11.000 Seiten: Neue geheime Pfizer-Dokumente veröffentlicht

3. April 2022von 2 Minuten Lesezeit

Ein neuer Stapel an eingeklagten Pfizer-Dokumenten zum mRNA-Impfstoff „Comirnaty“ wurde am 1. April veröffentlicht. Eigentlich hätten die Unterlagen für 77 Jahre aus den Augen der Öffentlichkeit verschwinden sollen.

Kein Aprilscherz: Der nächste Schub an jenen Pfizer-Dokumenten, die über 70 Jahre hätten geheim bleiben sollen, wurde am 1. April veröffentlicht. Es handelt sich um weitere 11.043 Seiten, die aus der US-amerikanischen FDA herausgeklagt worden waren. Außerdem ist im neuen Stapel an Dokumenten auch eine ungeschwärzte Version eines Berichts nach der Markteinführung enthalten.

Pfizer brauchte mehr Personal

Wie schon beim ersten, noch umfangreicheren Stapel an Dokumenten wird auch die Auswertung der neuen Unterlagen eine Menge an Zeit und Einsatz kosten. Erste Einblicke gibt es aber schon.

So hatte das Unternehmen etwa zusätzliches Personal einzustellen, da man auf die Vielzahl an gemeldeten spontanen und unerwünschten Ereignissen offenbar nicht eingestellt war.

Das findet sich im ungeschwärzten Bericht nach der Markteinführung. Das Dokument hat 38 Seiten, ist sicherlich hochbrisant. Und zeigt auch, wie viele Lücken die mRNA-Therapie, nachdem die Impfkampagne bereits angelaufen war, hatte. Fehlende Informationen gebe es etwa nicht nur bei der „Impfeffektivität“, sondern etwa auch bei der „Verwendung in Schwangerschaft und Stillzeit“. Anaphylaxis, eine allergische Reaktion ist als „wichtiges Risiko“ zumindest bereits identifiziert.

Den 38-seitigen Bericht finden Sie hier.

Sicherheitsbedenken hatte man also bei „impfstoffassoziierten verstärkten Erkrankungen, einschließlich impfstoffassoziierter Atemwegserkrankungen.“ Das könnte für eine größere Anfälligkeit gegenüber anderen Krankheitserregern sprechen. Eine Schwächung des Immunsystems durch die Impfung also, jene Sache vor der von vielen Seiten heftig gewarnt wird.

Sieg vor Gericht

Veröffentlicht mussten die Dokumente werden, nachdem die FDA vor einem texanischen Bezirksgericht verloren hatte. Die Non-Profit-Organisation, die den Prozess gewonnen hat und als „Public Health and Medical Professionals for Transparency“ auftritt, hat die Pfizer-Dokumente umgehend auf ihrer Website veröffentlicht. Angaben oder Erklärung darüber, was sie zeigen, fehlen aber (noch). Ein Sprecher der NGO sagte: „Unsere Aufgabe war es, die Dokumente zu beschaffen. Die Analyse überlassen wir den Wissenschaftlern und anderen.“

Es dürfte nicht der letzte Stapel an Dokumenten gewesen sein, die eigentlich für 77 Jahre von der Öffentlichkeit zurückgehalten werden sollten.

Die neu veröffentlichten Dokumente finden Sie hier.

Bild wikimedia


Geheime Pfizer-Daten veröffentlicht: 9 Seiten Nebenwirkungen

6 Kommentare

  1. Martina Papst 4. April 2022 at 17:12Antworten

    Hat jemand noch eine Liste über die genaue Zusammensetzungsetzung der Impfstoffe? Ich wollte mir das mal ausdrucken und unser Gesundheitsamt damit konfrontieren, da die mich jetzt auffordern das ich ein Zertifikat vorzeigen soll. Das wäre echt toll, wenn ich was in der Hand hätte.

  2. anamcara 3. April 2022 at 11:59Antworten

    “Ein neuer Stapel an eingeklagten Pfizer-Dokumenten zum mRNA-Impfstoff „Comirnaty“ wurde am 1. April veröffentlicht.”..

    -Vergleich auf die Schnelle.
    Mir scheint, dass das aktuelle veröffentliche 38seitige verlinkte Dokument

    *„“5.3.6 CUMULATIVE ANALYSIS OF POST-AUTHORIZATION ADVERSE EVENT
    REPORTS OF PF-07302048 (BNT162B2) RECEIVED THROUGH 28-FEB-2021

    schon Ende Februar von Pfizer veröffentlicht wurde, beide also nahezu identisch sind.
    Ausser auf Seite 6 die markierten Stellen im neu veröffentlichen Dokument.

    Zum Vergleich der Dokumente.
    Das im Februar veröffentliche 38seitige Dokument ist im Bericht
    „Geheime Pfizer-Daten veröffentlicht: 9 Seiten Nebenwirkungen“ von tkp verlinkt

  3. Michael R 3. April 2022 at 11:13Antworten

    Nochmal zu meinem besseren Verständnis: Diese zusätzlichen(!) 1.800 Kräfte für die Bearbeitung der Meldungen wurden also eingestellt während der ersten Testphase mit ca. 30.000 Testpersonen, von denen die Hälfte geimpft worden war? Oder bringe ich da etwas durcheinander? Demnach würden bei 15.000 Geimpften angenommenen 2.000 Mitarbeiter erforderlich sein, einer pro 7,5 Testpersonen?

  4. Elisabeth H. 3. April 2022 at 10:08Antworten

    Nicht alles wird aus den Augen der Öffentlichkeit verschwinden. Das ist das schöne an der Wahrheit: Sie lässt sich nicht vertreiben.
    Wie bitte?! Zitiere: … da man auf die Vielzahl an gemeldeten spontanen und unerwünschten Ereignissen offenbar nicht eingestellt war. Das zeigt nur die Unfähigkeit von Pfizer, denn sie sollten es besser wissen. Eine Schwächung des Immunsystems durch die Impfung ist nicht zu leugnen. Der Bruder und andere aus meinem Freundeskreis sind nur noch Krank seit der Impfung. Auch drei davon haben plötzlich Krankheiten (die nur bei Geimpfte häufiger auftreten)und waren kerngesund sind, bis vier Monate nach der letzten Impfung. Sie werden dort ständig kontrolliert und es kommen immer mehr Details ans Licht. Auch die werden durch die Medien durchkommen. Deshalb rückt langsam eine Impfpflicht Angesicht der Tatsachen immer mehr ins Aus. Noch ein Fehler kann sich die Regierung nicht leisten.

  5. Max 3. April 2022 at 9:24Antworten

    Interessant finde ich in den Pfizzer Akten die Auswertung:
    „Conclusion: This cumulative case review does not raise new safety issues. Surveillance will continue
    Schlussfolgerung: Diese kumulative Fallauswertung wirft keine neuen Sicherheitsfragen auf. Die Überwachung wird fortgesetzt.“
    Die scheinen sich ihrer Sache ziemlich sicher zu sein.

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