
Whistleblower enthüllen größte Massenüberwachung der Geschichte und kommenden Sklavenstaat
Tucker Carlson hat in einer explosiven Sendung Whistleblower und Aktivisten zu Wort kommen lassen. Sie decken auf, wie in den USA ein flächendeckendes Überwachungssystem aufgebaut wird – ohne Zustimmung der Bürger, ohne demokratische Debatte. Das Versprechen von „Sicherheit“ erweist sich als leere Hülle.
Tucker zeichnet ein düsteres Bild: Was George Orwell 1949 in „1984“ als dystopische Vision beschrieb – allgegenwärtige Telescreens, die zuhören, aufzeichnen und die Menschen in Angst und Selbstzensur treiben –, ist in den USA 2026 Realität geworden. Ergänzt wird es durch das alte Konzept des Panopticons von Jeremy Bentham: Die Bürger sollen sich ständig beobachtet fühlen, ohne genau zu wissen, wann und von wem. Das Ergebnis: keine Privatsphäre mehr, keine Intimität, keine echten unabhängigen Gedanken – und damit keine Freiheit.
Die Technik: Von Kennzeichenlesern zu totaler Überwachung
Im Zentrum steht das Unternehmen Flock Safety, das sogenannte Automatic License Plate Readers (ALPR) – automatische Kennzeichenleser – massenhaft installiert. Die Kameras an Masten, Gebäuden und zunehmend in Drohnen erfassen nicht nur Nummernschilder, sondern analysieren Farbe, Marke, Aufkleber, Gang, Gesicht und sogar Audio. Die Daten gehen in die Cloud von Flock, wo Polizei und andere Behörden sie durchsuchen können – oft ohne richterlichen Beschluss. Flock bedeutet übrigens Herde, die überwachten sind also die Herdentiere.
In vielen Städten stehen die Kameras auch vor Spielplätzen und Kindertagesstätten. Ein Whistleblower berichtete, dass Flock-Mitarbeiter über 1.000 Mal Aufnahmen aus einem jüdischen Gemeindezentrum mit Pool, Kita und Gymnastikraum eingesehen haben – angeblich für „Produktdemos“. Niemand wurde dafür zur Rechenschaft gezogen.
Der US-Kongress hat, ebenso wie die EU, zudem Kameras in allen neuen Pkw vorgeschrieben, die den Fahrer permanent überwachen – ob er gähnt, isst oder privat telefoniert. Auch hier das Argument: „Sicherheit“ vor betrunkenen Fahrern.
Keine Sicherheit, nur weniger Freiheit
Das Versprechen lautet stets: Mehr Überwachung = weniger Kriminalität. Die Realität sieht anders aus. Im Harris County (Texas) mit über 3.700 Flock-Kameras und einer Bevölkerung von rund 4,7 Millionen gab es 2025 über 500 Morde. Die Kriminalität ist in den letzten zehn Jahren trotz massiver Überwachung dramatisch gestiegen. Gefängnisse sind die am stärksten überwachten Orte der Welt – und gleichzeitig die gefährlichsten. Wer Menschen wie Gefangene behandelt, erzeugt keine Sicherheit, sondern Resignation und Kontrolle.
DeFlock: Die Karte der Überwachung
Eine Gruppe von Aktivisten betreibt das Open-Source-Projekt DeFlock (und die interaktive Karte). Dort kann jeder sehen, wo genau ALPR-Kameras stehen – inzwischen über 117.000 in den USA. Die Betreiber dokumentieren die flächendeckende Erfassung aller Fahrzeugbewegungen und warnen vor Missbrauch, falschen Verdächtigungen und dem Verlust der Privatsphäre. Flock-CEO Garrett Langley bezeichnete DeFlock in einem Interview als „terroristische Organisation“ und verglich sie mit Antifa. Wer wissen will, wo er überwacht wird, gilt also als Terrorist. AntiFa stand früher für Anti-Faschismus, was offenbar auf DeFlock zutrifft.
Der Whistleblower aus der Polizei: Noel Pichardo
Besonders aufschlussreich ist die Geschichte von Noel Pichardo, einem ehemaligen Polizisten der Pawtucket Police Department in Rhode Island. Er wurde auf die Flock-Kameras trainiert und erkannte sofort die massive Verletzung des 4. Verfassungszusatzes (Schutz von Personen vor staatlichen Übergriffen). Die Kameras wurden ohne jede öffentliche Debatte oder Information der Bürger installiert – ein typisches Muster.
Pichardo sprach öffentlich darüber, wurde suspendiert (insgesamt 72 Tage ohne Bezahlung), verlor Beförderungen und musste schließlich resignieren, weil er sich weigerte, ein NDA zu unterschreiben. Er betont: Kriminelle finden Wege drumherum, die Bürger werden dagegen lückenlos erfasst. Seine Frau und Familie standen hinter ihm, doch viele Kollegen und Bekannte rieten ihm ab – „Sprich nicht, sonst verlierst du alles.“
Benn Jordan und die Datenflut
Der Aktivist und YouTuber Benn Jordan hat Sicherheitslücken aufgedeckt: Flock-Accounts ohne Multi-Faktor-Authentifizierung tauchten auf dem Dark Web auf. Er zeigt, wie einfach die Daten von Drittparteien (nicht einmal Polizei) genutzt werden können. Hotlists ermöglichen Echtzeit-Benachrichtigungen, sobald ein bestimmtes Fahrzeug eine Kamera passiert – ohne richterlichen Beschluss. Die Daten werden 30 Tage gespeichert und können theoretisch verkauft oder weitergegeben werden. Flock bestreitet den Verkauf, doch Preislisten und finanzielle Anreize sprechen eine andere Sprache.
Jordan beschreibt den Effekt treffend: Sobald man sich beobachtet fühlt, ändert man sein Verhalten – genau wie beim Polizeiauto im Rückspiegel. Kinder lernen nicht mehr frei zu spielen oder zu üben, wenn Kameras überall sind. Intimität und persönliche Entwicklung sterben.
Der Weg in den Sklavenstaat
Was hier aufgebaut wird, ist kein Schutz der Bürger, sondern ein digitales Panopticon auf Steroiden. Die Technik stammt aus dem militärischen Bereich (Drohnen, biometrische Analyse) und wird nun gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt. Revolving-Door-Effekte zwischen Polizei, Kommunen und Flock sorgen dafür, dass Verträge ohne große Diskussion unterschrieben werden – oft mit Steuergeldern.
Niemand hat die Amerikaner gefragt, ob sie 24/7 überwacht werden wollen. Die Politiker, die einst „Defund the Police“ forderten, fordern jetzt totale Überwachung. Die Konzerne verdienen Milliarden, die Bürger verlieren ihre Freiheit. Privatsphäre ist keine Privatsache – sie ist die Voraussetzung für freies Denken, echte Beziehungen und Widerstand gegen Willkür.
Wer glaubt, „ich habe nichts zu verbergen“, soll sein Handy einmal einem Fremden für eine Stunde überlassen. Die meisten merken schnell: Jeder hat etwas zu verbergen – vor dem Staat, vor Konzernen, vor Missbrauch.
Die Entwicklung ist nicht auf die USA beschränkt. Ähnliche Systeme werden weltweit und insbesondere in der EU ausgerollt. Wer jetzt nicht aufwacht und Widerstand leistet – durch Aufklärung, politischen Druck auf Kommunalpolitiker, Ablehnung solcher Verträge und Unterstützung von Initiativen wie DeFlock –, wird bald in einem gläsernen Käfig leben, aus dem es kein Entkommen mehr gibt.
Die größte Massenüberwachung der Geschichte ist keine Verschwörungstheorie mehr. Sie ist dokumentiert, von Whistleblowern belegt und läuft bereits auf Hochtouren. Der kommende Sklavenstaat braucht keine Stacheldrahtzäune mehr. Er braucht nur noch Kameras, Algorithmen – und Menschen, die schweigen.
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
Wer das in gewohnt arroganter Manier immer noch für „Verschwörungstheorien“ hält, sollte sich mal das Buch mit dem Titel „Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus“ der amerikanischen Ökonomin Shoshana Zuboff besorgen.
Sie hat jahrelang im Milieu von Google, Facebook und Co. genau zu dieser Thematik recherchiert und ein über 700 Seiten starkes Buch vorgelegt.
Und gerade diejenigen, die immer noch naiv meinen, sie hätten „nichts zu verbergen “ und über ihr „Handy“ unbekümmert ALLES mit ALLEN teilen, werden darin auf ernüchternde Weise eines Besseren belehrt.
Glass Steagall Act hat die wichtige Frage gestellt: „Stört das überhaupt die Masse?“
Sicher gibt es einen tumben Anteil, dem auf Grund seiner geistigen Schlichtheit (auch) das völlig am A… vorbeigeht.
Aber der andere Teil (und dazu zähle ich mich) kann sich gar nicht ausmalen, welch dreiste und NICHT demokratisch legitimierte Ausforschungs – bzw. Überwachungsmechanismen bereits heute arbeiten, die dazu führen, dass Dich Deine digitalen Beobachter heute schon besser kennen als Du Dich selbst.
Was als Projekt begann, lediglich Dein Kaufverhalten zu manipulieren, ist heute auf dem besten Wege, Deine gesamte Persönlichkeit in eine gewünschte Richtung zu lenken.
Die US-Heinis, die die Überwachung in die Praxis umsetzen, wären hervorragende Mitarbeiter des KGB und der Staatssicherheit der DDR gewesen. Was unterscheidet noch die USA von der DDR in Sachen Bürgerbespitzelung?
Die kommende Herausforderung wird sicherlich der Ressourcenmangel sein.
Nun kann man die Gleichung Ölverbrauch pro Kopf konstant halten, indem man den sinkenden Zähler mit einem sinkenden Nenner ausgleicht. Das Problem ist dann die Skalierung, die Druck auf Lieferketten ausübt.
Handlungen basieren zudem auf religiösen und weltanschaulichen Menschenbildern. Aber sie müssen deshalb nicht funktionieren!
Auf Ressourcenknappheit sind sinkende Bevölkerungszahlen keine erschöpfende Antwort. Und das digitale Gefängnis dahinter erfordert Lieferketten, die bereits im März 2017 wegen der Hormussperre zusammenbrechen könnten.
Es reicht nicht, „sich zu wehren“. Wir müssen anfangen, Alternativen zu entwickeln!
Wir haben es zugelassen! Im Auto, in jeder Wohnstube haben „sie“ das Regiment übernommen. Wenn ich die digitale Tante A… nett frage, macht sie mir die Wohnzimmerbeleuchtung oder die Gartenpumpe an und aus. Es wundert mich nicht, wenn ich ungefragt auch Reise- oder Finanztipps und meine Lieblingsmusik bekomme. Das Übersetzen chinesischer Texte und Informationen wird sicher auch nicht mehr lange auf sich Warten lassen. Möglicherweise bekommen wir bald auch noch frühmorgens staatlichen Besuch, wo Beamte oder KI-Stellvertreter nachfragen, warum ich falsch wähle und „unsere“ Demokratie nicht unterstütze.
Welch neue Erkenntnis … „wir werden beobachtet“.
Ich will es einmal mit anderen Worten ausdrücken, die Masse erkennt langsam, dass sie beobachtet wird. Was haben aufgeklärte und kritische Menschen schon seit mindestens zwei Jahrzehnten gesagt? Hat da überhaupt jemand zugehört? Irgendwie scheint der Prozess doch sehr langsam zu laufen, bis auch der Naivste irgendwann festgestellt, dass man doch mal öfter den Aufgeklärten zuhört! Spätestens seit Edward Snowden hätte es jeder wissen müssen!
Die nächste Frage ist, stört das überhaupt die Masse? Schließlich tragen sie alle freiwillig ihren Spion „das Handy“ mit so herum.