Russland fliegt aus SWIFT: Die Zerstörung Europas?

27. Februar 2022von 4.6 Minuten Lesezeit

Die Antwort des Westens auf den Krieg in der Ukraine ist ein Wirtschaftskrieg. Der Rauswurf Russlands aus dem SWIFT-System wurde am Samstagabend entschieden. Auch wenn Politiker beruhigen, kann dieser Schritt weitreichende Folgen haben. Vor allem im Energiesektor ist die EU von Russland abhängig. Bald kann Russland aber nicht mehr bezahlen. Es ist ein Spiel mit dem Feuer.

Von Waldo Holz*

Es gibt eine Blaupause für die neue Sanktion gegen Russland, den Ausschluss aus dem SWIFT-System Russlands: den Iran. Dieses Land wurde 2016 aus dem SWIFT ausgeschlossen. Daher weiß man: Ein solcher Schritt bedeutet de facto eine generelle Wirtschaftsblockade für ein Land, ein komplettes Handelsembargo. Über SWIFT werden die weltweiten Zahlungstransfers abgewickelt. Der „BIC“, auf jeder Bankomatkarte zu finden, dient als Identifizierung innerhalb des Netzwerkes.

Invasion führt zu Wirtschaftskrieg

Russland soll ausgehungert werden. Auch, um einen „Regimechange“ innerhalb Russlands zu erwirken. Das „Atlantic Council“, die wichtigste transatlantische Denkfabrik, nimmt sich hierbei kein Blatt mehr vor dem Mund. Man fordert ein militärisches Eingreifen und empfiehlt, den Widerstand in der Ukraine so lang als möglich aufrechtzuerhalten:

„So viele Russen wie möglich in Leichensäcken nach Hause zu schicken, die Kosten von Putins Dummheit zu verdeutlichen und den Druck auf ihn seitens der russischen Öffentlichkeit und des Militärs zu erhöhen, damit er sich zurückzieht, werden die wichtigsten Maßnahmen für die Wirksamkeit einer solchen Kampagne sein“, ist dort etwa zu lesen.

Doch das Wirtschaftsembargo gegen Russland wird vor allem auch Europa massiv belasten.

Russische Energie

Etwa Deutschland, den großen Hegemon der Europäischen Union. Deutschlands Gas Versorgung kam 2016 zu 40 Prozent aus Russland. Viel dürfte sich nicht geändert haben. Diese Lieferungen werden durch den Ausschluss vollständig zum Erliegen kommen. Das betrifft nur nicht die Heizung: auch die Industrie benötigt russisches Gas. Weitere EU-Länder, für die Russland ein wichtiger Handelspartner ist beziehungsweise war: Niederlande und Italien. Import und Export zwischen Russland und der EU hält sich ziemlich die Waage, doch das Volumen ist enorm. Es macht mehr als ein Drittel des russischen Handelsvolumens aus.

Russlands wichtigste Handelspartner. Quelle: Statista.de

Die EU trifft es hauptsächlich bei der Öl- und Gasversorgung. Denn hier ist man zu einem relevanten Teil von Russland abhängig. Jetzt wird man nicht mehr zahlen können, Russland wird die Belieferung einstellen.

Auch Kohle könnte knapp werden. Davor warnte gar die Grüne Annalena Baerbock. Nicht umsonst stand also Deutschland beim Ausschluss bis zuletzt auf der Bremse. Mittlerweile gab man den Widerstand aber auf.

Multipolare Weltordnung?

Russland, das darf man erwarten, dürfte auf den Schritt vorbereitet sein. So machte man 2018 schon selbst Schritte in diese Richtung und gab an, das globale Zahlungssystem verlassen zu wollen. Diskutiert wird die Abkoppelung schon seit 2014. Robert Halver ein deutscher Banker, bewertete 2018 einen Ausstieg Russlands aus dem SWIFT als verheerend. Er hätte „ähnliche Kollateralschäden wie der Ausstieg der Briten aus der EU.“

Russland führt deshalb etwa 2015 das inländische Zahlungssystem „Mir“ ein. Nach Angaben der Notenbank laufen die meisten Geldautomaten bereits über dieses System, der Großteil der Russen soll die Kreditkarte besitzen. Damit machte man sich unabhängiger von Visa und MasterCard.

Außerdem hat Russland bereits ein eigenes „System for Transfer of Financial Messages“ (SPFS) aufgebaut. Bereits mehr als 400 Banken sind Mitglied, das System wickelt mehr als 20 Prozent der inländischen Finanzkommunikation ab. SWIFT wird dagegen von mehr als 11.000 Banken genutzt.

Das SPFS-System dürfte nun ausgeweitet werden. Zudem sollte China nicht vergessen werden: Das Reich der Mitte dürfe die Chance nutzen, Russland enger an sich zu binden und außerdem versuchen, den Dollar als globale Leitwährung zu unterminieren. Andere Länder könnten sich anschließen: Indien, Brasilien, Teile Afrikas etwa. Dies würde nicht nur die Macht der USA, sondern vor allem auch jene Europas einschränken. Europa steht vor einer ganz konkreten Frage: Wie wird Gazprom jetzt bezahlt?

Der Ausschluss aus dem SWIFT könnte also genau zu dem führen, was der Westen nicht will: eine multipolare Weltordnung, in der die USA nicht mehr den alleinigen Führungsanspruch stellen kann. Die USA zeigt ohnehin wieder mal ihre Doppelmoral. Während man Nordstream 2 unbedingt verhindern wollte (was auch gelang), importierte man fleißig russisches Öl.

Zugleich werden in Europa auch Stimmen laut, alle Sanktionen, die gegen Russland verhängt werden, auch gegen Weißrussland zu erlassen. Es darf an dieser Stelle erwähnt werden: Weißrussland ist das einzige Land in ganz Europa, das keinerlei Covid-Gesetze erlassen hatte. Der IWF wollte das Land des Autokraten Lukaschenko dafür mit einem milliardenschweren Kredit zu erpressen. Er lehnte ab.

Auch gewagtere Thesen sollte man in einer Zeit, in der die Realität häufig in schwindelerregendem Tempo Verschwörungstheorien überholt, nicht unter dem Teppich kehren: Der Ukraine-Krieg ist der nächste Schritt am Weg der kreativen Zerstörung der Wirtschaft, die zu einem „Great Reset“ der Gesellschaftsordnung führen soll, meinen manche. Dabei wird oft auf Putins Verbindung zum Weltwirtschaftsforum (WEF) verwiesen.

Der britische „Off-Guardian“ in einem aktuellen Tweet: „Jedes aktuelle geopolitische Ereignis führt also zum selben Punkt. Covid – wirtschaftliches Chaos, Inflation, Treibstoffpreiserhöhungen & Knappheit. Ukraine-Krise – wirtschaftliches Chaos, Inflation, Treibstoffpreiserhöhungen & Knappheit.“

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53 Kommentare

  1. Jo Ne 3. März 2022 at 8:36Antworten

    „Trotz Unterdeckung: Ösi-Einlagensicherung hat genug Mittel“. Vielen Dank an die Österreichischen Kontoinhaber die manchen deutschen Kontoinhaber aus der Patsche helfen! Link: https://finanz-szene.de/banking/oesi-einlagensicherung-hatte-zuletzt-nur-432-mio-euro-ruecklagen/

  2. brigbrei 1. März 2022 at 13:03Antworten

    @Oskar Krempl
    „Aber von mir aus dürfen Sie gerne glauben und meinen was Sie wollen.“

    Wenn ich -von Ihnen aus, danke!- glauben und meinen kann, was ich will – was regen Sie sich denn dann so auf?? Mit zudem vielen Fehlern… Hab ich wohl einen wunden Punkt getroffen.

  3. Oskar Krempl 28. Februar 2022 at 16:15Antworten

    @brigbrei:
    Alles Handeln geht von Menschen aus, daher ist es sehr wohl relevant wer die Akteure sind und welchen Hintergrung sie haben. Sie als kleiner Möchtegern-Oberlehrer aus Deutschland möchten so gerne alle die nicht ihrer Meinung sind abkanzeln (Setzen, sechs), können dies aber nicht mittels Argumentation.
    Sie halten sich lediglich für den Ausbund der Weisheit und jeder der nicht gewillt ist ihrer Argumentation zu folgen dem unsterstellen sie mangelndes Verständnis und das gibt Ihnewn in Ihrer Selbstüberhöhung das Recht zu tadeln (oh ja, ich habe ihr „Setzen, sechs“ schon mehrfach in diesem Blog gelesen). Haben Sie sich mit meinem Argument bezüglich Tschetschenien auseinander gesetzt? Nein, weil es nämlich nicht ihre Weltsicht passt. Aber von mir aus dürfen Sie gerne glauben und meinen was Sie wollen.

  4. HelmutK 28. Februar 2022 at 10:19Antworten

    Russland hat immer nur reagiert, aber niemals agiert. Das war bereits bei der Kuba-Krise bereits so, die Russland Antwort auf die vor ihrer Haustüre aufgestellten Nato-Nuklearwaffen (in der Türkei) war.

    Ganz im Gegensatz dazu haben die USA immer wieder Russland provoziert. Ganz übel war in der Hinsicht Reagan, der einen Atomkrieg mit der Sowjetunion anzetteln, und dabei auch Europa und danach China in eine nukleare Wüste verwandeln wollte.

    Dazu gab es eine ARTE- und ntv-Dokumentation in der hohe Militärs aussagten, dass man vom „riesigen Atomwaffenträger“ Schweden aus in Russlands größte militärische Übungs-Manöver in Murmansk Barentssee eingreifen wollte und die Sowjetunion so zu einem militärischen Gegenwehr provozieren wollte.
    Diese wollte man dann nutzen um die Sowjetunion atomar anzugreifen und dabei aber nur ihre Interkontinentalraketen und Langstreckenbomber zerstören. Alle Mittelstreckenraketen sollten unversehrt bleiben. Da die Sowjetunion dann nicht mehr die USA hätte angreifen können, rechnete man damit das die Sowjets als Antwort ganz Europa mit ihren Mittelstreckenraketen atomar vernichtet.

    Die Sowjetunion hat allerdings zum Glück nicht so reagiert wie es von den üblen Kriegstreibern um Reagan geplant war, sondern hat schnell erkannt das es einen Krieg gegen die USA innerhalb einer Woche verliert. Zum Glück haben sich die Sowjets damals nicht provozieren lassen.

    Nach der von den USA initiierten Auslöschung der Militärmächte Sowjetunion und Europa wollte Reagan danach China angreifen und ebenso atomar vernichten. So das die USA als alleinige Wirtschaft- und Militärmacht übrigbleibt und über die ganze Welt herrschen kann.

    Reagan ist in seinem Größenwahn und Brutalität daher durchaus mit Hitler vergleichbar.

    Und mit den NATO Manövern in der Barentssee, nicht weit entfernt von den den wichtigsten Stützpunkten der russischen Nordflotte ,spielt die NATO seit Jahren schon wieder mit dem Feuer und versucht Russland immer wieder zu provozieren.

    Nach den ständigen Provokationen der NATO hätte Russland jedes Recht jetzt militärisch einzugreifen, und auf die ständigen Aggressionen der NATO entsprechend zu reagieren.

  5. Mammalina 28. Februar 2022 at 8:35Antworten

    Es ist ein Wahnsinn, was da läuft. Deutsche stimmen FÜR den Krieg! Wieder einmal!:

    https://civey.com/umfragen/20885/sollte-deutschland-die-verteidigung-der-nato-ostgrenzen-durch-die-bundeswehr-verstarken?utm_medium=email&utm_campaign=20220227-sonntag-27-02

    In Berlin protestieren 100.000 Menschen gg. Russland. Ich bin sprachlos. Wieder einmal haben Medienkampagnen erreicht, dass Menschen einen Krieg, an dem sich Deutschland beteiligt, unterstützen.
    Kein Wort von den Provokationen Russlands durch die NATO seit Jahren und Jahrzehnten. Kein Wort davon, dass die USA die Ukraine mit Mio. Dollar quasi gekauft haben – warum, das kann man sich doch eigentlich denken!
    Und wenn man sich anhört, was ein gewisser George Friedman vom Chicago Council on Global Affairs von sich gibt, könnte man es besser wissen.
    Nein, ich bin nicht der Meinung, dass wir uns in diesen Krieg mischen sollten, denn genau DANN besteht die Gefahr, dass dieser Krieg am Ende auch in Deutschland ausgetragen werden wird, zumal die USA Deutschland als Waffenstützpunkt missbrauchen, schon seit Ende des 2. Weltkrieges, jetzt verstärkt.

    • Andreas I. 28. Februar 2022 at 11:23Antworten

      Hallo,
      Propaganda funktioniert mit Leuten, die autoritätshörig sind. Denn die nehmen Medien wie eine Autorität wahr und entsprechend hinterfragen sie nicht, sondern glauben alles, egal wie widersprüchlich es ist; wenn es von eine Autorität kommt, ist es richtig.

      Diese Autoritätshörigkeit wird nicht vererbt, sondern anerzogen – was aber so lange ähnlich ist, wie Generation auf Generation ihren Kindern das gleiche anerzieht, was ihnen anerzogen wurde.
      Und so lange das so ist, funktioniert die selbe Massenpsychologie, wie sie Hermann Göring in seinem berühmten Zitat beschrieb.

  6. Eva-Maria 28. Februar 2022 at 7:02Antworten

    Ich fühle mich rückversetzt in 1941.
    Dieselben Parteien, dieselben ukrainischen Freunde, dieselbe militärische Stoßrichtung Osten, Waffenaufmarsch, Raketenstationierung im Osten

    Es gibt nur 3 Unterschiede
    die Deutschen haben inzwischen die Franzosen stillgelegt und die EU gekapert
    statt Panzer verwendet man Drohungen mit Kreditentzug
    und die Briten haben ihren Mackinder verlernt.

    Diese Gleichgewichtspolitik besteht darin, stets die schwächere Macht auf dem Kontinent zu unterstützen um die stärkere zu schwächen und zwischen ihnen Zwietracht zu sähen, damit sich die beiden größeren Mächte nicht verbünden können, denn dann würden diese gemeinsam den Kontinent und die Welt regieren.
    Vor 80 Jahren wechselte man zu diesem Zeitpunkt richtig über auf Seiten Russland.

    Jetzt stehen die Briten auf der falschen Seite und werden dort wohl picken bleiben und alles nur wegen dem gemeinsamen Zentralbankensystem.

  7. Oskar Krempl 28. Februar 2022 at 1:51Antworten

    Selten so viel Blödsinn auf einem Haufen gelesen. Das zieht leider den Blog erheblich nach unten. Der Menschenfreund Putin ist und bleibt ein eiskalter Tschekist, der für die Erreichung seiner Ziele gnadenlos auch über Leichen schreitet. Schenken wir ihm die Ukraine, lese ich aus den Zeilen heraus und vermutlich schenken wir ihm dann alles weitere, auf das er Appetit bekommt, weil unsere Abhängigkeit. Dann sollte man halt auch schleunigst diese Abhängigkeit abschaffen. Europa befindet sich schon seit Jahrzehnten auf dem absteigenden Ast, auch wenn es viele Menschen nicht wahrhaben wollen.
    Wie war das noch mit Tschetschenien? Die hatte auch eine Vollksabstimmung für ihre Unabhängigkeit, da hat sie ihm halt nicht in den Kram seiner strategischen Überlegungen gepasst. Wenn sie ihm in den Kram passen ist alles in Ordnung, wenn nicht, sind es wieder die üblichen Verdächtigen (Drogensüchtige und Faschisten). Eine simple Weltsicht für einfache Gemüter.
    Weil er ja so ein extremer Menschenfreund ist, fuchtelt er aktuell gerade mit der atomaren Keule herum. Onkel Putin im Kreml weiß am besten was für die Menschen gut ist, nämlich nach seiner Pfeife zu tanzen. Da unterscheidet er sich überhaupt nicht von sämtlichen gewesenen und aktuellen „Zwangsbeglückern“ in der Politik. Da zähle ich auch solche Leute wie Biden, Trudeau, Macron, Mitterrand, etc. dazu.(kein Anspruch auf Vollständigkeit, dafür würde auch der Platz hier nicht ausreichen!)

    • Eva-Maria 28. Februar 2022 at 9:04Antworten

      Oh, schauen Sie nur hin, wie schön jetzt die Nazis aus ihren Löchern kriechen, beim Impferpressungdruck hat man schon einzelne Köpfe herauskringeln gesehen und jetzt steht die Deutsche in Brüssel da und verkündet den totalen Krieg gegen den östlichen Untermenschen, dem nicht erlaubt ist, NEIN zu sagen, wenn man seinen Vorhof mit Atomwaffen zupflastert.
      Die Nazis waren nie weg, das ist die traurige Wahrheit.

    • brigbrei 28. Februar 2022 at 13:31Antworten

      Nichts, aber auch gar nichts verstanden… Es geht in der ganzen Problematik Russland-Ukraine überhaupt nicht darum, Putin als „Menschenfreund“ oder „eiskalten Tschekisten“ je nach Wunsch Un-informierter zu bezeichnen.
      Es geht um Hintergründe, es geht um Fakten, warum die jetzige Situation überhaupt entstehen konnte.
      Und dazu hab ich in meinem Kommentar (brigbrei – 27. Februar 2022 um 18:12 Uhr) einige wenige (es gibt definitiv mehr) Informationen zusammengetragen, die Sie offenbar nicht gelesen haben, nicht lesen wollten?
      Setzen, sechs…

  8. Alfred Hell 27. Februar 2022 at 22:17Antworten

    Ausschluss aus dem SWIFT System.
    SWIFT ist ja nur ein Informationsaustausch.
    Ob jetzt Direktzahlungen möglich sind, ist jetzt unklar.

    Selbst wenn Direktzahlungen unmöglich sind, kann man
    das umgehen.
    Zum Beispiel: DE importiert um 1 Milliarde Gas aus
    Russland und exportiert 1 Milliarde PKW nach Russland.
    Die Zahlungen werden im jeweiligen Land abgewickelt.

    Insgesamt sieht das etwas komisch aus.
    Wurde hier eine Nebelkerze gezündet?

    • Eva-Maria 28. Februar 2022 at 8:02Antworten

      nein, swift ist etwas ganz Wichtiges und ganz ganz Mächtiges.
      Wenn man will, kann man mit einem ComputerKlick eine ganze Bank abhängen von den Überweisungen und kein einziger Kunde dieser Bank kann ab diesem Zeitpunkt etwas überweisen. Auch die Bank selber kann sich nicht refinanzieren, kann also selber auch nichts bekommen und nichts wegschicken. Damit ist die Bank im Prinzip pleite, sie ist blockiert, sie kann nichts mehr auszahlen, Schalter geschlossen und alle Sparguthaben der Kunden weg. Alles in Luft aufgelöst.

      Man muß wissen, das komplette Geldsystem weltweit ist NUR ein SYSTEM von Datenbanken, die im wesentlichen nur aus Buchhaltungsprogrammen bestehen. Die Banken haben nur prächtige Paläste, damit man glaubt, dort wäre reales Vermögen, was man anfassen kann. In Wahrheit hat eine Bank nur ganz wenige Geldscheine auf Lager, weil sie die einkaufen muß, und es besteht eine ganze Bank nur aus einem Buchhaltungsprogramm, wo man Konten führt, prozentuell seine Banken Mitschneidezinsen abzieht und Beträge hin- und her bucht.
      MEHR tut eine Bank nicht.
      Wenn sie Geld an Kunden verleiht und selber Geld braucht muß sie bei der Nationalbank oder einer anderen Bank einen Kredit aufnehmen, also selber ein Konto bei der Nationalbank aufmachen und dort hin und herbuchen. Und die Nationalbank jedes Landes tut im Grunde dasselbe, sie hat bei den Hauptzentralbanken wie EZB, FED etc, auch nur ein Konto und bucht dann Euros oder Dollars oder Yen hin und her und verleiht die nach unten weiter.

      Wir haben ein Kreditgeldschöpfsystem.
      Ein „Kredit an sich“ kommt so zustande, daß irgendein Mensch eine Unterschrift abgibt, wo er sich verpflichtet, den Kredit zurückzuzahlen und zB Realitäten als Sicherheit hergibt. WENN er das getan hat, nimmt die Bank nur den Vertrag an und dann TIPPPT DIE BANK NUR IN DEN BANKCOMPUTER ein: KONTO eröffnet Guthaben Euro 1 Mio. eingetippt und das wars.
      Das Geld entsteht quasi aus der Luft. Und dann kann dieses Luftgeld hin und her gebucht werden.

      Geld ist keine reale Sache. Geld ist synonym Schulden. ( außer die wenigen Bargeldscheine, die als papierene Schuldscheine zu verstehen sind, über 95% ist virtuelles Eintippgeld )

      Geld wird geboren wenn ein Kredit vergeben wird ( am Konto ist der hohe Schuldenstand gebucht)
      Geld stirbt, wenn der Kredit zurückgezahlt wird, ( am Konto ist der Schuldenstand niedrig bzw gelöscht)
      Geld kostet in jeder Sekunde seines Lebens ZInsen.( für jeden Tippvorgang bucht ein Programm die Mitschneidezinsen für die Banken weg)

      Geld ist eine geniale Erfindung, wers erfand und kapiert wurde ultraULTRAULTRAreich, Geld ist im Kern eine Intelligenzfrage.
      Man kommt als Normalmensch gar nicht auf die Idee, daß sowas Freches überhaupt existiert und so unglaublich mächtig sein kann.

    • audiatur et altera pars 28. Februar 2022 at 11:03Antworten

      @Liebe Eva-Maria!
      Als Frau sind Sie Expertin für Geburten. Und haben folglich die Geburt des Geldes treffend beschrieben.
      Der Tod ist allerdings Männersache. Erlauben Sie mir also, die männliche Perspektive hinzuzufügen:
      Wenn der Kredit zurückbezahlt wird, stirbt das Geld nicht. Im Gegenteil: Es ist dann erst in der Realität angekommen, sprich erwirtschaftet. Solange Bankpaläste mit erwirtschaftetem Geld bezahlt werden, spricht nichts gegen Bankpaläste (weil die Paläste ja sorgfältig bewirtschaftet werden). Die Ackermänner dieser Welt haben jedoch ihre Bankpaläste auf Kreditkulturen errichtet, die sich langfristig niemals auszahlen konnten. Ackermänner standen auf schnellem Wachstum, Monokultur und Spritzen. 2008 war kein Leben mehr im Acker. Und dessen Männer machten sich davon. Der kluge Draghi versuchte auf den ersten Blick erfolgreich, den Laden mit weiteren Spritzen zusammenzuhalten. Und spritze auf Teufel komm raus alles mögliche und whatever it takes (oder eben nicht). So wurde aus der Monokultur eine Zombiekultur. Und wo sich die Zombies tummeln, da ist es wieder mal Zeit zum Sterben. Sterben tut das Geld mit dem Pech und der Panne, die man Pleite nennt. Privatwirtschaftlich nennt man diese Zeit daher eine Pleiteperiode (mit außergewöhnlichen Gewinnchancen für die Pleitegeier). Volkswirtschaftlich nannte man sie immer beim Namen. Krieg heißt er. Und wie die Killarys, Flintenuschis und Emmanüels dieser Welt beweisen, teilt man sich in Europa das Sorgerecht für ihn längst halbe/halbe. Ob es ein deshalb ein „besserer“ Krieg ist?

    • Eva-Maria 28. Februar 2022 at 13:24Antworten

      @ audiatur
      ich glaub ich weiß, was Sie meinen: WENN Banken einen Kredit geboren haben UND er sauer wird, er also nicht ordnungsgemäß DURCH Rückzahlung stirbt, dann müssen sie ihn buchhalterisch abschreiben, das geborene Geld hinterlässt also gewisse Spuren in der Bankenbuchhaltung. Es ist nicht 100% spurenlos verdampft.

      Dazu ist zu sagen, daß man anlässlich Lehman crash 2008 ein Bankenbilanzbetrugs-Erlaubnisgesetz gemacht hat, seither macht eine Bank 2 Bilanzen, eine wahre für die Steuerabschreibungen um Vorteile vom Staat abzuholen, und eine falsche für den Strafrichter, weil man müßte ja, wenn man pleite ist, Konkurs anmelden, das braucht man nicht mehr, denn man ist ja- simsalabim- gar nicht im Minus. Das geht in etwa so, daß man einfach stinkendes Uraltzeug auf Lager statt mit dem wahren Wert mit dem Neueinkaufspreis bewertet und in die Bilanz reinschreibt und die Bilanz ist im plus.

      Doch grundsätzlich:
      Das Geld stirbt bei Rückzahlung von Krediten, und weil man volkswirtschaftlich zwingend(!) einen gewissen Pegel an Geldmenge zum täglichen allgemeinen Güteraustausch braucht, müssen(!), volkswirtschaftlich in Summe gesehen, immer genug frische Folgekredite aufgenommen werden. Es werden sekündlich Kredite aufgenommen und zurückgezahlt. Wie eine Geldmengenziehharmonika.

      Auf natürlichem Wege schafft man diese Frischen Kredite schon lang nicht mehr, weil sich kaum noch einer höher verschuldet um zB ein Unternehmen zu gründen, weil die Umsatzerwartungen schlicht nicht mehr da sind. Nullzinsengeschenke wirken nicht.

      Man verlängert daher am Papier die Rückzahlungen alter SAURER Kredite auf St. Nimmerlein, damit das alte Kreditgeld nicht buchhalterisch abgeschrieben werden muß, sondern weiter als Guthaben in der Bankenbilanz aufscheint, und man bläht die Geldmenge auf durch Schuldenmach-Unterschriften der Politiker und spritzt überall ein um die natürliche Nachfrage zu ersetzen und die halbtote Volkswirtschaft kunstzubeatmen.

      Theoretisch kann man bis in alle Ewigkeiten Luftkredite machen, und die Frischgelder an Freunde und nur in gewisse Branchen einpumpen, zB Digitalisierungsschub, oder Impfstoffkäufe.

      So kunstbeatmet man die Branchen, die man liebt und es sterben die Kleinen an Nachfrage mangels Zahlungskraft der Kundschaft.

      Und wie Sie richtig sagen… man steckt das Geld in Kriegsmaterial.

      Frage. wann werden wir erlöst werden?

      Niemals werden mE die gierigen Gläubiger freiwillig auf ihre Guthaben verzichten und die Schuldner entlasten. wie Zb jüdisch biblisch vorgeschrieben alle 50 Jahre ein Jubeljahr zu machen ist. Die heutigen Leute sind nicht religiös, sondern materialistisch/satanistisch.

      KANN sein, es verläßt eine gewisse Zahl an Staaten das Swift system und macht ein neues System auf und das verkraftet der internationale Dollar nicht mehr und schlägt auf die USA zurück und sie machen einen neuen Binnendollar. Kann sein, das Mißtrauen bringt kleine bankruns mit sich, also zB man hat Ausnahmezustand wie in Italien, der irgendwann nicht mehr gehandhabt werden kann.

      Aber prinzipiell: die swift Computer funktionieren und solange es Strom gibt, wird eingetippt. Die betrügerische Phantasie ist grenzenlos. Politiker fürchten den Crash und bankruns und Ersparnisverlusten und lassen sich mit Kreditentzug erpressen. Man sieht wie jetzt alle eifrig gehorchen.

      Wir werden im Ö+D höchstwahrscheinlich den Kelch der Inflation trinken müssen, dadurch wird dieses Geld auf natürlichem Wege unaufhaltsam zerstört. Und hoffentlich kommt danach ein sauberes Staatsgeld.

  9. audiatur et altera pars 27. Februar 2022 at 21:23Antworten

    Der Wikipedia-Eintrag von SWIFT (angeblich einer Genossenschaft im Eigentum privater Banken einschließlich russischer) enthält seit gestern neben dem Rausschmiss „Russlands“ auch die Rubrik Cyberattacken. Wie gut, dass Schwab Klausis Schweizer Wirtschaftsförderungsverein 2021 schon mal Cyber-Polygon üben hat lassen. Mit federführender Beteiligung einer russischen Bank samt Angriffshackern und Abwehrhackern.

    Hier lese ich: Italien verhängt den Kriegsausnahmezustand. Ausnahmezustände gelten innerhalb der Landesgrenzen. Spekulation: Was mag wohl der Banker Draghi auf mehr oder weniger wundersame Weise antizipieren, dass er dies für nötig hält?

    https://de.wikipedia.org/wiki/SWIFT

    • Reinhard 28. Februar 2022 at 7:54Antworten

      Wer sagt denn, dass er es für nötig hält?
      Es ist nur ein Vorwand, zur weiteren bzw. Fortsetzung der Einschränkung der Freiheit.
      Siehe zB Schweiz nach dem 2. WK. Es hat auch Jahre gedauert, bis sie die Einschränkungen nach dem Krieg, die „wegen“ des Krieges gemacht wurden, aufgehoben wurden.

  10. Taktgefühl 27. Februar 2022 at 20:25Antworten

    Der Westen ist in den letzten 30 Jahren längst untergegangen. Komischerweise erinnern ich kaum welche an die tollen Versprechen, mit welchen der Untergang flankiert worden ist: Wenn das Volkseigentum verkauft worden ist, geht’s allen besser.

    Seit 30 Jahren geht es uns täglich besser, das ist ja nicht zum aushalten.

    „Wir müssen den Bürger mitnehmen“ war eine beliebte Parole, die noch immer bedient wird, wenn man an unsere Substanz will.

    Die meisten Zeitgenossen haben keine Vergangenheit, auch wenn sie ständig in der Vergangenheit herumgraben. Sie haben nur die Vergangenheit, die in der Augenblicksneigung gerade bleibt.
    Die EU ist ein Nazi-Projekt, das ist die kontinental-europäische Großraumwirtschaft mit Einheitswährung auf Basis der Reichsmark. Die Versprechen waren haargenau dieselben Versprechen wie im 3. Reich. Die Protagonisten haben sich nicht mal die Mühe gemacht, neue Parolen zu erfinden. Aber jetzt, wo es uns allen besser geht, brauchen wir darüber auch nicht mehr nachzudenken.
    Utopien waren noch nie für die kleinen Leute, auch wenn alle Versprechen auf die kleinen Leute zielen.

  11. Markus Schwarz-Greindl 27. Februar 2022 at 18:27Antworten

    Es geht auch Kryptowährung. Sie ist werthaltiger als der Euro.

    • Peter1 27. Februar 2022 at 18:52Antworten

      @M.S-Greindl: Schön wär’s..

  12. Peter Pan 27. Februar 2022 at 17:51Antworten

    In der EU werden wir die Neue Freiheit mit dem von Bill Gates und anderen geisteskranken kriminellen Oligarchen aufgebauten digitalen Alugeld per Oligarchen-Zertifikate so richtig genießen dürfen. Dann brauchen wir SWIFT nicht mehr. Unternehmen übrigens auch nicht. Ist doch toll, wenn die so richtig eingebettet werden.
    Wenn die Russen nur wüssten, wie gut es uns ergehen wird.

    Auch das ist nett:
    European Commission: 820 Million Euros for Clean Technologies

    Commission President Ursula von der Leyen and Bill Gates have today announced a pioneering partnership between the European Commission and Breakthrough Energy Catalyst to boost investments in the critical climate technologies that will enable the net-zero economy. …

    https://europa.rs/european-commission-820-million-euros-for-clean-technologies/?lang=en

    Wir kennen das Schema dieser Partnerschaften. Wie nennt man einen Microsoft Partner? Organspender.

    Laschet (ehemaliger Ministerpräsidentendarsteller in NRW):
    „Ich hoffe, dass wir Industrieland bleiben“, Die Zeit Online, 8. Juli 2021

    Alles nur schwer zu ertragen …

  13. Andreas I. 27. Februar 2022 at 17:33Antworten

    „Die Zerstörung Europas“
    Wohl kaum, zumal die europäische Fläche Russlands fast so groß ist wie die ganze EU zusammen.
    Aber auch nichtmal Westeuropas, vielleicht mal wieder ne Wirtschaftskrise, aber die gibts so oder so in größeren Abständen.

    „Der Ausschluss aus dem SWIFT könnte also genau zu dem führen, was der Westen nicht will: eine multipolare Weltordnung“
    Durchaus möglich, weil China und Russland schon seit etwa einem Jahrzehnt offen davon reden und reale Schritte unternehmen. Auch könnten die USA-Sanktionen gegen Iran bewirkt haben, dass Russland und vor allem China den Aufbau eigener Zahlungssysteme priorisierten.
    Und wer nicht elektronisch Zahlen kann, muss halt Kuriere mit Eskorte schicken, am besten zu Ross, dann bekommen Geschäfte wenigstens wieder Stil. :-)

  14. do rengba 27. Februar 2022 at 17:29Antworten

    Im Westen hampeln in erster Linie Karrieristen in der Pose vom Politfratzen, man darf leider nicht zu viel intellektuelles Niveau voraussetzen. Diese Armseligkeit setzt sich in den transatlantiker-hörigen Medien des weitgehend gleichgeschalteten Mainstream-Boulevard fort. (Aufschlussreich hierzu etwa die Analysen des Matthew Ehret, betreffend die angelsächsischen Kaderschmieden, seit der Zeit von Cecil Rhodes.)

    Damit sieht man aber auch hier den kleinen Unterschied: Krieg ist in der Ukraine seit dem Putsch 2014, und nicht erst seit letzten Donnerstag – der Donbass hatte sich abgespalten und wird seitdem von Bandera-Nazis verbissen und blutig bekämpft, und Nazis, das ist das Gegenstück in Europa zu dem, was in West-Asien die Salafisten sind. Verbissen und durchgeknallt, wahrscheinlich mit Amphetaminen aufgeputscht, ob mit Heroin oder mit Alkohol gewürzt. Mit diesen Leuten kann man nicht reden, seit 2014 nicht. Sie schießen sofort, oder säbeln den Kopf ab. Dies nun das Werkzeug zur imperialen Kriegsführung.

    So buchstabieren sich jetzt die Kriege des Westens. War irgendwo in jenen Medien ein Mitgefühl für die vielen 1000en von Opfern dieser kaltschnäuzigen modernen Version zu lesen, Hegemonialansprüche mit der Methode Tarnen und Täuschen durchzusetzen?

    Dem wurde Mitte Dezember ein Riegel vorgeschoben, mit der Forderung Russlands nach Sicherheitsgarantien. Seit Februar ist dann aber die Bombardierung des Donbass verschärft worden. Das ist auch eine Antwort: Pentagon und CIA sagen, ihr könnt uns einmal, kreuzweise.

    Vion daher wundert mich auch, wie im Off-Guardian die Brücke zum WEF-Theater geschlagen wird, und alles sei nur ein Spiel mit Putin im Great Reset – nur weil dieser in den 1990ern gelegentlich Kontaklt zu Schwab hatte. Bei Anti-Spiegel war die Suche ausgerufen worden, Putin auf den Mitgliederlisten zu finden, jener Schulungsdressuren hin zu einer finanzkapital-konformen Schnoddrigkeit (wir beim WEF züchten Führer! siehe Merkel, Kurz oder Trudeau), Einübung in die Verachtung von Mitbestimmung. Putin war nicht dabei. Aber Schwab hat da etwas geplappert, er sei doch dabei. Ich schätze, das ist nicht belastbar, und beim Off-Guardian vertut man sich, wenn man da nennenswert Gewicht beimessen will.

    Der Great Reset hätte vielleicht noch funktioniert, nun sind aber die bösen Intrigen in Weißrussland, in Kasachstan aus den Angeln gehoben wurden, und jetzt in der Ukraine.

    Das Geheule im gefräßigen und verwóhnten Westen ist doch wohl ein Schock der geistig Minderbemittelten vom traurigen Karrieristen-Kaliber, die glaubten, das Wolfowitz-Theater von Anfang der 1990er ginge ewig weiter. Dabei ist aber dies nun die Brisanz: Es ist genau jetzt zu Ende, auch die Intrige in der Ukraine lässt sich, wie es aussieht, nicht als Nummer zur hegemonialen Herrschaftssicherung durchsetzen.

    Putin hatte die Wehrbereitschaft 2018 als Option angekündigt, als er die neuen Waffentechniken der Russischen Föderation öfftentlich vorstellte. Im selbstverliebten Westen gibt es da eine Wahrnehmungsblockade, mit viel theatralischer Gestiik von den einzig Unentbehrlichen und Sagenhaften des Planeten – als Ersatz für den Verstandesgebrauch.

    Man muss eher fürchten, dass es eine böse Überreaktion des Westens gibt, wenn der Wahrnehmungss-Check den Boden der Tatsachen näher bringt, was die Menschen wirklich brauchen – das SWIFT gehört da nicht dazu. Die Perlustrierung der Biowaffen-Labore in der Ukraine schon eher.

  15. Eva-Maria 27. Februar 2022 at 16:49Antworten

    Der Ukrainekrieg ist der UNTERGANG der Great Reset Pläne, es wird die digitale Welteinheitswährung niemals gelingen. Wenn Putin die Sache erledigt hat, und das wird er bald haben, ist er vorübergehend zwar etwas ärmer, aber nicht lang und es folgen ihm viele andere Staaten nach, die von den internationalen Finanz/Öl/Digital/Pharmaoligarchen seit Jahrzehnten erpresst werden, und es kommt zu einer weltweiten Re Nationalisierung.

    Die Ukrainekrise ist der Sargnagel für den Untergang des Weltwährungssystem. Daher sind sie ja so hysterisch, es geht um Billionen Guthabensbuchungen, die im Crash WEG sein werden.

    Man hätte schlauer sein und Putin nicht in die Ecke treiben sollen, aber es ist halt so.
    Der Krug muß zum Brunnen gehen bis er bricht.
    Der Krug ist nicht klug und hört vorher auf.
    ( siehe post Lucie Zimmer, Zitat Baerbock. da müssen wir jetzt durch: die rennt noch schneller)

    PS: Außerdem dürften die Finanzleute TRIXEN.
    Es werden nicht alle russischen Banken vom Swift abgesperrt, nur die, gegen die bisher schon Sanktionen laufen.
    Ich glaube verstanden zu haben(?), daß es auch nichtsanktionierte Russenbanken gibt, und daher wird bei denen auch künftig der Zahlungsverkehr ganz normal über Swift laufen.

    • Eva-Maria 27. Februar 2022 at 21:04Antworten

      Ich muß korrigieren
      die Sanktionen sind leider sehr viel ärger, sie werden der RUSSISCHEN Nationalbank den Zugang wegnehmen, damit diese nicht auf IHR GEHÖRENDE Rücklagen zugreifen kann, um Währungsinstabilitäten beim Rubel ausgleichen zu können.
      Also, das ist oberste Brutalität.

    • Eva-Maria 28. Februar 2022 at 7:24Antworten

      Rubelkurs stürzt für 1 Euro von 101 auf 124 Rubel ab.
      Es wurden der russischen NATIONALbank alle Transaktionen mit anderen Teilnehmern verboten. Das ist erstmalig in der Weltgeschichte. Sie kann daher den Rubelkurs nicht stützen, obwohl sie genug Rücklagen hätte. Das ist weit mehr als das swiftabsperren des Vatikan am 1.1.2013 durch die Italienische Nationalbank um Benedikt zu putschen.
      Offener Finanzkrieg.
      Vermutlich werden alle protestierenden Staaten mit Kreditentzugsdrohungen und Bankensperrungen erpresst. Die Medien mausleise, kein Land will lange Schlangen vor den Schaltern und bankruns.

  16. Franz M 27. Februar 2022 at 16:49Antworten

    Ist nicht Raiffeisen eine der großen Auslandsbanken in der russischen Föderation?
    Da hat also Koadl Nixkanner die Finanzierung der Partei von Tante Hanni in die Luft gesprengt.
    Er bekommt dafür sicher den höchsten Parteiorden seiner Lehensherrin.
    Und wenn ich mir China und vor allem Indien ansehe, die werden sich die Hände reiben können,
    während bei uns, in der EU und Resteuropa die Lichter und Heizungen ausgehen.
    Was passiert mit der Gundula Grün, die Lore von Global 2000, die fahrlässig und böswillige
    die heimischen Gasspeicher ausgeleert hat, um ihre schwurbeligen Klimafantasien auszuleben?
    Mein einziger Trost ist, dass sowohl das verlogene, menschenfeindliche Programm der europäischen
    Regierungen, aber auch der tiefe Staat in den USA durch diese hirnbefreiten Leistungen einen
    herben Dämpfer erfährt und bei Schwab, Gates und Co die Erkenntnis Einkehr halten muß, daß
    Geld Hirn und Intelligenz nicht ersetzt.

  17. Fritz Madersbacher 27. Februar 2022 at 16:09Antworten

    „Multipolare Weltordnung?“ Selbstverständlich. Eines der entscheidenden Mittel dazu ist „den Dollar als globale Leitwährung zu unterminieren“ … „Der Ausschluss aus dem SWIFT könnte also genau zu dem führen, was der Westen nicht will: eine multipolare Weltordnung, in der die USA nicht mehr den alleinigen Führungsanspruch stellen kann“. Kann sie bereits nicht mehr, kann sie sich nur noch einbilden. Bald kann sie nicht mehr Dollars drucken, um ihre Schulden resultierend aus ihren Aggressionen und ihrer Präsenz weltweit zu finanzieren. Ihre europäischen Pudel werden sich neu orientieren müssen, hin zu einer „multipolaren“ Welt, in der die Völker und Staaten auf Augenhöhe kommunizieren!

  18. lumpazivagabundus 27. Februar 2022 at 15:49Antworten

    Berlin ist wieder einmal bereit, bis zum Endsieg zu kämpfen, indem es ebenso dafür stimmt, dass Russland aus dem SWIFT ausgeschlossen wird. Womit aber will Deitschland, das ohne Rohstoffimporte eher dicht machen kann, den Ausfall der russischen Lieferungen kompensieren?
    Deutschland importierte 2021 (laut Statistik) vor allem Energieträger (Erdöl und Erdgas) im Wert von 19,4 Milliarden Euro. Das waren 59 % aller Einfuhren aus Russland. Ferner lieferte Russland vor allem Metalle (4,5 Milliarden Euro), Mineralöl- und Kokereierzeugnisse (2,8 Milliarden Euro) sowie Kohle (2,2 Milliarden Euro). Hieraus erhellt, dass der Verzicht nach (deutschen) Selbstmord ausssieht. Ganz im Sinne von Uncle Sam, der sich die Hände reibt und als lachender Dritter die Arena Europa beklatscht.

  19. Marc S. 27. Februar 2022 at 14:40Antworten

    Das Feuer ist gelegt von Putin – da gibt es kein „Spiel mit dem Feuer“ mehr, Herr Holz*.

    • OMS 90 28. Februar 2022 at 7:48Antworten

      Das Feuer wurde nicht von Putin gelegt sondern von der Nato und der EU indem ein Land nach dem anderen aus dem ehemaligen Warschauer Pakt in die Nato eingegliedert worden war und auf russische Interessen nie Rücksicht genommen wurde. Der Höhepunkt der westlichen Ignoranz war dann der Putsch in der Ukraine und der daraus entstehende Konflikt innerhalb des ukrainischen Staates.

  20. Franz 27. Februar 2022 at 14:35Antworten

    Ich denke die Sanktionen schaden allen!
    Druck erzeugt immer Gegendruck, durch Sanktionen werden keine Konflikte gelöst.
    Jeder Krieg ist schrecklich für alle Menschen.
    Ich sehe auch bei der Nato und dem Westen die volle Mitverantwortung für diesen Krieg.
    Putin wollte eine schriftliche Garantie, dass die Ukraine nicht zur Nato kommt.
    Einen Puffer zwischen Russland und der Nato. Und eigentlich wollte er Frieden.
    Dieser Krieg hätte bei etwas Vernunft und Entgegenkommen seitens des Westens verhindert werden können!

  21. Jo Ne 27. Februar 2022 at 14:11Antworten

    Wem schaden Sanktionen mehr: Russland oder uns? Durch das Verzahnen und Arbeitsteilen – unsere Werkbanken auf der ganzen Welt – wissen diese sprachlichen „Kriegstreiber“ nicht was dies für diese Welt, und damit für uns alle, bedeutet! Schaut einfach am Montag auf die Aktienkurse der Rüstungsaktien! Soll dies uns als Menschenfamilie weiterbringen?

    • quantumonly 27. Februar 2022 at 15:08Antworten

      Das mögliche Ziel, Westeuropa zu deindustrialisieren schreitet voran. Wenn in einem Staatenbund wie der EU nicht genügend Resourcen vorhanden sind um:

      a, die Ernähfung zu sichern
      b, die Industrie am Laufen zu halten

      ist der Untergang ohnehin unausweichlich.

      Wenn sie die Entwicklung von 1871 bis jetzt studieren kommen sie vielleicht drauf warum es die beiden Weltkriege gab und jetzt die Umwälzung Eurasiens, ja sie sollten auch China mitbetrachten.

    • Jo Ne 27. Februar 2022 at 16:14Antworten

      Danke @quantumonly. Das Buch „Die einzige Weltmacht“ habe ich gelesen. Wir sind in Kapitel 4 „Das schwarze Loch“ angekommen. Was mich stört, das die Kriegstreiberei dennoch funktioniert. Vor seinem Tot hatte Brzezinski geäußert, nur eins darf nicht passieren, wenn sich Russland mit China verbündet. Wir alle treiben auf diesen Punkt zu!

    • Andreas I. 27. Februar 2022 at 17:50Antworten

      @ Jo Ne Hallo,
      „Wem schaden Sanktionen mehr: Russland oder uns?“

      Was sind USA und EU mehr: Werteunion oder Wirtschaftskonkurrenten?
      Wenn letzteres, dann sind das aus USA-Sicht zwei Fliegen mit einer Klappe.

  22. Jack 27. Februar 2022 at 14:07Antworten

    In dem Fall, musste man Antworten. Sinnvoller wäre es sicherlich gewesen von Anfang an massiv Waffen an die Ukraine zu liefern, vor allem den ganzen high tech scheiß, aber würden wir nicht reagieren, stehen die Russen morgen vor Berlin. Putin versteht nur die Sprache der Härte.

    • Markus 27. Februar 2022 at 14:46Antworten

      man sollte sehr vorsichtig sein mit diversen beschuldigungen- die Ukraine ist bekannt als das korrupteste Land- viele haben da ihre kriminellen Finger drinnen, von den USA, Geheimdiensten bis soros etc.
      Ausserdem habe die amis Bio waffen labors dort – also nahe an der russischen Grenze.
      Man sollte nicht den Russen jetzt vorauseilend als böse betrachten sondern auch sehen was dort gemacht wird und wurde.
      womöglich stoppt Russland eine hochkriminelle machenschaft. Mal abwarten-es kommt sicher noch ans Licht.
      Russland hat bisher noch nie einen Krieg vom Zaun gebrochen im gegensatz zu amerika.
      jetzt schreit man auf- bei millionen Toten der usa hat keiner darum geschrien.
      jetzt stellt sich die Frage – warum hat Putin jetzt reagiert? was ist der wahre Grund???

    • quantumonly 27. Februar 2022 at 15:01Antworten

      Geopolitk funktioniert nicht nach der Milchmädchenrechnung.

    • Lucie Zimmer 27. Februar 2022 at 15:29Antworten

      JACK, Den vorherigen Artikel über die Ukraine hier nicht gelesen?
      Bitte nächstes mal machen, bevor sie solchen Käse hier schreiben.
      Putin ist der reichste Mann der Welt, hochintelligent, extrem mit dem russischen Volk verbunden. Er hat auf einen jahrelangen Konflikt geantwortet.
      Da geht es nicht um Europa mit einzubeziehen, im Gegenteil er möchte Partner der EU sein.

      Wir alle wissen, daß diese Invasion nicht der richtige Weg ist.

      Trotzdem passiert es in der ganzen Welt genauso immer wieder.
      Es spitzt sich solang zu bis es knallt.
      Man kann nur hoffen, daß nach der Invasion ein Weg gefunden wird.
      Solang aber die Westukraine, römisch katholisch, pro westlich ist und der Osten orthodox russisch ist, bleibt der Konflikt. Solang der Ami dort Unruhe stiftet und sich einmischt bleibt der Konflikt ebenfalls.
      Da hilft auch kein Entmachten der ukrainischen Regierung.
      Die Ursache und Schuld für den Jahrelangen Konflikt liegt bei der Ukraine und den Amerikanern.
      Jedoch die jetzige Invasion mit allen Folgen hat alleine Putin zu verantworten.
      Es war die schon lange erwartete Folge bzw der Höhepunkt des ganzen Konflikts.
      Solange die Nato sich nicht einmischt wird Putin gar nichts anderes gegen Europa tun.
      Und ja, geschädigt wird komplett Europa durch diese Sanktionen, die Putin schon einkalkuliert hat.
      Nur nützt es vielen rein gar nichts wenn die Gasrechnung plötzlich statt 2000 Euro jetzt 8000 Euro ist.
      Aber wie sagte baerbock passend dazu……. „DAS HABEN WIR UNS NICHT AUSGESUCHT, DA MÜSSEN WIR JETZT DURCH“

    • brigbrei 27. Februar 2022 at 18:12Antworten

      Jack – 27. Februar 2022 um 14:07 Uhr
      Marc S. – 27. Februar 2022 um 14:40 Uhr

      Bevor Sie solch einen kompletten und gefährlichen Unsinn absondern, sollten Sie sich besser mal informieren:
      https://www.rubikon.news/artikel/angst-vor-russland
      25.02.22: Angst vor Russland – Ein unvoreingenommener Blick hinter die Kulissen der Ukrainekrise offenbart ein ganz anderes Täter-Opfer-Verhältnis, als die Medien uns weismachen wollen.

      https://de.rt.com/russland/132099-putin-kuendigt-anerkennung-volksrepubliken-donezk-lugansk-an/
      25.02.22: Nachdem der russische Präsident Wladimir Putin die beiden Volksrepubliken Donezk und Lugansk als eigenständig in ihren früheren Verwaltungsgrenzen anerkannte,
      baten die beiden Donbass-Republiken Moskau um militärische Hilfe
      https://de.rt.com/international/132325-donbass-republiken-bitten-putin-um/

      Es folgte eine russische „militärische Sonderoperation zum Schutz des Donbass und zur Entnazifizierung der Ukraine.“: https://de.rt.com/europa/132333-putin-verkundet-militarische-sonderoperation-zum-schutz-donbass/

      https://www.rubikon.news/artikel/die-ukrainische-vorgeschichte
      26.02.22: Die ukrainische Vorgeschichte – Um gegen die im Dienste der NATO stehenden hyperventilierenden Politiker und Medien gewappnet zu sein, sollte man mit den Hintergründen des Ukrainekonflikts vertraut sein.

      https://de.rt.com/europa/131683-historiker-versuche-kiews-sich-von-moskau-loesen-sind-geschichtsvergessen/?utm_source=Newsletter&utm_medium=Email&utm_campaign=Email
      Historiker Christian Osthold, Teil 1 zum Ukraine-Konflikt: Die russischen Wurzeln der Ukraine zu ignorieren, ist geschichtsvergessen – 19. Februar 2022

      https://de.rt.com/europa/131682-historiker-zum-ukraine-konflikt-darstellung-kremls-kriegstreiber-faktenwidrig/?utm_source=Newsletter&utm_medium=Email&utm_campaign=Email
      Historiker Christian Osthold, Teil 2 zum Ukraine-Konflikt: Darstellung des Kremls als Kriegstreiber ist faktenwidrig – 20. Februar 2022

      https://de.rt.com/meinung/132081-massaker-vom-maidan-und-immer-wieder-erzaehlten-maerchen-oefentlich-rechtlichen/?utm_source=Newsletter&utm_medium=Email&utm_campaign=Email
      Das Massaker vom Maidan und die immer wieder darüber erzählten Märchen der Öffentlich-Rechtlichen – 22. Februar 2022
      Kaum ein anderes Verbrechen ist so gut dokumentiert wie das wahllose Erschießen der Maidan-Kämpfer im Zentrum Kiews durch Scharfschützen aus den umliegenden Gebäuden. Trotzdem, die im Westen erzählte Geschichte über das Maidan-Massaker, basiert nach wie vor auf einer Lüge.

    • Reinhard 27. Februar 2022 at 18:34Antworten

      Offensichtlich wenig Ahnung. ZB Yugoslawienkrieg der USA und NATO.
      Offensichtlich auch Ignorant der Tatsache, dass Ukraine russischsprachige Städte ihres Landes, wie zB Donezk, seit 8 Jahren beschiesst.
      Und welche Rechtfertigung hatten all die Nahostkriege der NATO und USA? NULL – alle Gründe, die angegeben wurden, stellten sich im Nachhinein als Lüge heraus.
      Schläfer!

    • andi pi 27. Februar 2022 at 20:23Antworten

      @jack: da kann ich mich ihnen nur anschließen. ich finde es sehr schade und bedauerlich, wie dieser in sachen corona so beeindruckende blog beim thema russland/ukraine immer mehr in ein derart einseitiges fahrwasser hineingerät. ich empfehle zu dem thema z.b. boris reitschuster.

    • Eva-Maria 27. Februar 2022 at 21:00Antworten

      Nicht vergessen, Jack: Massengrab mit -glaube- 285 toten Zivilisten im Donbass gefunden. Russischstämmige Opfer der ukrainischen Neonazis. Wird alles verschwiegen und abgestritten.

      Van der Leyen will sputniknews.com und rt.com eu weit abschalten, damit sie die EU „nicht spalten mit ihren Lügen“.
      Die EU ist jetzt Meinungsdiktatur.

      In diesem Moment steht auf englisch sputniknews geschrieben:
      german sputniknews webseite under ddos Attack
      deutsche Seite nicht aufrufbar

      auf http://www.rt.com kommt ein ddos guard und lässt die Seite nicht aufrufen

      Die sind unglaublich hysterisch.

      Ist es möglich, daß die Stress haben, es könnten sich zu viele, vor allem ex Ostblock Gebiete wie die DDR mit den Russen solidarisieren?

      PS: weitere Grauslichkeiten:
      vdLeyen wird EU Budget mißbrauchen, um Waffen für die Ukraine einzukaufen.
      Die britische Außenministerin zählt zähnefletschend auf, wen sie alles persönlich verfolgen wird unter den russischen Oligarchen, die in England wohnen, und es wird sich keiner verstecken können etc etc

    • Fritz Madersbacher 27. Februar 2022 at 22:33Antworten

      @andi pi
      27. Februar 2022 um 20:23 Uhr
      Sehen Sie sich als – im Unterschied zu „den Anderen“ – nicht in einem „derart einseitigen Fahrwasser“ befindlich? Sehen Sie sich in einer Position der Objektivität? Passt für Sie die Berichterstattung der meisten westlichen und österreichischen Medien in dieser Frage? Sind die Reaktionen der westlichen Politiker angemessen und reinen Herzens? Dann ist der TKP-Blog allerdings grob falsch und fahrlässig unterwegs. Oder Sie bemerken nicht oder wollen nicht wahrhaben den Balken im westlichen Auge. Das Dreinschlagen auf die russische Seite ignoriert dann die westliche „Beihilfe“, um es verharmlosend auszudrücken. Für mich ist das westliche Kriegsgeschrei kein Aufschrei nach „Gerechtigkeit“! Nach vielen Jahren gefüllt mit Aggressionskriegen und Subversion auf der ganzen Welt könnte man – durchaus plausibel – zu diesem Urteil kommen …

    • Josip 27. Februar 2022 at 23:39Antworten

      Ich hätte nichts gegen die Russen in Berlin. Wird wieder einmal Zeit dafür. Deutschland wird von Zeit zu Zeit zu einem Irrenhaus, da muss dann jemand hin und es aus seinem Wahnsinn befreien.Von selbst kommen die Deutschen ja nie darauf, wann es genug ist. Die Deutschen können eben nicht von Kriegstreiberei lassen, das liegt ihnen im Blut. Vielleicht müssen sie auch wieder mal nach Osten marschieren. Zu dumm nur, dass sie keine Wehrpflicht mehr haben, da können sie auch weniger ihrer Männer verheizen – wenn sie denn noch welche hätten.
      Um „die Sprache der Härte“ zu sprechen, dürfte es wohl an Divisionen fehlen. Mit verschwulten Genderäffchen und verweichlichten Klimahüpfkindern wird man Russen nicht beeindrucken. Die deutschen Männer die es gab, sind 1941 bis 45 als Dünger russischen Bodens dort liegen geblieben. Blut und Boden – wie versprochen.
      Aber wenn sie es wieder einmal versuchen wollen, nur zu. Vielleicht schaffen sie es diesmal nicht vor Moskau zu erfrieren, es sind ja nun ein paar Kilometer weniger – wenn die Ukraine als Aufmarschplatz bleibt. Wenn nicht: Same procedure as 1941.
      Bis zur Entscheidung, was sie denn nun wollen, können die Deutschen dann versuchen, ihre Industrie, ihre Heizungen und Kraftwerke mit ihren Windrädchen am Laufen zu halten. Mit dem Frackinggas aus USA wird das wohl nix, da sei Klima-Greta vor. Bis da die Bewilligungsverfahren für auch nur ein Terminal durch sind, gehen schon längst die Lichter aus.
      Kleiner Tipp für die Zukunft: Es ist nur die halbe Romantik im Dunkeln zu sitzen, ohne dabei auch noch zu frieren. Die Deutschen werden sich aber trösten, dass es gut für das Klima ist…
      Wer Sarkasmus findet, darf ihn behalten.

    • Sandra 28. Februar 2022 at 0:25Antworten

      Die Kriegspropaganda-Maschinerie läuft.
      Egal wo die USA sich einmischen, alles wird schlimmer, zum Beispiel Vietnam, Irak, Libyen, Afghanistan. Die USA haben den Krieg immer ohne wirklichen oder vertretbaren Grund und mit Lügen begonnen und diese Länder danach in Chaos und Elend zurückgelassen, und die EU macht diesen unsinnigen Krieg immer blindlos und bedingungslos mit. Niemand hat die USA verurteilt oder sanktioniert, die UNO, NATO und EU haben einfach weggeschaut und die Wahrheit ignoriert, aber wenn es um Russland geht, schreit jeder von Ungerechtigkeit.
      Putin ist definitiv kein Heiliger, aber Biden + USA auch nicht.

    • andi pi 28. Februar 2022 at 1:35Antworten

      @fritz madersbacher: abgesehen davon, dass mir das recht auf körperliche integrität und jenes auf staatliche territoriale souverenität zwei seiten der selben medaille sind (also so wie ich frei über meinen körper jenseits von impfung, maske und test verfügen darf, hat die ukraine genau das selbe recht, über ihren eigenen staat zu verfügen, ohne sich von einem geisteskranken imperialisten im kreml mittels bomben quasi zwangsimpfen zu lassen), so habe ich mich seit jahren mit der betreffenden thematik auseinandergesetzt. imperialismus ist für mich in JEGLICHER hinsicht abzulehnen – ganz egal, ob es sich um amerikanischen (ich war damals gegen den irakkrieg auf der straße), chinesischen (ich war mehrmals pro tibet auf der straße) oder russischen handelt. ich werde IMMER gegen den imperialistischen aggressor (wer es auch immer ist) und für das jeweils gewaltsam überfallene volk sein. und geht es AUSSCHLIESSLICH darum, immer auf der stets anderen seite als die westlichen mainstream-medien zu sein? also wenn die westlichen mainstream-medien z.b. von einer vergewaltigung berichten – hab ich deswegen dann automatisch zu behaupten, dass diese vergewaltigung ja niemals stattgefunden haben konnte?

      ich behandle jedes thema jeweils einzeln – und nicht danach, was mir meine „bubble“ sagt. denn wenn’s nach „meiner“ linksliberalen bis linksalternativen bubble gegangen wäre, hätte ich mich auch niemals in den widerstand gegen die corona-maßnahmen begeben dürfen. aber ich orientiere mich von thema zu thema jeweils einzeln. und wenn ich sehe, wie ein imperialitischer staat mit voller brutalität und ohne rücksicht auf zivile opfer in einem angriffskrieg einen nachbarstaat von der weltkarte auslöschen möchte – dann brauche ich keine sekunde darüber nachzudenken, ob ich mich auf die seite der gewalt oder der opfer stelle.

    • OMS 90 28. Februar 2022 at 7:37Antworten

      @Jack – Zu warm gebadet oder zu oft gegen den Türstock gelaufen? Die Politik der USA-NATO muss jetzt die Ukraine ausbaden. Russland hat lange genug zugesehen und jetzt war die rote Linie für Moskau überschritten. Der russische Bär war sehr sehr lange ruhig geblieben und hat sich das Treiben der Staatenzerstörung durch die USA angesehen.

    • Andreas I. 28. Februar 2022 at 11:07Antworten

      @andi pi Hallo,
      „hat die ukraine genau das selbe recht, über ihren eigenen staat zu verfügen, ohne sich von einem geisteskranken imperialisten im kreml … “

      Gilt dann auch:
      hat die ukraine genau das selbe recht, über ihren eigenen staat zu verfügen, ohne sich von geisteskranken Imperialisten in USA … ?

      Sie können nicht bestreiten, dass die jetzigen Spannungen zwischen Kiew und Donbass damit losgingen, dass in Kiew ein Regierungswechsel stattfand. Und zwar können Sie das deshalb nicht bestreiten, weil das die Chronologie der Ereignisse ist.
      Sicherlich hat Russland dann die Donbass-Regionen unterstützt, aber die USA-Einflussnahme beim Regierungswechsel in Kiew war nunmal chronologisch davor, insofern steht das in Zusammenhang.

    • Andreas I. 28. Februar 2022 at 12:03Antworten

      @ andi pi Hallo,
      „wie ein imperialitischer staat mit voller brutalität und ohne rücksicht auf zivile opfer in einem angriffskrieg einen nachbarstaat von der weltkarte auslöschen möchte – dann brauche ich keine sekunde darüber nachzudenken, ob ich mich auf die seite der gewalt oder der opfer stelle.“

      Angriffskrieg stimmt zweifellos.

      Beim Rest könnte es aber lohnen mal eine Sekunde oder auch zwei darüber nachzudenken ob die genannten Voraussetzungen gegeben sind, nicht nachdenken zu müssen, also ob:
      1. Russland ein imperialistischer Staat ist oder post-imperialer?
      2. das, was wir jetzt sehen volle Brutalität ist?
      3. keine Rücksicht auf zivile Opfer genommen wird?
      4. die Absicht besteht, den Staat auszulöschen?

      zu 1.
      Der Zustand nach Zusammenbruch des Imperiums ist der Grund, besser kein Imperium zu sein. Das haben die Russen beim Zusammenbruch der Sowjetunion erlebt. Also könnte man durchaus davon auszugehen, dass die Russen gerade _nicht_ imperialistisch sind, sondern post-imperial.
      zu 2. und 3.
      Russland könnte dort, wo ukrainische Milizen und Armee Widerstand leisten, einmal mit der Luftwaffe drüber fliegen und die Sache wäre militärisch erledigt. _Das_ wäre volle Brutalität (ähnlich erstem Tschetschenienkrieg).
      Genau das tut Russland aber _nicht_, im Gegenteil; Russland setzt dort, wo sich die Westukrainer zwischen Zivilisten verschanzen (gibt viele Fotos, die das dokumentierten) nur kleine Waffen ein, d.h. Russland ist in diesem Konflikt die Seite, die versucht zivile Opfer zu vermeiden.
      zu 4.
      Wozu? Weshalb? Warum? Was sollte Russland davon haben? Die ukrainischen Staatsschulden erben?! Sich mit Tschernobyl beschäftigen müssen?!
      Russische Politiker wiederholen seit 2008, dass weder Georgien noch die Ukraine der Nato beitreten wird. Aber Russland hat 2008 Georgien nicht ausgelöscht, wozu auch?! Ein neutrales Georgien ist gut für alle.

    • Fritz Madersbacher 28. Februar 2022 at 13:56Antworten

      @andi pi
      28. Februar 2022 um 1:35 Uhr
      „also wenn die westlichen mainstream-medien z.b. von einer vergewaltigung berichten – hab ich deswegen dann automatisch zu behaupten, dass diese vergewaltigung ja niemals stattgefunden haben konnte?“ Nicht automatisch behaupten, sondern überprüfen … Wäre das nicht eine gute Methode? Warum wird die lange Vorgeschichte ignoriert? Warum werden die Interessen der westlichen Seite und ihre Einmischung ignoriert? Die ukrainische Bevölkerung ist jetzt nicht zuletzt dank der westlichen Seite zwischen die Fronten geraten und es ist zu hoffen, dass sie das wieder zusammenführt, um unabhängig – auch ungestört von den falschen Freunden im Westen – ihre eigenen Interessen verfolgen zu können – natürlich ohne russisches Militär im eigenen Land! Es ist mir klar, dass wir im Moment ganz woanders, weit weg davon stehen!

    • Eus Primor 1. März 2022 at 3:32Antworten

      https://www.gazeta.ru/politics/2021/10/29_a_14149573.shtml

      „The United States can be called the leader in the supply of various weapons to Ukraine. Over the seven years of the conflict in the Donbass, Washington has provided more than $2.5 billion in military assistance to Ukraine. In recent years, this also applies to lethal weapons – from various rifles to three deliveries of Javelin anti-tank systems.“

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