Unhaltbare Zustände bei Landeskindergärten in Niederösterreich

Die KindergärtnerInnen in Niederösterreich wenden sich mit einem Hilferuf an die Öffentlichkeit. Die ohnehin seit Jahrzehnten kinderfeindlichen Regelungen wurden wegen der Pandemie nochmals verschärft. Ich weiß wovon ich rede, zwei meiner Kinder waren zumindest zeitweise in diesen Einrichtungen. Und typisch für den Corona-Wahnsinn trauen sich die BetreuerInnen unserer Kleinsten nicht mehr im eigenen Namen an die Öffentlichkeit, sondern müssen sich von einem Rechtsanwalt vertreten lassen um Schutz vor zu erwartenden Repressalien zu haben. So ist diesem Land der Rechtsstaat abhanden gekommen.

Von Dr. Peter F. Mayer

Das ist der Brief eines Rechtsanwalts, der mich gestern erreicht hat:

Sehr geehrter Herr Obmann der Landespersonalvertretung,
sehr geehrte MedienvertreterInnen!

Ich wurde damit beauftragt zum Zweck der Wahrung der Anonymität der an mich herangetreten niederösterreichischen KindergartenpädagogInnen und KinderbetreuerInnen, Ihnen den offenen Brief im Anhang zu übermitteln. Ich versichere unter Verweis auf meine disziplinäre Verantwortlichkeit als Rechtsanwalt, dass hinter diesem offenen Brief keine einzelne Person steht, sondern eine erhebliche Anzahl von Beschäftigten in NÖ-Landeskindergärten, die sich in informellen Gruppen zusammengefunden haben, weil sie große Gefahren für das gesamte System der Betreuung der niederösterreichischen Kinder und Kleinkinder sehen.

Meine MandantInnen machen sich im Hinblick auf sich immer verschlechternde Arbeitsbedingungen, unsachliche Dienstanweisungen, Verschlechterung der sonstigen Berufsumstände und erheblicher Personalnot akut Sorgen um die kurzfristige Aufrechterhaltung des Kindergartenbetriebs.

Ich ersuche Sie daher im Vollmachtsnamen, den beigefügten offenen Brief und die darin befindlichen Appelle ernst zu nehmen, damit in dieser schwierigen Phase der Pandemie nicht auch noch ein weiterer Grundpfeiler des Sozialstaates in die Bredouille gerät, der bereits jetzt akut „zu kippen“ droht.

Es geht bei diesem offenen Brief nicht zuletzt auch darum, die Öffentlichkeit von diesen Problemen zu informieren, damit die politischen Verantwortlichen im Nachhinein nicht sagen können, sie hätten keinen öffentlichen Aufschrei der betroffenen Personen vernommen.

Sollten Sie dies wünschen, kann ich MedienvertreterInnen Kontakt zu meinen MandantInnen herstellen, wobei dies unter Zusicherung des Schutzes des Redaktionsgeheimnisses erfolgen müsste.

Mit freundlichen Grüßen,

Mag. Marcus Hohenecker

Und hier ist der offene Brief der Kindergarten-PädagogInnen:

Offener Brief der Kindergarten-PädagogInnen in NÖ

Bild von Westfale auf Pixabay

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6 Kommentare zu „Unhaltbare Zustände bei Landeskindergärten in Niederösterreich

  1. Bezeichnend, dass zur Wahrung der Anonymität ein Anwalt eingeschaltet werden muss. Der Umgang mit „Oppositionellen“ hat anscheinend russische Verhältnisse erreicht.

    Und die „Keimzelle Niederösterreich“, aus der besonders vielen ÖVP-„Granden“ schlüpfen und geschlüpft sind, scheint da noch eins drauf zu legen.

  2. In den Kindergärten der anderen Bundesländer geht es ähnlich krank zu, für viele Kindergärtnerinnen unerträglich, für viele Kinder traumatisierend, viele sind schon „abgerichtet“, mit unabsehbaren „Langzeitfolgen … Da hilft nur mehr der Widerstand der Menschen, die noch verstehen, was hier angerichtet und verbrochen wird, und dieser Widerstand verspricht erfolgreich zu werden, denn Herz und Verstand sind nun einmal stärker als Verblendung und blinder Gehorsam!

  3. je jünger die kinder, umso mehr werden sie durch diesen maskenkult traumatisiert. wer hat sich diesen perversen wahnsinn ausgedacht und zu welchem zweck? man könnte fast den eindruck gewinnen, diese traumatisierung fände mit absicht statt.

    für heute zwei-, dreijährige ist diese kranke uniform vor mund und nase bei ihren erwachsenen bezugspersonen bereits so „normal“ wie das vorhandensein des menschlichen körpers an sich. die werden womöglich glauben, wenn der masken-wahnsinn eines tages vorbei sein wird, dass da den menschen ein körperteil amputiert wird.

    vielen, vielen dank für diesen offenen brief von personen, denen das wohl der kinder zum glück wichtiger ist als eine völlig absurde und immer mehr aus dem ruder laufende ideologie.

  4. Danke für diesen offenen Brief.
    Problematisch finde ich, besonders in der Tätigkeit mit Kindern, den Satz: „um für niemanden ein Risiko darzustellen“. Wenn Menschen meinen, für den Nächsten kein Risiko darstellen zu dürfen, dann gibt es eigentlich keine Nächsten mehr. Dann müsste man auch alle Kindergärten zuschliessen, schon immer und für immer. Kindern wird hier ein negatives Bild von sich selbst und den Mitmenschen eingeprägt. Anders gewendet wird auf das Risiko, das Negative fokussiert und das, was einem die Begegnung mit einem Menschen an Positivem schenken kann, aus dem Blick verloren.

  5. Die einzige Antwort wäre eine Arbeitsniederlegung mit Ankündigung wie bei einen Streik. Ist nicht die Feine Art aber ansonsten haben die kaum noch Druck Mittel gegen den stattfindenden Irrsinn.
    Das Betrifft eigentlich den gesamten Arbeitssektor. Und die geimpften müssten schon längst gemerkt haben das sie Verarscht wurden, ständig neue Impfungen und die Wirkung hält außer die Nebenwirkung auch nicht lange.

    Solange noch so viele da mitmachen wird es schwer aus dieser Nummer vorzeitig raus zu kommen.

    1. Klar müssten die Geimpften wütend sein, auf jene, die ihnen die schlecht und viel zu kurz wirkenden Impfungen aufgedrängt haben. Stattdessen richtet sich ihre Wut aber gegen die Ungeimpften die sollen nicht „ungeschoren“ (ungeimpft) davonkommen. So geschieht es derzeit auf meiner Arbeit, obwohl dort mehrere Personen nun trotz Booster an Corona erkrankt sind, setzt man mich nun vor die Wahl: Impfen oder Beendigung des Arbeitsverhältnisses.

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