Gründe für den Rückzug der Impfpflicht und die Aussichten für Herbst

24. Juni 2022von 5,2 Minuten Lesezeit

Natürlich ist die Aufhebung des Gesetzes über die Impfpflicht ein großer Erfolg für die breite Bürgerbewegung, die es vor allem im vorigen Winter gab. Das haben auch andere Kommentatoren betont. Die Ursachen für den plötzlichen Rückzieher sind aber vielfältig und die Aussichten auf den Herbst werden durch die Ankündigungen der EU, die Aussagen von gestern und die Änderungen der Covid- und Infektionsschutzgesetze getrübt.

Zunächst zu den Gründen für den doch überraschenden Schritt. Einer der Gründe könnte die Stimmung im Verfassungsgerichtshof gewesen sein, die eine Aufhebung angedeutet hat. Zu der musste es genau genommen kommen, denn der Staat kann nicht legal und verfassungskonform seine Bürger zur Selbstverstümmelung und Tod durch medizinische Behandlung verurteilen. Und das kann das Resultat dieser Impfung sein, was mittlerweile ja wohl unbestritten ist.

Seit der Ausrufung der Pandemie durch die WHO sind alle Schritte weltweit im Gleichklang erfolgt, die Regierungen wurden „betreut“ durch die Beratungsagenturen der WHO. Österreich war mit der allgemeinen Impfpflicht ein Ausreißer. Gut möglich, dass dies international durch die Pandemiebetreiber nicht goutiert wurde. Für Europa hat die EU mit ihren Beschlüssen vom 27. April die Linie vorgegeben: Intensivierung von Impfung, Booster und Tests ab Herbst, sowie geplanten Einkauf weiterer experimenteller Gentechnik-Impfstoffe in den nächsten Jahren. Dazu wurde das Covid-Zertifikat um ein Jahr verlängert.

Österreich wurde auf Linie gebracht und wird im Gleichklang mit der EU im Herbst an der Intensivierung von Impfung, Booster, Tests und Maskenzwang teilnehmen. Damit ist auch die Alpenrepublik wieder in das Pandemieregime eingereiht worden.

Haben innenpolitische Überlegungen eine Rolle gespielt. Wenn ja, dann nur peripher. Landtagswahlen in Tirol und Niederösterreich, ein sich abzeichnender Erfolg des Volksbegehrens gegen die Impfpflicht hatten wahrscheinlich Einfluss auf den Zeitpunkt, der etwas überraschend erfolgten Mitteilung, jedoch mit einiger Sicherheit nicht auf die Tatsache an sich.

Die Pläne der EU für den Herbst

Dazu nochmal zwei Passagen aus der Erklärung von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vom 27. April mit dem Titel „COVID-19: Die Kommission ruft die Mitgliedstaaten auf, für die nächste Pandemiephase in erhöhter Bereitschaft zu sein“.

Damit das reibungslos umgesetzt werden kann, ist

  • die Zusammenarbeit gegen die Fehl- und Desinformation über Corona-Impfstoffe zu intensivieren;
  • weiterhin globale Solidarität zu zeigen und die globale Ordnungspolitik zu verbessern.

Ein Factsheet zum Thema „COVID-19 – Sustaining EU Preparedness and Response: Looking ahead“, das von der Europäischen Kommission am selben Tag, dem 27. April, veröffentlicht wurde, bekräftigt von der Leyens Standpunkt. Der erste Abschnitt trägt den Titel „Increasing uptake of COVID-19 vaccination“ und der erste Aufzählungspunkt lautet:

  • Die Mitgliedstaaten sollten die Durchimpfungsrate und die Verabreichung von Auffrischungsimpfungen und vierten Dosen erhöhen für diejenigen, die dafür in Frage kommen. Sie sollten auch die Durchimpfung von Kindern erhöhen.

Die Hervorhebung ist im Original. Der zweite Punkt lautet wie folgt:

  • Die Mitgliedstaaten sollten COVID-19-Impfstrategien für die kommenden Monate ausarbeiten und dabei die gleichzeitige Verbreitung der saisonalen Grippe berücksichtigen und die COVID-19-Impfung in die nationalen Impfprogramme aufnehmen.

Einer Mitteilung an das Parlament und andere EU-Institutionen, die ebenfalls vom 27. April stammt, ist zu entnehmen: „Vor Beginn des Schuljahres 2022-2023 sollten Strategien zur Erhöhung der Durchimpfungsraten bei jüngeren Kindern erwogen werden, z. B. durch Zusammenarbeit mit Kinderärzten und anderen Angehörigen der Gesundheitsberufe, die für viele Eltern vertrauenswürdige Informationsquellen sind.“

Die EU plant nicht nur eine neue Impfkampagne für Covid-19 im Herbst, sondern reserviert auch bereits Produktionskapazitäten für neuartige Impfstoffe für den nächsten Gesundheitsnotfall: Dies geschieht im Rahmen einer so genannten EU-FAB-Initiative unter der Schirmherrschaft der kürzlich geschaffenen EU-Behörde für Notfallvorsorge und -bewältigung (HERA).

In der Pressemitteilung der Kommission wird erklärt, dass der Zweck der Ausschreibung darin besteht:

„… Kapazitäten für die Herstellung von mRNA-, Protein- und Vektorimpfstoffen zu reservieren. Damit werden neu geschaffene Herstellungskapazitäten für künftige gesundheitliche Notlagen freigehalten. Die Ausschreibung wendet sich an Impfstoffhersteller mit Anlagen in der EU oder im EWR, die ihren Teilnahmeantrag bis zum 3. Juni 2022 um 16 Uhr MESZ einreichen können.“

Dieser Strategie und Vorgangsweise ordnet sich Österreichs Marionetten-Regierung nun wieder brav unter, der Alleingang Impfpflicht wird zu Grabe getragen.

Verkehrsbeschränkungen – Mittel zur Umsetzung der EU-Vorgaben

Am 8. Juni tagte der Gesundheitsausschuss im Parlament. Ein Abänderungsantrag soll das Covid-19-Maßnahmengesetz sowie das Epidemie-Gesetz erneut erweitern. Es geht dabei um eine zusätzliche Ausweitung der Macht des Gesundheitsministers und Vorbereitungen auf den Herbst.

Schon jetzt kann der Gesundheitsminister bloß per Verordnung die Liste der anzeigepflichtigen Krankheiten erweitern. Das geschah auch schon bei den Affenpocken. Nun sollen auch Verkehrsbeschränkungen für Erkrankte und „Krankheitsverdächtige“ möglich werden. „Krankheitsverdächtig“ könnte man bereits sein, wenn man nicht die vom Gesundheitsministerium erwünschten Impfungen in sich trägt. Oder wenn man Kontakt mit einem Menschen hatte, der positiv auf eine Infektion getestet wurde, die der Minister ins Epidemie-Gesetz aufgenommen hat.

Man erinnere sich an den Winter: Menschen ohne Impfungen galten als „epidemiologische Gefahr“, wurden verdächtigt, infiziert zu sein. Eine ähnliche Regelung könnte für den Herbst drohen. Diesmal könnte aber „1G“ und nicht „2G“ gelten, entsprechende Vorbereitungen wurden ebenfalls bereits getroffen. Eine „Verkehrsbeschränkung“ könnte demnach auch einen „Lockdown durch die Hintertür“ bedeuten. Nicht nur Autofahren oder die Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel wären dann untersagt, sondern auch das Verlassen der Meldeadresse per Fahrrad oder zu Fuß.

Von Ende der Maßnahmen, des Impfzwanges, der Massentests, des Maskenzwangs, der Kinderimpfung und Schulschließungen ist keine Rede. Ob die EU und die nationalen Regierungen die Vorhaben umsetzen können, wird von der Zivilgesellschaft und von den vielen Menschen abhängen, die sich schon bisher für Demokratie und Rechtsstaat, sowie Freiheit der Entscheidung über medizinische Maßnahmen eingesetzt haben. Die Chancen auf Erfolg sind allerdings deutlich besser geworden.

Bild von Karolina Grabowska auf Pixabay

Bitte unterstütze unsere Arbeit via PayPal oder Überweisung

Folge uns auf Telegram und GETTR


EU-Kommission plant Intensivierung von Impfung, Booster und Tests ab Herbst

EU will noch mehr mit experimentellen Methoden impfen

Gesetzesänderung bedroht Versammlungsfreiheit und bringt noch mehr Macht für Gesundheitsminister

30 Kommentare

  1. Taktgefühl 25. Juni 2022 at 7:38Antworten

    Also diese Aufrufe zur Solidarität durch die Unberufenen, hat wirklichen Pandemiecharakter wie Ebola oder die Pest.

    CHARTA DER GRUNDRECHTE DER EUROPÄISCHEN UNION
    Präambel
    Die Völker Europas sind entschlossen, auf der Grundlage gemeinsamer Werte eine friedliche Zukunft zu teilen, indem sie sich zu einer “ immer engeren Union“ verbinden. In dem Bewusstsein ihres geistig-religiösen und sittlichen Erbes gründet sich die Union auf die
    unteilbaren und universellen Werte der Würde des Menschen, der Freiheit, der Gleichheit und der „Solidarität“.

    Die Präambel ist schon eine Selbstanmaßung und eine Unverschämtheit. Die „Solidarität“ bekommt dabei besonderer Stellenwert zu wegen der unverhohlenen Dreistigkeit, Solidarität für sein Handeln „einzufordern“.

    Die Artikel 27 bis 38 stehen unter dem Herrschaftsanspruch der „Solidarität“. Die meisten wissen gar nicht, was für Anmaßungen und Frechheiten in der „Charta der Grundrechte“ drinnen stehen. „Das Europäische Parlament, der Rat und die Kommission proklamieren feierlich den nachstehenden Text als Charta der Grundrechte der Europäischen Union.“ Von diesen Leuten ist niemand gewählt worden und niemand berufen. Es gab keine demokratischen Prozesse. Das war einfach der unverschämte Griff zur Macht.

    „Solidarität“ ist Latein und bedeutet „Zusammengehörigkeitsgefühl“. Darin wird die Anmaßung der selbsternannten Führer deutlich, daß sie „Gefühle“ erzwingen wollen. Das heißt, die kennen kein echtes Gefühl, das sind Psychopathen!

    Mit ihren Masken und Impfphantasien stapfen sie in unserem Privatleben herum, dazu hat niemand das Recht. Und sie machen nochmals deutlich, daß sie völlig gefühlskalt sind.

    Man will ja auch mal was positives sagen, was nicht ganz einfach ist. Ja gut, das ist die Endzeit. In der Überwelt ist etwas kaputt gegangen, was sich nicht reparieren läßt. Das ist die Endzeit. Wirklich beruhigen tut mich das auch nicht.
    Verdammte Kanaillen! Sowas sollte man nicht denken, und wenn, dann nur leise. Das ist nicht so einfach.

    • Taktgefühl 25. Juni 2022 at 7:51Antworten

      Großmutter, warum hst du so große Augen? Und so große Ohren? Und warum hast du so einen großen Mund? Pack endlich aus! Sprich!

      Vor 2000 Jahren – mit Christi Geburt – begann die Endzeit. Und die ist, wenn man alles verstanden hat, jetzt zu Ende. Platon irrte. Es gibt keine „Höherentwicklung“. Ovid hatte Recht. Ovid glaubte an das Goldene Zeitalter, die allmähliche Verschlechterung und den völligen sittlichen Verfall durch Habgier, Krieg und Neid bis zum letztendlichen Untergang.

      Die Hölle ist keine „Erfindung“ der Christen, die Hölle hat in jedem bedeutenden Naturglaube und den großen Religionen ihren festen Platz.
      Das „Tausendjährige Friedensreich“ steht am Ende der Apokalypse, gehört aber nach vorne. Es beginnt gleich nach Christi Geburt. Das war das Mittelalter, da war der Teufel für tausend Jahre in den Abgrund gesperrt. Danach kam er frei. Also nach dem Mittelalter.

      in den Endzeitreden steht, die „Liebe“ würde in „vielen erkalten“. Das deutet auch darauf, daß wir es mit Psychopathen zu tun haben.

      „Ich glaube, am Ende verschlingen die Wellen Schiffer und Kahn. Und das hat mit ihrem Singen die Lorelei getan!“ Heinrich Heine

  2. Bernd 24. Juni 2022 at 21:35Antworten

    Ich erwarte extrem große zivilisatorische Veränderungen noch deutlich vor dem Jahr 2025.
    Alles was uns im Moment noch wichtig erscheint wird bald bedeutungslos sein!

  3. A. Petermann 24. Juni 2022 at 20:56Antworten

    Was geht da nur ab und deren Köpfe. Weit entfernt von Frankensteins Labor sind wir seit Corona nicht mehr. Was auch immer noch kommen mag, es wird nichts sein was uns guttun wird.

  4. Markus 24. Juni 2022 at 18:43Antworten

    Die Politik, die Wissenschaft und das Vertrauen in diese hat fertig.
    man nun damit alles kaputt gemacht weil jetzt niemand mehr auch anderen Impfungen mehr vertraut. Super gemacht von diversen fanatischen Superexperten die nicht wahrhaben wollten und wollen welche schäden mit dieser Giftspritze hervorgebracht wurden und sicher auch noch in den nächsten monaten und viel. jahren werden. dieses verbrechen gehört juristisch penibel aufgeklärt und die verantwortlichen verurteilt- das ist der grösste Medizinskandal der letzte generationen.

    • Sir Som 24. Juni 2022 at 19:44Antworten

      Nein, erlauben Sie mir zu korrigieren: dies ist wohl das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte. Wie es aussieht sprechen wir hier über geplanten Genozid in einem noch nie dagewesenem Ausmaß.

      Diesmal gibt es nicht die Entschuldigung, nichts davon gewußt zu haben, und nicht dabei gewesen zu sein. Das wurde wieder besseren Wissens durchgezogen, hauptverantwortlich aus meiner Sicht die MSM, die all dies erst ermöglicht haben.

      Keine Gnade für ALLE Beteiligten.

  5. Glass Steagall Act 24. Juni 2022 at 16:34Antworten

    Pünktlich mit neuen Impfungen werden auch wieder die Straßenproteste losgehen. Ganz so einfach wie sich Herrschaften das vorstellen wird es diesmal nicht werden. Mehr Leute sind informiert und mehr sind geschädigt. Es wird immer schwieriger das Zeugs zu verspritzen!

    Sorgen machen mir nur die großen Mainstream-Medien. Sie werden die Stimmung richtig anheizen und ihre Lügen wieder verbreiten. Sie tragen die Hauptschuld an allem! Sämtliche Straßenproteste müssen ausschließlich vor Medienhäusern stattfinden.

  6. Michael R 24. Juni 2022 at 16:21Antworten

    Bei der ZEIT, unter dem Titel „Corona-Zahlen in Deutschland“ findet man eine interessante Grafik, anhand derer man mit einem Blick ersehen kann, wo aktuell die höchsten Fallzahlen auftreten. Wenig erstaunlich (für uns): Dort, wo viel geimpft wurde, sind die Zahlen jetzt am höchsten und umgekehrt. Weiter unten folgt eine Tabelle, in der die impffreudigen nord- und rheinländischen Länder führen (aber auch das Saarland), während am Ende die Länder Sachsen und Thüringen stehen.
    Würde die Impfung halten, was man sich von ihr versprach, müssten Länder wie Thüringen und Sachsen jetzt die höchsten Fallzahlen haben und die Länder mit den meisten Geimpften die niedrigsten.

  7. Michael R 24. Juni 2022 at 15:37Antworten

    In diesen Zeiten zählt nur das Geld. Und hier zeigt sich, dass die Impfung genau das Gegenteil bewirkt, was man erhofft hatte. Näheres weiter unten.

    Wie schon oft dargestellt, bewirkt die Impfung unterm Strich gar nichts, spätestens mit Omikron ist es egal ob geimpft oder nicht. Allerdings hat die Impfung eine Reihe von Nebenwirkungen, wie wir wissen. Eine davon scheint zu sein, dass derzeit reihenweise Geimpfte erkranken, während es den Ungeimpften gesundheitlich blendend geht. Aus meinem Bekannten- und Verwandtenkreis sind mir mehrere Fälle bekannt, so z.B. unsere Nachbarn, beide Mitte Siebzig, hört man im Garten lautstark husten, nachdem 14 Tage Grabesstille herrschte. Ein Bekannter, Mitte 30, hat kurzfristig ein Treffen abgesagt, weil er erkrankt sei, 5 Tage zuvor war ich noch bei ihm.

    Und jetzt fängt es auch an, teuer zu werden, für die Unternehmen/Institutionen, die vor Monaten noch die Impfung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzwungen haben, direkt oder indirekt. So z.B. die Fluggesellschaften und hier im Speziellen die Lufthansa:

    》 Personalmangel – Flugchaos statt Traumreise im Sommer?

    FRANKFURT/BERLIN (dpa-AFX) – Der Personalmangel bei Fluggesellschaften und Flughäfen bringt zunehmend die Reisepläne der Menschen ins Wanken. Weil sich nun auch wieder vermehrt Besatzungen wegen Corona-Fällen krankmelden, streicht die Lufthansa mitten in der Sommerferienzeit mehr als 2000 weitere Flüge an ihren Drehkreuzen Frankfurt und München. Zusammen mit bereits angekündigten Kürzungen fallen damit im Juli über 3000 Verbindungen weg. 《

    Jetzt rächt sich, dass man so hinterher war, dass alle Mitarbeiter, vom Piloten bis zum Kofferträger, geimpft sind. Es kostet die Unternehmen Hunderte von Millionen, vielleicht Milliarden, dass sie so kurzsichtig waren. Vielleicht spielt auch das mit hinein, dass eine Impfpflicht keinen Anklang mehr findet?

  8. Fritz Madersbacher 24. Juni 2022 at 14:31Antworten

    „Österreich war mit der allgemeinen Impfpflicht ein Ausreißer“
    Österreich war wohl eher ein „Testballon“ auf deutschen Druck hin. Das Ergebnis war ein halber Aufstand, der den deutschen Pandemikern den Spass an der Freude verdarb.
    „Natürlich ist die Aufhebung des Gesetzes über die Impfpflicht ein großer Erfolg für die breite Bürgerbewegung, die es vor allem im vorigen Winter gab. Das haben auch andere Kommentatoren betont“ – ja, jetzt sind alle klüger. Ihre seinerzeitige Berrichterstattung müsste ihnen die Schamesröte ins Gesicht treiben.
    „Ob die EU und die nationalen Regierungen die Vorhaben umsetzen können …“
    Angesichts der international schallenden Ohrfeige aus Österreich sind sie schon nahezu eine ‚pandemy acquired lame duck‘. Zudem, ihr großmäuligst begonnenes kriegstreiberisches Großmachtgehabe bezüglich Ukraine schrumpft beständig zur vergeblichen Schadensbegrenzung der daraus resultierenden Folgen. Willkommen in der nächsten Pandemieschwindel-Runde mit WHO, EU, den Herren Lauterbach und Drosten, aus Österreich können wir auch noch einige Scharlatane beisteuern – „Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein“ …

  9. Michael R 24. Juni 2022 at 13:35Antworten

    Für Deutschland sieht das so aus:

    》 24.06.2022 09:14 Uhr

    Lauterbach: Impfkampagne müsste vor dem Winter 40 Millionen erreichen

    BERLIN (dpa-AFX) – Eine erfolgreiche Impfkampagne vor dem Winter müsste nach Ansicht von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach bis zu 40 Millionen Menschen erreichen. „Ideal wäre Impfkampagne mit bis zu 40 Mio Geimpften vor dem Winter“, schrieb Lauterbach in der Nacht auf Freitag auf Twitter und schloss sich damit Äußerungen des Virologen Christian Drosten an. Lauterbach fügte hinzu: „Im Winter müssen wir sehr gut vorbereitet sein, sonst droht ein Chaos.“ Der Leiter der Virologie-Abteilung der Berliner Charité hatte dem „Spiegel“ in einem am Donnerstagabend veröffentlichten Interview gesagt: „Wir müssten es schaffen, vor dem Winter noch einmal bis zu 40 Millionen Leute zu immunisieren oder mit einer Auffrischungsimpfung zu versorgen“, sagte Drosten. „Das würde wirklich etwas verändern.“ Es sei wichtig, dass die bisher verfügbaren Mittel im Kampf gegen die Corona-Pandemie genutzt werden, betonte Drosten. Alte Menschen sollten viermal geimpft sein. „Auch den Rahmen, den es in Deutschland für die Kinderimpfungen gibt, sollten wir ausschöpfen, das ist bei Weitem noch nicht passiert. Alle anderen sollten mindestens dreifach und nach Wunsch auch vierfach geimpft sein.“ Im Herbst soll es eine neue Impfkampagne geben. Dazu ist Lauterbach nach eigenen Angaben bereits mit den Impfstoffherstellern im Austausch./lkl/DP/nas 《

    Lauterbach muss seinen Kopf aus der Schlinge ziehen, schließlich sind die verbindlich bestellten Impfdosen erst zur Hälfte abgerufen worden. Deswegen müssen neue Impfwillige rekrutiert werden und bereits Geimpfte nochmals mindestens 1x geimpft werden. Lauterbachs Hoffnung wird sein, bis Ende 2023 aus dem Ganzen herauszukommen ohne für Steuerverschwendung belangt zu werden. Wie er erneut bis zum Winter an 40 Mio Impfwillige (fast die Hälfte der Gesamtbevölkerung, vom Säugling bis zum Greis) kommen will, bleibt sein Geheimnis. Erschwerend kommt hinzu, dass vermutlich 3 bis 4 Mio Ausländer, Flüchtlinge, Asylbewerber etc. sich im Land befinden, die zwar am Infektionsgeschehen teilnehmen, aber aus diversen Gründen sich einer Impfung verweigern. An die kommt Lauterbach mit Sicherheit nicht heran.

    Wenn die EU, wenn Deutschland glauben, so weitermachen zu können wie bisher, werden sie ihr blaues Wunder erleben. Im Vordergrund der Menschen stehen jetzt nämlich die Inflation, die Energieprobleme und vor allem der Krieg in der Ukraine, von dem etwa die Hälfte fürchten, er könne sich schon bald zu einem Dritten Weltkrieg entwickeln. Da kommt momentan einfach zu viel zusammen, deswegen glaube ich, dass es schwieriger sein wird, Impfkampagnen und Lockdowns umzusetzen.

    • Charlott 24. Juni 2022 at 18:59Antworten

      Bei zweimal Grundimmunisierung plus einmal boosten, kommt er schon auf die Mios. Ich nehme an, wer jetzt nicht mehr rechtzeitig geboostet hat, gilt wieder als Ungeimpfter – gehe zurück an den Start. Für die Ungespritzten gilt dann – gehe nicht über Los, gehe direkt in das Gefängnis.

  10. Andreas N 24. Juni 2022 at 13:22Antworten

    Danke für diese Analyse! Den Ansprachen und Stellungnahmen der Politik kann man entnehmen, dass von Einsicht keine Rede sein kann, conclusio: Bedauerlicherweise hat die Impflicht die Imfpfreudigkeit nicht erhöht, probieren wir halt was Neues aus, das Ziel bleibt unverändert. Vorreiter der Geldverschwendung und der destruktiven Panikmache ist unverändert die SPÖ und es stimmt mehr als nachdenklich, dass man mit diesem Kurs in der Wählergunst (scheinbar) aufsteigen kann.

  11. Jens Tiefschneider 24. Juni 2022 at 12:37Antworten

    Schauen wir mal, ob die EU im Herbst noch handlungsfähig ist. Macron scheint ausgebremst und ohne ihn traut sich Minderheitenkanzler Scholz auch nicht. Das Merkel-Maskottchen von der Leyen bekommt derzeit heftigen Gegenwind von allen Seiten und der Euro dürfte schon bald so wenig wert sein, dass mit ihm die EU zu Grabe getragen werden wird. Die Griechen wird es freuen. Sie können schon in wenigen Monaten ihre Schulden mit Oliven bezahlen.

  12. Kriegsgegner 24. Juni 2022 at 12:35Antworten

    Sehr viele Menschen werden auch in Zukunft jede noch so stupide Unterdrückungsmassnahme akzeptieren. Sie wurden jetzt 3 Jahre lang so gepolt. Diese Diktatur, die ihresgleichen in der Menschheitsgeschichte sucht (nicht endenwollende tagtägliche Panikmache seit 3 Jahren, Covid, Affenpocken, Ukraine, Russland, CO², Inflation, Klimawandel, Gaskrise usw..usw.. usw… ) haben abhängig gemacht von den im Körper freigesetzten Angsthormonen.
    Es wird weitergehen mit einem nicht endenwollenden Drang zum selbst auferlegten Masochismus….

  13. Jan 24. Juni 2022 at 12:31Antworten

    Die Pandemie entsteht ausschließlich über die Testung. Eine Covid-Pandemie über eindeutige Diagnosen mittels Symptomen wäre nicht möglich, auch wenn manche Symptome als spezifisch gelten.

    Nun besteht sei langer Zeit Kritik am Test mit der Aufforderung, das Corman-Drosten-Paper zurückzuziehen. Diese Aufforderung ist ernst zu nehmen und nicht durch Modellierungen, Statistiken oder ad-hominem-PR zu ersetzen.

    Wäre das Papier Betrug, immerhin ist das der Vorwurf, wären alle Grundrechtseinschränkungen widerrechtlich, der Amtshaftung unterworfen und aus meiner Sicht strafbar. Denn für Vorsatz reicht bereits „in Kauf nehmen“.

    cormandrostenreview.com

  14. Veron 24. Juni 2022 at 10:53Antworten

    Danke für die Analyse, die nicht in das häufige „Hurra“ einstimmt. Sind so viele Menschen so leicht zu täuschen? (Dr. Michael Brunner jedenfalls offenbar nicht.) Die österreichische Regierung hat mal wieder übereifrig gehandelt, ist nicht das erste Mal, ich erinnere mich daran, wie schnell die „intelligenten“ Stromzähler eingeführt werden mussten (die überhaupt nichts bringen, solange der Strom den ganzen Tag lang gleich viel kostet), nur weil das von der EU empfohlen wurde, wenn ich mich nicht irre.
    Und nun müssen die Politiker schon eine Weile gegrübelt haben, wie sie da rauskommen, und sie haben eine Lösung gefunden. Es wurde ein noch schlimmeres Gesetz geschaffen, aber fast alle schauen nur begeistert auf die Eliminierung dieses ersten Gesetztes. Das böse Erwachen ist vorprogrammiert, wenn nicht ein Wunder geschieht.

  15. Karl Graus 24. Juni 2022 at 10:49Antworten

    Der Petro-Dollar ist bald Geschichte. Der Pharma-Dollar muss her. Deswegen kommen alle nennenswerten Impfstoff-Hersteller aus den USA. Astra-Zenaca (britisch-schwedisch) wurde zum frühestmöglichen Zeitpunkt aus dem Rennen geworfen, obwohl bei diesem Mittel die Zahl und das Ausmaß der Schädigungen an Cominarty und Co. nicht herankommen. Mit Wehmut denkt man an die Zeit der Schweinegrippe 2009 zurück: Millionen Impfdosen bestellen und die dann einfach wegkippen.

    • Toni 24. Juni 2022 at 16:36Antworten

      Pharma-Doller ist gut :-) und trifft den Kern. Die USA wollen auf diese Weise ihre Währung noch ein wenig am Leben erhalten.

      Bei Petro- und Gas- kommt bald der Rubel.

      Wir bleiben aufmerksam, solange diese Leute an der Macht sind. Beide Volksbegehren können noch bis Montag unterschrieben werden.

      Glück auf, Toni

  16. Wolfgang Mayer 24. Juni 2022 at 10:30Antworten

    Einfach nicht mitmachen. Die ganze EU-Aktion ignorieren. Spazieren gehen. Wer sich das Zeug immer noch spritzen lassen möchte: bitte gerne! Er weiß, was er tut. Zwischenzeitlich sollte eigentlich jedem Bürger bekannt sein, dass das Zeug der Gesundheit schadet und zudem auch nicht gegen die Krankheit schützt. Ich bin da ganz zuversichtlich!

  17. Nyruami 24. Juni 2022 at 10:28Antworten

    Der Minister kann nicht einfach die Ungeimpften zu „Krankheitsverdächtigen“ im Sinne des Epedemiegesetzes erklären. Die Begriffe „krankheitsverdächtig“ und „Infektionsverdächtig“ sind definiert, diese Definitionen wurden nicht angepasst.

    Jemand ist nur dann krankheitsverdächtig, wenn ein Arzt diesen Verdacht feststellt, sprich wenn man Symptome der betreffenden Krankheit zeigt, diese aber (noch) nicht durch einen Labortest bestätigt wurde.

    Infektionsverdächtig ist nur wer engen Kontakt mit jemandem hatte der die erkankt ist. So wie auch bisher schon die diversen K´s

    Aufgrund dieser Deifnition kann der Minister nicht einfach 40% der Bevölkerung zu infektions- oder krankheitsverdächtigen Personen erklären und entsprechend auch keine Verkehrsbeschränkungen erlassen.

    Ich weiß ja,Ihr lebt von Kontra-Panik, aber hier solltet Ihr echt mal die Kirche im Dorf lassen. Acuh EU Regeln wird es keine geben, keine EU-Impfpflicht, keine EU-weiten Mandate, weil hier Ungarn udn wahrscheinlich viele andere Länder nicht mitspielen werden.

    • rudi & Maria fluegl 24. Juni 2022 at 11:23Antworten

      Kontrapanik?
      Schon wieder vergessen! Mittels Angst vor Gesundheitsschäden bis Tod wirkte die Regierung mittels zusätzlicher Verordnungen und Propaganda auf Bürger ein um wenigstens zu erreichen dass nicht Folge leistende wenigstens vom Arbeitgeber schwer diskriminiert werden.
      Die Möglichkeiten sich dagegen zu wehren hatte man mittels unangenehmer Justizverfahren, bei mehr oder weniger verrückt gewordenen Justizbeamten.
      Das letztere löst üblicherweise keine Panik aus! Außer man kennt hiesige Gepflogenheiten zu genau und fällt angesichts irrer Mitmenschen in Panik ! Mich schütteln da eher Krämpfe in den Gehirnwindungen.
      Ansonsten würde ich auf einen Paniklehrgang verweisen!
      Rudi Fluegl

      • federkiel 24. Juni 2022 at 12:08

        Kontrapanik: Sieht ganz so aus.
        Ich habe mit mehreren Geboosterten gesprochen, die allesamt danach Omicron hatten. Die haben die Schnauze gestrichen voll, und werden sich auf keinen Fall ein viertes Mal impfen lassen. Das ist natürlich nicht repräsentativ, aber ich hoffe doch, daß sich die Minister und die EU die Impfstoffe sonstwo hinstecken können, wiewohl das verbranntes Steueergeld ist.

      • Taktgefühl 24. Juni 2022 at 22:11

        @ federkiel

        IIch habe das oft gehört, Geimpfte haben mir das erzählt von sich und ihren Bekannten. Die haben mir erzählt, daß alle Geimpften und Geboosterten danach mehrmals Corona hatten.
        Das geht sehr über den Zufall hinaus.
        Manche reden vielleicht nicht drüber, weil das peinlich ist?

        Ich hatte nie Corona.

    • Pfeiffer C. 24. Juni 2022 at 11:23Antworten

      „Der Minister kann nicht einfach“… – Eine einfache Sichtweise Ihrerseits, Nyruami!

      Die Pandemie war ein Instrument, um die staatliche Kontrolle über die Menschen auf ein neues Niveau zu heben, das ohne die Pandemie nicht erreichbar gewesen wäre. Die Menschen wurden unter dem Vorwand der Pandemie an nie dagewesene Einschränkungen ihrer Menschen- und Freiheitsrechte gewöhnt, inklusive des Versammlungs- und Demonstrationsrechts, der Meinungs- und Pressefreiheit, des Datenschutzes und bis hin zur Aufhebung des Rechts, sich frei zu bewegen. An all das wurden die Menschen in den zwei Jahren Pandemie gewöhnt und es ist nicht auszuschließen, dass sich das im nächsten Herbst wiederholt.

      An der bis jetzt kritischen Bevölkerung und die, die nach und nach erwacht, wird es liegen, sich dagegen zu wehren!

    • Elisabeth 24. Juni 2022 at 12:01Antworten

      Oh, hat ES denn schon wieder einen neuen Nick? :-)

    • Micki 24. Juni 2022 at 17:00Antworten

      Danke für Ihren Kommentar, Nyruami! Panik zu schüren, bringt überhaupt nichts. Das passiert jedoch auf den alternativen Blogs ebenso wie in den „offiziellen“ Medien.

  18. Elisabeth 24. Juni 2022 at 10:10Antworten

    Ja, das fürchte ich auch. Der GM hat ja gestern beklagt, dass die Impfpflicht nicht so effizient ist. Wenn man nun die Ungeimpften zuhause einsperrt und aushungert, dann ist das viel effizienter.

  19. Carlo 24. Juni 2022 at 10:08Antworten

    Dieser Absatz ist erschreckend. „Die EU plant nicht nur eine neue Impfkampagne für Covid-19 im Herbst, sondern reserviert auch bereits Produktionskapazitäten für neuartige Impfstoffe für den nächsten Gesundheitsnotfall…“
    Das bedeutet die Pharma investiert Null Kosten für die Studien indem die Bevölkerung als Versuchslabor genehmigt wird. Das ist doch nicht mehr auszuhalten.
    Wir haben wirklich langsam eine Notfallvorsorge… falsche Politiker und Gesetze.

Wir freuen uns über jeden Kommentar, aber ersuchen einige Regeln zu beachten: Bitte bleiben wir respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe, keine (Ab-)Wertungen und bitte auch keine Video-Links und Texte mit roten Rufzeichen. Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Aktuelle Beiträge