Spengler Cup wegen Infektionen der geimpften Eishockey Cracks abgesagt

27. Dezember 2021von 2.1 Minuten Lesezeit

Der Spengler Cup ist eine Institution im Schweizer Eishockey und sollte in der letzten Woche des Jahres in Davos stattfinden. In der bald 100-jährigen Geschichte des Spengler Cup wurde die Austragung seit 1923 erst fünf Mal abgesagt – nach 1939, 1940, 1949, 1956 und aufgrund der Covid-Pandemie bekanntlich auch im letzten Jahr. Damals wurde bereits im September beschlossen, infolge aller Unsicherheiten und Risiken, die durch die Pandemie entstanden waren, das Turnier abzusagen.

Von Peter F. Mayer

Die Tests vom 24. Dezember fielen bei einer Vielzahl der Teammitglieder trotz 2G-Zertifikat und einer großen Anzahl an bereits geboosterten Personen positiv aus», schreibt der HCD nach der Absage des Spengler-Cups. Realsatire im Jahr 2021. Willkommen in Absurdistan!

Was hier noch dazu kommt ist, dass es sich um junge, gesunde und durchtrainierte Menschen handelt. Es stimmt schon, dass auch vor 2020 Spieler an Grippe oder anderen Atemwegsviren erkrankt waren. Aber nachdem früher bei gesunden Menschen und Sportlern keine Tests durchgeführt wurden, ist auch nie irgendetwas aufgefallen. In der NFL ist man jedenfalls dazu übergegangen nur erkrankte Spieler zu testen, da von denen ohne Symptomen keine Gefahr der Ansteckung ausgeht.

Schweizer Pressemeldungen ist zu entnehmen, dass eine Corona-Fallhäufung im Umfeld des HCD-Teams aufgedeckt wurde. Bisher wurden 17 Teammitglieder und Funktionäre positiv auf das Coronavirus getestet. Soweit den Berichten zu entnehmen war, waren alle geimpft, ein Drittel des Teams hat auch schon den Booster erhalten. Die Fallhäufungen im Umfeld des HC Davos wurden entdeckt, weil der Club seine Mannschaft vorbeugend täglich testet – was aber nach den Erkenntnissen der NFL völliger Unsinn ist.

Aufgrund der aktuellen Situation ist die Kantonale Behörde übereingekommen, dass die epidemiologischen Voraussetzungen für die Durchführung des Großanlasses nicht mehr gegeben sind. Mit dem Entscheid soll ein möglicher Omicron-Ausbruch verhindert und der volkswirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus Rechnung getragen werden. Die Verhinderung des Omicron-Ausbruches wird allerdings nicht verhindert werden, selbst wenn die Behörde ganz fest daran glaubt.

Bild von Markus Kammermann auf Pixabay

Alle aktuellen News im TKP Telegram Channel

Unterstütze unabhängigen Journalismus mit einer Spende via PayPal


4 Kommentare

  1. Urs 28. Dezember 2021 at 2:48Antworten
  2. rossijaruGB 27. Dezember 2021 at 14:23Antworten

    In der NFL läuft es nicht ganz so wie beschrieben, denn das reduzierte Testen wird ausschließlich bei verschnupften Versuchskaninchen angewendet.
    Spritzenverächter werden weiterhin regelmäßig und ohne Symptome getestet.
    Gespritzte haben die Gelegenheit sich „frei“ zu testen innerhalb von 4 Tagen.
    Das was jetzt passiert, hat seinen Grund darin, dass die Saison zu Ende geht und die Play-offfs anstehen. Zwar hat man auch schon mal Sonderregelungen erlassen, für wenige Mannschaften, dass ihre Spiele für ein paar Tage verschoben wurden, aberdas lässt sich im engen Zeitplan von Play-offfs nicht mehr machen.
    Deswegen sorgt man nun dafür, dass nicht mehr soviele positiv-Tests bei den gepimpten aufkommen.
    Die Liga hatte eine „Impf“quote von 80% gewünscht und einige Teams haben geprahlt, dass sie 95%+ erreicht hätten, dass waren die, die die frühesten und meisten Test-Ausfälle hatten.
    Mindestens 2 Kimmichs gabs auch, incl. der Medienhatz.

  3. H.Mild 27. Dezember 2021 at 11:10Antworten

    Ich erinnere mich noch sehr lebhaft an die Spengler-Cups in Davos in den 70er-80er: Da brannte das Eis!
    Vor allen wenn die damaligen CSSR vs. UDSSR-Mannschaften antraten, damals -´79 unter freien Himmel!
    Und heute?
    Da wirft ein kleines Virus mit einer IFR einer Grippe diese harten Jungens um?
    Echt jetzt?
    Davos hatte da wirklich schon mal bessere Tage.
    Btw. , da der sog. WEF, Klaus Schwabs Truppe, samt YGLs á la Baerbock & Lindener ua. fremdinstruierten Gestalten, sowie diverse NGOs Davos möglicherweise nicht mehr weiter „beehren“ und bezahlen werden -obwohl, die Sicherheitsmaßnahmen waren für Davos und die CH auch bestimmt nicht gerade günstig- brechen der höchstgelegenen Stadt €uropas immer mehr Einnahmen weg. Der Tourismus aus €uro-Ländern versiegt immer mehr, ua .verschärft durch astronomische Preise in Gastronomie, Hotellerie, Handel/Gewwerbe, Bergbahnen, Kongresse, ua. …..Selbst einige genuine Davoser können sich Davos angeblich nicht mehr leisten, sä. wie Sylter ihr Sylt…..
    Es sei auch daran erinnert, daß in Davos 33-45, viele Bewohner und Einheimische auch ausländischen braunen sozialistischen Mächten mit eugenischen Herrenmeschheitsambitionen nicht unaufgeschlossen war -> W.Gustloff, Juden durften in einigen Geschäften nicht einkaufen-> SP-Politiker und Rechtsanwalt Moses Silberroth, etc., und dann auch Ludwig Kirchner´s fraglicher Suizid….-> Kirchner-Museum, unbedingt sehenswert!
    Quelle: ua. -> srf.ch/kultur/gesellscaft-religion/45….

  4. Jens Tiefschneider 27. Dezember 2021 at 10:30Antworten

    Ich schätze Ihre Beiträge sehr und hab auch schon gespendet, aber die Beiträge in Word oder Office vor zu schreiben, würde wegen der vielen Rechtschreibfehler schon Sinn machen. Worte wie „etnenhemn“ würden dann rot markiert werden. Es macht sich einfach professioneller, besonders, weil man Ihre guten Artikel ja auch Teilen möchte. Einen schönen Tag noch!

Wir freuen uns über jeden Kommentar, aber ersuchen einige Regeln zu beachten: Bitte bleiben wir respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe, keine (Ab-)Wertungen und bitte auch keine Video-Links und Texte mit roten Rufzeichen. Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Aktuelle Beiträge