Sonneborn zur Leyen-Wahl: „EU & Demokratie kaputt“

19. Juli 2024von 7,9 Minuten Lesezeit

Die EVP herrscht länger als Stalin oder Merkel. Dabei hat sie die EU fest gestaltet, mit Leyen als Gallionsfigur und personifizierter Ausdruck des demokratischen Verfalls. Das schreibt Martin Sonnenborn nach der Leyen-Wahl.

Martin Sonneborn zog vor 10 Jahren als Satiriker ins EU-Parlament ein. Nun sitzt er dort schon jahrelang und entwickelte sich zu einen der wichtigsten Abgeordneten. Er kennt den Maschinenraum der EU-Macht immer besser, behielt sich aber seine Kritik mit spitzer Feder. Im Text zur Wahl von von der Leyen nimmt der das postdemokratische EU-System auseinander und konzentriert sich vor allem auf die EVP, die bereits länger herrscht als Stalin, Mao oder Merkel.

Hier der Text leicht gekürzt mit Hervorhebungen von TKP, der zuerst auf X erschienen:

EU & Demokratie kaputt

Die Stimmen der Grünen, die sie aus „Verantwortung“ gewählt haben, waren letztlich entscheidend für die Wahl vonderLeyens. TotenkopfSmiley!

Vor über 20 Jahren diagnostizierte der Soziologe, Europakommissar und (später) nobilitierte Ralf Dahrendorf, ein seinerzeit bedeutender Vertreter der liberalen Gesellschafts- und Staatsidee, die „Krisen der Demokratie“.

Die apodiktische Krisenhaftigkeit ist dabei mit gutem Grund in den Plural versetzt, da EINE Krise – wie wir von Lukàcs und anderen wissen – natürlich in Wahrheit nie auf den isolierten Teilbereich beschränkt ist, auf den man sie sprachlich zu reduzieren versucht. Eine echte Krise betrifft – schon denklogisch – immer die Totalität eines Systems.

„Die gegenwärtige Krise der Demokratie ist eine Krise der Kontrolle und der Legitimität“, heißt es bei Dahrendorf. Das postdemokratische Zeitalter habe begonnen – gekennzeichnet durch eine Krise der Nationalstaaten (als existentiellem Bedingungsraum der Demokratie), eine „grundsätzlich desinteressierte und apathische Bevölkerung“, einen Bedeutungs- und Kontrollverlust der Parlamente, hervorgerufen durch die aufkommende Konkurrenz von Nichtregierungsorganisationen und Denkfabriken, multinationalen Unternehmen und Einzelpersonen – kurz: einer sich bildenden globalen Klasse. Damit sei ein Verlust von Transparenz im Entstehensprozess politischer Entscheidungen verbunden, der (notwendig) zu einem „schleichenden Autoritarismus“ führe.

Wenig mehr als 20 Jahre später kommt eine durch die letzten EU-Wahlen frisch delegitimierte „Plattform“ politischer Vereinsmeier zusammen, um zum jüngsten Elaborat überbezahlter Hohlbirnen aus der PR-Abteilung des EU-Parlaments die Inauguration einer multipel skandalexponierten Antidemokratin zu betreiben. „Demokratie in Aktion“ brüllen 25 blau grundierte Plakattafeln diese neueste Selbstdarstellungsplattitüde (in halbherzig simulierten Landessprachen) vor die Tore des Straßburger Europaparlaments, während in den demokratisch unausleuchtbaren Hinterzimmern des Gebäudeinneren die EVP, der toxischste dieser politischen Vereine, an der Perpetuierung seiner Machtausübung schraubt.

Die EVP regiert in Brüssel seit nunmehr 25 Jahren. Das ist ein ganzes Vierteljahrhundert, länger als Stalin, Pol Pot und Mao Tsedong – wahrscheinlich sogar länger als alle drei zusammen.

Entgegen dem unter medialer Mithilfe erzeugten Eindruck ist diese Europäische Volkspartei dabei gar keine Partei, sondern eine „internationale Vereinigung“ belgischen Rechts. Ein Verein! Was den CSU-Machtbuchhalter und EVP-Vorsitzenden Manfred Weber von der strahlenden Führungsfigur, als die er sich gern stilisieren ließe, zu dem ungelenken Vereinsvorsteher degradiert, der er in Wahrheit ist.

[…]

Steigbügelhalter gibt es viele: von den notorisch zur Selbstschändung bereiten Sozialdemokraten über die traditionell mit Lobbyisten verwachsenen Liberalen bis hin zu machtdevoten Grünen und ausgewählten Vertretern des sog. politischen Rechtsextrems.

Das gesamte Projekt der EVP ist nichts als eine gut geschmierte Maschinerie zur Organisation ihres eigenen Machterhalts, was naturgemäß die Kooperation mit allem und jedem einschließt, das oder der diesem Verein die formal erforderliche Parlamentsmehrheit beschaffen kann.

Die EVP macht es mit jedem – nicht anders als die Tüpen, die sie sich an die Spitze setzt. Wertekanone vonderLeyen Hand in Hand mit der italienischen Neofaschistin Giorgia Meloni in apricotfarbenem Partnerlook, was in gleich mehrfacher Hinsicht ein von Grund auf geschmacklosem Anblick ist.

Hand in Hand mit dem griechischen US-Banker Mitsotakis, der Oppositionspolitiker, Journalisten, NGOs über Jahre mit israelischer Spähsoftware überwachen ließ. Hand in Hand mit Alexander de Croo, der in Belgien nur für seinen Versuch bekannt geworden ist, den sogenannten Rechts- in einen lupenreinen Überwachungsstaat umzuwandeln – mit biometrischer Gesichtserkennung, automatisierter Vorratsdatenspeicherung und mancherlei weiterer Rechtswidrigkeit. Die Liste ließe sich fortsetzen.

Was aus der EU in den letzten 25 Jahren – mit Frau vonderLeyen als folgerichtigem & finalem Kulminationspunkt – geworden ist, ist IHR Werk und das ihres Vereins: Die Amerikanisierung, NATO-isierung und Militarisierung.

Der seit Beginn der EU-Datenerhebung stabile Armutssockel von 25%, die Erosion der Mittelschichten und Verarmung der Armen, die ins Unermeßliche wachsende Ungleichheit.

Daneben die Verachtung von Verträgen, Institutionen und Demokratie: Selbstermächtigungen, offene Rechtsbrüche und Nepotismen, Mauscheleien in Hinterzimmern und offene Bestechlichkeit. Dazu Intransparenz und die organisierte Umgehung der demokratischen Rechenschaftspflicht – begleitet von einer kolonialpädagogischen Selbstherrlichkeit, die unverhohlen an Bürger- und Demokratieverachtung grenzt.  Depression, Deindustrialisierung, die Destruktion der ökonomischen und sozialen Substanz, die Deliberalisierung des gesellschaftlichen Diskurses, die autoritäre Wende mit Zensur, Informationskontrolle und Überwachung, die Kungelei mit US-Konzernen, Thinktanks und Partikularinteressenten.

Die Verachtung verpflichtender EU-Verfahren und bindender Regularien sowie der klare Verstoß gegen europäische und internationale Rechtsprinzipien.

Der Verfall der materiellen und intellektuellen Infrastrukturen, der Bildung, der Weisheit, des Gesundheitswesens, des Transports, der Dialektik, der Verwaltung, des digitalen Zukunftsdings.

Durch nichts gedeckte Hybris, politische Fehleinschätzungen, konstante Überregulierung. Die geostrategische Bedeutungslosigkeit. Aushöhlung und Verfall all ihrer affichierten Werte.

Ohne Frage verdankt jeder, der sich so etwas überhaupt noch fragt, der EVP die desaströsesten Fehlentwicklungen seines ganzen (politischen) Lebens. Und wie, das muss man wirklich einmal fragen, soll sich in dieser EU eigentlich etwas ändern, zum Besseren womöglich, wenn dort immerzu ein und derselbe Verein regiert?

70 Jahre nach dem Beginn des europäischen Projekts sind alle Hoffnungen auf einen AUFBRUCH – in bessere, gerechtere, demokratischere, transparentere, bürgerzugewandte, gemeinwohlorientierte und friedliche Zeiten – rückstandslos verflogen.

Allen sich selbst als „(Pro-)Europäer“ und „Demokraten“ verbrämenden politischen Kräften im EU-Parlament genügt es noch nicht einmal mehr, an der Verstandes- und Menschenunfreundlichkeit des von ihnen mitgeschaffenen Systems festzuhalten. Ungerührt treiben sie von einem Extremismus in den nächsten: Krieg, Verschuldung & Überwachung soll die (von einer unter vonderLeyen moralisch nur noch mühsam legitimierbaren) EU-Kommission konzertierte Begleitmusik zu einer degoutanten Schlachtplatte sein, die ihrerseits aus der geordneten Implosion und kontrollierten Sprengung aller integralen Grundlagen zivilisierter Gesellschaftsgefüge besteht.

Nach der linguistischen und der ikonischen Wende, die die Herrschaft des Wortes und dann des Bildes brachten, steht den Europäern nun der totalitäre Turn bevor, die autoritäre militaristische Wende.

Der ideologische Grundpfeiler dieses neuen Europa ist dies: die als brutalistisches Sturmgeschütz positionierte Summe all dieser Brechreiz erzeugenden Turns, denen von eifrigen Parlamentssoldaten (und medialen Trompetenbläsern) routiniert ihr semantisches Gegenteil zugeordnet wird – Frieden, Freiheit, Demokratie – Orwell oblige – zusammen mit dem existentiell größten NICHTS, das diese – im Sinne Dahrendorfs – postdemokratische, man müsste fast sagen: postpolitische globale Klasse jemals ausgeworfen hat, und das so absolut, allumfassend und unausräumbar ist, dass es einst zum Existentialismus und heute zu einer Kommissionspräsidentin wie vonderLeyen geführt hat. Das philosophische und ethische Nichts, das von ihr vertreten wird, hat seinen (un)demokratischen Umschlagspunkt nicht erst erreicht, sondern mit Siebenmeilenstiefeln überschritten.

VonderLeyen und die EVP. Die Phrase und das Nichts.

[..]

Die von Dahrendorf aufgestellten Kriterien für eine legitime Machtausübung werden, was diese von EVP und vonderLeyen deformierte EU angeht, auf ihre bisher härteste Probe gestellt: Die Möglichkeit einer gewaltlosen Herbeiführung von Veränderung, die umfassende Kontrolle der Machtausübenden und eine wahrhaftige Partizipation der Bürger an der Machtausübung sucht man in DIESER EU vergebens. Das resignative Unbehagen der Bevölkerung gegenüber dieser sich als „politisch“ maskierenden Machtstruktur ist das Ergebnis der weiteren Entkoppelung von politischem Überbau und bürgerschaftlicher Zivilgesellschaft. Wir sehen, mit Hegel gesprochen, den (unaufhaltsamen) Zerfall der demokratischen Sittlichkeit.

VonderLeyen ist Gallionsfigur und personeller Ausdruck des (sittlichen) Verfalls der Demokratie, das ins Karikaturale verzerrte Abbild des Zustands der EU, die Personifikation der postdemokratischen Krise. Was Dahrendorf vor 20 Jahren beschrieb, kann man in der EU heute – und in Frau vonderLeyen – ohne Mühe vor sich sehen. Kaum jemand könnte den systemumfassenden Krisenzustand des Politischen – die entdemokratisierte Demokratie – treffender verkörpern als VonderLeyen, sie ist die perfekte postdemokratische Wahl. Und – nicht nur in diesem Sinne – für ihr Amt so gut geeignet wie Joe Biden für das seine.

Der Zerfall der äußeren Ordnung geht unweigerlich mit dem Zerfall der inneren einher. „Wenn die herrschende Klasse den Konsens verloren hat, das heißt nicht mehr ‚führend’, sondern einzig ‚herrschend’ ist“, besteht die Krise „gerade in der Tatsache, dass DIE – Verzeihung: DAS Alte stirbt, und das Neue nicht zur Welt kommen kann“, schreibt Gramsci über das sogenannte Interregnum, diesen Zustand der politischen Zwischenzeit, der die absonderlichsten Krankheitserscheinungen hervorbringt. Es ist die Zeit der Monster.

Keinen vernünftigen Menschen kann es mehr wundern, dass die visionäre Geisteskraft derer, die die EU in diesem Interregnum steuern, mit der jener übereinstimmt, für die sie gemacht ist. Dies ist, dies wird – die Zeit der Monster und Idioten.

Und jetzt ab ins Schwimmbad!

Bild European Union


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37 Kommentare

  1. Lebensfreude 20. Juli 2024 um 16:06 Uhr - Antworten

    Hervorragende, deutliche und verständliche Zusammenfassung. Da eine Todesstrafe viel zu milde, ob eines schnellen Abganges ohne echtem Leid wäre, plädiere ich eher dafür, solch menschenverachtende, teuflisch machtbesessenen Kreaturen in einem Camp in der heißesten Wüste der Welt, bei Wasser und Brot ihr restliches Leben lang Sandkörner zählen und und in unterschiedliche Größen sortieren zu lassen. Wäre ein Ausgleich für das unermessliche Leid, dass sie in ihrem Wahn weltweit produzieren. Mörder, Schwerstverbrecher und sonstige, unheilbare psychopathische Figuren aus aller Welt dürfen übrigens gerne als Unterstützung mit geschickt werden. Als Aufseher sollten dann Soziopathen, unbelehrbare Ideologen, größenwahnsinnige Oligarchen, sowie sich selbst zu menschenrettenden Göttern erklärende Irre für mindesten 5 Jahre ernannt werden. Ich denke, dieser Teil der Wüste wäre zumindest anfangs ziemlich voll. Eine der Bibel entsprechende, Auge um Auge, Zahn um Zahn Lösung?

    • I.B. 20. Juli 2024 um 22:49 Uhr - Antworten

      Diese Art von Lebensfreude geht mir ab.
      Wenn Sie schon die Bibel zitieren. Da steht auch drinnen: Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

    • Sabine Schönfelder 21. Juli 2024 um 13:37 Uhr - Antworten

      Korrekt, DAS ist wahrlich Lebensfreude, denn d i e resultiert auch aus der ewigen Balance zwischen GUT und BÖSE. Nährt sich aus der befriedigenden Gewißheit einer allumfassenden Gerechtigkeit. 🤝
      Alttestamentarische Gesetzmäßigkeiten sind in Zeiten martialischer Demokratievernichtung die e i n z i g e richtige Antwort. 🥂
      Verständnislosigkeit seitens Bibelfesten und Haß-ZitierENDEN 😁👍 sind da nur eine Bestätigung. Alles klar ?

  2. Oapistos 20. Juli 2024 um 11:41 Uhr - Antworten

    Um -wieder mal- zu attestieren wie es um Demokratie steht, braucht es diesen Artikel nicht. Es zwingt sich die Frage auf, welchen Sinn die Publizierenden mit ihrem Tun und Lassen eigentlich verfolgen. Wenn Demokratie her soll, reicht es nicht ihre Inflation zu beklagen.
    Da braucht es Mut, Miteinander und aktives Tun und kein Lamentieren über den Verlust.

    • I.B. 20. Juli 2024 um 22:46 Uhr - Antworten

      Eine Aufzählung von Tatsachen ist für Sie „Lamentieren“. Das lehnen Sie ab und verlangen Mut, Miteinander und aktives Tun. Wie sieht das bei Ihnen also aus? Was tun Sie? Nur Forderungen allein reichen nämlich auch nicht aus.

      • I.B. 21. Juli 2024 um 16:16 Uhr

        @Anne Schuster
        21. Juli 2024 at 8:09

        „Was außer Lamentieren passiert hier, auf diesen Blog und gleichgearteten wirklich ?
        Können Sie hier aktives Tun feststellen ?
        Ich nicht.
        Aus diesem Grund sind Seiten wie diese, so bedeutungslos.
        Sie bewegen nichts, sie verändern nichts.“

        Warum verschwenden Sie dann Ihre Zeit hier?

        „Sie sind ein Ventil den Frust abzubauen, der aus der Ohnmacht entsteht, nichts tun zu können“

        Ach, deshalb sind Sie hier. Kommt bei Ihnen noch die Angst dazu, dass dieser Blog doch etwas bewirken könnte und wollen ihn deshalb ruinieren?

        Lesen Sie übrigens Zeitungen? Wozu? Sie bewirken nichts. Ach, sie in formieren? Nun, das könnte man beim Blog hier ebenfalls sagen.

    • Sabine Schönfelder 21. Juli 2024 um 13:44 Uhr - Antworten

      Was tun Sie denn Opapistos, – außer zusammen mit Anne, mit dem Finger auf ANDERE zu zeigen ??
      Vor dem Handeln steht die Information, das Denken und der Vorsatz.
      Wie weit sind Sie denn ?
      Gerade die Propagandaabteilung der MSM unterstellt kritischen Seiten Wirkungslosigkeit.
      Warum treiben Sie sich denn hier herum ??
      🫵🫵🫵🫵🫵🫵🫵🫵🫵🫵🫵🫵🫵🫵🫵🫵🫵🫵🫵🫵🫵🫵🫵🫵

  3. andi pi 19. Juli 2024 um 16:39 Uhr - Antworten

    was mich verwundert: es gab einen antrag der linksfraktion, die abstimmung über von der leyen wegen des vorgestrigen urteils zu verschieben. zugestimmt haben u.a. auch sonneborn oder die AfD. aus der FPÖ hingegen einzig und allein gerald hauser – die anderen 5 FPÖler haben gemeinsam mit schwarzrotgrünpink gegen den antrag gestimmt. sehr interessant…

    • Sabine Schönfelder 19. Juli 2024 um 16:44 Uhr - Antworten

      Stimmt.

  4. Judith Panther 19. Juli 2024 um 16:07 Uhr - Antworten

    Das einzig Nette, was man dazu sagen kann:
    Die Anzahl der Länder, in denen man als Deutscher mit Aussicht auf Erfolg Asyl beantragen kann, wächst stündlich.

    Hier gibt´s noch mehr zu lesen und zu hören:
    uncutnews.ch/mehrere-vernichtende-tiraden-gegen-von-der-leyen-du-gehorst-ins-gefangnis-schande-fur-jede-demokratie-du-hast-menschen-getotet-videos/

    • Sabine Schönfelder 19. Juli 2024 um 16:40 Uhr - Antworten

      Netter Vorschlag, aber ich muß bereits bei photographischen Abbildungen dieser Person mit heftiger Übelkeit kämpfen. Wenn ich dann noch deren aufgesetztes, einstudiertes Armgefuchtel sehen muß, diese „ätidjut“, mit der Röschen spricht, in näselndem „Inglisch“, together mit den eiskalten Äuglein und dem selbstgefälligen Lächel-Ansatz, der die leicht aufgeplusterten Lippen so arrogant-verächtlich umspielt…uhhh. Schau in noch lieber in den leeren Backofen…🤣👍✌️

      • Judith Panther 19. Juli 2024 um 20:58 Uhr

        Ich geb zu: Es gehört Mut dazu, sich das anzutun.
        Vorher vielleicht eine Vomex?

      • Sabine Schönfelder 21. Juli 2024 um 13:46 Uhr

        Zwei. 😂.

  5. rudi fluegl 19. Juli 2024 um 14:36 Uhr - Antworten

    Erzengel Luzifer in voller Länge! Ich warte auf die Breite!

  6. Dorothea 19. Juli 2024 um 14:29 Uhr - Antworten

    Dass die Schwarzen diese 3-Wetter-Taft Dame wieder wählen, ist irgendwie logisch. Aber, dass die entscheidenden Stimmen von den Grünen kamen, dazu nur: „pfui Teufel!“
    Wie kann man als Mutter von sieben Kindern und als Gynäkologin, so empathielos, kaltherzig und über alles drüberfahrend sein wie Ursula?

    PS: Einen erholsamen Tag im Schwimmbad, Herr Oysmüller!

    • therMOnukular 19. Juli 2024 um 21:42 Uhr - Antworten

      „….Wie kann man als Mutter von sieben Kindern und als Gynäkologin, so empathielos, kaltherzig und über alles drüberfahrend sein wie Ursula?…“

      Das fragen Sie am besten die Biografen von Magda Goebbels…..
      Ich fürchte, so „schwer“ ist das nicht.

    • brigbrei 20. Juli 2024 um 12:43 Uhr - Antworten

      @Dorothea 19. Juli 2024 at 14:29
      „Wie kann man als Mutter von sieben Kindern … empathielos, kaltherzig…“

      Purer Selbstzweck einer üblen Narzisstin: Reproduktion krimineller Energien u. Eigenschaften – vielleicht klappt’s ja…

  7. Hanna 19. Juli 2024 um 13:10 Uhr - Antworten

    Zur VdL „Wahl“ kursiert ein die Sache punktgenau bezeichnendes, vierteiliges Bild (mit 3 Fotos, jeweils mit Albert Bourla, Klaus Schwab, Bill Gates), von Kilez More am 30.6. gepostet mit der treffenden Anmerkung,

    „Ursula @vonderleyen bleibt übrigens EU-Kommissionspräsidentin nicht OBWOHL sie korrupt ist, sondern WEIL sie korrupt ist.“

  8. erwin Engel 19. Juli 2024 um 13:04 Uhr - Antworten

    Ich finde die EU hat sich eine Gallionsfigur wie Leyren redlich verdient. Denn sie repräsentiert perfekt den Geist und Charakter ihrer Eliten. Man kann da nur von Glück sagen, dass auch das Leben dieser Kriechbuckelbeutelfüller nicht ewig währt.

  9. audiatur et altera pars 19. Juli 2024 um 12:53 Uhr - Antworten

    Was Sonneborn hier über die EU schreibt, könnte mit Fug und Recht auch für die hiesige ÖVP und deren dauernde Totalherrschaft im Bund und den meisten Ländern unterschrieben werden. Im Fall des Wasserkopfs Wien heißt die ÖVP dort SPÖ. Die politischen Spitzen sind in einem solchen System absolut austauschbar, ohne irgendetwas zu verändern. Denn es krankt am Körper. Die Auswahl dessen tragender Bürokraten erfolgt weitgehend über die zentrale Eigenschaft des absoluten Gehorsams gegenüber der Famiglia. Und im Ausnahmefall wird gepilnacheckt…
    Am Beginn der meisten Dealerkarrieren steht das Initiationsritual des „Sich-die-Hände-Schmutzig-Machens“ und somit das Schaffen von Abhängigkeiten. Nicht Systemkonforme (meist in der einen oder anderen Form „naive“) werden vom System quasi automatisch ausgespuckt. In Salzburg geschah dies etwa mit der lebensnah als veritable Hexe medial verbrannten Monika Rathgeber. Alle wussten bescheid, was lief. Der heutige Hasenfuß am Fürstenstuhl hätte diesen ironischer Weise ohne die „Hexe“ niemals erlangt. Das Tüpfelchen auf dem I des bloßen Scheins ist der jeweils hinterfotzigste Hexenverfolger, dem man dann den „Journalistenpreis“ umhängt. (Durch wen? Besser nicht nachfragen.) So ist es nun einmal. Und nun alles anders mit neuen Parteien? Das haben die Grünen auch gedacht. Und am Ende alles nachgemacht. Bloß noch schlimmer! Was lernen wir daraus? Das perfekte System wird’s nie geben. Und es besteht im Grunde wenig Grund, so schwarz zu malen, wie das der Übetreibungskünstler Sonneborn tut. Denn das Interessanteste ist das, was nicht in sein (=“unser“ eigenes) „Narrativ“ passt: Am Ende könnte sich ausgerechnet eine bond-deutsche „Totalversagerin“ als so etwas wie der Katalysator einer Aufbruchstimmung erweisen. Nach dem Motto: Sind wir wirklich so schlecht? Oder ist diese „Führungsfigur“ bloß die Spitze einer medialen Farce, die gerade in den verdienten Konkurs wandert? Es kommt wieder Leben in die Bude. Und das mögen sie trotz aller Sonntagsreden sowas von überhaupt nicht, die „Leistungsträger“. Die Welt steht nicht Kopf. Aber sie wird (möglicher Weise) gerade wieder auf ihre Füße gestellt. Vielleicht ist diese Angst der Peterles sogar noch größer als jene, völlig allein dazustehen.

  10. Sabine Schönfelder 19. Juli 2024 um 12:36 Uhr - Antworten

    Wie präsentiert sich unser Correctivling denn heute ? Unter eigenem Pseudonym oder unter einem geklauten ?
    Frage für einen Freund.😂

  11. Sabine Schönfelder 19. Juli 2024 um 12:33 Uhr - Antworten

    Diesem Artikel ist nichts hinzuzufügen. Er ist komplett. Zeitgeschichte. Danke.

  12. Gerhard Umlandt 19. Juli 2024 um 12:25 Uhr - Antworten

    Was dieser „Hotzo“ für die ARD ist,
    das ist diese Laiin für die Laienveranstaltung EU!

  13. Olaf 19. Juli 2024 um 12:21 Uhr - Antworten

    Wenig überraschend mal wieder. Nach v.d.L. kommt v.d.L., oder anders ausgedrückt, nach der Marionette kommt die nächste ür das System aus dem System.

    Was erwarten wir eigentlich?
    Dieses System hat sich längst entblößt und führt Krieg gegen uns.

  14. I.B. 19. Juli 2024 um 12:18 Uhr - Antworten

    @Anne Schuster
    19. Juli 2024 at 11:31

    Ist das jetzt ein Diskussionbeitrag, den Sie bei anderen als unnützes „Geheule“ abtun würden?

  15. federkiel 19. Juli 2024 um 12:05 Uhr - Antworten

    Your comment is awaiting moderation.

    Stehe ich auf einer Schwarzen Liste?

    • I.B. 19. Juli 2024 um 12:12 Uhr - Antworten

      Das glaube ich nicht. Das ist wohl der neue „Komfort“ der Moderation. Meine Beiträge von gestern Nachmittag zu Vance warten auch auf Moderation, d.h. wohl, sie müssen vom Betreiber oder Artikelschreiber höchstpersönlich genehmigt oder abgelehnt werden. Das kann schon ein – zwei Tage dauern. Warum da etwas verdächtig war, weiß der Himmel.

      • Sabine Schönfelder 19. Juli 2024 um 13:35 Uhr

        Das ist sehr schade, hemmt die Kommunikation, und führt dazu, daß man nur noch Kurz-Repliken formuliert. 😩

      • federkiel 19. Juli 2024 um 15:04 Uhr

        Mittlerweile ist er freigegeben.

      • brigbrei 20. Juli 2024 um 12:49 Uhr

        @I.B. 19. Juli 2024 at 12:12
        „…Das ist wohl der neue „Komfort“ der Moderation. Meine Beiträge von gestern Nachmittag zu Vance warten auch auf Moderation“

        MEINE Kommentare warten speziell bei Herrn Oysmüller immer 1-3 Tage (wenn sie überhaupt angenommen werden) – dann liest sie eh keiner mehr…

    • Hasdrubal 19. Juli 2024 um 12:14 Uhr - Antworten

      Die Globalen IT-Konzerne wollten ja per KI automatisch auswerten, ob Sagbares oder Verbotenes geschrieben wurde. Mit dem aktuellen Microsoft-Blackout dürfte der Glaube in die Omnipotenz von Big Tech schwinden.

      Um zum Topic zu kommen – bei diesen Bestrebungen war die EUdSSR unter Leyen Von Der ganz vorne dabei.

  16. federkiel 19. Juli 2024 um 12:05 Uhr - Antworten

    So, so, mein Kommentar wird nicht freigegeben, weil? Der ist viel harmloser als Sonnenborns Text.

  17. Jan 19. Juli 2024 um 11:54 Uhr - Antworten

    Wir sehen eine Erosion der Rechtsstaatlichkeit. Die Impfstoffbeschaffung war ein no-go. Leyen hat sich damit erpressbar gemacht!

    Es rollen eine Reihe von Problemen auf uns zu: Energie, Ressourcen, Krieg, Abschwung, Sinken des Lebensstandards, Unzufriedenheit, Bruch von Lieferketten, Währungsreform, Hunger.

    Diese Probleme lassen sich nur mit einem flexiblen, demokratischen und subsidiären System mit starkem Rechtsstaat lösen. Autoritäre Expertenregierungen können keine Akzeptanz herstellen.

  18. federkiel 19. Juli 2024 um 11:38 Uhr - Antworten

    Ich habe heute im Cafe den Kommentar der Kleinen Zeitung zur Wahl vdLs gelesen. Kein Wort von dem Urteil, das tags zuvor ergangen war, die Packelei, die Tage und Wochen, auch hinter verschlossenen Türen sich abgespielt hat, wir quasi gelobt, wie geschickt und blabla als Brandmauer gegen Rechts……u.s.w., es wird einem also nur kotzübel. Man versteht also unter Demokratie, daß man einen doch erheblichen Anteil der Menschen einfach hinter die Mauer „setzt“. Das ist, was Sonnenborn nicht erwähnt, die mediale Hure. Gäbe es kritische Journalisten, gäbe es in denn ÖRR Sendern mindesten einmal pro Monat, besser aber wöchentlich Berichterstattung über die Machenschaften in Brüssel, und zwar in der Hauptsendezeit, wäre all das nicht möglich.

  19. Judith Panther 19. Juli 2024 um 11:34 Uhr - Antworten

    Ohne Kommentar:
    bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/263635/hindenburg-ernennt-hitler-zum-reichskanzler/
    „Am 30. Januar 1933 ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg den damaligen NSDAP-„Führer“ Adolf Hitler zum deutschen Reichskanzler – eine Entscheidung mit Vorgeschichte und weitreichenden Folgen.“

  20. Judith Panther 19. Juli 2024 um 11:31 Uhr - Antworten

    Sonneborn for President!! (Animiertes ApplausApplaaaaus!!-Emoji)

  21. erwin Engel 19. Juli 2024 um 11:22 Uhr - Antworten

    Mit Dummheit, Grün und Rot in Armut, Krieg und Tod.

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