
US-Finanzministerin: Ent-Dollarisierung größte Gefahr
Es sei die größte Angst im Finanzministerium der USA, sagte die mächtige Janet Yellen vor wenigen Tagen: Die Ent-Dollarisierung.
Am 9. Juli machte US-Finanzministerin Janet Yellen inmitten einer ansonsten banalen Anhörung im Kongress ein außergewöhnliches Eingeständnis: Die Ent-Dollarisierung ist ihre größte Angst. Für viele US-Kritiker ist das offensichtlich , doch für das offizielle Amerika stellt diese Aussage eine deutliche Kehrtwende dar. Denn lange hatte man bestritten, dass der Dollar seinen Platz als dominierende Reservewährung zu verlieren droht.
Trend nicht mehr zu leugnen
Im März 2022 sagte Yellen beispielsweise: „Ich glaube nicht, dass der Dollar eine ernsthafte Konkurrenz hat, und es ist auch nicht wahrscheinlich, dass er das für eine lange Zeit hat.“ Die ehemalige Vorsitzende der Federal Reserve stellte damals fest:
„Wenn man darüber nachdenkt, was den Dollar zu einer Reservewährung macht, dann ist es die Tatsache, dass wir die tiefsten und liquidesten Kapitalmärkte aller Länder der Welt haben. Staatspapiere sind sicher, geschützt und äußerst liquide. Wir haben ein gut funktionierendes Wirtschafts- und Finanzsystem und die Rechtsstaatlichkeit. Es gibt wirklich keine andere Währung, die mit ihr als Reservewährung konkurrieren kann.“
Doch nur gut zwei Jahre später sieht das anders aus. Der globale Süden versucht immer schneller, eine Alternative zum Dollar zu finden. Die Asia Times fügt noch zwei entscheidende Punkte dazu:
„Und zwei Dynamiken in Washington beschleunigen diese Dynamik in Echtzeit. Die eine ist die US-Staatsverschuldung, die auf die 35-Billionen-US-Dollar-Marke zusteuert. Die andere ist ein zunehmend aus dem Ruder laufender US-Wahlzyklus, wie ihn globale Investoren noch nie gesehen haben.“
Die Asia Times schreibt weiter – nur wenige Stunden vor dem Attentat auf Trump:
Donald Trump hat bereits Zölle in Höhe von mindestens 60 % auf alle chinesischen Waren angedroht. Der ehemalige US-Präsident droht mit einer 100-prozentigen Steuer auf alle Autos, die in die USA eingeführt werden. Deshalb versucht Joe Bidens umkämpftes Weißes Haus, Trump mit einem eigenen Handelskrieg mit China zu übertrumpfen.
Hinzu kommt die Ungewissheit, ob Biden überhaupt der Kandidat der Demokratischen Partei sein wird. Nach der katastrophalen Debatte gegen Trump am 27. Juni gibt es viele Fragen über die kognitive Gesundheit des Präsidenten.
Während die Chancen auf ein Weißes Haus 2.0 von Trump steigen, sieht sich Asien – während es sich Sorgen macht, dass Trump einen weiteren Anlauf für einige kontroverse Punkte auf seiner Wunschliste für 2017-2021 nehmen könnte – plötzlich mit dem Spielplan „Projekt 2025“ konfrontiert, der von seinen Stellvertretern ausgearbeitet wurde.
In dem 900-seitigen Projekt 2025, das von der Heritage Foundation entwickelt wurde, ist unter anderem von der Abschaffung der Federal Reserve und der Rückkehr zu einer goldgedeckten Währung die Rede. Trump hat in der Vergangenheit angedeutet, dass er die US-Schulden nicht begleichen, den Dollar abwerten und Verbündete, die amerikanische Truppen beherbergen – wie Japan und Südkorea – um Schutzgelder bitten könnte.
Selbst wenn er die Wahl am 5. November verliert, wird Trump mit ziemlicher Sicherheit Betrug geltend machen. Schon jetzt weigern sich Trump und seine wichtigsten Verbündeten, eine Niederlage zu akzeptieren, wodurch ein weiterer Aufstand im Capitol Hill wie am 6. Januar 2021 praktisch garantiert ist.
Der Kern dieser Entwicklung aus ökonomischer Sicht: Selbst Rating-Agenturen werten die USA-Wirtschaft mittlerweile ab. Was vor allem Asien beunruhigt, weil es über riesige Bestände an US-Staatsanleihen (ca. 3 Billionen US-Dollar) verfügt. Japan hat mit 1,2 Billionen US-Dollar den größten Bestand; China liegt mit 770 Milliarden US-Dollar an zweiter Stelle. Doch zunehmend stößt man diese Anleihen ab.
In den Jahren 2022 und 2023, so der Wirtschaftswissenschaftler Stephen Jen, CEO von Eurizon SLJ Capital, war es klar, dass der Dollar immer mehr Marktanteile verlieren würde. Im vergangenen Jahr fiel der Anteil des Dollars an den weltweiten offiziellen Währungsreserven von 73 % im Jahr 2001 auf 58 % – damals war er, wie Jen es ausdrückt, eine „unbestrittene hegemoniale Reserve“.
„Der Dollar erlitt 2022 einen atemberaubenden Einbruch seines Marktanteils als Reservewährung, was vermutlich auf den rigorosen Einsatz von Sanktionen zurückzuführen ist“, argumentiert Jen. „Die außergewöhnlichen Maßnahmen der USA und ihrer Verbündeten gegen Russland haben die großen Reserveländer aufgeschreckt“ – die meisten Länder des globalen Südens, die Schwellenländer.
Obwohl King Dollar immer noch regiert, so Jen, ist seine anhaltende Dominanz „nicht vorherbestimmt“ angesichts der Bemühungen der BRICS – Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika – und anderer Länder, einschließlich Südostasiens, die US-Währung vom Thron zu stoßen.
Das kommt offenbar langsam auch in Washington an, wo man sich bisher gefühlt hat, wie der König in Frankreich in Versaille 1788. Fest im Sattel. Doch dann kam das Jahr 1789.
Von Trump gibt es wie gewohnt unterschiedliche Ideen. Jedenfalls wollte er schon in seiner ersten Amtsperiode die Amis heimholen. „Ami go home“ wäre auch vernünftiger als Russland erobern und es ausbeuten zu wollen, damit die Sause noch eine Weile weitergehen kann.
Er dachte auch an die Wiedereinführung des Goldstandards und an die Abwertung des Dollars, was zu einer weiteren Deindustrialisierung Deutschlands beitrüge. Da ist aber ohnehin nicht mehr viel da. In jüngster Zeit soll er aber auch wieder mit Strafzöllen gedroht haben, um den Dollar stabil zu halten. So will er die Länder im Dollar halten. Aber ich glaube nicht, dass das funktioniert. Die BRICS lösen sich vollkommen los. Sie brauchen den Westen schlichtweg nicht mehr.
Der beste Weg ist mMn, die Amis gehen wirklich heim und hören auf, „Weltpolizist“ spielen zu wollen, was ja nur auf Kriege und Ausbeutung der rohstoffreichen Länder hinausläuft. Sie sollen analog China zB einfach normale Güter produzieren und halt Handel damit treiben, sonst aber in Respekt und Freundschaft mit anderen Ländern und Kulturen verkehren. Dann hätten sie auch eine Chance, als Staat zu überleben.
Das alles zurückzufahren, ist viel Arbeit. Mal aus der NATO raus, raus aus der UNO und dem WEF… wäre schon ein guter Anfang. Es kann natürlich nicht so sein, dass alles gleich einstürzt. Im Wahlkampf kann sich Trump auch noch nicht mit dem Deep State anlegen, aber das kommt schon noch… und sie wissen es auch. Tatsächlich, wie ein Monster wehrt es sich…
Jedenfalls der Plan, Russland auszubeuten und mit der Rüstungsindustrie, Deindustrialisierung D.s etc., was jetzt läuft, Dauerkonflikt á la Naher Osten, das klappt nicht. Der Wirtschaftkrieg ist verloren und der Krieg gegen Russland auch. Nur die EU-Marionetten und Verblendeten wissen das noch nicht.
Trump ist Plan B.
Eine Währung spiegelt den Wert, den man für sie erwerben kann; für den Dollar war das potentiell die ganze Welt. Durch Aufgabe des Öldollars, den Rückzug als Weltpolizist (Friedensdividende) und die BRICS reduziert sich diese Menge, alleine dadurch müsste der Dollar unter Druck geraten.
Auf den Ölmärkten sehen wir die Situation, dass sämtliche Ölexporteure wegen Peakoil auf -Import umstellen, mit Ausnahme weniger großer Exporteure in der „Banane“ Kaspisches Meer, Iran/Irak, saudische Halbinsel, auf die sich alles konzentriert. China, das lange billige Kohle hatte, hat sich die Quellen Irans gesichert. Das hat natürlich militärische Implikationen.
Die USA produzieren 30% des Weltöls mittels Fracking, dies endet voraussichtlich 2030, die abnehmenden Rig-counts sind zählbar. Europas Bohrtürme vor Schottland und in der Nordsee sind verschwunden.
Damit muss Öl entweder militärisch oder durch Handel erworben werden. Der Westen möchte aber gar nichts mehr herstellen, was die Ressourcenländer brauchen! Dazu kommt, dass spätestens seit Corona die Grundrechte komplett geschliffen sind, auch in Bezug auf Eigentum. In solchen Ländern investiert man nicht.
Jegliche Häme ist unangebracht, schwankt der Dollar, fällt der Euro gleich mit. Das bedeutet, dass sämtliche zukünftigen Ansprüche verloren sind, insbesondere Renten und Pensionen.
Zudem ist anzunehmen, dass man als Ersatz eine auf Servern von Kill Bill laufende digitale Währung einführen möchte, was wegen IT-Sicherheit, der Infrastruktur- und Endgeräteabhängigkeit bei Krieg und Blackout eine schlechte Idee ist – vom Eigentumschutz ganz zu schweigen. Systeme fallen wie „Mikado“ auf Niveaus niedrigerer Komplexität. Unsere Technik sollte demnach einfacher und resilienter werden.
Die Aussage Yellens dürfte die Investoren kaum beruhigen, statt konkreter Pläne schwört sie auf das Prinzip Hoffnung. Zusammen mit Joe Gaga und der korrupten EU ist der Westen praktisch führungslos.
Die Ressourcenproblematik ist davon unabhängig und wird unsere Fähigkeit zur industriellen Produktion einschränken. Das betrifft auch jene Systeme, die wir gerade zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs einführen wie Solar, digitale Infrastruktur und Kunstfleisch bzw. Smart Cities.
Es wäre eigentlich an der Zeit zu Bürgerinitiativen, die nicht Forderungen an Koksnasen herantragen, sondern selbst etwas tun.
Hallo,
,,Jegliche Häme ist unangebracht, schwankt der Dollar, fällt der Euro gleich mit. Das bedeutet, dass sämtliche zukünftigen Ansprüche verloren sind, insbesondere Renten und Pensionen.“
Ähm naja, die zukünftigen Ansprüche, insbesondere Renten und Pensionen, sind dann verloren, wenn auf ,,private Altersvorsorge“ gesetzt wurde oder wenn der Staat zur Finanzierung der Renten an den Börsen mitspekuliert, wozu die entsprechenden Parteien gewählt werden mussten, von den Wählern …
Übrigens zahlt in Russland faktisch Gazprom die Renten.
Das ist sicherlich vereinfacht, aber im wesentlichen werden die Renten aus den Erlösen der staatlichen Gas- und Ölkonzerne finanziert.
Und in Deutschland gab es mal ein umlagenfinanziertes Rentensystem, aber sichere Renten wollen die (Mehrheit der) Deutschen ja nicht. :-)
Der Dollar ist das stärkste Versklavungs werkzeug der Imperalisten. Ein Garant für Hunger, Katastrophen, Krieg und für den unendlichen Reichtum der Kabale. Nicht umsonst versuchen ihn die Brics loszuwerden.
Hallo,
an dem, was diese Janet Yellen vor zwei Jahren sagte, ist so viel falsch, dass ich das der Reihe nach abarbeite.
Erster Satz, Janet Yellen sagte:
„Wenn man darüber nachdenkt, was den Dollar zu einer Reservewährung macht, dann ist es die Tatsache, dass wir die tiefsten und liquidesten Kapitalmärkte aller Länder der Welt haben. “
Ähm … ja … die Tiefe und Liqudität konnte man besonders um 2008 herum bewundern.
Was den US-Dollar zur weltweiten Leitwährung (und damit auch Reservewährung) machte, das war die Konferenz in Bretton Woods, 1944. Kurz vor Ende des 2. WK war schon klar, dass USA der große Gewinner war und das British Empire endgültig auf dem letzten Loch pfiff.
Und was den US-Dollar als weltweite Leitwährung hielt, das war das weltweit größte Militär u.a. mit den meisten Flugzeugträgern. Nun war die technische Entwicklung aber so, dass man mit Raketentechnik Luftabwehrsysteme bauen kann, die (zumindest gegenüber Flugzeugträgern mit den vielen teuren Jets) eher billig sind. USA kann die Verwendung des US-Dollars nicht mehr erzwingen und siehe da: der Anteil des US-Dollar sinkt.
Zweiter Satz, Janet Yellen sagte:
,,Staatspapiere sind sicher, geschützt und äußerst liquide.“
Klingt nach der ,,Impfung“, aber Scherz beiseite, bei den Schuldenquoten der USA und bei der ständigen Erhöhung der Geldmenge (die bei Leitwährung dieser Art zwangsläufig ist und eine Entwertung der Währung bewirkt, übrigens wird genau deswegen China verhindern , dass der Yuan Leitwährung werden könnte) ist USA dann bankrott, wenn die Nachfrage nach US-Dollar nachlässt.
Und nun zwei Jahre später fällt dieser Janet Yellen zufällig auch schon auf, dass die Ent-Dollarisierung irgendwie ja doch blöd für USA ist. Nein. Doch! OHH!
Dritter Satz, Janet Yellen sagte:
,,Wir haben ein gut funktionierendes Wirtschafts- und Finanzsystem und die Rechtsstaatlichkeit.“
Da kann man nur noch höflich lächeln, aber selbst wenn dem so wäre, bliebe da das Problem mit den ,,Sanktionen“. In dem Moment, wo USA ihre finanzielle Macht einsetzt, stehen die ,,sanktionierten“ Staaten vor der Wahl, sich dem USA-Diktat zu unterwerfen (und sich neokolonial ausbeuten zu lassen) oder eben die ,,Sanktionen“ zu umgehen, also letztendlich auch den US-Dollar zu umgehen.
,,Es gibt wirklich keine andere Währung, die mit ihr als Reservewährung konkurrieren kann.“
Naja ich weiß nicht, aber der Sinn einer Reserve ist die mittel- und langfristige Absicherung, also eine Reservewährung müsste als allerwichtigstes so wertstabil wie möglich sein.
Die Flugzeugträger-Verbände helfen da nicht wirklich, denn die Kosten eine Menge Geld, welches die Staatsverschuldung der USA erhöht …
„Denn lange hatte man bestritten, dass der Dollar seinen Platz als dominierende Reservewährung zu verlieren droht“
Aktuell ist diese Kurzsichtigkeit besonders gut an Folgendem zu erkennen:
„In Anlehnung an dieses imperialistische Drehbuch hat Washington in der Vergangenheit Ängste vor iranischem Expansionismus geschürt. Dies hat dafür gesorgt, dass Saudi-Arabien und seine Nachbarn am Golf weiterhin unter dem „Schutz“ der USA stehen, der für die Aufrechterhaltung des Petrodollar-Systems, das den amerikanischen Dollar als internationale Reservewährung stützt, unerlässlich ist. Ohne die Petrodollar-Privilegien würde die US-Wirtschaft implodieren.
Zugleich ist der Golf ein riesiger Markt für amerikanische Waffenexporte, von überbewerteten Patriot-Luftabwehrsystemen bis zu überteuerten Kampfjets. Kurzum, die Politik der USA und ihrer westlichen Verbündeten war und ist es, einen Kalten Krieg am Golf zwischen den arabischen Staaten und dem Iran zu fördern …
Die Zeiten, in denen Washington und seine westlichen Lakaien das Spiel „Teile und herrsche“ spielten, sind vorbei, denn sie haben sich irreparabel diskreditiert. Als Zeichen einer wichtigen geopolitischen Neuausrichtung übermittelten Saudi-Arabien und andere arabische Golfstaaten dem Iran herzliche Glückwünsche zu seinem neu gewählten Präsidenten Masoud Pezeshkian.
Der saudische König Salman begrüßte die Nachricht vom iranischen Wahlsieger am vergangenen Wochenende und erklärte, er hoffe, dass die beiden Staaten am Persischen Golf ihre Beziehungen „zwischen unseren brüderlichen Völkern“ weiter ausbauen würden … Ähnliche herzliche offizielle Botschaften kamen aus Kuwait, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Oman und Bahrain. Zusammen mit Saudi-Arabien bilden diese ölreichen Staaten den Golfkooperationsrat (GCC). Derzeit wird viel über eine Normalisierung der Beziehungen zwischen dem arabischen Golfblock und seinem persischen Nachbarn gesprochen. Präsident Pezeshkian, von Beruf Herzchirurg, sagt, er wolle friedlichen regionalen Beziehungen den Vorrang geben“
(„Strategic Culture Foundation“, Die USA teilen und herrschen nicht mehr … Washingtons Verbündete am Golf umarmen den Iran; deutsche Übersetzung auf „antikrieg.com“, 15/07/2024)
Ergänzung: „… für die Aufrechterhaltung des Petrodollar-Systems, das den amerikanischen Dollar als internationale Reservewährung stützt, unerlässlich …“
Der Petrodollar, ein Eckpfeiler des globalen Finanzsystems seit den 1970er Jahren, gehört bekanntlich der Vergangenheit an, mit dem Auslaufen des 50 Jahre alten Petro-Dollar-Abkommens zwischen Saudi-Arabien und den Vereinigten Staaten am 9. Juni 2024 beginnt eine neue Ära …
👍. Danke. Sehe ich auch so. Der Petrodollar verliert seine Vormachtstellung.
Der amerikanische Petrodollar als Zahlungsmittel der global wichtigsten Energiequelle, ERDÖL, hat Einfluß auf die 👉 Wechselkurse der Länder und läßt 👉 große Dollarbestände in die erdölexportierender Länder fließen, was wichtige Verbindlichkeiten zur US Zentralbank Federal Reserve schafft. 👉 In Höhe der Ölkaufpreise erhält die US Zentralbank Devisen 🤓der ölkaufenden Nationen.😁👍
Dieses per Öl akquirierte Geld der Ölexporteure fließt anschließend wieder als „Investition“ dieser Länder in die USA zurück. 😂 Nennt sich GEWINN durch Gelddrucken.
Doch die Länder scheren aus. Die Frage ist, was ist das „neue“ Ziel ? Ich befürchte eine Angleichung der Wirtschaftspotentiale zwischen den globalen Wirtschaftsmächten, einer EU, BRICS und den USA, als Voraussetzung für eine global kompatible Digitalwährung. 😩🤮 Auch deshalb werden starke Wirtschaftsnationen bewußt geschwächt, siehe Deutschland und die USA, Staaten in der EU wie Spanien oder global die BRICS, gestärkt. Denn vom Euro wissen wir, daß große wirtschaftliche Diskrepanzen, eklatante Kaufkraftunterschiede, Währungen gefährden und das System ad absurdum führen…
„Das kommt offenbar langsam auch in Washington an, wo man sich bisher gefühlt hat, wie der König in Frankreich in Versaille 1788. Fest im Sattel. Doch dann kam das Jahr 1789“
und der Sturm auf die Bastille am 14. Juli – der Hinweis im Artikel passt gut zu seinem Datum …
„Es hat Angst!“
(Starship Troopers)
Also: 58% 2023 – und 2024 die Aufkündigung Saudi Arabiens…..
Sollte schon genügen, um unter 50% gesunken zu sein. Dann wären wir schon weiter, als ich dachte! ;))
Das Schönste daran ist: je kleiner dieser Anteil, desto selbstdestruktiver jeder Sanktionsversuch a la Russland – dh der Strudel wird sich weiter beschleunigen, obwohl er sich schon recht schnell dreht.
Und dann deutet Trump auch noch an, den Dollar wieder ans Gold binden zu wollen……
Trump hat zumindest die Zeichen der Zeit erkannt.
Hatte schon vor Jahren gelesen, dass das Dollarvermögen der Chinesen exorbitant hoch ist, jetzt tauschen diese das langsam aber stetig in Gold um wie einige andere auch und verschaffen sich Unabhängigkeit vom US-Dollar.
Angeblich sollen die USA ja in der Vergangenheit alle Befürworter einer Petrowährung jenseits des US-Dollar aus dem Wege geschafft haben (Saddam Hussein, Gadafi usw.), aber diesmal wären es dann wohl zuviele.
AmS denkt Trump einfach wie ein Businessman und kaum wie ein Politiker. Er nutzt die militärische Stärke der USA zwar ebenso dann und wann, aber am Ende steht für ihn immer ein Deal. Ich könnte mir daher tatsächlich vorstellen, dass er die Aussenpolitik wirklich mehr auf dieser Basis gestalten will und das ewige „Bullying“ und Erpressen/Unterdrücken der Welt einschränken. Er weiß, dass man so keine langfristigen Allianzen schmiedet, sondern schlicht Vasallen erzieht, deren Lust auf Revanche mit jedem Tag steigt. Nicht gut fürs Geschäft – wenn das Geschäft eben mal nicht Krieg ist. Er hat Begriffen, dass sein Geschäft für die USA mehr Menschen hilft, als die Kriege der Minderheit der Waffenproduzenten.
Diese Kontrahenten der Vergangenheit waren vor allem viel kleinere Kaliber. Das hat Yellen jedenfalls nicht abgehalten, bei ihrem China-Besuch vor wenigen Wochen China mit weiteren Sanktionen zu bedrohen. Die Chinesen blieben (auffallend) kühl….die USA ist kein Adler mehr, sondern ein Wellensittich. Bald werden sie keine andere Wahl mehr haben als „Fair-Trade“…und das wird die Welt friedlicher machen.
Die Figuren auf der Brücke der US-Titanic realisieren wohl den eigenen Untergang erst, wenn das Wasser bis zu den Knien steht?!
Denen steht das Wasser mitlerweile bis zum Hals…
„Wir sinken nicht!“
Egal, die Vasallenkapelle aus Europa spielt unverdrossen weiter. Und die werden in ihrer unendlichen Verblödung auch dann noch weiter spielen, wenn Herrchen das sinkende Schiff längst verlassen hat.