Erste britische Daten: Omikron – der Gamechanger?!

3. Januar 2022von 5.9 Minuten Lesezeit

Britische Daten zeigen, dass vor allem Geimpfte und Genese von Infektionen mit Omikron betroffen sind. Je mehr Impfungen, desto höher das Risiko. Auf keinen Fall sind Geimpfte und Genese gegen Omikron gefeit. Alles spricht dafür, Impfkampagne und Boostern sofort zu beenden.

Von Gastautor Dr. Anton Stein

Die Frage, ob Omikron das Zeug zum gamechanger (Spielveränderer) hat, treibt derzeit nicht nur die Szene der Kritiker der Coronamaßnahmen und -impfungen um, sondern ebenso die Mainstream-Medien. Bill Gates persönlich „prophezeite“ neulich, dass Omikron „uns alle treffen könnte“ und „den schlimmsten Abschnitt der Pandemie“ einleiten oder darstellen könnte. Aber Bill Gates dürfte ja auch mehr wissen als wir…

Ich habe mir nun einige Daten zum Omikron genauer angeschaut und neige dazu, das Fragezeichen im Titel zu verwerfen und durch ein Ausrufezeichen zu ersetzen. Wobei ich meine Subjektivität und meinen möglichen Bias nicht verhehlen möchte: Natürlich hoffe ich, dass allmählich mehr Leute aufwachen und sich dem dauernden nudging der Regierungen widersetzen. Derzeit sehe ich das Ausrufezeichen positiv für Kritiker der Coronamaßnahmen und -impfungen.

Dazu stelle ich diese kleine Serie zusammen. Aber bitte: Mittlerweile ist das Thema Omikron schon derart vielfältig, dass ein Einzelner kaum noch nachkommt, alle Aspekte zu referieren. Aber wenigstens ein paar wichtige Aspekte.

Die ONS-Daten

Die jüngsten Daten (bis zum 23. Dezember 2021, veröffentlicht am 31. Dezember) des britischen Office of National Statistics (ONS) zeigen, dass Omikron in England und Schottland seit etwa dem 18. Dezember das Geschehen dort dominiert. Allerdings stammt deren detaillierte Auswertung zum Omikron noch vom 23. Dezember 2021, mit Daten bis zum 12. Dezember. Daraus habe ich die folgenden wesentlichen Daten extrahiert:

Eine Vorbemerkung: Ich bin schon seit langem ein Anhänger von John Ioannidis, nicht nur wegen seiner Arbeit Why most published research findings are false (was hier aber keine Rolle spielt), sondern auch wegen seiner Forderung, nur p-Werte unter 0,005 (bzw. 0,5%) als signifikant zu werten. Dem würde ich zwar nicht 100%ig zustimmen (bei guten prospektiven randomisierten Studien könnte man m.E. höhere Werte akzeptieren), aber vor allem bei Beobachtungsstudien.

Also starte ich meine Analyse „von unten“, also mit dem niedrigsten p-Wert. Der liegt eindeutig in Sachen Auslandsreisen (travel abroad) vor und wird mit 0,000 ausgewiesen. Mainstream-Anhänger könnten da frohlocken, denn dann scheint es ja das böse und selbstverständlich nur gedacht-gefährliche (dreckige?) Ausland zu sein, das Probleme macht(e).

Bei näherem Hinsehen sollte man aber auch darüber nachdenken, dass neben den Eliten, die zahlenmäßig keine große Rolle spielen dürften und die nicht nur mit ihren Lear-Jets einige Sonderrechte genießen, doch im Wesentlichen nur Geimpfte und Genesene ins Ausland reisen konnten. Und zwar ziemlich egal, ob man das Vereinte Königreich oder Deutschland, Österreich oder die Schweiz als Ausgangspunkt nimmt. Ist also das Reisen an sich schlimm?

Der nächste p-Wert ist jener von 0,007 für vorherige (previous) Covid-19 Erkrankung; mal unter der Annahme, dass die Betroffenen tatsächlich eine Infektion (d.h. mit Symptomen) und nicht bloß einen positiven PCR-Test hatten. Der Leser könnte nun einwenden: Ist doch nach Ioannidis gar nicht signifikant. Ich entgegne da: Ja, wenn man nur die Zahl sieht; Nein und hoch signifikant, wenn man die Erwartungen mitbedenkt. Denn nach allgemeiner Überzeugung, und eben auch des Mainstreams, sollten doch Genesene sogar besser vor einer erneuten Corona-Infektion geschützt sein als solche, die noch keine eigene „Erfahrung“ mit dem SARS-CoV-2-Virus hatten.

Eigentlich hätte man also erwarten müssen, dass eine vorherige Covid-19 Infektion das Risiko einer Omikron-Infektion um mindestens den Faktor 3 minimiert, anstatt das Risiko derart zu erhöhen. Und insofern ist der p-Wert von 0.007 für eine Risikoerhöhung schon sehr bemerkenswert.

Nun also zum dritten bemerkenswerten p-Wert, bzw. dem zweiten zwischen der klassischen und der Ioannidis-Grenze, nämlich jener zum Faktor 4,45 für das Risiko für vollständig Geboosterte, also den 0,023, der sich ja „nur“ auf die 21/185 Geboosterten gegen die 14/536 Ungeimpften bezieht. Insgesamt gesehen zeigt sich da doch in guter Näherung eine lineare Regression (r² = 0,89), also je mehr Corona-Impfungen, desto höher das Risiko.

Und auch hier gilt: Das ist genau das Gegenteil dessen, was man von einem wirksamen Impfstoff erwartet. Dabei hämmern uns Politik und Medien ja seit Wochen: Nur die Impfung schütze vor Infektion, und gerade wegen Omikron müsse jetzt geboostert werden. Das sind aber angesichts dieser Zahlen krasse Lügen und Verdrehungen! Von Schutzwirkung kann tatsächlich keine Rede sein!

Interpretation und weitere Überlegungen

Die ONS-Daten deuten darauf hin, dass Geimpfte wie auch Genesene ein höheres Risiko haben, sich eine Omikron-Infektion einzuhandeln. Die Daten dazu sind noch nicht vollkommen „sicher“, eben weil die p-Werte noch über 0,005 liegen. Auf jeden Fall schließen die Daten aber die gegenteilige bzw. „normale“ Annahme aus, dass also Geimpfte oder Genesene einen relevanten Schutz gegen Omikron aufweisen würden; das ganz sicher nicht!

Nun könnte man einwenden: Geimpfte und Genesene dürfen längst wieder ein normales Leben führen. Wobei ja auch dieses z.B. in Deutschland, Österreich und vielen anderen Ländern im Dezember 2021 schon wieder stark eingeschränkt wurde. Aber vielleicht haben Geimpfte und Genesene tatsächlich viel mehr „Party gefeiert“ und hatten so viel mehr Gelegenheit, sich anzustecken. Immerhin weisen ja auch die Daten für die Auslandsreisen in diese Richtung. Aber eben: Es durften sich ja praktisch nur Geimpfte und Genesene auf Auslandsreisen begeben haben. Dort kumuliert also die Risikopopulation; in Sachen Omikron ja die Geimpften und Genesenen.

Selbst wenn man das Argument des höheren Ansteckungsrisikos wegen mehr Kontakten gelten lässt: Der Lebenswandel alleine dürfte sich nicht so fundamental von Ungeimpften unterscheiden, dass ein derart erhöhtes Risiko für Geimpfte und Genesene herauskommt. Denn das setzt ja voraus, dass der Immunschutz zunächst komplett konterkariert und dann noch eine Schippe oben drauf gelegt wurde und es so erst zu einem höheren Risiko kam. Eine solche Interpretation erscheint doch arg gekünstelt.

Warum also könnte der Immunschutz versagt haben? Meine Vermutung ist: Omikron hat wenig bis gar nichts mehr mit dem Wuhan- oder Bellinzonavirus, oder auch „Alpha“ oder „Delta“ mehr zu tun, also mit jenen Viren, mit denen uns Regierungen und Medien seit dem Frühjahr 2020 so genervt haben.

Bild von OpenClipart-Vectors auf Pixabay

Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich veröffentliche sie aber gerne, um eine vielfältigeres Bild zu geben. Die Leserinnen und Leser dieses Blogs sind auch in der Lage sich selbst ein Bild zu machen.

Dr. Stein (Pseudonym) ist promovierter Apotheker mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Pharma-Branche. Aus Rücksicht auf seine Familie möchte er nicht, dass sein Name genannt wird.

21 Kommentare

  1. Peter Müller 3. Januar 2022 at 22:30Antworten

    Interessant ist folgende ganz neue Studie dazu aus Dänemark mit dem Fazit: Omicron ist vermutlich gar nicht allgemein ansteckender, es liegt allein an dem völligen Versagen der Impfstoffe, dass die Zahlen so immens steigen …
    https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2021.12.27.21268278v1

  2. Fritz Madersbacher 3. Januar 2022 at 21:09Antworten

    „Die Ziffer vier drückt der Pandemie in Israel derzeit ihren Stempel auf. Nachdem das Land im September aus der vierten Welle aufgetaucht war, rollt nun die Omikron-Welle übers Land, und zwar mit solcher Wucht, dass sich die Infektionen binnen einer Woche vervierfachen. Laut Prognosen wird in wenigen Wochen jeder vierte Israeli mit Covid-19 infiziert sein … Von zusätzlichen Einschränkungen ist derzeit keine Rede. „Omikron breitet sich so schnell aus, dass Beschränkungen mehr wehtun, als sie helfen“, sagt Gamzu. Wolle man wirksam gegen Omikron vorgehen, müsste man das öffentliche Leben um 60 Prozent reduzieren, sagt Epidemieforscher Eran Segal … Ist Israel also auf dem Weg zur Durchseuchung? Offen aussprechen will das niemand. Unter den Regierungsberatern herrscht Uneinigkeit, ob das überhaupt möglich ist. So glaubt Gamzu [= Israels ehemaliger Corona-Beauftragter], dass eine Herdenimmunität „in wenigen Monaten“ machbar sei. Israel sei dank einer hohen Boosterrate relativ gut gegen eine hohe Mortalität abgesichert … Die Regierung rollt daher die vierte Impfkampagne aus“ (Standard, 03/01/2022)
    Israel wird also nach dem Willen seiner Regierung weiterhin den Teufel mit Beelzebub austreiben – mit Österreich im Schlepptau. Ein „Impf“-Zwang unter diesen Voraussetzungen wird mit Sicherheit beide Länder lahmlegen und – in Österreich – unsere nekrophilen Selbststrangulierer in Bund und Ländern mit einem hohen ‚probability value‘ ins wohlverdiente Out befördern …

  3. Fritz Madersbacher 3. Januar 2022 at 20:47Antworten

    „Immerhin sieht es aber so aus, als würde Omikron leichtere Krankheitsverläufe mit sich bringen. Das wird auch in Österreich beobachtet. Durch die vielen Infektionen, die gleichzeitig stattfinden könnten, drohe das System dennoch überlastet zu werden, warnen Fachleute. Mehrere Landeshauptmänner betonten am Montag deshalb erneut, dass die Impfung und der Drittstich wichtig seien“ (Standard, 03/01/2022)
    Unglaublich dumme Leute …

  4. JayKay 3. Januar 2022 at 18:31Antworten

    Dänemark stellt auf dieser Seite regelmäßig detaillierte Daten zu Omicron zur Verfügung:
    https://covid19.ssi.dk/virusvarianter/omikron

    letztes Update vom 3.1.:
    Table 4 zeigt auch, was in anderen Ländern beobachtet wird (z.B. Island, Ontario), „vollständig geimpfte“ scheinen empfänglicher für diese Variante zu sein. Genesene werden in dieser Aufstellung nicht gesondert erfasst.
    Erfreulich ist, dass die Anzahl auf ICU noch immer mit < 5 angegeben wird. CFR hat sich von 0.1% (Delta) noch weiter auf 0.03% verringert (Table 9).

  5. Aurelian 3. Januar 2022 at 17:56Antworten

    noch ein Nachtrag: Da anscheinend Omikron auch eine Immunität gegen Delta verleiht, erscheint es noch unwahrscheinlicher, dass diese Viren sich so extrem unterscheiden sollen

    • Anton Stein 6. Januar 2022 at 18:12Antworten

      Das verstehe ich nun gar nicht. Woher nehmen Sie die Aussage, dass Omikron eine Immunität gegen Deltaa verleihen würde. M.E. dürfte es nur umgekehrt Beobachtungen geben (kenne die aber nicht). Denn Delta (was auch immer das genua sein mag) ging Omkron voraus.
      Und nach allen Daten, die man zu Delta und Omikron kennt, unterscheiden die sich schon ganz erheblich.

  6. Aurelian 3. Januar 2022 at 17:51Antworten

    Vermute auch, dass hier ein Denkfehler vorliegt, denn inzwischen dürften wohl längst die meisten Ungeimpften/Ungenesenen in Wahrheit unzertifizierte Genesene sein. Insoferne sind die Schhlußfolgerungen wohl obsolet.

    • Anton Stein 6. Januar 2022 at 18:09Antworten

      Welche Schlussfolgerungen genau sollen denn „obsolet“ sein?
      Es will keineswegs in Abrede stellen, dass inzwischen auch viele Ungeimpfte „vollimmunisiert“ sind, natürlich auf natürliche Weise.
      Was wir „in der Hand“ haben, sind Daten wie die oben gezeigten. Und demnach sehe ich für Geimpfte und Omikron keinen Vorteil.

  7. Taktgefühl 3. Januar 2022 at 17:31Antworten

    Polarforscher haben Covid – alle sind geimpft. BILD

    Da gibt es nur eine Erklärung für. Der Impfstoff infiziert mit Covid-19. Es sei denn, man glaubt an den Weihnachtsmann.

    Diese merkwürdige Tatsachen, daß Covid-19 sich trotz Masken und Abstand munter unter Geimpften verbreitet, die sich vorher noch haben testen lassen, deutet ziemlich klar darauf, daß der Impfstoff den Erreger enthält. Ziemlich wahrscheinlich sind die Spikes im Impfstoff gar nicht tot.

  8. Gast22 3. Januar 2022 at 16:25Antworten

    Schön wäre, wenn die Spaltenüberschriften der Tabelle (p-Wert etc.) etwas näher erklärt würden.
    Danke

    • Anton Stein 3. Januar 2022 at 17:03Antworten

      „p-value“ = probability value.
      Wert für die Wahrscheinlichtkeit, dass die Nullhypothese (kein Unterschied, hier zwischen zwei Gruppen) „wahr“ ist. 0,007 bedeutet also, 0,7% für „kein Unterschied“ und 99,3% für „es gibt einen Unterschied“; in jenem Fall dafür, dass Leute mit früherer COVID-19-Erkrankung (vulgo Genesene) sich häufiger anstecken als die ohne frühere COVID-19 Errkankung.

  9. Tom E. Brill 3. Januar 2022 at 16:08Antworten

    Hallo Herr Dr. Stein,
    danke für den aufschlussreichen und interessanten Artikel. Eine Frage zu den Daten habe ich aber noch. Geht aus den Ihnen vorliegenden Daten auch hervor, ob die Genesenen darüber hinaus auch geimpft wurden oder ob „nur“ ein „Genesenen-Status“ vorliegt?
    Beste Grüße

    • Anton Stein 3. Januar 2022 at 16:45Antworten

      Lieber Herr Brill,
      gute Frage!
      Leider gibt es da keinen Informationen zu Schnittmengen, also z.B. einfach geimpft und genesen oder ungeimpft und genesen. Allerdings würde ich den Briten auch zugestehen, dass die Schnittmengen noch nicht viel bringen, weil die Zahlen zu klein werden (Verdünnungseffekt).
      Das Spiel kann man unendlich weitertreeebn, z.B.: Waren die Leute wirklich geimpft oder haben die nur Placebo erhalten (was ich jedenfalls mindestens Politik, Polizei und Militär unterstellen würde).
      Ich fürchte, dass wir in dieser Beziehung noch auf größere Zahlen warten müssen.

  10. Elena 3. Januar 2022 at 15:44Antworten

    Nur die Impfung schütze vor Infektion ist eine Lüge. Nur scheint den meisten egal zu sein da sie so an ziemlich viel Glauben, wenn es um ihren Ego geht. Soldarität ist ein Fremdwort wie die Pandemie bereits bewiesen hat und ich es mitbekommen habe. Lüge zwei: Mantrasatz seit 2020 lass euch Impfen und Schützt andere. Andere? Welche andere? Von Schutzwirkung kann tatsächlich keine Rede sein, wenn man sich die Geimpften ansieht.
    Gefahren werden von der Regierung nicht erkannt. Gefahr 1: Geimpfte und Genesene feiern tatsächlich viel mehr Party ohne Munschutz und Abstand und so viel mehr sich anzustecken. Gefahr 2: Die höchste Gefahr der einschleppung und Förderung von Mutanten. Reisende denken nicht darüber nach was sie damit anrichten. Die letzten Daten für die Auslandsreisen in diese Richtung zeigen deutlich die Gefahr. Ein Schiff steckt fest im Hafen mit Tausende Reisende (Geimpfte) die sich mit Corona angesteckt hat. Geimpft für die Katz.

  11. suedtiroler 3. Januar 2022 at 15:30Antworten

    Dass Geimpfte betroffen sein würden ist ja noch verständlich, ist die angebliche „Impfung“ nur gegen den Wuhan Virus entwickelt worden. Spätestens bei Delta war das Süppchen nicht mehr effektiv.

    Warum aber Genesene ebenfalls betroffen sein sollen erschliesst sich mir nicht, denn die natürliche Immunität erkennt viel mehr Merkmale eines Virus. Derart stark kann das Virus doch gar nicht mutiert sein.

    Sind das wieder die „falschen“ Genesenen, welche keine Symptome hatten sondern nur einen postiven Test? Einen Test, der seinerseits mehr als zweifelhaft ist!? und nun erkranken sie effektiv zum 1. Mal richtig?

    Oder sind das die armen Genesenen, welche sich durch Hetze, Propaganda und Druck doch noch in die Nadel haben treiben lassen und so ihr Immunsystem „geboostert“ sprich zerschossen haben?

    • Guido Vobig 3. Januar 2022 at 16:20Antworten

      Bezüglich der Genesenen wird es vielleicht klarer, wenn hier jener Kommentar freigeschaltet wird, der einen dazu passenden Link enthält. So viel vorweg:

      Mal angenommen, “Corona“ ist ein Abkömmling einer Impfstoffentwicklung aus der Massentierhaltung, um damit Zoonosen, die auf Menschen überspringen, in den Griff zu bekommen. Dafür wurde ein Virus aus besagter Problemzone angepasst, sprich, abgeschwächt, um daraus besagten Impfstoff herzustellen. Nur leider entkam oder “entkam“ (??) dieses Virus bzw. die sogenannte virale “Eigenschaft“ und die Pandemie nahm in Asien ihren Lauf. Wenn aber etwas derart “Geschaffenes“ wieder Teilo der Ko-Evolution jenseits der Labormauern wird, dann ist besagte virale “Eigenschaft“ offenbar bestrebt, wieder ihr volles Potenzial zu erhalten, vor allem, wenn es ähnliche Bedingungen zum Fortbestand vorfindet. Wenn also aus Massentierhaltung quasi Massenmenschhaltung (Ballungsräume, Menschenmassen) wird, dann hat die virale “Eigenschaft“ Raum und Zeit sich wieder dem Original anzunähern, was als Varianten fortan die Runde macht. Ähnliches gibt es bei der oralen Verabreichung des Polioimpfstoffes, wobei nach gewisser Zeit auch Genesene und Geimpfte (wieder) erkranken können. Das Problem? Das Original ist in der Regel das wirkliche Problem …

    • Guido Vobig 3. Januar 2022 at 16:33Antworten

      Bis zur Freischaltung soll folgender “Link“ genügen:

      „A Grin Without a Cat“ (harvard2thebighouse.substack.com) – einfach Zeile in Suchmaschine eingeben

      Und natürlich vermögen die bisherigen “Impfstoffe“ nichts Wesentliches an den Auswirkungen der viralen “Rückbesinnung“ auszurichten, im Gegenteil, denn ein Bumerang, der einmal fliegt, kehrt irgendwann zurück, selbst wenn “Impfungen“ nur den Radius der Flugbahn vergrößern.

    • Guido Vobig 3. Januar 2022 at 17:02Antworten

      Um die vielleicht bisher schlüssigste Erklärung für die letzten beiden Jahre zu vervollständigen:

      https://harvard2thebighouse.substack.com/p/understanding-covid-19-and-seasonal

      „SARS-CoV-2 is a circulating vaccine-derived-coronavirus (cVDCV) borne from work originally done at UNC, the only institution on earth that’s been attempting to design a live-attenuated vaccine for SARS, where they also pioneered engineering the sort of SARS-like chimeric coronaviruses that would be needed as templates for attenuation, and did their best to ignore or circumvent restrictions on gain-of-function research – obfuscation that’s still ongoing as they refuse to disclose genomic details relating to lab accidents that occurred during the above publicly-funded research.“

    • wellenreiten 3. Januar 2022 at 18:05Antworten

      Es ist wahrscheinlich eine Mischung aus den von Ihnen genannten Möglichkeiten.
      Das Virus hat sich ziemlich untypisch stark verändert. Laut Dr. Peter McCullough und Co. ist mit dieser Variante eine erneute Erkrankung auch bei tatsächlich Genesenen möglich. Der Verlauf ist aber (zum Glück) bisher mild. Das hätte sich durchaus auch in die andere Richtung entwickeln können, dann wäre jetzt WIRKLICH die Hölle los. Wenn man so wie bisher mit den menschlichen Interventionen weitermacht, könnte es dazu schon noch kommen.

  12. Guido Vobig 3. Januar 2022 at 15:22Antworten

    Eine interessante Ergänzung zum Ursprung, Verlauf und der weiteren ENtwicklung von SARS-CoV-2 anbei Lesenswertes, wobei die dort verlinkten Stellen nicht außer Acht gelassen werden sollten, der Untermauerung der Zusammenhänge wegen:

    https://harvard2thebighouse.substack.com/p/a-grin-without-a-cat

    Stellenweise zwar etwas “technisch“, aber die Ausführungen machen durchaus Sinn. So ist die Entwicklung von “Impfstoffen“ im Rahmen von Massentierhaltung und Menschenkontakt nachvollziehbar. Ebenso, dass dabei auch mal etwas schief gehen kann. Und auch die bio-logische Antwort der Ko-Evolution auf profitorientierte K.O.-Evolution seitens uns Menschen ist zu erwarten. Dass im Rahmen der nun 2-jährigen Schadensbegrenzung etliche weitere Gelegenheiten und Möglichkeiten entstehen, dürfte demnach ebfalls keineswegs überraschen.

  13. Antje Lupold 3. Januar 2022 at 15:16Antworten

    Da bin ich ganz bei Ihnen, Dr. Anton Stein, über Ihren Satz: Alles spricht dafür, Impfkampagne und Boostern sofort zu beenden.

    Ich kenne jemand das sich ein drittes Mal infizierte hatte trotz Impfung und Booster. Das vierte Mal endete tötlich. Mach t mich sehr Traurig.

    Ein zweiter Fall über mein Kollege deren Nichte auch geimpft ist und jetzt Pflegebedürftig ist, und das mit 14 Jahren. Diesen Impf- Wahnsinn gleicht schon fast einer Hinrichtung. Sorry, anders findet man keine Worte dafür.

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