Noch mehr positive Nachrichten und ihre Einordnung!

23. Mai 2026von 5,1 Minuten Lesezeit

Auch wenn sie keine Klickzahlen generieren wie Sensationsmeldungen und Paniknachrichten. Die wichtigsten positiven Nachrichten des Tages und der letzten Wochen zeigen bahnbrechende Erfolge in der globalen Gesundheit, historische Meilensteine bei der sauberen Energiewende sowie bedeutende wissenschaftliche Durchbrüche in der Medizin. Während globale Krisen oft die Schlagzeilen beherrschen, belegen aktuelle Daten handfeste Fortschritte für die Menschheit.

In einer Zeit, in der die Meldungen, auch in den sozialen Netzwerken von Katastrophen, Kriegen, Morden, Unfällen und Verbrechen beherrscht werden, macht es Sinn, immer mal wieder innezuhalten und nach positiven Entwicklungen in der menschlichen Gemeinschaft zu suchen.

Gesundheit & Medizin: Krankheiten im Rückzug: 

Während die Folgen von Corona die Sicht auf die Wissenschaft und Gesundheit dominieren, gibt es sehr positive Meldungen:

  • Auslöschung eines Grundes für Blindheit: Algerien hat das Trachom (die weltweit häufigste infektiöse Ursache für Erblindung) offiziell als öffentliches Gesundheitsproblem eliminiert.
  • Erfolg gegen Malaria: Die globale Impfstoffallianz (ja genau die) meldet im Rahmen großflächiger Kampagnen in Afrika historische Durchbrüche bei der Senkung von Todesfällen bei Kindern. Ob dies nun alleine durch Impfung, oder durch bessere Hygiene und Schutzmaßnahmen erfolgte ist zweitrangig.
  • Knorpel-Regeneration: Forscher der Stanford Medicine haben einen Weg entdeckt, Knieknorpel durch das Blockieren eines bestimmten Proteins nachwachsen zu lassen, was Gelenkersatz-Operationen langfristig überflüssig machen könnte. Damit ist nicht nur MSM und Chondroitin verfügbar, sondern auch Arthrose-Hilfe vom Arzt.

Umwelt & Wissenschaft: Das Zeitalter des sauberen Wachstums

  • Historischer Energiemeilenstein: Erstmals wachsen die so genannten „erneuerbaren Energien“ (ja erneuerbare Energie gibt es nicht) weltweit so schnell, dass sie den gesamten globalen Neubedarf an Elektrizität decken und fossile Energieträger weltweit zurückdrängen. Insbesondere China und Indien verzeichnen historische Rückgänge bei „fossiler“ Stromerzeugung. Auch wenn fossile Energieträger eigentlich keine Fossilien sind, ist es eine gute Richtung, hin zu sauberer Energie zu gehen, bis schließlich Kernfusion technisch und wirtschaftlich verfügbar sein wird.
  • Recht auf Reparatur: Die Bundesregierung treibt Gesetze voran, die Verbrauchern ein echtes Recht auf Reparatur von Elektrogeräten zusichern, um Müllberge drastisch zu reduzieren. Fehlt nur noch die Verpflichtung, Geräte reparierbar zu machen, wenn dies technisch möglich ist.
  • Schutz der Ozeane: Internationale Gerichte und Abkommen haben in wegweisenden Urteilen die industrielle Fischerei in bestimmten marinen Schutzgebieten komplett gestoppt. Ein erster Schritt hin zur Überlegung, was wir mit den Meeren anstellen, deren tiefe Geheimnisse wir nur zum Teil kennen, während wir versuchen zum Mars zu fliegen.

Wohlstand & Soziale Gerechtigkeit

  • Bekämpfung von Lebensmittelarmut: Großstädte wie New York eröffnen die ersten kommunal betriebenen Supermärkte ohne Gewinnabsichten in einkommensschwachen Vierteln, um gesunde Nahrung für alle bezahlbar zu machen. Im Prinzip ähnelt es dem uralten Prinzip europäischer Kooperativen. Traurig ist zwar, dass so etwas im reichsten Land der Welt als Notwendig erkannt wurde, während hunderte von Milliarden für Kriege ausgegeben werden, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung, denn es hilft Menschen.
  • Stärkung von Mieterrechten: In mehreren europäischen Ländern treten umfassende Reformen in Kraft, die Mieter effektiver vor willkürlichen Kündigungen und extremen Mietsteigerungen schützen. Leider könnte das zu einem weiteren Bremsen der Bautätigkeit führen, so lange diese profitgetrieben ist. Denn schon die explodierenden Gesetze, Verordnungen und Vorschriften haben den Hausbau heftig zugesetzt. Aber wenn nun der gute alte soziale Wohnungsbau dazu kommen würde, könnten sich die Menschen wirklich freuen.

Das Aufwachen der Justiz?

Am 9. März 2026 hat der Bundesgerichtshof (Az. VI ZR 335/24) ein historisches Urteil im Prozess gegen den Impfstoffhersteller AstraZeneca gefällt:

  • Niedrigere Hürden für Betroffene: Der BGH entschied, dass die Hürden für den sogenannten arzneimittelrechtlichen Auskunftsanspruch drastisch gesenkt werden.
  • Keine medizinische Beweispflicht vorab: Kläger müssen vor dem Prozess kein medizinisches Expertenwissen vorweisen. Es reicht aus, wenn ein Kausalzusammenhang zwischen der Impfung und dem Gesundheitsschaden plausibel erscheint – selbst dann, wenn statistisch mehr gegen als für die Ursächlichkeit spricht.
  • Pflicht zur Offenlegung: Die Pharmakonzerne müssen den Betroffenen nun umfassend Auskunft über alle ihnen bekannten Nebenwirkungen, Verdachtsfälle und wissenschaftlichen Erkenntnisse geben.

Erste Kettenreaktion vor den Oberlandesgerichten

Dieses BGH-Urteil zeigt bereits direkte Wirkung in der Praxis. Im Mai 2026 wendete das Oberlandesgericht Hamm die neue Rechtsprechung erstmals im Fall eines Klägers gegen BioNTech an. Die Vorinstanz, die die Klage zuvor abgewiesen hatte, wurde aufgehoben; das Verfahren muss neu aufgerollt und dem Kläger die geforderten Risikodaten bereitgestellt werden.

Die Bedeutung für die Praxis

  • Zweistufiger Erfolg: Ein gewonnenes Auskunftsverfahren bedeutet zwar noch kein automatisches Schmerzensgeld. Aber mit den erzwungenen Daten der Hersteller können Betroffene in der zweiten Stufe des Prozesses nun deutlich effektiver beweisen, ob ihr Schaden tatsächlich durch den Impfstoff ausgelöst wurde.
  • Nutzen-Risiko-Abwägung: In den kommenden Monaten müssen die Gerichte nun anhand der offengelegten Daten neu abwägen, ob das spezifische Risiko einzelner Impfstoffe im Verhältnis zum Nutzen während der Pandemie zu hoch war.

Für Menschen mit schweren Impfkomplikationen (wie langanhaltendem Schwindel oder Herzmuskelentzündungen) stellt diese Entwicklung im Jahr 2026 den größten juristischen Durchbruch seit Beginn der Pandemie dar.

Ja, es ist traurig, dass der Staat auf der Seite der Industrie steht und deren Rechtskosten übernimmt, statt auf der Seite der eigenen Bürger, und es ist unverständlich, wie solche Verträge jemals geschlossen werden konnten. Aber das ist ein politisches Problem. Wenn die Menschen die gleichen Politiker, welche das vereinbart hatten, wieder wählen, wollen sie es wohl so.

Bemerkung

Hinterlassen Sie gerne positive Nachrichten aus dem unmittelbaren Umfeld, um zu zeigen, dass es Menschen gibt, die sich bemühen, einfach etwas zu tun, was positive Auswirkung auf das Umfeld oder die Menschheit als Ganzes hat.

Bild: Wikipedia (Bericht über eine Lokalzeitung)

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6 Kommentare

  1. Gabriele 24. Mai 2026 um 9:46 Uhr - Antworten

    Was mich hier übrigens noch ärgert:
    Man hebt sogar die Impfstoffallianz „GAVI“ jetzt in den Himmel, die wesentlich von Bill Gates ihre „Befehle“ erhält…ernsthaft?
    Und zur „Knorpelregeneration“: ….wenn man ein bestimmtes Gen unterdrückt? Ist das nicht genau die Forschung, die uns auch Corona und mRNA beschert hat?
    Irgendetwas „duftet“ für mich bei all diesen Meldungen etwas seltsam…

  2. Gabriele 24. Mai 2026 um 9:39 Uhr - Antworten

    So erfreulich diese Meldungen sind, so zum Teil schönfärberisch sind sie….zum Teil fern der Praxis, wenn ich mir erlauben darf, das zu sagen.
    Nur ein Beispiel: Reparatur E-Geräte – am Land kaum eine Firma zu finden, die das machen will. Anfahrt aus der Stadt viel zu teuer, da kann man gleich neu kaufen. Wird einem auch so gesagt. Außerdem wirklich teure Geräte (z. B. Heißwasserboiler) sind nicht umfasst. Sämtliche Regeln werden immer restriktiver, am Ende bleibt kaum ein Erfolg.
    Wollen und erfinden kann man Vieles – ist auch gut so – aber machen….
    Es gibt angeblich schon ewig die funktionierende Idee eines Studenten, wie man den Müll in den Meeren „einfangen“ und danach mit Bakterien zersetzen lassen kann, sodass er – angeblich – für die Umwelt unschädlich würde. Ein oder zwei Berichte – danach war Funkstille.
    Und längst schon gibt es offenbar Technologien zur Energieerzeugung oder für Fahrzeuge, die völlig ohne Strom oder Sonne etc. funktionieren… und so weiter. Wo sind sie am Ende? Sie werden unterdrückt… von wem muss man wohl nicht fragen.
    Von Medizin sprechen wir erst gar nicht – da ist seit Jahrtausenden die Naturheilkunde das wirkliche Spitzenprodukt.
    Manchmal scheint mir, solche Lobeshymnen sollen auch davon ablenken, wie grauenvoll es derzeit auf Erden aussieht in Bezug auf Kriege und Zerstörung aller Lebensgrundlagen. Natürlich soll man positiv bleiben, danach kommt das große „Aber“… und die Aufzählung, was alles leider doch nicht geht.

  3. Axel 24. Mai 2026 um 6:35 Uhr - Antworten

    Danke für good news.

    Wenn es nach mir ginge, müssten alle Medien mindestens 50 % ihrer Nachrichten aus positiven Inhalten generieren. Gefühlt sind es im Moment eher max. 5 %. Negative Nachrichten erzeugen nur Stress und sind damit ungesund – meine Konsequenz: Bewusst negative Schlagzeilen nicht anklicken, TV-Nachrichten komplett vermeiden. Wenn der Himmel einstürzen sollte, merke ich das auch so ;-)

    • Gabriele 24. Mai 2026 um 9:53 Uhr - Antworten

      Ich dachte bisher, das nennt man dann „Nudging“? Und es ist toll? So wie bei Corona auch, wo die Impfung der „Gamechanger“ war??

  4. Jurgen 23. Mai 2026 um 17:29 Uhr - Antworten

    „Auslöschung eines Grundes für Blindheit: Algerien „

    Die Einäugigen in ehemals Deutschland sind auch eher selten, blinde Schafe gibt es aber zuhauf, die sich immer noch im besten Deutschland aller Zeiten wähnen… vielleicht sollte man ein „Heilmittel“ importieren?

  5. mattes 23. Mai 2026 um 13:51 Uhr - Antworten

    Gerne mehr davon , bitte …

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