurde.

  7. Dorothea 20. August 2024 um 13:37 Uhr - Antworten

    Plötzlich und unerwartet verstorben, bevor es Impftote gab:
    Thomas Oppermann
    Mario Ohoven
    Franz J. Klein
    Michelle Rivasi
    Kary Mullis ….
    All jene und mehr, prominente und wirkmächtige Stimmen mit medialer Mobilisierungskraft.
    Die zufälligen Tode der Corona Kritiker auf Radio München.

    • local.man 20. August 2024 um 19:11 Uhr - Antworten

      Und wieder sehen wir, dass dies alles genau genommen, keine Zufälle sein können.
      Es treffen stetig jene mit Macht etwas zu bewegen gegen den Willen der Machtsekte.

      Wenn man das liesst, er trinkt einen Kaffee und fällt tot um. Ja ok, Menschen sterben irgendwann, vielleicht auch mal genau so wie Herr Oppermann und auf natürliche Weise. Aber wie wahrscheinlich ist es, dann ausgerechnet, dann wenn auch ein Ohoven einen Unfall hat? Oder das jener Politiker aus Afrika, der den PCR Test auch an Motoröl und Papays mit dem gleichen Ergebnis der Infektion durchführen lies und feststellte das dieser Test halt Unsinn ist, sich nicht fügen wollte und dann verstarb?

      Warum treffen solche Ereignisse in Masse stetig diese Leute und nicht die Gegenfraktion in den passenden Szenarien?

      Man könnte auch die Frage stellen, warum der Willen der Bürger als Souverän 0 zählt. Warum auf Seiten wie Democracy App in mind. 95% der Fälle die Bürger genau andersrum entscheiden, bei allen den Themen die wirkliche Relevanz für unsere Leben haben, als die Politiker es tun und somit sich absolut gegen die Bürger stellen im Interesse von Minderheiten.

      Die Fragen warum Massen-Medien lügen, warum die Justiz mithilft Gesetze so zu gestalten, dass sie ins Bild der Niederhaltung passen…
      Warum laufen die Dinge auf der Welt bei den Fragen der Herrschaft irgendwie stetig gleich ab und zu Gunsten von Minderheiten?
      Die Liste der Fragen ist endlos, die Antwort darauf ist aber ziemlich kurz.. Wir leben in einer Machtpyramide und diese erzeugt eine Matrix und erschafft sich ihr System mit allen Mitteln und Wegen, versucht dabei aber durch Blendwerk und Verdunklung zugleich, unsichtbar zu bleiben..

  8. Jan 20. August 2024 um 13:07 Uhr - Antworten

    Da der volonté de la majorité der Meinung ist, ein funktionierender Rechtsstaat sei Räääächts! – offenbar wegen „Rechts-“ in „Rechtsstaat“ – dürfen sämtliche Straftaten im Zusammenhang mit Grundrechte-weg-ohne-Notlage und dem Absatz von Giftspritzen nicht verfolgt werden.

    Dank sei Pisa!

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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