
England: Verhaftung nach „Facebook-Verbrechen“
Während die Briten in Straßengewalt versinken, greift der Staat offener und autoritärer gegen die Meinungsfreiheit durch. Wer „falsch“ auf Facebook postet, wird von der Polizei abgeholt.
Großbritannien hat einen Ausnahmezustand, schlittert in Straßengewalt, verschiedene ethnische Gruppe gehen aufeinander los. Indes zieht der Staat die Zügel an – Bilder wie aus Zeiten der Covid-Politik erreichen uns: Wegen eines „Hasspostings“ auf Facebooks wurde ein Mann etwa umgehend von der Polizei abgeholt und eingesperrt. Der herrschende Staatsapparat scheint die Ausschreitungen zu verwerten.
Facebook als Gedanken-Kontroll-Maschine
So ist es zwar richtig, dass auch ultranationalistische Kräfte versuchen, Ausländer und Muslime mit Straßengewalt einzuschüchtern und zu jagen, allerdings ist das eine völlig verkürzte Darstellung. Denn ebenso rotten sich etwa auch migrantische Gruppe zusammen, um etwa gegen weiße Bürger vorzugehen. Es sind ethnische Konflikt in einem Ausmaß, die man bisher vielleicht noch nicht gesehen hat. Staaten erlassen Reisewarnungen, und Großbritannien selbst schränkt die Bürgerrechte ein und weitet die Überwachung aus – TKP hat berichtet.
Das Tempo in Großbritannien ist dabei hoch. Ein aktuelles Videos zeigt eine Verhaftung eines Mannes, der „falsch“ auf Facebook gepostet hat, geht derzeit viral. Ähnliches hat man bereits in Kanada während Covid gesehen:
„Willkommen im Großbritannien des Jahres 2024, in dem die Polizei bei Ihnen zu Hause eintrifft, um Sie wegen Kommentaren auf Facebook zu verhaften.
Während Großbritannien im gesetzlosen Chaos versinkt, ist die Priorität der Regierung eindeutig nicht, das Problem zu lösen, sondern gegen diejenigen vorzugehen, die ihre Meinung online äußern.“
Das schreibt der User, der das Video veröffentlicht hat.
🚨🇬🇧 “Am I going to be locked up for the night? Do I need to bring my medications?”
Welcome to 2024 Britain where The Police arrive at your home to arrest you for comments made on Facebook.
As Britain descends into lawless chaos – the Governments priority clearly isn’t fixing… pic.twitter.com/YmxBj92aCl
— Concerned Citizen (@BGatesIsaPyscho) August 5, 2024
Als Facebook auch unter älteren Bürgern populärer geworden ist, etwa vor zehn bis fünfzehn Jahren, hätten sich wohl wenige gedacht, dass eine Anmeldung irgendwann zu ihrer Verhaftung führen könnte. Doch inzwischen ist Facebook alles andere als „Social Media“. Es ist ein digitales Panoptikum, mit dem der Staat Gedanken und Meinungen überwacht werden. Das also Daten seiner „Nutzer“ sammelt und jemanden ins Gefängnis bringen kann. Wer hätte sich das gedacht, als er sich vor 15 Jahren auf Facebook angemeldet hat?
Was der Mann, der von der Polizei abgeholt worden ist, geschrieben hat, ist bisher nicht bekannt.
In der Nacht auf Dienstag gingen die Riots indes weiter. Es ist die vierte Nacht in Folge, in der es zu Ausschreitungen gekommen ist. Die Oligarchie scheint damit recht einverstanden. Elon Musk postete etwa den Spruch: „Bürgerkrieg ist unvermeidbar.“ Medien aus der EU beschäftigen sich indes nur mit „Rechtsextreme“. Dabei ist das allerdings auch eine völlig verkürzte Analyse. Eher hat man es mit knallharten ethnisch geprägten Straßenkämpfen zu tun. Die Tagesschau zeigt aber keine Bilder von organisierten Migrantengruppen. Das die Sache ziemlich kompliziert ist, zeigt der Zusammenschnitt des Bürgerrechtlers Jürgen Müller, der die ORF-Berichterstattung mit Servus TV vergleicht:
Berichterstattung im ÖRR und bei ServusTV zu den Krawallen in England im direkten Vergleich. pic.twitter.com/ONDifELUoW
— Jürgen Müller (@IndikativJetzt) August 6, 2024
Und die Agenda, von der TKP bereits am Montag geschrieben hat, wird schnell klarer: Der innere Ausnahmezustand wird genutzt, um bürgerliche Freiheiten abzubauen. Analysen gehen kaum über die Thesen „Die Ausländer sind schuld“ oder „Die Rechten sind schuld hinaus“. Beides spielt der herrschenden Agenda aber in die Hände. Eine knappe – und weitaus genauere – Analyse eines Briten fällt dagegen so aus:
„Beide Unruhen (jene der Migranten und jene der Einheimischen) sind zurückgebliebene, apolitische Lumpen–Orgien, die von Intellektuellen der Mittelschicht unterstützt und gefördert werden, die ihre Bezahlung rechtfertigen müssen. Beide Unruhen sind jedoch unbewusste Ausdrücke eines Klassenproblems (Massen-Lumpenisierung), das fälschlicherweise durch Rasse (Race) ausgedrückt wird.“
Bild
Hinsichtlich des Videos mit den Polizisten wäre ich doch lieber etwas misstrauisch. Die ganze Szene sieht sehr gestellt aus. Es kommen zwei Polizisten in meine Wohnung und ich sitz gemütlich da und schalte meine bodycam ein? Die Polizisten lassen sich auch seelenruhig die ganze Zeit filmen. Die Beamtin steht da mit Händen in der Hosentasche und redet und redet. In anderen, längeren Versionen des Videos redet sie wie eine Kindergärtnerin. Wir nehmen Sie jetzt mit, okay?
Selbst, wenn es echt wäre – dass die Person auch tatsächlich eingesperrt wurde, wie es in dem Artikel steht, kann man dem Video nicht entnehmen. Er sollte mitkommen. Und dann? Evtl. erkennungsdienstliche Behandlung, Befragung. Aber wo steht was von „Einsperren“?
Es ist schon erstaunlich, wie ein ansonsten doch recht kluges und interessantes Online Blog die Problematik und vor allem die Ursachen vertuscht. Es gab Morde an unschuldigen Kindern und dies brachte das sog. Fass zum überlaufen. Zuvor etablierte sich über mindestens anderthalb Jahrzehnte eine geduldete Gewaltwelle von Migranten, die man wie überall in Europa als Gäste aufgenommen hatte. Ein Post eines britischen Migranten ging viral, wie es heute so schön heißt, dieser hatte seine „Brüders und Schwesters“ freundlich daran erinnert, dass ihre und seine Eltern aus genau den Gründen aus ihren Ursprungsländern geflohen sind, die diese armen und benachteiligten Gewalttäter nun im Gastland etablieren möchten: Gewalt und Anarchie. Abgesehen davon, hat Großbritannien über Jahrhunderte eine tatsächlich höchst fragwürdige Kolonialpolitik betrieben, war dann jedoch so dumm, diese ehemaligen kolonialen Minderheiten in das Mutterland zu holen. Ein klassischer Denkfehler in Bezug auf die Idee einer Wiedergutmachung an denen, die Unrecht erdulden mussten. Denn Traumata und die damit verbundene Genetik, lassen sich nicht so einfach „wegsozialisieren“. In Deutschland hat man den Widerstand gegen eine solch irre Politik mit einem kapitalistischen Vergnügungspark zu verhindern versucht. Die in den frühen achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts etablierte „Schuldfrage Strategie“, entfaltete erst Generationen später ihre volle Wirkung. Im Sommer 2015 entlud sie sich im Rahmen von Merkels humanitärem Imperativ. Migration ist das Ergebnis dieses Denkens. Menschen als Humanressourcen zu begreifen ist zynisch. Individuen zu Mastvieh degradiert. Gut genug, in den Arbeitslagern des Großkapitals dankbar einen Platz gefunden zu haben. Geschleust um die halbe Welt, angelockt von der blödsinnigen Idee, dass es woanders etwa besser sein soll, als dort wo man geboren wurde. Das ist Globalismus und dies sind die asozialen Strukturmuster einer menschenverachtenden Politik. Es wird nicht funktionieren und kann nicht funktionieren. Es ist lediglich das Ergebnis einer Geisteskrankheit von Menschen, die ihre „Artgenossen“ als Menschenmaterial ansehen und sich selbst zu Göttern erklärt haben. Zunächst musste man jedoch überall im Westen Lehrstühle für Irrsinn schaffen, die nur dem einen Zweck dienen, sich selbst eine Verantwortung einzureden, die es gar nicht geben kann.
Totalitäre und asoziale Gesellschaftssysteme benutzen die Sippenhaft, das haben wir alle einmal in der Schule gelernt, diese ist nicht rechtens. Heutzutage gibt es ein Lebensabonnement auf die Schuld derer, die vor Generationen dafür verantwortlich waren, was heute zur Realität geworden ist. Der Sicherheitsapparat prügelt auf die eigenen Leute ein und glaubt, man befolge nur Befehle. Weshalb lassen wir uns andauernd in Sippenhaft nehmen und warum leidet Europa besonders stark unter dem Stockholmsyndrom?
Solidarität klingt eben besser als Unterwerfung. Gemeint ist ein und dasselbe. Ihr Kommentar gibt jenes wieder, das viele denken.
Dass es in England um ein Rassenproblem geht, ist eher nicht anzunehmen. Vielmehr geht es aufgrund der ungezügelten Massenmigration um Ängste, wie Verdrängung aus dem Arbeits- und Wohnungsmarkt und damit um die Aussichtslosigkeit auf einen besseren Lebensstandard. Facharbeiter werden mit der Ellenbogenmentalität von billigen, angelernten Arbeitern konfrontiert. Wenn dann auch noch ihre Familien, ganz besonders die Kinder, einer Bedrohung gegen Leib und Leben ausgesetzt sind, fließen schlussendlich beim „Lumpenproletariat“ Schmutz und Blut zusammen. Damit wird für die herrschende Klasse ein weiterer Schritt nach vorne Richtung Agenda legitim, um alle Bürger unter staatliche Willkür und Kontrolle zu bringen.
Weiß jemand, ob die generelle wirtschaftliche Lage und Unzufriedenheit und Neid eine Rolle spielen?
Das spielt immer eine Rolle.
Da ich hier nicht ganz allein bleiben möchte, erkläre ich, wie es geht… ich vermisse euch! ;-)
Zum Registrieren muss man nur die bisherige Mailadresse (muss Freischaltcode empfangen können), den bisherigen Nick und neu ein Passwort eingeben.
Dann erhält man den Freischaltcode an die angegebene Mailadresse. Einfach drauf klicken, fertig. Dann ist man eingeloggt oder kann man sich per Mail und dem Passwort einloggen.
Oder man hat ein WordPress-Konto und verlinkt TKP im Reader. Von dort aus kann man auch schreiben… good luck! :-)
Danke habe es gerade probiert, unter tkp wird meine alte Mailadresse nicht akzeptiert, nur über mein WordPress-Konto klappt das posten, allerdings recht umständlich ..