Die Hintergründe der Pandemie – eine Analyse von Prof. Fabio Vighi

30. Dezember 2021von 21.6 Minuten Lesezeit

Bei der Corona-Pandemie ist sehr viel eigenartig. Beginnend bei den effektvoll auf der Straße in Wuhan zusammenbrechenden Menschen die von Helfern in Ganzkörper-Schutzanzügen aufgehoben werden, über die massiven Unwahrheiten, die die Regierenden Ende März 2020 verbreiteten um Einschränkungen wie Lockdowns, Masken und Schulschließungen durchzusetzen und nun die Varianten und Booster, die ein Ende der Pandemie – leider – unmöglich machen. Der folgende Artikel ordnet diese Absonderlichkeiten ein in die Notwenigkeiten der kapitalistischen Ökonomie und der Finanzwirtschaft. Der Artikel ist etwas länger, aber es lohnt sich dran zu bleiben und bis zu Ende zu lesen.

Von Peter F. Mayer

Über die Hintergründe der Pandemie gibt es schon einigermaßen Klarheit. Wie kürzlich berichtet hat Fabio Vighi, Professor für Critical and Italian Theory an der Cardiff University im UK, in einen Artikel mit dem Titel „Der Zentral-Banker Long Covid: ein unheilbarer Zustand“ die Hintergründe und Ursachen analysiert.

In einem Artikel in The Philosophical Salon führt Vighi diese Analyse fort. Hier ist die Übersetzung davon:

„Fast zwei Jahre nach dem Auftreten des Virus fragen sich manche, warum die gewöhnlich skrupellosen herrschenden Eliten beschlossen haben, die globale Profitmacherei angesichts eines Krankheitserregers, der fast ausschließlich die Unproduktiven (über 80-Jährige) trifft, einzufrieren. Wozu der ganze humanitäre Eifer? Cui bono? Nur diejenigen, die mit den wundersamen Abenteuern von GloboCap nicht vertraut sind, können sich der Illusion hingeben, das System habe sich aus Mitgefühl für den Stillstand entschieden. Lassen Sie uns von Anfang an klarstellen: Die großen Raubtiere von Öl, Waffen und Impfstoffen könnten sich nicht weniger um die Menschheit scheren.

Folgen Sie dem Geld

In der Vor-Covid-Zeit stand die Weltwirtschaft am Rande eines weiteren kolossalen Zusammenbruchs. Hier ist eine kurze Chronik, wie sich der Druck aufbaute:

Juni 2019: In ihrem Jahreswirtschaftsbericht lässt die in der Schweiz ansässige Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), die „Zentralbank aller Zentralbanken“, die internationalen Alarmglocken läuten. Das Dokument hebt die „Überhitzung […] auf dem Markt für fremdfinanzierte Kredite“ hervor, wo „sich die Kreditstandards verschlechtert haben“ und „Collateralized Loan Obligations (CLOs) in die Höhe geschnellt sind – was an den steilen Anstieg der Collateralized Debt Obligations [CDOs] erinnert, die die Subprime-Krise [im Jahr 2008] verstärkt haben.“ Einfach ausgedrückt: Der Bauch der Finanzindustrie ist wieder einmal voll mit Schrott.

9. August 2019: Die BIZ veröffentlicht ein Arbeitspapier, in dem „unkonventionelle geldpolitische Maßnahmen“ gefordert werden, um „die Realwirtschaft vor einer weiteren Verschlechterung der finanziellen Bedingungen zu schützen“. Das Papier weist darauf hin, dass Zentralbankkredite während einer Krise „Geschäftsbanken bei der Kreditvergabe an Unternehmen ersetzen können“, indem sie „direkte Kredite an die Wirtschaft“ anbieten.

15. August 2019: Blackrock Inc., der mächtigste Investmentfonds der Welt (er verwaltet Aktien- und Rentenfonds im Wert von rund 7 Billionen Dollar), veröffentlicht ein Weißbuch mit dem Titel „Dealing with the next downturn“. Darin wird die US-Notenbank im Wesentlichen angewiesen, dem Finanzsystem direkt Liquidität zuzuführen, um „einen dramatischen Abschwung“ zu verhindern. Auch hier ist die Botschaft unmissverständlich: „Wenn die Geldpolitik erschöpft ist und die Fiskalpolitik allein nicht ausreicht, ist eine beispiellose Reaktion erforderlich. Diese Antwort wird wahrscheinlich ein ‚direktes‘ Vorgehen beinhalten“: Wege zu finden, um das Geld der Zentralbank direkt in die Hände der öffentlichen und privaten Geldgeber zu bringen“ und gleichzeitig eine „Hyperinflation“ zu vermeiden. Beispiele hierfür sind die Weimarer Republik in den 1920er Jahren sowie Argentinien und Simbabwe in jüngerer Zeit.“

22. bis 24. August 2019: Die Zentralbanker der G7-Staaten treffen sich in Jackson Hole, Wyoming, um das BlackRock-Papier und dringende Maßnahmen zur Verhinderung der drohenden Kernschmelze zu diskutieren. In den vorausschauenden Worten von James Bullard, Präsident der St. Louis Federal Reserve: „Wir müssen einfach aufhören zu denken, dass nächstes Jahr alles wieder normal sein wird.“

15./16. September 2019: Der Abschwung wird offiziell durch einen plötzlichen Anstieg der Repo-Sätze (von 2 % auf 10,5 %) eingeleitet. Repo“ ist die Abkürzung für „Repurchase Agreement“, einen Vertrag, bei dem Investmentfonds Geld gegen Sicherheiten (in der Regel Staatsanleihen) verleihen. Zum Zeitpunkt des Tauschs verpflichten sich die Finanzakteure (Banken), die Vermögenswerte zu einem höheren Preis zurückzukaufen, in der Regel über Nacht. Kurz gesagt: Repos sind kurzfristige, besicherte Kredite. Sie sind die Hauptfinanzierungsquelle für die Händler auf den meisten Märkten, insbesondere auf den Derivatemärkten. Ein Mangel an Liquidität auf dem Repo-Markt kann einen verheerenden Dominoeffekt auf alle wichtigen Finanzsektoren haben.

17. September 2019: Die Fed beginnt mit dem geldpolitischen Notprogramm und pumpt wöchentlich Hunderte von Milliarden Dollar in die Wall Street, wodurch der „Going-Direct“-Plan von BlackRock effektiv umgesetzt wird. (Es überrascht nicht, dass die Fed im März 2020 BlackRock mit der Verwaltung des Rettungspakets als Reaktion auf die „COVID-19-Krise“ beauftragt).

19. September 2019: Donald Trump unterzeichnet die Executive Order 13887, mit der eine National Influenza Vaccine Task Force eingerichtet wird, deren Ziel es ist, einen „nationalen 5-Jahres-Plan (Plan) zu entwickeln, um den Einsatz flexiblerer und skalierbarer Technologien zur Impfstoffherstellung zu fördern und die Entwicklung von Impfstoffen zu beschleunigen, die gegen viele oder alle Grippeviren schützen.“ Damit soll einer „Grippepandemie“ entgegengewirkt werden, die „im Gegensatz zur saisonalen Grippe […] das Potenzial hat, sich schnell über den Globus zu verbreiten, eine größere Anzahl von Menschen zu infizieren und hohe Krankheits- und Todesraten in Bevölkerungsgruppen zu verursachen, die nicht immun sind“. Wie bereits vermutet, stand die Pandemie unmittelbar bevor, und auch in Europa liefen die Vorbereitungen (siehe hier und hier).

18. Oktober 2019: In New York wird im Rahmen von Event 201, einer strategischen Übung, die vom Johns Hopkins Biosecurity Center und der Bill and Melinda Gates Foundation koordiniert wird, eine globale Zoonosepandemie simuliert.

21-24 Januar 2020: Das jährliche Treffen des Weltwirtschaftsforums findet in Davos, Schweiz, statt, wo sowohl die Wirtschaft als auch Impfungen diskutiert werden.

23. Januar 2020: China verhängt über Wuhan und andere Städte in der Provinz Hubei eine Ausgangssperre.

11. März 2020: Der Generaldirektor der WHO bezeichnet Covid-19 als Pandemie. Der Rest ist Geschichte.

Die Punkte zu verbinden ist eine einfache Übung. Wenn wir dies tun, könnten wir eine klar definierte Erzählung erkennen, deren knappe Zusammenfassung wie folgt lautet: Abriegelungen und die weltweite Aussetzung wirtschaftlicher Transaktionen sollten 1) es der US-Notenbank ermöglichen, die maroden Finanzmärkte mit frisch gedrucktem Geld zu überschwemmen und gleichzeitig die Hyperinflation hinauszuzögern; und 2) Massenimpfungsprogramme und Gesundheitspässe als Pfeiler eines neofeudalen Regimes der kapitalistischen Akkumulation einzuführen. Wie wir sehen werden, verschmelzen die beiden Ziele zu einem einzigen.

Im Jahr 2019 wurde die Weltwirtschaft von derselben Krankheit geplagt, die 2008 die Kreditkrise verursacht hatte. Sie erstickte unter einem unhaltbaren Schuldenberg. Viele öffentliche Unternehmen konnten nicht genug Gewinn erwirtschaften, um die Zinszahlungen für ihre eigenen Schulden zu decken, und hielten sich nur durch die Aufnahme neuer Kredite über Wasser. Die Zahl der „Zombie-Unternehmen“ (mit einer von Jahr zu Jahr sinkenden Rentabilität, sinkenden Umsätzen, geringen Gewinnspannen, begrenztem Cashflow und einer stark fremdfinanzierten Bilanz) nahm überall zu. Der Zusammenbruch des Repo-Marktes im September 2019 muss in diesen fragilen wirtschaftlichen Kontext eingeordnet werden.

Wenn die Luft mit brennbaren Stoffen gesättigt ist, kann jeder Funke eine Explosion auslösen. Und in der magischen Welt der Finanzen gilt: Ein einziger Flügelschlag eines Schmetterlings in einem bestimmten Sektor kann das ganze Kartenhaus zum Einsturz bringen. Auf Finanzmärkten, die von billigen Krediten angetrieben werden, ist jeder Zinsanstieg potenziell katastrophal für Banken, Hedgefonds, Pensionsfonds und den gesamten Markt für Staatsanleihen, weil die Kosten für die Kreditaufnahme steigen und die Liquidität versiegt. Genau das geschah bei der „Repokalypse“ im September 2019: Die Zinssätze stiegen innerhalb weniger Stunden auf 10,5 %, und es brach Panik aus, die sich auf Futures, Optionen, Währungen und andere Märkte auswirkte, auf denen Händler mit Krediten aus Repos wetten. Die einzige Möglichkeit, die Ansteckung zu entschärfen, bestand darin, so viel Liquidität wie nötig in das System zu pumpen – wie Hubschrauber, die Tausende von Litern Wasser auf einen Flächenbrand abwerfen. Zwischen September 2019 und März 2020 pumpt die Fed mehr als 9 Billionen Dollar in das Bankensystem, was mehr als 40 % des US-BIP entspricht.

Das Mainstream-Narrativ sollte daher umgedreht werden: Der Aktienmarkt brach (im März 2020) nicht zusammen, weil Lockdowns verhängt werden mussten; vielmehr mussten Lockdowns verhängt werden, weil die Finanzmärkte zusammenbrachen. Die Sperrungen führten zur Aussetzung von Geschäftstransaktionen, wodurch die Nachfrage nach Krediten sank und die Ansteckung gestoppt wurde. Mit anderen Worten: Die Umstrukturierung der Finanzarchitektur durch eine außergewöhnliche Geldpolitik setzte voraus, dass der Motor der Wirtschaft abgestellt wurde. Hätte die enorme Menge an Liquidität, die in den Finanzsektor gepumpt wurde, die Transaktionen vor Ort erreicht, wäre ein monetärer Tsunami mit katastrophalen Folgen ausgelöst worden.

Wie die Wirtschaftswissenschaftlerin Ellen Brown behauptete, handelte es sich um einen „weiteren Bailout“, aber diesmal „unter dem Deckmantel eines Virus“. In ähnlicher Weise stellten John Titus und Catherine Austin Fitts fest, dass der „Zauberstab“ von Covid-19 es der Fed ermöglichte, BlackRocks „Going-Direct“-Plan im wahrsten Sinne des Wortes in die Tat umzusetzen: Sie kaufte in noch nie dagewesenem Ausmaß Staatsanleihen auf und vergab gleichzeitig in verschwindend geringem Umfang staatlich abgesicherte „COVID-Kredite“ an Unternehmen. Kurz gesagt, nur ein herbeigeführtes wirtschaftliches Koma würde der Fed den Spielraum geben, um die im Finanzsektor tickende Zeitbombe zu entschärfen. Von der Massenhysterie abgeschirmt, stopfte die US-Zentralbank die Löcher im Interbanken-Kreditmarkt und entging so der Hyperinflation sowie dem „Financial Stability Oversight Council“ (der Bundesbehörde zur Überwachung von Finanzrisiken, die nach dem Zusammenbruch von 2008 geschaffen wurde), wie hier beschrieben. Der Plan, direkt zu gehen, sollte jedoch auch als Verzweiflungsmaßnahme betrachtet werden, denn er kann die Agonie einer Weltwirtschaft, die zunehmend zur Geisel des Gelddruckens und der künstlichen Aufblähung von Finanzanlagen wird, nur verlängern.

Der Kern unseres Dilemmas liegt in einer unüberwindbaren strukturellen Sackgasse. Die Finanzialisierung durch Verschuldung ist die einzige Fluchtlinie des heutigen Kapitalismus, der unvermeidliche Fluchtweg für ein Reproduktionsmodell, das seine historische Grenze erreicht hat. Das Kapital flüchtet auf die Finanzmärkte, weil die arbeitsbasierte Wirtschaft zunehmend unrentabel ist. Wie sind wir dazu gekommen?

Die Antwort lässt sich wie folgt zusammenfassen: 1. Die Aufgabe der Wirtschaft, Mehrwert zu erwirtschaften, ist sowohl der Antrieb, die Arbeitskräfte auszubeuten, als auch sie aus der Produktion zu verdrängen. Dies ist es, was Marx den „beweglichen Widerspruch“ des Kapitalismus nannte,[1] der zwar das Wesen unserer Produktionsweise ausmacht, heute aber nach hinten losgeht und die politische Ökonomie in einen Modus der permanenten Verwüstung verwandelt. 2. Der Grund für diese Wendung des Schicksals ist das objektive Scheitern der Dialektik zwischen Arbeit und Kapital: Die beispiellose Beschleunigung der technologischen Automatisierung seit den 1980er Jahren führt dazu, dass mehr Arbeitskraft aus der Produktion ausgestoßen als (wieder) aufgenommen wird. Die Schrumpfung des Lohnvolumens bedeutet, dass die Kaufkraft eines wachsenden Teils der Weltbevölkerung sinkt, was zwangsläufig zu Verschuldung und Verelendung führt. 3. Da weniger Mehrwert produziert wird, sucht das Kapital nach unmittelbaren Renditen im verschuldeten Finanzsektor statt in der Realwirtschaft oder durch Investitionen in sozial konstruktive Bereiche wie Bildung, Forschung und öffentliche Dienstleistungen.

Unterm Strich ist der sich vollziehende Paradigmenwechsel die notwendige Bedingung für das (dystopische) Überleben des Kapitalismus, der nicht mehr in der Lage ist, sich durch Massenlohnarbeit und die damit verbundene Konsumutopie zu reproduzieren. Die Pandemie-Agenda wurde letztlich von der systemischen Implosion diktiert: dem Rückgang der Rentabilität einer Produktionsweise, die durch die fortschreitende Automatisierung obsolet wird. Aus diesem immanenten Grund ist der Kapitalismus zunehmend auf Staatsverschuldung, Niedriglöhne, Zentralisierung von Reichtum und Macht, einen permanenten Ausnahmezustand und Finanzakrobatik angewiesen.

Wenn wir „dem Geld folgen“, werden wir sehen, dass die Wirtschaftsblockade, die dem Virus zugeschrieben wird, nicht nur in Bezug auf das Social-Engineering, sondern auch auf die finanzielle Ausbeutung nicht zu vernachlässigende Ergebnisse erzielt hat. Vier davon möchte ich kurz hervorheben.

1) Wie erwartet, hat sie es der Fed ermöglicht, den Finanzsektor zu reorganisieren, indem sie einen kontinuierlichen Strom von Milliarden Dollar aus dem Nichts druckte; 2) Sie hat das Aussterben kleiner und mittlerer Unternehmen beschleunigt und es den großen Konzernen ermöglicht, die Handelsströme zu monopolisieren. 3) Sie hat die Löhne weiter gedrückt und erhebliche Kapitaleinsparungen durch „intelligentes Arbeiten“ ermöglicht (das für diejenigen, die es anwenden, besonders intelligent ist); 4) Sie hat das Wachstum des elektronischen Handels, die Explosion von Big Tech und die Ausbreitung des Pharmadollars ermöglicht – wozu auch die viel geschmähte Plastikindustrie gehört, die jetzt jede Woche Millionen neuer Gesichtsmasken und Handschuhe produziert, von denen viele in den Ozeanen landen (zur Freude der „Green New Dealers“). Allein im Jahr 2020 wuchs der Reichtum der rund 2.200 Milliardäre auf dem Planeten um 1,9 Billionen Dollar – ein Anstieg ohne historischen Präzedenzfall. All dies dank eines Krankheitserregers, der so tödlich ist, dass nach offiziellen Angaben nur 99,8 % der Infizierten überleben (siehe hier und hier), die meisten von ihnen ohne jegliche Symptome.

Den Kapitalismus anders machen

Das wirtschaftliche Motiv des Covid-Krimis muss in einen breiteren Kontext des sozialen Wandels gestellt werden. Kratzt man an der Oberfläche des offiziellen Narrativs, nimmt ein neofeudales Szenario Gestalt an. Massen von zunehmend unproduktiven Konsumenten werden reglementiert und ausrangiert, weil Mr. Global nicht mehr weiß, was er mit ihnen anfangen soll. Zusammen mit den Unterbeschäftigten und den Ausgegrenzten sind die verarmten Mittelschichten nun ein Problem, dem man mit der Peitsche der Lockdowns, der Ausgangssperren, der Massenimpfungen, der Propaganda und der Militarisierung der Gesellschaft zu Leibe rückt, statt mit dem Zuckerbrot der Arbeit, des Konsums, der partizipativen Demokratie, der sozialen Rechte (die in der kollektiven Vorstellung durch die Bürgerrechte von Minderheiten ersetzt wurden) und des „wohlverdienten Urlaubs“.

Es ist daher illusorisch zu glauben, dass der Zweck von Schließungen therapeutischer und humanitärer Natur ist. Wann hat sich das Kapital jemals um die Menschen gekümmert? Gleichgültigkeit und Menschenfeindlichkeit sind die typischen Merkmale des Kapitalismus, dessen einzige wahre Leidenschaft der Profit und die damit verbundene Macht ist. Heute lässt sich die kapitalistische Macht mit den Namen der drei größten Investmentfonds der Welt zusammenfassen: BlackRock, Vanguard und State Street Global Advisor. Diese Giganten, die im Zentrum einer riesigen Galaxie von Finanzunternehmen stehen, verwalten einen Wert, der fast die Hälfte des globalen BIP ausmacht, und sind Hauptaktionäre von etwa 90 % der börsennotierten Unternehmen. Um sie herum tummeln sich transnationale Institutionen wie der Internationale Währungsfonds, die Weltbank, das Weltwirtschaftsforum, die Trilaterale Kommission und die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, deren Aufgabe es ist, den Konsens innerhalb der Finanzkonstellation zu koordinieren. Wir können davon ausgehen, dass alle wichtigen strategischen Entscheidungen – wirtschaftliche, politische und militärische – zumindest stark von diesen Eliten beeinflusst werden. Oder wollen wir glauben, dass der Virus sie überrumpelt hat? Vielmehr ist SARS-CoV-2 – das, wie die CDC und die Europäische Kommission zugeben, nie isoliert oder gereinigt wurde – der Name einer speziellen Waffe der psychologischen Kriegsführung, die im Moment der größten Not eingesetzt wurde.

Warum sollten wir einem Mega-Pharma-Kartell (der WHO) vertrauen, das nicht für die „öffentliche Gesundheit“ zuständig ist, sondern für die weltweite Vermarktung privater Produkte zu möglichst profitablen Preisen? Die Probleme der öffentlichen Gesundheit sind auf miserable Arbeitsbedingungen, schlechte Ernährung, Luft-, Wasser- und Lebensmittelverschmutzung und vor allem auf die grassierende Armut zurückzuführen; dennoch steht keiner dieser „Krankheitserreger“ auf der Liste der humanitären Anliegen der WHO. Die immensen Interessenkonflikte zwischen den Räubern der Pharmaindustrie, den nationalen und supranationalen medizinischen Agenturen und den zynischen politischen Vollstreckern sind inzwischen ein offenes Geheimnis. Kein Wunder, dass das WEF an dem Tag, an dem COVID-19 als Pandemie eingestuft wurde, zusammen mit der WHO die Covid-Aktionsplattform ins Leben gerufen hat, eine „Lebensschutz“-Koalition, die von mehr als 1.000 der mächtigsten Privatunternehmen der Welt geleitet wird.

Für die Clique, die das Orchester des Gesundheitsnotstands leitet, ist nur wichtig, die Profitmaschine zu füttern, und jeder Schritt wird zu diesem Zweck geplant, mit der Unterstützung einer politischen und medialen Front, die von Opportunismus motiviert ist. Wenn die Militärindustrie Kriege braucht, braucht die Pharmaindustrie Krankheiten. Es ist kein Zufall, dass die „öffentliche Gesundheit“ der bei weitem profitabelste Sektor der Weltwirtschaft ist, und zwar in dem Maße, dass Big Pharma etwa dreimal so viel wie Big Oil und doppelt so viel wie Big Tech für Lobbyarbeit ausgibt. Die potenziell endlose Nachfrage nach Impfstoffen und experimentellen Genpräparaten bietet den Pharmakartellen die Aussicht auf nahezu unbegrenzte Gewinnströme, insbesondere wenn sie durch Massenimpfprogramme garantiert werden, die mit öffentlichen Geldern subventioniert werden (d. h. durch weitere Schulden, die uns auf den Kopf fallen werden).

Warum wurden alle Covid-Behandlungen kriminalisiert,  verboten oder sabotiert? Wie die FDA freimütig zugibt, ist der Einsatz von Notfallszulassungen von mpfstoffen nur möglich, wenn es „keine geeigneten, zugelassenen und verfügbaren Alternativen gibt“. Ein Fall von Wahrheit im Verborgenen. Darüber hinaus ist die derzeitige Impfstoff-Religion eng mit dem Aufstieg des Pharma-Dollars verbunden, der, indem er sich von Pandemien ernährt, dem Ruhm des „Petro-Dollar“ nacheifern und es den Vereinigten Staaten ermöglichen soll, weiterhin die globale monetäre Vorherrschaft auszuüben. Warum sollte die gesamte Menschheit (einschließlich der Kinder!) experimentelle „Impfstoffe“ mit immer besorgniserregenderen, aber systematisch heruntergespielten Nebenwirkungen injizieren, wenn mehr als 99 % der Infizierten, von denen die überwiegende Mehrheit keine Symptome aufweist, wieder gesund werden? Die Antwort liegt auf der Hand: weil Impfstoffe das goldene Kalb des dritten Jahrtausends sind, während die Menschheit als Versuchskaninchen für die „letzte Generation“ dient.

Vor diesem Hintergrund gelingt die Inszenierung der Notfall-Pantomime durch eine unerhörte Manipulation der öffentlichen Meinung. Jede „öffentliche Debatte“ über die Pandemie wird schamlos privatisiert, oder besser gesagt, vom religiösen Glauben an technisch-wissenschaftliche Gremien monopolisiert, die von den Finanzeliten finanziert werden. Jede „freie Diskussion“ wird durch die Einhaltung pseudowissenschaftlicher Protokolle legitimiert, die sorgfältig aus dem sozioökonomischen Kontext herausgelöst werden: Man „folgt der Wissenschaft“ und gibt vor, nicht zu wissen, dass „die Wissenschaft dem Geld folgt„. Karl Poppers berühmte Aussage, dass „echte Wissenschaft“ nur unter der Ägide des liberalen Kapitalismus in der, wie er es nannte, „offenen Gesellschaft“ [2] möglich ist, bewahrheitet sich nun in der globalistischen Ideologie, die unter anderem die Open Society Foundation von George Soros antreibt. Die Kombination aus „echter Wissenschaft“ und „offener und integrativer Gesellschaft“ macht es fast unmöglich, die Covid-Doktrin in Frage zu stellen.

Für COVID-19 könnten wir uns also folgendes Programm vorstellen. Es wird ein fiktives Narrativ erstellt, das auf einem epidemischen Risiko basiert, das so dargestellt wird, dass es Angst und unterwürfiges Verhalten fördert. Höchstwahrscheinlich handelt es sich um eine diagnostische Neueinstufung. Alles, was man braucht, ist ein epidemiologisch unklares Influenzavirus, auf dem man eine aggressive Ansteckungsgeschichte aufbaut, die sich auf geografische Gebiete bezieht, in denen die Auswirkungen von Atemwegs- oder Gefäßerkrankungen bei älteren und immungeschwächten Menschen hoch sind – vielleicht mit dem erschwerenden Faktor einer starken Umweltverschmutzung. Man braucht nicht viel zu erfinden, wenn man bedenkt, dass die Intensivstationen in den „fortgeschrittenen“ Ländern bereits in den Jahren vor der Ankunft von Covid zusammengebrochen waren und die Sterblichkeitsspitzen so hoch waren, dass niemand auf die Idee kam, die Quarantäne zu verlängern. Mit anderen Worten: Die öffentlichen Gesundheitssysteme waren bereits zerstört und somit auf das Pandemieszenario vorbereitet.

Doch diesmal hat der Wahnsinn Methode: Es wird der Notstand ausgerufen, was eine Panik auslöst, die wiederum dazu führt, dass Krankenhäuser und Pflegeheime (mit hohem Sepsisrisiko) überfüllt werden, ruchlose Protokolle angewandt werden und die medizinische Versorgung eingestellt wird. Et voilà, das Killervirus wird zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung! Die Propaganda, die in den wichtigsten Zentren der Finanzmacht (vor allem in Nordamerika und Europa) wütet, ist für die Aufrechterhaltung des „Ausnahmezustands“ (Carl Schmitt) unerlässlich, der sofort als einzig mögliche Form der politischen und existenziellen Rationalität akzeptiert wird. Ganze Bevölkerungen, die einem massiven medialen Bombardement ausgesetzt sind, kapitulieren durch Selbstdisziplinierung und halten sich mit grotesker Begeisterung an Formen der „bürgerlichen Verantwortung“, bei denen sich Zwang in Altruismus verwandelt.

Das gesamte Pandemie-Drehbuch – von der „Ansteckungskurve“ bis zu den „Covid-Todesfällen“ – beruht auf dem PCR-Test, der durch eine in Rekordzeit im Auftrag der WHO erstellte Studie für den Nachweis von SARS-CoV-2 zugelassen wurde. Wie vielen inzwischen bekannt sein dürfte, wurde die diagnostische Unzuverlässigkeit des PCR-Tests von seinem Erfinder, dem (leider am 7. August 2019 verstorbenen) Nobelpreisträger Kary Mullis, selbst angeprangert und vor kurzem unter anderem von 22 international renommierten Experten bekräftigt, die seine Rücknahme wegen eindeutiger wissenschaftlicher Mängel forderten. Offensichtlich ist die Forderung auf taube Ohren gestoßen.

Der PCR-Test ist die treibende Kraft hinter der Pandemie. Er funktioniert über die berüchtigten „Zyklusschwellen“: Je mehr Zyklen man macht, desto mehr falsch-positive Ergebnisse (Infektionen, Covid-Todesfälle) produziert man, wie selbst Guru Anthony Fauci leichtfertig zugab, als er erklärte, dass Abstriche ab 35 Zyklen wertlos sind. Wie kommt es nun, dass während der Pandemie in den Labors auf der ganzen Welt routinemäßig Amplifikationen mit 35 Zyklen oder mehr durchgeführt wurden? Sogar die New York Times – gewiss kein Hort gefährlicher Covid-Leugner – hat diese wichtige Frage im letzten Sommer aufgeworfen. Dank der Empfindlichkeit des Abstrichs kann die Pandemie wie ein Wasserhahn auf- und zugedreht werden, so dass das Gesundheitsregime die volle Kontrolle über das „numerologische Monster“ der Covid-Fälle und -Todesfälle – die wichtigsten Instrumente des alltäglichen Terrors – ausüben kann.

Diese Panikmache geht auch heute noch weiter, obwohl einige Maßnahmen gelockert wurden. Um zu verstehen, warum das so ist, sollten wir auf das wirtschaftliche Motiv zurückkommen. Wie bereits erwähnt, wurden von den Zentralbanken mit wenigen Mausklicks mehrere Billionen an neu gedrucktem Geld geschaffen und in die Finanzsysteme eingespeist, wo sie größtenteils geblieben sind. Das Ziel der Gelddruckerei war es, die katastrophalen Liquiditätslücken zu schließen. Der größte Teil dieses „Zauberbaum-Geldes“ ist immer noch im Schattenbankensystem, an den Börsen und in verschiedenen virtuellen Währungssystemen eingefroren, die nicht dazu gedacht sind, für Ausgaben und Investitionen verwendet zu werden. Ihre Funktion besteht ausschließlich darin, billige Kredite für Finanzspekulationen zu vergeben. Dies ist das, was Marx als „fiktives Kapital“ bezeichnete, das sich in einem kreisförmigen Schleife weiter ausbreitet, der nun völlig unabhängig von den Wirtschaftszyklen auf der Erde ist.

Die Quintessenz ist, dass man nicht zulassen kann, dass all dieses Geld die reale Wirtschaft überschwemmt, denn diese würde sich überhitzen und eine Hyperinflation auslösen. Und genau hier kommt dass Virus weiterhin zum Einsatz. Diente es ursprünglich dazu, „die Realwirtschaft zu isolieren“ (um noch einmal aus dem BIZ-Papier zu zitieren), so überwacht es nun deren zaghafte Wiedereröffnung, die durch die Unterwerfung unter das Impfdogma und die chromatischen Methoden der Massenreglementierung gekennzeichnet ist, zu denen bald auch Klima-Lockdowns gehören könnten. Erinnern Sie sich daran, wie uns gesagt wurde, dass nur Impfstoffe uns unsere „Freiheit“ zurückgeben würden? Allzu vorhersehbar entdecken wir nun, dass der Weg zur Freiheit mit „Varianten“ übersät ist, d.h. Wiederholungen des Virus. Ihr Zweck ist es, die „Fallzahl“ zu erhöhen und damit den Ausnahmezustand zu verlängern, der die Produktion von virtuellem Geld durch die Zentralbanken rechtfertigt, um Schulden zu monetarisieren und Defizite zu finanzieren. Anstatt zu normalen Zinssätzen zurückzukehren, ziehen es die Eliten vor, den Gesundheitsnotstand zu normalisieren, indem sie den Ansteckungsgeist füttern. Das vielbeschworene „Tapering“ (Reduzierung der monetären Anreize) kann also warten – genau wie der Pandexit.

In der EU beispielsweise soll das 1,85 Billionen Euro schwere „Pandemie-Notkaufprogramm“ der Europäischen Zentralbank (PEPP) derzeit bis März 2022 weiterlaufen. Es wurde jedoch angedeutet, dass es möglicherweise über dieses Datum hinaus verlängert werden muss. In der Zwischenzeit richtet die Delta-Variante [mittlerweile die Omikron Variante; pfm] in der Reise- und Tourismusbranche verheerende Schäden an, da neue Einschränkungen (einschließlich Quarantäne) die Sommersaison beeinträchtigen. Auch hier scheinen wir in einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung gefangen zu sein (vor allem, wenn, wie der Nobelpreisträger Luc Montagnier und viele andere angedeutet haben, Varianten, wie mild auch immer, die Folge aggressiver Massenimpfkampagnen sind). Wie dem auch sei, der springende Punkt ist, dass das Virus immer noch vom senilen Kapitalismus gebraucht wird, dessen einzige Überlebenschance davon abhängt, einen Paradigmenwechsel vom Liberalismus zum oligarchischen Autoritarismus herbeizuführen.

Auch wenn ihr Verbrechen alles andere als perfekt ist, so muss man den Organisatoren dieses globalen Putsches doch eine gewisse sadistische Genialität attestieren. Ihr Kunststück ist gelungen, vielleicht sogar besser als erwartet. Aber jede Macht, die auf Totalisierung abzielt, ist zum Scheitern verurteilt, und das gilt auch für die Hohepriester der Covid-Religion und die institutionellen Marionetten, die sie mobilisiert haben, um den Gesundheitsnotstand zu inszenieren. Schließlich neigt die Macht dazu, sich über ihre Allmacht hinwegzutäuschen. Diejenigen, die im Kontrollraum sitzen, erkennen nicht, wie unsicher ihre Herrschaft ist. Was sie nicht sehen, ist, dass ihre Autorität von einer „höheren Mission“ abhängt, für die sie teilweise blind bleiben, nämlich der anonymen Selbstreproduktion der kapitalistischen Matrix. Die Macht liegt heute bei der Profitmaschine, deren einziges Ziel es ist, ihre rücksichtslose Reise fortzusetzen, die möglicherweise zum vorzeitigen Aussterben des Homo sapiens führt. Die Eliten, die die Welt zum Covid-Gehorsam überredet haben, sind die anthropomorphe Manifestation des kapitalistischen Automaten, dessen Unsichtbarkeit so raffiniert ist wie die des Virus selbst. Und das Neue an unserer Zeit ist, dass die „abgeschottete Gesellschaft“ das Modell ist, das die Reproduzierbarkeit der kapitalistischen Maschine am besten garantiert, unabhängig von ihrem dystopischen Ziel.

Referenzen:

[1] Karl Marx, Grundrisse (London: Penguin, 1993), 706.

[2] Karl Popper, The Open Society and its Enemies, 2 volumes (Princeton: Princeton UP, 2013).


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64 Kommentare

  1. Stephan Geue 9. Januar 2022 at 20:29Antworten

    > Das Mainstream-Narrativ sollte daher umgedreht werden: …

    Da stellt sich mir als erstes die Frage, wer, nach Auffassung des Autors, das will. Ist dieses „sollte“ eine Empfehlung des Autors oder behauptet er, ein „mächtiger Jemand“ wollte das? Das kommt hier nicht klar heraus. Vielleicht bin ich ja ein bisschen begriffsstutzig.

    > Der Aktienmarkt brach (im März 2020) nicht zusammen, weil Lockdowns verhängt werden mussten; vielmehr mussten Lockdowns verhängt werden, weil die Finanzmärkte zusammenbrachen.

    Ich frage: Was denn nun? Brachen sie zusammen (2. Teilsatz) oder nicht (1. Teilsatz)? Ich erinnere mich, dass damals ein sichtbarer Setzer geschah. Einen Zusammenbruch habe ich nicht wahrgenommen. Da hätte es mehr Theater gegeben. Also war gemeint, dass durch die Lockdowns ein richtig großer Zusammenbruch gerade noch so vermieden wurde? Wenn ja, warum fand dieser Zusammenbruch dann nach Aufhebung des Lockdowns nicht statt? Wozu musste ein Lockdown an eine Infektionskrankheit gekoppelt werden? Die zig Milliarden schwere Hilfe zur Rettung der Banken 2008 war doch auch nicht mit einer Krankheit verbunden worden. Die Exekutiven haben einfach über die Legislative hinweg bzw. mit deren ebenso willig erteilter Zustimmung, wie sie diesmal den Corona-Gesetzen ihr Placet gaben, die bestehenden Haushalte gecancelt und zur Geldschaufel gegriffen. Was war diesmal anders, außer dass die Zahlen größer waren? Hat das schon mal einen wahrnehmbaren Bruchteil des Wahlvolks interessiert?

    > Die Sperrungen führten zur Aussetzung von Geschäftstransaktionen, wodurch die Nachfrage nach Krediten sank und die Ansteckung gestoppt wurde.

    Ja, aber doch nur für einen vergleichsweise kurzen Zeitraum. Wenn aufgrund Panik der Börsenhandel ausgesetzt wird, dann sind doch am nächsten Tag, wenn der Suspens endet, die Panik verursachenden Eigentumsverhältnisse und Marktkenntnisse immer noch dieselben. Ich versteh’s nicht.

    > Mit anderen Worten: Die Umstrukturierung der Finanzarchitektur durch eine außergewöhnliche Geldpolitik setzte voraus, dass der Motor der Wirtschaft abgestellt wurde.

    Was wurde denn umstrukturiert an der Finanzarchitektur?

  2. ijuedt 3. Januar 2022 at 17:17Antworten

    @Marc W.:

    Mit dieser Ergänzung haben Sie vollkommen recht – es stellt sich nur die Frage, welche Entwicklung dahin geführt hat. Man kann nämlich mit Fug und Recht (und Marx und Engels) argumentieren, dass es die kapitalistische Entwicklung selbst ist, die sich hier in unauflösliche Widersprüche verwickelt. Wie Vighi oben völlig zu Recht feststellt:

    »Der Kern unseres Dilemmas liegt in einer unüberwindbaren strukturellen Sackgasse. Die Finanzialisierung durch Verschuldung ist die einzige Fluchtlinie des heutigen Kapitalismus, der unvermeidliche Fluchtweg für ein Reproduktionsmodell, das seine historische Grenze erreicht hat. Das Kapital flüchtet auf die Finanzmärkte, weil die arbeitsbasierte Wirtschaft zunehmend unrentabel ist.«

    Da auch unsere politischen Eliten längst von der neoliberalen Ideologie angesteckt und kooptiert sind, ist der Staat inzwischen tatsächlich das, was ihm im Kommunistischen Manifest zu sein unterstellt wurde: »ein Ausschuß, der die gemeinschaftlichen Geschäfte der ganzen Bourgeoisklasse verwaltet.«

    Sicherlich *könnten* die Vertreter des Staates sich wieder auf ihre eigenständige macht und Kompetenzen besinnen – aber sie werden dies nicht eher tun, als bis sie von der Demokratiebewegung dazu gezwungen werden.

  3. chrbecker 1. Januar 2022 at 14:10Antworten

    Das wahrscheinlich Wichtigste dürfte die zunehmende Erschöpfung der fossilen Energiequellen sein.
    Geld, Zinsen und die Produktivität menschlicher Arbeit sind Funktionen des Preises, der Qualität und der Menge der verfügbaren Energie.
    Geld ist dabei nur ein Symbol und eine Maßeinheit für das Versprechen künftiger Lieferungen von mit Hilfe von Energie hergestellte Produkte menschlicher Arbeit.
    Die Produktivität und damit das mögliche Einkommen weniger Qualifizierter Arbeitskräfte hängt stärker vom Energiepreis ab als bei sehr hoch qualifizierten Arbeitskräften. Der Baggerfahrer oder LKW-Fahrer ist so produktiv, weil er billige Energie in Form von Diesel nutzen kann. Wenn er die gleiche Arbeit nur mit Muskelkraft verrichten sollte wäre seine Produktivität und damit sein maximal mögliches Einkommen extrem gering.
    Mich erstaunt, daher dass Prof. Fabio Vighi das Thema Energie nicht erwähnt.
    Zum Thema Energie hier einige Links auf meinem Blog:
    http://www.freizahn.de/2016/03/energie-und-geld/
    http://www.freizahn.de/2016/10/erschoepfung-das-schicksal-des-oelzeitalters/
    http://www.freizahn.de/2018/05/karl-marx-und-die-energiesklaven/
    https://www.freizahn.de/2019/05/zum-thema-co2-bepreisung/ Hier wird am Beispiel eines Versuchs zu drei verschieden energieintensiven Methoden des Kühemelkens gezeigt, wie sich Energiepreiserhöhungen auf die Produktivität und Wirtschaftlichkeit auswirken.
    Was ich als Lösung der Probleme vermisse ist die Nutzung der Möglichkeiten der Landwirtschaft. Man kann und sollte die Böden verbessern und Methoden entwickeln und propagieren, mit denen mit weniger Energieaufwand mehr und nachhaltiger produziert werden kann. Auch dazu findet man auf freizahn Beispiele und Hinweise. Zwei Beispiele:
    https://www.freizahn.de/2018/07/moegliche-ertraege-im-biolandbau/ und https://www.freizahn.de/2017/06/abschlussvortrag-der-grassfed-exchange-2016/ . Auch in der Medizin und Zahnmedizin gibt es Möglichkeiten mit sehr viel weniger Aufwand sehr viel mehr an Gesundheit und Lebensqualität zu erreichen.
    Schließlich ist das noch das Problem der zunehmenden Komplexitätskosten und deren sinkender Ertrag, das Prof. Joseph Tainter in seiner Arbeit über den Kollaps komplexer Gesellschaften und auch über den sinkenden Ertrag von Forschung und Entwicklung erklärt.

  4. Michael R 1. Januar 2022 at 11:23Antworten

    Das Mainstream Medium Focus beweist mit dem unten stehenden Artikel selbst, dass es nur um Impfpässe (und die damit verbundenen Vergünstigungen) geht und nicht um Gesundheit.

    Würde Covid nämlich eine ernste Gefahr darstellen, wäre die so genannte „Impfung“ ein wirklicher Schutz und würde sie tatsächlich zur Beendigung der Pandemie führen: Wer wäre so dumm, sich nicht kostenlos schutzimpfen zu lassen und stattdessen nur einen Impfnachweis zu kaufen?

    Und noch etwas belegt der Artikel, freilich ebenfalls ohne es zu wollen, dass die so genannten Impfstoffe inzwischen ein sehr negatives Image haben müssen und die Menschen Angst vor Impfschäden haben, denn sonst würden sie sich, um den Impfpass zu bekommen, einfach kostenlos impfen lassen und sich das Geld dafür sparen.

    Focus, 1. Januar 2022
    (Text Original übernommen):

    „Wiener Polizei ermittelt
    Betrug in Impfzentrum: Für Geld wurden gefälschte Impfausweise ausgestellt

    In Österreichs größtem Impfzentrum kam es offenbar zu Betrug. In der Wiener Einrichtung wurden dutzende gefälschte Impfausweise ausgestellt – für Geld und ohne Stich. Wie viel Geld dabei für eine Fälschung floss, ermittelt jetzt die Polizei. Der Impfstellenbetreiber vermutet zwischen 30 und 100 Betrugsfälle.

    Im System des Impfzentrums könne allerdings nicht nachvollzogen werden, welche Impfungen tatsächlich stattgefunden haben und welche nicht. Es wurden aber bereits zwei Mitarbeiter entlassen und bei der Polizei angezeigt. Laut Ermittlungsbereicht könne es sich aber um mehr als zwei Verdächtige handeln.“

  5. Gast 1. Januar 2022 at 9:49Antworten

    https://reitschuster.de/post/ausufernde-gesundheitskosten-enteignung-mit-ansage/

    …Geltung ab dem 01.01.2024:
    Darin heißt es: „Das neue 14. Buch Sozialgesetzbuch (SGB XIV) regelt die Entschädigung von schädigungsbedingten Bedarfen von … Personen, die durch eine Schutzimpfung oder sonstige Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe nach dem Infektionsschutzgesetz eine gesundheitliche Schädigung erlitten haben.“

    Mit anderen Worten: Der Staat kann ab dem 01. Januar 2024 einen Lastenausgleich – vulgo: eine Enteignung – in den Vermögenswerten der gesamten Bevölkerung für die Entschädigung von Impfgeschädigten durchführen…

  6. Marc W. 1. Januar 2022 at 2:10Antworten

    Ich möchte meinem vorherigen Kommentar noch etwas ganz Wesentliches Hinzufügen:

    Kapitalismus basiert auf dem Prinzip freien Wettbewerbs. Dieser Wettbewerb ist der Garant für verantwortungsvolles & risikobewusstes Handeln der Marktakteure. Und genau dieses Prinzip wird durch Einrichtungen wie das staatliche Geldmonopol und Zentralbanken als Retter der letzten Instanz unterwandert. Unser Finanzsystem und insbesondere unsere Banken, die sich jederzeit darauf verlassen können durch Zentralbanken oder staatliche Rettungsaktionen vor dem Bankrott bewahrt zu werden haben jegliches Verantwortungsbewusstsein verloren weil sie sich dem freien Wettbewerb nicht mehr stellen müssen.

    Bei einer Aushebelung des Wettbewerbsprinzips in so einem gigantischen Umfang in so essentiellen Bestandteilen der Märkte, wie es das Bankenwesen und das Geldsystem darstellen, kann man beim besten Willen nicht mehr von einem kapitalistischen System sprechen.

    • Peter 1. Januar 2022 at 15:22Antworten

      Ich persönlich habe grundsätzlich ein eher entspanntes Verhältnis zum sog. Kapitalismus im Sinne von Marktwirtschaft, bei aller berechtigten Kritik und habe schon weiter oben gesagt, dass ich das gegenwärtige System auch nicht mehr als typisch kapitalistisch in einem positiven Sinn sehen würde. Manche sehen aber die von uns angesprochenen, fatalen Manipulationen am Design des Geldsystems irgendwie anders, nämlich als Endstadium des Kapitalismus, und ganz falsch ist diese Ansicht insofern nicht, als im Wettbewerb des Kapitalismus, der viele Spielräume lässt, stets Akteure auftreten, die diese Spielräume systematisch und strategisch missbrauchen, d.h. einen unfairen Wettbewerb betreiben, und zwar auf jeder Ebene, im Großen wie im Kleinen und nur zum Zweck der Bereicherung und der Macht. Hier wäre es natürlich die Aufgabe der Rechtsprechung und der Politik Einhalt zu gebieten bzw. Kontrolle auszuüben, wenn, ja wenn da nicht die Korruption wäre, die guten Beziehungen, die Seilschaften der Macht, die gekauften Medien, die Werbepsychologie, und alle Arten von Täuschungsmanövern, und im Fall des Geldsystems die Versuchung der kurzfristigen Vorteile, die es auch für die Politik bringt. So geschieht es, und wahrscheinlich ist es nicht nur ein Phänomen innerhalb der Marktwirtschaft, dass nicht die besten Lösungen sich durchsetzen, sondern Psychopathen und Soziopathen sukzessive nach oben kommen und das System kapern. Haben sie sich einmal hinaufgearbeitet und bilden ein Netzwerk, ist Schluss mit lustig, und es kippt in ein gleichsam neofeudales System, in dem ein Grossteil der Menschen mit massiven Einschränkungen zu rechnen hat…
      An diesem Kippunkt stehen wir leider heute, so wie ich es sehe, und wahrscheinlich ist diese weltweite Corona-Politik und Impfkampagne ein Resultat dieser Entwicklung…
      Abgesehen davon steht das noch in einem viel größeren Kontext des naturwissenschaftlich-technokratischen Wesens unserer Zeit, welches ja auch an den Anfängen des Kapitalismus (Industrialisierung) stand und nicht nur am Ende..

  7. Peter 31. Dezember 2021 at 21:33Antworten

    Zum Abschluss der Debatte (oder vielleicht kommt noch was), wünsche auch ich allerseits ein gutes neues Jahr! Hoffen wir das Beste..

  8. Jochen Schmidt 31. Dezember 2021 at 16:49Antworten

    Sehr interessanter Artikel!

  9. Albatros 31. Dezember 2021 at 14:27Antworten

    Danke, Juliane.

    Gemeinsames Handeln sei auch erforderlich, wenn der Kanzler auch mitgeht. Tut er aber nicht und redet gern von wir und gemeinsames, um sich danach ins schön gemachte zurückzuziehen. Genausowenig merkt er, wie islamistische Verbände und die Grauen Wölfe unser Land unterwandern und die Antifa Autos abfackelt . Bei Asterix und Obelix hätte man ihn Merkt-Nix genannt! Der ist genau so weltfremd wie damals Honecker.

  10. Juliane 31. Dezember 2021 at 14:18Antworten

    Es geht immer nur um das eine: Geld, Geld. Geld. Und nochmals Geld. Da kann ich nur Lachen über die schleimspur der Regierung. Bestes Beispiel Olaf Scholz.
    Unser Land steht zusammen, behauptet er. Sind es die Augen geh zu Fielmann, Herr Scholz. Was ich überall wahrnehme, ist eine riesige Spaltung unserer Gesellschaft die ihm entgeht. Schönreden hat noch nie geholfen, Herr Scholz. Ich verstehe sehr gut, warum Olaf keine gespaltene Gesellschaft erkennen kann. Er hat bei Cum-Ex, bei Wirecard und selbst beim G20 Gipfel in Hamburg nichts bemerkt, obwohl da das Schulterblatt lichterloh brannte und ganze Straßenzüge geplündert wurden, während er gemütlich im Elphi klassische Musik genoß. Weiter sagte Scholz. „Tun wir miteinander alles – aber auch wirklich alles – dafür, dass wir Corona im neuen Jahr endlich besiegen können.“ 1. Das „Wir“ ist abgenutzt genauso wie das „miteiander“. Corona im neuen Jahr wird uns „weiter das Leben vermiesen“, Dank dir Scholz und Kollegen. Letztes Jahr hat man uns versprochen es wäre besiegt. Nada! Träum weiter Scholz. Auch das Jahr 2022 wird ihr (Regierung/Virologen) verkacken. Und wir müssen es weiter ausbaden. Allein für diese Aussage von Scholz: „Wir werden die großen Veränderungen unserer Zeit gemeinsam und miteinander meistern können.“ Da könnte ich …. Wir? Nichts da! Das ist eure Aufgabe es zu meistern. Zugleich warb er um Verständnis. Haben wir. Wo ist sein Verständnis für sein Versagen? Es nützen alle Apelle nichts, wenn man selbst als Kanzler und Regierung die Grundgesetze bricht.

  11. Taktgefühl 31. Dezember 2021 at 10:37Antworten

    — „offenen Gesellschaft“ [2] möglich ist, bewahrheitet sich nun in der globalistischen Ideologie, die unter anderem die Open Society Foundation von George Soros antreibt. Die Kombination aus „echter Wissenschaft“ und „offener und integrativer Gesellschaft“ —

    Vom Gedanken richtig, nur, ich weiß nicht, ob ich das jetzt richtig verstanden habe, die „offene Gesellschaft“ im Sinne Karl Poppers ist etwas anderes als die „offene und integrative Gesellschaft“ im gebräuchlichen Sinne.
    Im Sinne Karl Poppers ist die offene Gesellschaft eine, wo jeder frei seine Meinung sagen kann und keine Angst zu haben braucht vor Verfolgung, während sie heute als eine physikalische Methode ausgegeben wird. Diejenigen, Gewerkschaften, Parteibonzen, NGOs, Bilderberger-Marionetten, die die „offenen Gesellschaft“ als Idealzustand bechreiben, meinen die Grenzöffnung und nicht Toleranz für andere Meinungen und das Selbstbestimmungsrecht, die sind im Sinne Karl Poppers die Feinde der offenen Gesellschaft.

    Soros, Gates, die Bilderberger, die lenken die „woke Bewegung“, SPÖ, Grüne, Klimaschützer, und sie benutzen den Anklang der „offenen Gesellschaft“ an Karl Popper. Die „offene Gesellschaft“ ist nichts mehr als eine Phrase, hinter der sich die Menschenfeinde verstecken, der elitärere Club, der die Sprache beherrschen will als Herrschaftsinstrument, rassistisch, neoliberal, egoistisch ist und die Meinungsfreiheit verabscheut.

    Dahinter stecken Think Tanks und deshalb ist das so schwierig, die Masse zu gewinnen.

  12. Suendenbock 31. Dezember 2021 at 4:03Antworten

    Nun ja,kann alles Zufall sein oder auch nicht.

    Fakt ist das man mit Lügen diverse Kriege anzetellte wie Vietnam,Serbien,Irak,Afghanistan.Ob die Damen und Herren dann hier Gewissensbisse hätten?Das eigtl. alle Länder verschuldet sind(sogar die Ölländer)ist auch bekannt.Welcher Poilitiker würde zugeben das die Politik schuld ist?Da ist ein Virus doch ein willkommener Sündebock.

  13. Toni 31. Dezember 2021 at 2:14Antworten

    Hi das stimmt zu 100% was hier geschrieben würde.
    Ich bin sehr froh das solche Leute noch gibt vielen Dank für ihre Arbeit.
    Schauen sie auf nach Videos von Ernst Wolf Er erklärt fast das gleiche.

  14. Mafey 30. Dezember 2021 at 22:51Antworten

    Die in dem Artikel anklingende Sorge um eine Hyperinflation durch Geldmengenvermehrung (die Zentralbanken pumpen Geld in die (Finanz) Märkte halte ich für falsch. Der Monetarismus, der dahinter steckt hat praktisch längst ausgedient. Nicht die Verschuldung der Staaten mit zunehmender Geldmenge durch Schöpfung (direkt oder häufiger durch Emittierung von Staatsanleihen) führt zur Inflation, wie man am japanischen Beispiel recht deutlich sehen kann. Es ist historisch empirisch berachte, wie Prof. Flaßbeck betont, vielmehr ursächlich ein Mißverhältnis von relativ knappen Angebot bei ausgeschöpften und nicht mehr steigerbaren Produktionskapazitäten zur Nachfrage durch Einkommen verantwortlich. Weltweit haben wir diese Situation nicht. Wir haben es eher mit deflationären Tendenzen bislang zu tun gehabt. Nun kommen Verknappungen durch temporär gestörte Lieferketten ins Spiel sowie spekulativ getriebene Preise für Gas und Strom. Früher, als die Energieversorgung staatliches Monopol war, hätte es das nicht gegeben. Mittlerweile ist der Staat mit seiner Politik der Deregulierung der Finanzmärte sowie der selbst verschuldeten Abhängigkeit von Banken, die Staatsanleihen aufkaufen, zum Spielball der Finanzmärkte geworden. Besonders deutlich wird dies in Ländern mit hoher Verschuldung in ausländischer Währung sowie höherer Binneninflation im Vergleich zu den Handelspartnern, 3. Welt oder auch Türkei. Hier kommt es zu rein spekulativen Inflationierungen, etwa im Rahmen von carry trade Geschäften.
    Vor diesem Hintergrund kommt man zu einer etwas anderen Einschätzung der Repo Krise.
    Wenn man dann noch bedenkt, dass durch weltweites Lohn- und Steuerdumping nun eben weltweit stark dämpfende Effekte auf das Wirtschaftswachstum sich auswirken, wird erkennbar, dass man so die hohe Arbeitslosenzahlen, vor allem in der EU nicht weg bekommt. Wenn die Absatzmärkte schwächeln, kommt es eben zur Rezession, die wir schon vor Corona hatten. Den Finanzeliten sind die Arbeitslosen und prekär Beschäftigten egal. Der Profit ist alles was global interessiert. Der Oligopol oder gar Monopolkapitalismus steckt seit Jahrzehnten in einer Krise, die man mit marktwirtschaftlicher Eigengesetzlichkeit nicht lösen kann. Corona hat einen wunderbaren Vorwand geschaffen, die Superreichen der HichTech und BigPharmasparte noch reicher zu machen und den vom WEF geforderten Great Reset zur global governance, digitaler Versklavung der Menscheit als TINA erscheinen zu lassen.

    • hintermbusch 3. Januar 2022 at 11:56Antworten

      „Nun kommen Verknappungen durch temporär gestörte Lieferketten ins Spiel sowie spekulativ getriebene Preise für Gas und Strom“
      Es gibt viele Hinweise darauf, dass die Störungen in den Lieferketten ebenfalls teilweise künstlich herbeigeführt werden. Ich habe ein Video vom Meer vor Houston/Texas gesehen, wo ein Seemann gezeigt hat, dass zahllose Schiffe wie die Perlen an der Schnur darauf warten, in den Hafen einlaufen und ihre Ladung löschen zu dürfen. Das habe er so in seinem ganzen Berufsleben noch nie gesehen:
      https://twitter.com/buerger18/status/1448958560260476929
      Ein in der Branche tätiger Unternehmer hat mir persönlich gesagt, dass es Lieferengpässe für Kabel speziell der Art gebe, die in der Hausinstallation verwendet werden. Weitgehend baugleiche Kabel für die Industrie seien aber voll verfügbar.
      These im Sinne des Artikels oben: das relativ arbeitsintensive und lobbyschwächere Bauhandwerk wird behindert, um eine stärkere Lohninflation zu verhindern, während die lobbystärkere und automatisierte Industrie (noch) produzieren darf.
      Jedenfalls ist die Fülle bizarrer Ausnahmezustände in der Wirtschaft ganz sicher kein chaotischer Zufall, sondern wird zumindest zum Teil gezielt orchestriert.

  15. Taktgefühl 30. Dezember 2021 at 21:34Antworten

    Auch in den Goldenen Zwanzigern war die Weltwirtschaft verzahnt und nicht nur die Überproduktion war zum Problem geworden.
    Früher, in den goldenen Zeiten der BRD, wußte jedes Kind, daß nur Bares Wahres ist man Kredite meiden soll.

    Die Industrie nach Maastricht hat denselben Mechanismus losgetreten wie in den Zwanzigern – kaufe heute, zahle später.
    Wir leasen, überziehen Konten, zahlen auf Raten wie der Teufel, jeder will alles sofort, ohne erst dafür gearbeitet und gespart zu haben. Jetzt sitzen wir in derselben Klemme, die kurzfristigen Kredite sind zur Wucherung geworden. Mit einem kurzfristigen Kredit geht man am schnellsten in den Bankrott.

    Als die USA die kurzfristigen Kredite zurückforderte, ging die Weltwirtschaft den Bach runter und die Hypeinflation war da.

    Wir haben seit Jahrzehnten keine Inflation, die Rohstoffe, das Öl und die Zentralbankzinsen zeigen das. Ohne eine mäßige Inflation wächst die Wirtschaft nicht. Wir haben eine globale Deflation und deshalb pimpen die Zentralbanken die Konzerne auf.
    Der Artikel ist aufschlußreich und einleuchtend. Retten läßt sich Blackrock mit dem Trick nicht. Blackrock beantragt Fürsorge, das ist ganz schlecht, denn die ist längst die Haupteinnahmequelle geworden. Die tariert nur die Fallhöhe aus. Je länger das dauert, desto schlimmer wird der Crash.

  16. Guido Vobig 30. Dezember 2021 at 21:26Antworten

    Und das anbei Verlinkte macht leider auch Sinn:

    https://reitschuster.de/post/ausufernde-gesundheitskosten-enteignung-mit-ansage/

    Es passt nicht nur zur Vorstellung des WEF, wie Eigentum und Vermögen in Zukunft verteilt sein sollen, damit man nichts besitzt und glücklich sein kann …

  17. Guido Vobig 30. Dezember 2021 at 21:19Antworten

    In dieser Zusammenfassung dürften etliche lose Fäden zu einem Wahrheitsstrang zusammenfinden. Und was macht die sich selbstbelügende Masse? Lässt sich alltäglich von Inzidenzen und “Fällen“ einen ganzen Zoo voller Bären aufbinden. Wenn man genau hinhört, kann man von überallher permanentes Gelächter hinter der offiziellen Narrativfassade vernehmen.

  18. Michael R 30. Dezember 2021 at 20:23Antworten

    Ich habe mir folgendes zufällige(?) Ereignisse notiert:

    BioNTech wurde 2008 gegründet, 2009/10 kam die Schweinegrippe.

    Am 4.9.19 wurde gemeldet, dass Bill Gates 50 Millionen in BioNTech investiert hätte. Am 10.10.19 ging das deutsche(!?) Unternehmen BioNTech in New York (USA!) an die Börse.
    Am 18.10.19 fand die Pandemie-Übung „Event 201“ statt, durchgeführt vom Johns Hopkins Institut, dem WEF (Welt Wirtschafts Forum (Klaus Schwab)) und der Bill & Melinda Gates Foundation statt.

    Der US Kongress hat am 17.12.2019 (!!!) eine Gesetzesänderung beschlossen ( Further Consolidated Appropriations Act, 2020 ) die die bestehende Definition von Impftstoffen um die Verwendung von mRNA erweitert.

    Als die Pandemie ausgerufen wurde, hatte das Johns Hopkins Institut als erste ihr „Dashboard“ parat, auf das alle Medien verlinkten.

    Ziemlich viele Zufälle, finde ich.

    • LaSamstroem 1. Januar 2022 at 11:08Antworten

      Kennen Sie die vom Johns Hopkins Center for Health Security erstellte Untersuchung aus dem Jahre 2017, in der die Bewältigung einer künftigen Corona Pandamie skizziert wird? Sehr, sehr aufschlussreich.

      Auf Seite 2 heißt es da unter anderem:

      „From a government standpoint, the current administration is led by President Randall Archer, who took office in January 2025. Archer served as Vice President under President Jaclyn Bennett (2020-
      2024), who did not seek a second term due to health concerns.“

      https://carterheavyindustries.files.wordpress.com/2021/06/the-spars-pandemic-2025-2028.pdf

  19. suedtiroler 30. Dezember 2021 at 19:33Antworten

    Interessanter Artikel, mit vielen sehr „seltsamen Zufällen“ und Verbindungen.

    Nur diese ständige Kapitalismus Kritik nervt gewaltig und ist überflüssig!
    Das sind Verbrecher, das hat nichts mit Kapitalismus per se zu tun!

    • Taktgefühl 30. Dezember 2021 at 21:44Antworten

      Kapitalismus ist keine Soziale Marktwirtschaft. Deshalb geht die Wirtschaft den Bach runter.

      Sozialismus ist die linke Einseitigkeit, Kapitalismus die Rechte. Der will immer mehr, bis wir beim guten alten Raubtierkapitalismus angekommen waren.
      Deshalb läßt sich die Wirtschaft nicht steuern. Die Konzerne haben die politische Macht übernommen und kämpfen um ihr Überleben.

      „Die großen Raubtiere von Öl, Waffen und Impfstoffen könnten sich nicht weniger um die Menschheit scheren.“ Da hat der Autor zweifellos Recht. Die führen ein Leben zwischen Angst und Gier und nun ist die Angst gekommen und hat von ihnen Besitz ergriffen.

      Wir hätten 2008 besser dran getan, die eingebrochenen Banken abzuschreiben. Statt zu impfen und zu boostern, das wäre der mildere Verlauf gewesen.

    • suedtiroler 31. Dezember 2021 at 11:46Antworten

      @Taktgefühl

      ach herrje, wird wieder alles in einen Topf geworfen und umgerührt, Raubtierkapitalismus, Finanzsystem, Links-Rechts, usw.
      Typisches Schwarz-Weiß Denken

      die Leute wollen es einfach nicht kapieren, dass Verbrecher am Werk sind, im Finanzsystem wie in der Politik, die ihre Interessen verfolgen, und die machen die Regeln. Mit Kapitalismus hat das wenig zu tun. Genauso wenig wie China heute noch sozialistisch ist.

  20. Heiko 30. Dezember 2021 at 19:08Antworten

    Ist-Analysen sind zwar immer schön und bestätigen die eigenen Gedanken, bringen aber nicht wirklich weiter. Fehlt den Analysten eine aswegweisende Zukunftsvision oder haben sie einfach Angst, dass böse Wort mit S am Anfang zu verwenden? Wer Marx gelesen hat, müsste es kennen.

    • suedtiroler 30. Dezember 2021 at 19:35Antworten

      Zukunftsvisionen?

      wie z.B. die Daegle Prognosen zur Bevölkerung und Wirtschaft in 2-3 Jahren?
      interessant welche Länder es da am stärksten trifft, zufällig jene mit den schlimmsten Massnahmen und meisten Impfungen?
      hmmmmm

  21. Hans im Glück 30. Dezember 2021 at 18:57Antworten

    Geburtenraten sind rückläufig. Die Population der Störche auch. Aber muss ich da ernsthaft eine Korrelation unterstellen? Ehrlich: Das ist Verschwörungsgeschwurbel at it’s best.
    Ich mag diese Seite, weil sie viel wertvolle Informationen liefert. Aber solche Artikel sind leider nicht mein Ding.

    • Mannheim 30. Dezember 2021 at 22:02Antworten

      Wenn es unangenehm wird, dann nehme ich doch lieber die andere Wahrheit…?

  22. Taktgefühl 30. Dezember 2021 at 16:17Antworten

    Staubschutzmasken FFP2 und FFP3 findet man z.b. bei Obi im Baumarkt unter Arbeitskleidung.

    „Nicht zu benutzen bei Feuerwehreinsätzen. Die Atemschutzmasken versorgen
    nicht mit Sauerstoff. Nicht zu benutzen in sauerstoffarmen Bereichen wie z.B.
    in Tanks oder in anderen schlecht belüfteten Bereichen (siehe unter Einschrän –
    kungen). Nicht zu benutzen in explosiver Atmosphäre. „Nur von geschultem und
    qualifiziertem Personal zu verwenden.“! Die Maske darf nicht geändert oder
    repariert werden.“

    Man suche die PDF „Staubschutzmasken FFP2 Gebrauchsanweisung“

    Auf der Seite „Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV)“ findet man folgenden Eintrag: Die geltende Arbeitsschutzregel empfiehlt für partikelfiltrierende Halbmasken ohne Ausatemventil eine Tragedauer von 75 Minuten mit einer anschließenden Erholungsdauer von 30 Minuten.

    Zeigt das dem Arbeitgeber, der auf FFP2 besteht. Eigentlich muß jeder zuerst eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Arzt vorlegen, bevor der Arbeitsgeber ihm eine solche Maske aufsetzen darf, und er muß eine Anleitung bekommen haben, wie die Maske zu benutzen ist.

    • Taktgefühl 30. Dezember 2021 at 16:21Antworten

      Anmerkung: Wo die 30 Minuten Erholungspause wegen Virenverschmutzung nicht möglich sind, darf der Laden gar nicht aufmachen.

  23. Luis 30. Dezember 2021 at 13:55Antworten

    Ja, bei der Corona-Pandemie ist sehr viel eigenartig und auch sehr Suspekt. Im September hatte ich son durch ein Freund in China erfahren, dass dort eine seltsame Lungenkrankheit ausgebrochen wäre. Doch erst vier Monate später meldete China bei WHO die Nachricht über diese Ausbreitung von Corona – Virus. Denke also weiter und behaupte, dass die Regierung Zwangsläufig das gewusst hat, denn sie arbeiten (WHO) ja zusammen.

    Dann dieses umgewandelte Gesetzt „Impfschädigung“. Bestand bereits zwischen Pharma und Regierung ein Abkommen bezüglich Impfstoff. Und schnell muss es hergezaubert werden.
    Auch den effektvoll auf der Straße in Wuhan zusammenbrechenden Menschen die von Helfern in Ganzkörper-Schutzanzügen aufgehoben werden, die Schauspieler waren und manche dazu genötigt wurden. China ist dafür bekannt welche Methode die anwenden. Die massiven Unwahrheiten, die die Regierenden seit Ende März 2020 verbreiteten wird sich nicht mehr halten können.

    Man hört endlich die Wahrheit im Radio über Geimpfte und Genesene (Disco von 1200 Leute davon 867 angesteckt alle Vollgeimpft inkl. Booster) die gerade in der Weihnachtszeit sich angesteckt haben. Und es wurde BETONT „GEIMPFTE und GENESENE“ waren versammelt.

    Fast zwei Jahre nach dem Auftreten des Virus haben Politiker und Virologen sowie Gesundheitsministern inklusive WHO ihren Hirn nicht eingeschaltet, dass diese sinnlose Impfung uns nicht weiterbringt, sondern die Pandemie verlängert in einer unendliche Geschichte. Selbst bei Geimpfte ist es immer noch nicht angekommen.

    • Heiko 30. Dezember 2021 at 19:05Antworten

      Haben Sie den Artikel gelesen und verstanden? Sie wissen, dass die WHO 2009 die Pandemiedefinition geändert hat? Nach der alten hätten wir keine Pandemie.

    • LaSamstroem 30. Dezember 2021 at 22:07Antworten

      Dass Corona mindestens seit September 2019 kursierte, ist ja bereits gesichertes Wissen:

      https://www.dw.com/de/corona-war-schon-im-september-2019-da-auch-in-europa/a-55626017

      Dies erklärt meines Wissens auch ganz gut warum man im Oktober 2019 in einem Planspiel die Eindämmung einer durch Zoonose entstandenen Corona-Pandemie simuliert, weil man wusste was da auf die Menschheit zurollte. Dass das Wissen über diesen Ausbruch bereits vor Januar 2020 existierte, erklärt auch, wieso die akademische Begutachtung (peer-review) des PCR-Tests so schnell erfolgen konnte. Ich glaube immer noch an einen Unfall und nicht an eine gesteuerte Aussetzung des Virus. Dies würde auch erklären, warum Wissenschaftler, die die Labor-Hypothese vorsichtig äußerten, so radikal angefeindet wurden.

  24. Egon Erwin 30. Dezember 2021 at 13:09Antworten

    Eine bemerkenswerte Zusammenfassung !

    • Uschi 30. Dezember 2021 at 18:30Antworten

      ⚅@Egon Erwin

      Man könne es noch kürzer für das Demo-Plakat zusammenfassen mit „Wer begegnet wie was.“ – Das Wer ist am längsten da, und WIR wollten es nie wahrhaben. Jetzt sind wir erstmal wach.

    • pantau 31. Dezember 2021 at 20:08Antworten

      @Uschi
      Mit Ihren Plakaten „wer begegnet wie was“ würde garantiert jede Demo ein Erfolg werden..am besten noch in einem falschen Konjunktiv formuliert…

  25. Peter-Paul+Wurzer 30. Dezember 2021 at 13:07Antworten

    Bei allem Respekt für hohe Bildung – mir kommen gelegentlich gewisse Zweifel, i.m.h.o., ob diese Plattform der adäquate Ort ist sich intellektualistisch zu positionieren…… Jedenfalls schreibt Professor Vighi so dass es ein einfacher Diplomingenieur auch versteht. Leider lesen die Leute die der Nachhilfe dringend bedürften solche Artikel nicht.
    Mir drängt allerdings sich immer wieder eine Frage auf, die eigentlich niemand schlüssig beantworten kann, es sei denn er(sie) könnte Gedanken lesen: wissen unsere Politiker eigentlich was sie tun, welche Folgen ihr Wirken hat, ob sie fremdgesteuert werden und wer mit welchen Absichten dahintersteckt???

  26. Emil 30. Dezember 2021 at 11:45Antworten

    Es ist immer das das gleiche. Spricht jemand wirklich mal den Grundwiderspruch des Kapitalismus aus i.e Surplus aus Arbeitskraft bei gleichzeitigem Überflüssigmachen der Arbeit. Mehrwertproduktion, Profit ist das Ziel und eben nicht Herstellung von Gebrauchswerten sind die dann folgenden Leserkommentare fast immer vollkommen gedankenfrei, so als hätten die Kommentatoren den Text gar nicht gelesen. Der erste Muschi: Wirr. Der zweite Mc Kotz: die Gelddruckerei. Der dritte anamcara: Böse Mächte/ Eliten. Der vierte asisi 1: nee der Kapitalist ist schwer in Ordnung, der Staat und der Sozialist sind das eigentliche Übel. Es ist zum Haare raufen. Warum zum Teufel treiben sich die Leute immer auf der phänomenologischen Ebene rum? Dabei ist es nicht schwer. Der Kapitalismus IST ein Krisenzusammenhang, beständig laufen die Dinge die ihrem Wesen nach zusammengehören auseinander i.e. Kauf /Verkauf, ( MEW 26 I/ 509 ff) erzeugen das Auf-und Ab die sog. Zyklen, wobei es beim Auf und Ab natürlich nicht um die Gebrauchswertversorgung der Menschen geht, sondern um das Auf und Ab der Profitmacherei. Das ist die nämlich die eigentliche Krise. Zum ersten mal in der Menschheitsgeschichte geht es bei den Krisen nicht um einen Mangel, weil beispielsweise die Ernte verhagelte, sondern weil es zuviel an Reichtum gibt, zuviel um diesen noch profitabel verwerten zu können, ein Zustand also wo die Profitmacherei nicht mehr klappt und weil diese nicht mehr funktioniert wird heutzutage die gesamte Menschheit in Geiselhaft genommen. Genau das beschreibt der Autor, und den Leuten fällt dazu nichts aber auch gar nichts weiter ein als unzusammenhängende Erscheinungen zu benennen und diese für weiterführende Erklärung zu halten.

    • Strauss 30. Dezember 2021 at 13:11Antworten

      Perfekt analysiert!

    • Peter 30. Dezember 2021 at 18:08Antworten

      Kapitalismuskritik von mir aus in Ehren, aber jetzt Marx und Engels als die einzig zulässigen Erklärer hochzuhalten, ist mir jetzt doch zuviel, bzw. zu wenig.
      Mag sein, dass dem Kapitalismus eine inhärente Problematik so in etwa wie Sie es beschreiben zu eigen ist, kann man diskutieren, aber welche besser funktionierenden Alternativen haben wir dazu entwickelt?
      Und auch dieser Fokus auf rein wirtschaftliche Zusammenhänge trägt meiner Meinung nach nicht weit genug. Ist denn alles nur Wirtschaften oder vielleicht noch ein Klassenkampf?
      Ich habe den Verdacht, dass diese Philosophie ziemlich einseitig und tot ist.
      Und hat nicht auch die Entwicklung der Technologien eine Eigendynamik?
      Die Gestaltung des Finanzsystems spielt insofern schon eine Rolle als das gegenwärtige System gar nicht mehr als sogenannter Kapitalismus vor uns steht, da die für den Kapitalismus angenommemen Marktmechanismen zum grossen Teil bereits ausgehebelt wurden. Da sind doch längst andere Kräfte am Werk..

    • Bodo Bargeld 31. Dezember 2021 at 14:27Antworten

      Ihre Kritik ist an dieser Stelle mehr als berechtigt und vor allem auch dringend erforderlich, denn es gibt auch in diesem Bereich der Diskussion unzählige Menschen, die selbst zu den einfachsten Gedankengängen und zu unbetreutem Denken nicht mehr in der Lage sind und sich von Desinformanten wie Krall oder dem Mises-Institut – die, mit großem Aufwand, bereits viele alternative Medien gekapert haben -, den haarsträubendsten Unsinn erzählen lassen.

      Das ist exakt dieselbe Sorte Schwachkopf, die erst von Regime und totalitärem System reden, um dann im nächsten Atemzug denen die Schuld zu geben, die nicht die blaue Idiotenpartei angekreuzt haben. Um die Diktatur abzuwählen, versteht sich. Ohne Worte.

      Die selben Bürgerdarsteller, die sich für „Aufgewachte“ halten, wenn Sie sich über die Dummheit der „hirngewaschenen Schafe“ monieren, die Ungeimpften die Schuld geben und dann im nächsten Atemzug denen die Schuld in die Schuhe schieben, die ihre Stimme nicht ordnungsgemäß in der Wahlurne beerdigt haben.

      Und genau diese Sorte Papageien, die in allen Foren die Desinfo-Propaganda nach Mises & Co. nachbellen, haben auch bereits zu wenig Verstand, um zu begreifen, dass das, was sie fälschlicherrweise „Geldsozialismus“ nennen, nicht die Ursache, sondern das Ergebnis eines ungezügelten kapitalistischen Neo-Feudalismus ist. Einem Kapitalismus, in dem sehr wenige Menschen bereits nahezu allmächtig sind und daher auch den Staat und alle mit ihm verbundenen Institutionen kontrollieren und für ihre Zwecke instrumentalisieren. Die Lösung, nach deren Meinung: die Bahn frei machen, damit wenige noch einfacher und widerstandsloser allmächtig werden. Im „freien Kapitalismus“.

      Der Irrsinn mancher Ideologen ist für geistig Gesunde kaum noch zu fassen.

    • Peter 31. Dezember 2021 at 20:09Antworten

      @ Bodo: Ich glaube, niemand hier freut sich über die Auswüchse des Kapitalismus, seien sie historisch oder aktuell, und der Ausdruck „Neo-Feudalismus“ gefällt mir in dem Zusammenhang recht gut. Nur ist das alles ein bisschen viel komplexer als Sie sich das vielleicht vorstellen. Ob zB Analysen und Terminologien aus dem 19. und 20. Jh gleichermaßen auf die heutige Situation anwendbar sind und weiterhelfen bezweifle ich, zumal ja auch die darauf beruhenden Alternativprojekte krachend gescheitert sind, wie wir alle wissen. Ich jedenfalls glaube nicht, dass uns zB mehr staatliche Planwirtschaft bzw. ein Verbot von Privateigentum besser stellen würden, aber da kann man geteilter Meinung sein. Ich glaube auch nicht, dass Probleme in erster Linie durch ein bestimmtes politisches oder Wirtschaftssystem produziert werden, sondern jeweils durch den Missbrauch desselben und keines ist perfekt. Alles wird gut, wenn es nur kein Privateigentum mehr gibt, ist genauso eine naive Annahme, wie zu glauben, freie Märkte werden schon alles regeln.
      Und dass die dzt praktizierte Art der Geldschöpfung enorme Probleme produziert und den Superreichen in die Hände spielt, sowie Misswirtschaft und Korruption begünstigt, halte ich für durchaus nachvollziehbar. Das sind jetzt nur ein paar unvollständige Gedanken, und ich kann jetzt leider keine Lösungen anbieten bzw. vermute, dass es mit großen Verwerfungen enden wird, aber Sie, der ja scheinbar fast alles so brillant durchschaut, werden uns vielleicht weiterhelfen..

    • pantau 31. Dezember 2021 at 20:19Antworten

      @Bodo Bargeld
      Ich bin so ein Idiot, der die „Blauen“ wählt. Was schlagen Sie vor? Es mag geistige Kapitulation vor der Komplexität der Welt sein, im Provinziellen abzutauchen, aber war es nicht bisher in der Evolution die beste Strategie, sich vom Dysfunktionalen abzukoppeln, damit es einen nicht runterreißt? Ja aber die globale Vernetzung, die könne man doch nicht ignorieren! Vielleicht doch! Mein Ideal ist das störrische kleine unscheinbare Land, das nicht jeden Tinnef mitmacht. Also voll blau kleine Brötchen backen und sich als Volkswirtschaft auszusuchen, mit welchen Ländern man in welche Beziehungen tritt. Ja sowas von rückständig. Und sei´s drum. Es gibt ja auch Optima, und die liegen dann irgendwann in der Vergangenheit..

    • Bodo Bargeld 31. Dezember 2021 at 21:41Antworten

      @pantau

      Das individuelle Verhalten ist natürlich von den persönlichen Möglichkeiten geprägt. Diese persönlichen Möglichkeiten zu verändern, ist mit derartig hohem Aufwand verbunden, dass es die meisten Menschen vorziehen, die Schuld grundsätzlich immer zuerst bei den anderen zu suchen.

      Grundsätzlich würde ich vorschlagen, sich von einer selbsternannten Elite nicht die Themen vorgeben zu lassen. Menschen die über „links“ und „rechts“ oder Kapitalismus und Sozialismus diskutieren, sehen die Hände vor den eigenen Augen nicht mehr.

      Sowohl Kapitalismus, als auch Sozialismus, zielen doch auf dasselbe Ergebnis ab, nämlich die Produktion möglichst vieler Waren. Es wird also in beiden Systemen Lebensqualität und Wohlstand mit Konsum gleichgesetzt. Das ist aber bereits eine völlige Fehlannahme. Ein wissenschaftlich widerlegter Irrtum. Glück und Zufriedenheit hängen nicht davon ab, wie viele Dinge sie besitzen oder wie viel sie konsumieren können.

      Dass man Politikern und Ökonomen überhaupt einen derartig hohen gesellschaftlichen Stellenwert einräumt, ist somit bereits ein grundlegender Irrtum in der Diskussion. Für das, was sich Menschen vom Leben wünschen und erwarten, haben diese Dummschwaller und Mitesser keinerlei Relevanz und liefern auch keinen sinnvollen Beitrag. Die Zeit, in der Menschen Sorgen darum haben mussten, ihre Grundbedürfnisse befriedigen zu können, sind – aus technischer, evolutionärer Sicht, also aus Sicht des Machbaren – lange vorbei (Das sehen Sie bspw. an der „geplanten Obsoleszenz“, also daran, dass wir dafür sorgen müssen, dass Produkte nicht zu lange halten, damit man immer wieder neue verkaufen kann).

      Wenn ihnen also ein Ökonom die Welt erklären will, dann wissen Sie, dass es sich um einen anmaßenden Spinner handelt, der seine eigene Bedeutung maßlos überschätzt.

      Womit Liberale oder Libertäre aber Recht haben ist, dass es schön wäre, wenn sich die Menschen der selbstgewählten Unmündigkeit entledigen und mehr Eigenverantwortung leben würden. Derzeit geht die Entwicklung jedoch leider mehr in die entgegengesetzte Richtung, nämlich die völlige Infantilisierung und Apathie.

      In Deutschland, dem Altersheim des Planeten, dem natürlichen Gegner von Wandel und Neuanfang, ist also nichts mehr zu retten. Hier kommt jetzt der qualvolle Untergang in Zeitlupe, begleitet von endloser Klugscheisserei und schuld zuweisenden Welterklärungen in den Kommentarbereichen. Von Maulhelden, die garantiert nichts mehr reißen. Auch das eine Form von dekadenter Degeneration, die ebenfalls eindeutiges Zeichen dafür ist, dass diese Kultur ihren Höhepunkt schon vor Längerem überschritten hat.

    • pantau 1. Januar 2022 at 1:44Antworten

      @Bodo Bargeld
      Ich sehe es vermutlich ähnlich wie Sie, ich sehe überwiegend Betrugsversuche mit gewissen verschlagworteten Lockangeboten, und natürlich muss man auch die Blauen drunter subsummieren mit ihrer historisierenden Identitätspolitik. Mein pragmatischer Ansatz sagt aber: das wäre noch das geringste weil bewährteste Übel. Und kleinbürgerliche bis bürgerliche Gesellschaften mit einer gewissen Grundspießigkeit sind meiner bescheidenen Einschätzung nach tatsächlich am weitesten vor atavistischen Rückfällen in Nationalismus usw gefeit, daher hasste Hitler ja auch den rechtskonservativen Bürgerblock, weil man den am wenigsten frei dressieren konnte und kann. Daher habe ich auch keine Berührungsängste mit solchen Parteien, zumal die afd ja lediglich die CDU bei ihrer Merkeldrift beerbt hat. Grundsätzlich bin ich für ein Gesundschrumpfen von Verantwortungsreichweiten, denn nichts lässt Kriminalität so schnell explodieren wie globalistische Unübersichtlichkeit. Man könnte ja mal analog zur Evolution verschiedene Wirtschaftsformen zulassen nach dem Beispiel der amish in den USA, man muss ja nicht gleich zurück in die vorelektrifizierte Zeit. Das würde Wahlmöglichkeiten schaffen. Mein Konzept setzt den mündigen Bürger voraus, von dem ist aber unter dem massenmedialen Mörser so gut wie nichts mehr übrig, man sieht ja, wie flächendeckend es gelungen ist, fast unabhängig vom Bildungsniveau aus vielen mainstream-Media-Sprechapparate zu machen.

    • Manfrd Müller 8. Januar 2022 at 0:41Antworten

      Können Sie mir folgendes erklären: Nach Marx akumuliert das Kapital, es enzstehen immer größere Firmen weil sie immer mehr Kapital anhäufen werden sie immer mächtiger. Von vielen Linken wird das dritte Reich als notwendige Fiolge dieser Konzentration erklärt, die Stahlbarone Flick Krupp Thyssen haben Hitler zur Macht verholfen, ich denke mal das stimmt zumindest teilweise. warum haben diese Stahlbarone bzw. die zugehörigen Konzerne heute nur noch wenig Macht? Eine andere Sache beschäftigt mich schon lange, ich habe viele gefragt aber nie eine befriedigende antwort erhalten. Marx geht davon aus dass Mehrwert durch mit der menschlichen Arbeitskraft die in einem Produkt steckt korreliert. Schön, heist das nun dass je mehr arbeit in einem produkt steckt es umso teurer wird? Oder andersrum: können Maschinen also keinen Mehrwert erzeugen?

  27. EM 30. Dezember 2021 at 11:38Antworten

    ad Pharmadollar: es verwundert stark, mit welcher Vehemenz die Zulassung chinesischer oder russischer Impfstoffe bekämpft wird. Augenscheinlich, dass es hierbei nicht um Gesundheit gehen kann. Bspw kommt in den nächsten Wochen ein russischer Impfstoff der Sputnik-V-Entwickler auf den Markt, der inhalativ über die Nase verabreicht wird. Die Altmedien schweigen das konsequent tot.

    ad Geldsystem: Cryptogeld zeigt, das nichtstaatliche Geldsysteme enormes Potential haben und auch nicht hochinflationiert oder kaputtreguliert werden können. Meine Prognose ist, dass Zentralbanken in naher Zukunft auf den Zug aufspringen und ein rigoroses Kontrollsystem nach Vorbild des chinesischen Social Credit System etablieren werden (alles im Namen der neuen Biosicherheitsdoktrin).

    • Medart 30. Dezember 2021 at 21:59Antworten

      ein Impfstoff über die Nase?, ja, und? die Frage der Fragen ist doch eher, wem nutzt das? Was wird als I.Stoff injiziert? Und wer überprüft das? Wer jetzt überhaupt noch Vertrauen in die Pharmaind. hat, ist entweder naiv oder lebensmüde.

  28. ulli 30. Dezember 2021 at 10:39Antworten

    zum fett hervorgehobenen Punkt im Text „September 2019 Donald Trump“ sowie den Verweisen zu den Vorbereitungen: hier kommt noch dazu dass der dt. Bundestag zu diesem Zeitpunkt das soziale Entschädigungsrecht geändert hat: Damit Opfern von Impfschäden mit „schnellen Hilfen“ ein niedrigschwelliges Angebot in einem neuen „Erleichterten Verfahren“ zur Verfügung gestellt werden können. (massenhaftes abspeisen?)

    diese zeitlichen zusammenhänge ist sehr suspekt.

    Quelle
    https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2019/kw45-de-entschaedigungsrecht-664940

  29. asisi1 30. Dezember 2021 at 10:28Antworten

    Das größte Problem sind nicht die Kapitalisten, sondern der ganze Gender und Sozialisten Mist. Dem Volk wurde das selbstverantwortliche Leben, Handeln und die Verantwortung aberzogen! Mit dem Hintergedanken, das sie alle irgendwie vom Staat abhängig gemacht werden sollen. Somit erschaffe ich mir willige Untertanen, welche ich in jede gewünschte Richtung lenken kann.
    Die Kapitalisten nehmen mir nicht ca. 70-80% meines sauer verdienten Geldes weg. Es ist der Staat, der nur dummes Zeug damit anstellt. Man sieht es heute besonders an der Berliner Gurkentruppe.

    • Uschi 30. Dezember 2021 at 14:09Antworten

      @asisi1

      Ich teile Ihre Meinung zu 50 %.

      Der Kapitalismus und der Sozialismus sind DOGMENGEBÄUDE, in denen wir nicht zur Achtung vor der Gefährlichkeit der Sonne erzogen wurden.

      Beim K machte die Sonne dem Geld Platz, beim S dem „Alles zum Wohl des Volkes.“, weil die Sonne anders lacht. – Ihr Lächeln ist schon bei uns angekommen.

    • Heiko 30. Dezember 2021 at 19:02Antworten

      Sie haben es leider immer noch nicht verstanden. Versuchen Sie sich mal über den staatsmonopolistischen Kapitalismus schlau zu machen.

  30. Ch. Winkler 30. Dezember 2021 at 10:26Antworten

    Die Analyse ist absolut richtig, das inzwischen auf tönernen Füßen stehende Geldsystem ist die Geschichte hinter der Geschichte. Allerdings hat das alles nichts mit „Kapitalismus“, also einer „freien“ Marktwirtschaft zu tun. Es ist reiner Geldsozialismus ! Grundsätzlich sind Zentralbanken sozialistische, staatliche (oder private) Einrichtungen, die das Gegenteil eines „freien“ Marktes darstellen, die letztendlich ein staatliches Geldmonopol verwalten. Die Lösung des Problems kann ausschließlich in der Trennung von Geld und Staat bestehen, in einem freien Markt für Geld.

    • pfm 31. Dezember 2021 at 18:23Antworten

      Sozialismus ist offensichtlich eine politische Richtung, die um Demokratie und Arbeitnehmerrechte kämpft. Sie mit Zentralbanken in Verbindung zu bringen ist kompletter Unsinn.

    • pantau 31. Dezember 2021 at 19:57Antworten

      Herr Mayer, Sozialismus ist der Verrat an den konkreten Menschen, die für gleiche Rechte kämpfen. Es gab noch nie einen Sozialismus, der am Ende nicht ärger ausgebeutet hätte als der schlimmste Kapitalismus. Sozialismus ist ein Versprechen, bestenfalls. Es wurde bisher immer gebrochen. Klaus Schwab, Soros & Co werben mit sozialistischen Phrasen, der Sozialismus ist die lockende Handpuppe von Milliardären. Die ganze sozialistische Bewegung ist von Anfang an korrupt, bereits Marx und Engels waren Erbschleicher und empathielose Ganoventypen, wie der Briefwechsel zwischen beiden belegt. Und zu Hegel, auf den sich alle Sozialisten als Stichwortgeber berufen, hat Arthur Schopenhauer alles nötige gesagt. Das Betrügerische, Fadenscheinige ist daher schon in der Gründungs-DNA der Sozialisten angelegt.

  31. sokleinmithut 30. Dezember 2021 at 10:10Antworten

    Ich lese hier das, was ich mich seit langem frage. Wieso das Ganze? Denn dass mit dieser Pandemie und dem Umgang damit etwas nicht stimmt, ist wahrscheinlich zwischenzeitlich jedem mit halbwegs Hirn klar. Die offenen Enden der vielen Fäden werden verknüpft und das Gewirr geglättet.
    Das sich ergebende Bild lässt mich Scham fühlen. Darüber, dass ich vor gut 1,5 Jahren noch über die Verschwörungstheoretiker mit ihren Ideen zu einer organisierten Machtelite, die das Volk unterjocht zum Erhalt ihrer Finanzmacht, gelächelt habe. (Wenn jetzt noch irgendwas mit Echsen, Bluttrinkern und flacher Erde sich bewahrheitet…)

    Neben der Scham fühle ich tiefe Verzweiflung. Haben wir noch irgendeine Chance? Also wir, die keine Verbindung in höchste Kreise, die nicht Milliarden oder belastende Unterlagen in heimlichen Schubladen haben?
    Mit dieser umfassenden Aufklärung der Hintergründe geht ein aufwühlendes Jahr hoffnungslos zu Ende. Alle bisherigen Bemühungen die Wahrheit zu verbreiten und gegen diesen Wahnsinn aufzustehen scheinen vergebens. Und nun?

    • ulrichwerner69 30. Dezember 2021 at 15:45Antworten

      sokleinmithut
      Meine HOCHACHTUNG, es ist recht selten, dass jemand die innere Stärke aufbringt, seinen/ihren Irrtum einzugetehen…..

    • Toni 30. Dezember 2021 at 17:59Antworten

      Wenn Sie die letzten Jahre Revue passieren lassen, sehen Sie eine riesengroße Entwicklung. Das ist kein Grund zur Verzweiflung! Sehr viele Menschen sind schon aufgewacht und sehen diese Entwicklungen, sehr viele aber auch noch nicht. Es gibt also noch viel zu tun, anderen Menschen bei diesem Weg zu helfen.

      Ein Trick der herrschenden Kaste war es immer, den Menschen einzureden, sie könnten nichts ändern, sie hätten keine Chance. Jede Veränderung beginnt aber bei einem selbst und breitet sich von dort zu den nächsten Menschen aus, wie eine Schallwelle von Molekül zu Molekül. Wenn ich mir die Vielzahl an Teilnehmern an den Demos ansehe, die enorm große Bürgerbeteiligung bei den Gesetzesentwürfen: das wäre ohne einen solchen Entwicklungsprozess nicht möglich gewesen und gibt Hoffnung auf Veränderung.

      Ich sehe folgende Themen:
      Solidarität der Aufgewachten
      unregierbar werden
      Sand ins Getriebe

      Ich wünsche Ihnen viele positive Gedanken,
      Toni

    • Marc W. 1. Januar 2022 at 1:42Antworten

      Guten Tag,

      es ist zwar schön, dass Sie die Lügen hinter dieser vermeintlichen Pandemie so offen darlegen, allerdings missfällt es mir sehr, dass Sie die Folgen einer planwirtschaftlich organisierten Geldpolitik dem vermeintlichen Kapitalismus anlasten und obendrein Karl Marx in Bezug auf dessen Ausbeutungstheorie zitieren, als hätte dieser im Nachhinein Recht gehabt. Tatsächlich wurde nur selten ein so großer Unsinn wie die Ausbeutungstheorie verfasst und wie alle von Marx veröffentlichten Thesen enthielt sie zahlreiche schwerwiegende Fehler und wurde von Ökonomen wie Eugen von Böhm-Bawerk noch zu Marx Lebzeiten vollständig widerlegt, was linke Ideologen weltweit jedoch nie davon abgehalten hat diesen Unsinn weiter zu verbreiten.

      Vielleicht sollten Sie sich mal intensiver damit befassen was Kapitalismus ist, nämlich eine Wirtschaftsordnung, die ohne staatliche Eingriffe funktioniert. Das Geschehen in einem freien Markt wird ausschließlich von den Akteuren am Markt bestimmt. In Anbetracht der Tatsache, dass Zentralbanken durch massive Geldmengenausweitung & Zinsmanipulation weltweit erheblich in das Marktgeschehen eingreifen, kann von freien Märkten nirgendwo auf der Welt die Rede sein. Weltweit gibt es nicht ein Land in dem echter Kapitalismus herrscht.

      Wer leichtfertig den Begriff Kapitalismus verwendet, ohne verstanden zu haben was Kapitalismus bedeutet, bringt die einzige Wirtschaftsordnung in Verruf, die Wohlstand garantiert. Das ganze Dilemma, in dem sich die Weltwirtschaft aktuell befindet, ist ausschließlich auf massiven planwirtschaftlichen Interventionismus zurückzuführen.

      Freundliche Grüße,
      Marc W.

      • pfm 1. Januar 2022 at 14:04

        Marx ist ein weltweit anerkannter Ökonom, dessen Analyse über die Entstehung von Mehrwert kaum bestritten wird. Es wird hier von Prof Vighi ein Teil der Arbeit von Marx zitiert, der von Ökonomen kaum noch bestritten wirdd. Andere Teile der Arbeiten von Marx zu erwähnen, entwertet dies definitiv nicht.

    • ijuedt 3. Januar 2022 at 17:00Antworten

      @Marc W.:

      Mir, lieber Marc W., missfällt, dass Sie die Folgen einer turbo-finanzkapitalistischen Geldpolitik dem Staat anlasten.

      Vielleicht sollten Sie sich mal intensiver damit befassen, was aus dem Kapitalismus seit der Dominanz neoliberaler Ideologien ab den 1980er geworden ist. Davon abgesehen hat der Kapitalismus noch nie ohne regulierende staatliche Eingriffe funktioniert. Sie berufen sich auf das, was Sie keinem Sozialisten durchgehen lassen würden, nämlich auf den »wahren Kapitalismus«, den es ebensowenig gibt wie den »wahren Sozialismus«, den manche Sozialisten gern im Munde führen.

      Dass sich der Kapitalismus gerade selbst ad absurdum führt, haben Sie ja zutreffend erkannt – aber das ist nicht die Schuld des Staates, sondern das Resultat der inhärenten Widersprüche deregulierter Finanzmärkte. Von »planwirtschaftlichem Interventionismus« kann hier keine Rede sein – staatliche Maßnahmen wurden erst dann aufgerufen, als das System 2009 an der eigenen unregulierten Dynamik gescheitert ist, nach dem Motto: »Gewinne privatisieren, Kosten sozialisieren«.

      In Übrigen gilt in Abwandlung eines Satzes über Computerprogramme: der Kapitalismus ist so lange fehlerfrei, bis ein Fehler auftritt. Der Kapitalismus schafft so lange Wohlstand, bis er aufhört, Wohlstand zu schaffen: sobald nämlich Investitionen in die Realwirtschaft, wie Fabio Vighi oben überzeugend darlegt, den Investoren nicht mehr genug Rendite verschaffen und diese durch völlig unregulierte Spekulationen im Finanzkasino eine Blase nach dem anderen aufbauen, deren Kosten nach ihrem Platzen dann dem Steuerzahler aufgebürdet werden.

  32. anamcara 30. Dezember 2021 at 9:00Antworten

    Auszug aus einem lesenswerten, aufklärenden Artikel von Bill Sardi und Interview „die Covid-Lüge“ welche die Verflechtungen, Seilschaften .. von Blackrock und Vanguard aufzeigen.
    Einfach “ lewrockwell who runs the world“ in Suchmaschine eingeben.

    „If you’ve been wondering how the world economy has been hijacked and humanity has been kidnapped by a completely bogus narrative, look no further than this video by Dutch creator, Covid Lie.

    What she uncovers is that the stock of the world’s largest corporations are owned by the same institutional investors. They all own each other. This means that “competing” brands, like Coke and Pepsi aren’t really competitors, at all, since their stock is owned by exactly the same investment companies, investment funds, insurance companies, banks and in some cases, governments. This is the case, across all industries. As she says:

    “The smaller investors are owned by larger investors. Those are owned by even bigger investors. The visible top of this pyramid shows only two companies whose names we have often seen…They are Vanguard and BlackRock. The power of these two companies is beyond your imagination. Not only do they own a large part of the stocks of nearly all big companies but also the stocks of the investors in those companies. This gives them a complete monopoly.

    A Bloomberg report states that both these companies in the year 2028, together will have investments in the amount of 20 trillion dollars. That means that they will own almost everything…..“

  33. McKotz 30. Dezember 2021 at 8:15Antworten

    Der Dukaten scheixende Esel wurde vor 111 Jahren „erfunden“, das Strategiepapier nannte sich Flexner-Report. Da begann die Geldschein-Medizin.
    Am 23.12.1913 (also drei Jahre später) wurde diese durch eine Druckerpresse abgesichert.

    Wer waren wohl über ein Jahrhundert die Strippenzieher und Profiteure?

    Den Vorwurf den man Journalisten macht, diese würden nicht berichten geht völlig an der Realität vorbei. Würde einer berichten WOLLEN, würde es nicht gedruckt und eine Stunde später hätte er seine Kündigung. Und der Verleger der solche Berichte zulassen würde, wäre durch Boykott umgehend pleite.

    Pharma – Medien – Finanzen – xxxx sind untrennbar miteinander verwoben, wer des nicht versteht, hat nichts verstanden!

    Physikalisch und technologisch völlig unmöglich waren vor 50 Jahren die Mondspaziergänge und dennoch glauben die Massen immer noch die Märchen die man ihnen täglich auftischt. „Wer einmal lügt, den glaubt man nicht …..

  34. Uschi 30. Dezember 2021 at 7:55Antworten

    Ich mag dem verehrten Professor Fabio Vighi nicht in die Parade fahren, zumal ich selbst Economia e Commercio in Italien studierte.

    Er sei gut, der Österreicher Sir Karl R. Popper sei gut, beim anderen deutschen Karl, dem des Kapitals, als Londoner Vorgänger, müsse man wissen, dass er in seiner Verarmung für den kapitalistischen Banknachbarn in Hegels Vorlesung schrieb. Es war Friedrich Engels.

    Bei Sir Karl R. Popper gab es nur so lange weiße Schwäne bis man einen schwarzen gefunden hätte.

    Die weißen Schwäne sind unsere ungesunde Lebensweise seit über 70 Jahren und der schwarze sei das Virus.

    Wir nennen es Poppers Kritischen Rationalismus.

    Professor Vighi geht nicht der spieltheoretischen Frage nach, dass wir über 70 Jahre dem Kapital blind zum Ungesundwerden folgten. – Wie kann das bloß sein, wir waren doch alle recht frei?

    Sir Karl R. Popper beantwortet es uns: Er unterscheidet formelle Freiheit von materieller. Formell sind wir laut Verfassungen frei, materiell durch Geld bzw. Eigentum. – Sie dürfen also erfühlen, wie frei Sie sind, wenn Sie jeden Arbeitstag den Buckel für Einkommen krumm machen müssen. – Freiheit sei auf 24 Stunden pro Tag zu beziehen, d.h. nicht nur auf Freizeit, wir müssen essen, trinken, schlafen und sterben, brauchen Wärme und Licht der Sonne (erste Natur), und wir „müssen“ arbeiten (zweite Natur).

    Ich empfehle das Buch von Sir Karl R. Popper (London School of Economics): „Alles Leben ist Problemlösen.“

    (Der bundesdeutsche Altkanzler Schmidt war Volkswirt und Verehrer von Popper, bei seinem recht erfolgreichen Pragmatismus.)

    Ich gebe Hegels List der Vernunft dabei mit: „Durch unser Tun erfüllt sich immer ein anderer Zweck als der, den wir dachten anzunehmen.“ – Jeder Mensch sei auf seine Weise dogmatisch, trifft Dogma auf Dogma, dann käme am Ende dabei etwas ganz anderes heraus, als alle Dogmen zusammen hergeben. – Wir sprechen von Gefährlichkeit des Menschen, das Tier bzw. die Pflanze böte kein tiefes und facettenreiches Denken.

    Die Ökonomin Uschi: „BWL mit individueller Gewinnmaximierung prallt immer auf VWL mit Gesamtzufriedenheit. – Ein Hauptwiderspruch, der sehr gefährlich ist.“

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