
Studie zu COVID-Boostern widerlegt sich selbst
Eine aktuelle Beobachtungsstudie behauptet, dass der COVID-19-Impfstoff für die Saison 2024/2025 das Risiko für schwere kardiovaskuläre Ereignisse deutlich senkt. Bei einer genaueren Betrachtung zeigt sich jedoch die fragwürdige Wissenschaftlichkeit der Arbeit.
Die in JAMA Internal Medicine veröffentlichte Studie untersuchte über eine Million US-Veteranen, die 2024 eine Grippeimpfung erhalten hatten. Etwa ein Drittel von ihnen bekam zusätzlich den aktualisierten COVID-19-Booster. Die Ergebnisse lesen sich wie eine Jubelmeldung für den COVID-mRNA-Impfstoff.
Die Forscher berichteten von einer um rund 38 % reduzierten Rate an COVID-assoziierten schweren kardiovaskulären Ereignissen (MACE: Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzinsuffizienz-Hospitalisierung oder kardiovaskulärer Tod) innerhalb von acht Monaten. Besonders stark fiel der Effekt bei Personen über 75 Jahren und bei Menschen mit Vorerkrankungen aus. Auch bei allen Ursachen für kardiovaskuläre Ereignisse (nicht nur nachweislich COVID-bedingt) zeigten sich deutliche Unterschiede zugunsten der Geimpften.
Kritik kommt von wissenschaftlichen COVID-Kritikern. Vinay Prasad diskutiert das Paper auf seinem Blog und weist darauf hin, dass es sich nicht um eine randomisierte kontrollierte Studie (RCT) handelt, sondern um eine Beobachtungsstudie. Solche Untersuchungen sind anfällig für systematische Verzerrungen – vor allem durch den sogenannten „Healthy Vaccinee Effect“. Menschen, die sich impfen lassen, sind in der Regel gesünder, aktiver und haben insgesamt ein niedrigeres Risiko für schlechte gesundheitliche Ereignisse als diejenigen, die sich nicht impfen lassen.
Genau hier setzt die scharfe Kritik von Dr. Vinay Prasad an. Der US-amerikanische Onkologe, Epidemiologe und Professor an der University of California San Francisco hat die Studie analysiert und kommt zu einem vernichtenden Urteil:
Im Supplement der Arbeit sind die Überlebenskurven für die Gesamtmortalität (all-cause mortality) bereits ab Tag 10 deutlich auseinander. Die Kurven für schwere kardiovaskuläre Ereignisse (MACE) trennen sich ab Woche 5, die für die Gesamtmortalität bereits ab Woche 2.Das ist biologisch und epidemiologisch unmöglich, wenn der einzige Unterschied zwischen den Gruppen die COVID-Impfung wäre. Ein Impfstoff kann nicht innerhalb von zehn Tagen die Gesamtmortalität messbar beeinflussen – schon gar nicht in einer statistisch sichtbaren Größenordnung.
Prasad schreibt wörtlich:
„Die einzige Erklärung ist, dass die Gruppe ohne Impfung von Anfang an grundlegend anders war als die geimpfte Gruppe. Der Healthy-Vaccinee-Effekt. Die Studie hat es nicht geschafft, eine geeignete Kontrollgruppe zu schaffen.“
Bei Beobachtungsstudien ist ein gutes Matching der Gruppen (geimpft vs. ungeimpft) absolut entscheidend. Wenn schon die Gesamtmortalität – der härteste und umfassendste Endpunkt – so früh auseinanderläuft, ist das ein klassischer Hinweis auf unerkannte Confounder (eine Variable, die sowohl die Ursache als auch das Ergebnis beeinflusst). Alle anderen Ergebnisse, auch die positiven Effekte auf Herz-Kreislauf-Ereignisse, werden dadurch unglaubwürdig.
Prasad betont, dass negative Kontroll-Endpunkte (die eigentlich keinen Effekt zeigen sollten) hier nicht ausreichen, um die Verzerrung zu korrigieren. Die Gesamtmortalität hingegen ist ein sehr starker Falsifikationstest – und dieser Test ist hier dramatisch gescheitert.
Für die Medien scheint das jedoch keine Rolle zu spielen. Das Paper wurde in den Medien breit als Beleg für einen kardioprotektiven Effekt der COVID-Impfung gefeiert – hier etwa in der Washington Post.
Prasad: „Die Schlagzeilen sind oft falsch. Die Medien verfügen nicht über ausreichende hausinterne kritische Begutachtung von Wissenschaft.“ Tatsächlich sei die Arbeit methodisch so schwerwiegend fehlerhaft, dass sie nicht in einer renommierten Fachzeitschrift wie JAMA Internal Medicine hätte erscheinen dürfen.
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Der Tod ist ein starkes Argument, das Lebende nur dann verstehen werden, wenn sie mal tief in sich selbst hinein lauschten…
Mal zu Covid etwas Neueres aus den USA:
https://www.ronjohnson.senate.gov/wp-content/uploads/2026/05/Senate-PSI-Majority-Staff-Interim-Report-April-29-2026-FINAL.pdf
Kein Virus. Ende der Geschichte.
Obwohl, soll ich meinen eTruck besser mit Diesel oder mit Wasserstoff betanken?
Hm, besser beides, ist besser für die Batterie, „experts say“…
Wir danken dem Institut für Wahrheit für das aufopfernde Bemühen!
Ich würde Sonnenblumenöl vom eigenen Acker empfehlen und bei Verbrenner bleiben… ob die Sonne morgen noch scheinen darf und wieder Wind weht, steht zu sehr in den Sternen.