
Mehr Google-Zensur gegen „Toxizität“
Tech-Riese Google weitet seine Online-Zensur aus zur politischen Beeinflussung im Wahljahr 2024. Das neue harte Vorgehen wird von Googles Zensurabteilung Jigsaw geleitet.
Jigsaw, ursprünglich Google Ideas genannt, wurde 2010 unter dem ehemaligen CEO Eric Schmidt ins Leben gerufen. Schmidts Idee war es, „Themen an der Schnittstelle von Technologie und Geopolitik“ zu behandeln. Später wurde das Programm jedoch als zu „offen und ehrlich“ eingestuft und von der Google-Muttergesellschaft Alphabet in Jigsaw umbenannt. Andere Initiativen wie etwa das „Prebunking„, das 2022 in Polen, Tschechei und Slowakei und 2023 in Deutschland getestet wurden, haben sich offenbar als weniger woirksam als harte Zensur erwiesen.
Google beschreibt Jigsaw nun als ein Instrument zur Bekämpfung absichtlich vager und neu kreierter Begriffe wie „Fehlinformationen“, „Hassreden“ und „Toxizität“. Das Unternehmen besteht darauf, dass es den Informationsfluss nur einsetzt, um „ein sichereres Internet“ zu schaffen.
Jigsaws neueste Waffe im Kampf gegen die Meinungsfreiheit ist eine neue Initiative zur „Identifizierung und Entschärfung toxischer Inhalte, die häufig die Beteiligung an Online-Debatten verringern“.
Das Unternehmen sagt, dass es diese Initiative startet, um „Online-Räume vor Hass und Toxizität zu schützen“. Um die neuen Zensurstandards zu erfüllen, kündigt Google mehr Investitionen in „Moderations“-Tools an.
- Mayer, Peter F.(Autor)
In einem Beitrag auf Medium versuchen die Verantwortlichen von Jigsaw zu suggerieren, dass ihre Zensurbemühungen die freie Meinungsäußerung fördern werden. Sie behaupten, dass die Zensur der freien Meinungsäußerung durch den Ausschluss derjenigen, die als Verbreiter von „Toxizität“ und „Hass“ gebrandmarkt werden, die Beteiligung an Online-„Konversationen“ nicht verringern wird.
Stattdessen behaupten sie, dass das Ausschalten von falschem Gedankengut „mehr Stimmen zur Teilnahme befähigt“.
Doch zurück zu den vagen Begriffen: Google erklärt nicht, wer oder was es mit „mehr Stimmen“ meint. Vermutlich handelt es sich bei diesen „Stimmen“ um diejenigen, die genehmigte Äußerungen machen, während diejenigen, die falsches Gedankengut äußern, zum Schweigen gebracht werden.
Wie auch immer, in dem Beitrag heißt es, dass Jigsaw (über seine Perspective API, die auf maschinellem Lernen basiert) seit 2017 genau das tut. Es wurde bereits von 10.000 Unternehmen, Verlagen und sozialen Plattformen übernommen und ist in 18 Sprachen verfügbar.
Bei der Erläuterung der Funktionen seiner Zensursoftware rühmt sich Jigsaw:
„Moderatoren können Perspective nutzen, um Kommentare, die gemeldet wurden, schnell zu priorisieren und zu überprüfen und Kommentatoren, die toxische Kommentare posten, Feedback zu geben.“
Weiter heißt es in dem Beitrag, dass Perspective erweitert wurde, um „Brückenattribute hinzuzufügen, eine neue Reihe von Werkzeugen, um Qualitäten wie Argumentation, Neugier und persönliche Geschichten zu erkennen, die mit konstruktiveren Beiträgen korrelieren und dazu beitragen, Gespräche zwischen unterschiedlichen Gruppen in Gang zu halten.“
Und das ist nur ein erster Schritt in einer Entwicklung, die Jigsaw als „deliberative Technologie“ bezeichnet, die als Grundlage für die Einbindung künstlicher Intelligenz (KI) dienen soll.
Der Beitrag erklärt:
„Jigsaw wird erforschen, wie die neueste KI-Technologie diese Technologien verbessern und skalieren kann, um sowohl Konversationsteilnehmern als auch Community-Führern dabei zu helfen, die geteilten Meinungen zu verstehen und darauf zu reagieren.“
Es ist geplant, die Initiative auf drei Wegen zu entwickeln.
Google wird eine Forschungsagenda aufstellen, die auf die Entwicklung der fraglichen Technologie abzielt.
Jigsaw wird auch mit Google DeepMind an groß angelegten Konversationen zusammenarbeiten und untersuchen, „wie sie sinnvoll genutzt werden können“, heißt es in dem Beitrag.
Darüber hinaus muss die Demokratie in Europa nach Ansicht von Google eine gewisse „Widerstandsfähigkeit“ finden.
Um dies zu erreichen, wird Jigsaw „eine offene Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen mit Google.org unterstützen, um Initiativen mit sozialer Wirkung zur Förderung der demokratischen Widerstandsfähigkeit in Europa zu fördern“.
Balise42, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
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Danke für diesen sehr informativen Artikel über die ZERSETZUNG der Meinungsfreiheit. Wir halten uns a u c h an das Rezept der geglobelten Transformisten, und bemühen jetzt einmal ausgiebig deren VICE -VERSA- Instrument.
So wird die angeblich zu bekämpfende „Fehlinformation“ zur
👉 INFORMATION
„Haßrede“ und „Toxizität“ zur
👉 DISKUSSION IN GEGENSEITIGEM RESPEKT in ungiftiger Atmosphäre.
Ein „sicheres Instrument“ transformiert zum
👉 UNSICHEREN WERKZEUG. Ein „sicheres Internet“ zum
👉 UNSICHEREN MACHTMITTEL. ZUM WILLKÜRLICHEN MEINUNGSMANIPULATOR.
„Identifizierung und Entschärfung toxischer Inhalte, die häufig die Beteiligung an Online-Debatten verringern“…werden zu
👉 EINER VERSCHÄRFUNG VON UNGIFTIGEN INHALTEN, DIE ES GILT ERKENNTLICH ZU STIGMATISIEREN, DA DIESE HÄUFIG DIE BETEILIGUNG IN DISKUSSIONEN mit „diversen“ 🤣 STANDPUNKTEN ANFEUERN.uuhhhhhhh…
Kurzum: Die Einheitsmeinung wird erzwungen, Vielfalt ist nur sexuell erwünscht, sonst v e r p ö n t..🤣😂
Moderations-Tools sind
👉 EGALITÄTS-INSTRUMENTE. „Highländer“ all over.
F A Z I T : Es kann nur Einen, Eines, Eine : innen, Einende geben und Guugle ist der Vollstrecker. 💀
Last not least ist dieses Procedere für die „Demokratie“ ergo
👉 autokratisch, diktatorisch, faschistisch…Sie dürfen es sich aussuchen. Meinungsfreiheit.😁👍
Ich muss Google hier mal ausnahmsweise ein Kompliment machen: Das TKP-Sprachmodell (oben, drei Klicks links vom „AUTHENTISC H KI-FREI“-Button und vor der Google-Werbung) funktioniert auch bei komplexen Texten kompliziert, also relativ gut. Ich halte das für einen Fortschritt. Im Rahmen von „Zensur“ und „Überwachung“, die beide nicht nur rechtlich, sondern auch begrifflich ihres Inhaltes beraubt wurden. Was die meisten Meinungsmacher entweder nicht begreifen oder aus Geschäftsgründen nicht begreifen wollen. Alles muss man selbst machen. IdR für’n Appel und ’n Ei. Verkehrte Welt. Und vielleicht doch irgendwie richtig. Technisch-reproduktiver Text neigt zu Inzest. Am Ende ist überall ORF-Sport. Frisches Blut kann nur von außen (und vor allem unten) kommen. Ohne woke Quoten. Mit Wettbewerb, wie einst der Nehiba (welcher wiederum zwingend zu Fjörtoft, Wanits, Prödl, Kienast führte). Ohne die gspritzten Denkmähler, denen du beim Denkmahlen spätestens seit der Spritze zuschauen kannst. Und ohne KommenToren, die seit Beginn der Spiele alles mögliche sehen. Bloß nicht das Spiel. Gute Nacht!
Mit der Stichsäge gegen Erwachsenen-Diskurs. Alles wird auf Kindergartengröße heruntergesägt. Wir sollen zu blöden Schafen degradiert werden die untereinander nach dem Kindergarten-Motto „Wir haben uns alle lieb“ und „Wir verwenden keine bösen Worte“ Lächerlichkeiten austauschen – während die Wölfe Kreide-fressend um uns kreisen und einen nach dem anderen von uns herausziehen und zerlegen.
Solche Regeln durchzusetzen dient immer denen, die – natürlich NUR aus angeblich besten, erhabenen Gründen – sich NICHT daran gebunden fühlen.
Ähnlich wie Moral vor allem dem dient, der sich NICHT daran gebunden fühlt und sich nur darum zu kümmern hat, dass das niemandem auffällt. Genau das ist umso leichter, je besser man die Kommunikation steuert.
Treffend beschrieben – Selbiges wird auch jungen Menschen, sobald sie sich in den Beruf begeben, schon eingebläut. Immer schön lieb sein und „gewaltfrei“ und „offen“ kommunizieren. Wie eben bereits in der Kinderkrippe erlernt. Hinhauen dürfen nur die, die ja arm und „traumatisiert“ sind aufgrund ihrer Herkunft bzw. da hat man Nachsicht, wenn es nicht „gewaltfrei“ geht. Ungemein beliebter Satz im Berufsleben ist seither: „Ich bin immer offen für Kritik, aber bitte wertschätzend (sonst bin ich narzisstisch gekränkt).
Und man soll alles, was das Gegenüber sagt, immer wiederholen und dann fragen: „Hast du das wirklich so gemeint?“ Darauf muss man ganz lieb antworten: „Ja, schon, aber ich meinte das nur wertschätzend“.
Oft frage ich mich, wann man bei so viel emotional-dümmlichem Gequatsche überhaupt noch zum Arbeiten bzw. zu echtem Austausch von Tatsachen kommt. Denn zuerst müssen sich immer alle liebhaben, erst dann darf man seine Meinung äußern, aber bitte „wertschätzend“….und keine Fake-News…
Ist es nicht egal, wer Zensiert? In Deutschland wird durch die ÖRR Zensiert, fast alle Seiten werden von Politik und Medien ausgegeben. Google ist nur Zwangszensierer durch seine Geldgier und seinen Politischen Agressoren! Das Internet zeigt wenig echte Meldungen und nur die, die sich mit der Wahrheit auseinander setzen, finden auch Wege wirkliche Nachrichten zu lesen! Europa ist in der Hand Krimineller Machenschaften und die müssen bekämpft werden. Dabei sind es nicht die angeblichen Rechten, sondern die Alt-Politiker!
Angeblich sei das Motto DON´T BE EVIL, mit dem Google einst so gutmenschlich und hoffnungsfroh gestartet war, dort vor einigen Jahren ebenso geräuschlos gecancelt worden wie in Dämmerschland die Menschenrechte.
Stimmt aber nicht ganz.
Die bei Google haben damals nur das DON´T gestrichen.
Es hat einfach zu viel Platz weggenommen.
Klar kann man sich alles schönreden. Auch Zensur oder gar Mord.
Fakt ist jedoch dass Google die freie Meinungsäußerung zugunsten des US Deepstate bzw. der Kabale, quasi als digitaler Diktator, unterdrücken will.
Oder hat irgendwer ernsthaft daran geglaubt, dass Google seine Services gratis anbietet?
Toxizität in Foren lässt sich ohne Zensur verringern, indem man in einer „zensierten“ Ansicht die toxischen Kommentare ausblendet und in einer „vollen“ Ansicht sämtliche Konnentare zeigt.
Gute Argumente der „toxischen“ Kommentare können damit von weniger wehleidigen Lesern wieder aufgenommen und zur Diskussion gestellt werden.
Jigsaw kenne ich als Puzzle. Man kann eigene Bilder dazu verwenden.
Dass die Tsensur der freien Meinung dient, ist Neusprech à la „Krieg ist Frieden und Frieden ist rechtsextrem“. Am Ende wird sich die KI mit sich selbst unterhalten und dabei unterschiedliche Meinungen spielen und immer die Giftgrünen gewinnen lassen, was? Aufpassen muss sie, dass sie keine V-Leute des dt. Verfassungsschutzes blockiert, zumal die auf div. Social Media Plattformen unterwegs sind und dort „Rechtsextreme“ spielen… um durch die Likes Leute zu jagen, denen ihre Absonderungen sogar gefallen. Zumeist sind das aber dann auch V-Leute…