Rekombinanter Protein-Impfstoff Nuvaxovid von Novavax in EU zugelassen

21. Dezember 2021von 3.6 Minuten Lesezeit

Nuvaxovid ist der fünfte in der EU empfohlene Impfstoff zur Prävention von COVID-19. Es handelt sich um einen Impfstoff auf Proteinbasis, der auf ein etabliertes Impf-Prinzip setzt. Damit gibt es nun auch in der EU einen Impfstoff, der nicht ein experimentelles Gen-Therapeutikum ist.

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der EMA kam zum Schluss, dass die Daten über den Impfstoff solide sind und die EU-Kriterien für Wirksamkeit, Sicherheit und Qualität erfüllen. Die Europäische Kommission hat des Präparat am gleichen Tag per 20.12.2021 zur Anwendung in der EU freigegeben.

Die Ergebnisse der beiden wichtigsten klinischen Studien zeigten, dass Nuvaxovid bei Menschen ab 18 Jahren ähnlich wie die experimentellen Gentherapeutika gegen symptomatische Infektion vorbeugt. An den Studien nahmen insgesamt über 45.000 Personen teil. In der ersten Studie erhielten etwa zwei Drittel der Teilnehmer den Impfstoff und die anderen ein Placebo (Scheinimpfung); in der anderen Studie wurden die Teilnehmer zu gleichen Teilen mit Nuvaxovid und Placebo geimpft. Die Teilnehmer wussten nicht, ob sie Nuvaxovid oder ein Placebo erhalten hatten.

Die erste Studie, die in Mexiko und den Vereinigten Staaten durchgeführt wurde, ergab, dass die Zahl der symptomatischen COVID-19-Fälle sieben Tage nach der zweiten Dosis bei den Nuvaxovid-Teilnehmern um 90,4 % zurückging (14 Fälle von 17.312 Personen), verglichen mit den Teilnehmern, die ein Placebo erhielten (63 von 8.140 Personen). Das bedeutet, dass der Impfstoff in dieser Studie eine relative Wirksamkeit von 90,4 % hatte.

Die Pharmafirmen und die Zulassungsbehörden geben gerne die eher unwichtige relative Wirksamkeit an. Die absolute Risikoreduktion ist wesentlich geringer, war das Risiko einer symptomatische Infektion selbst in der Placebogruppe nur 0,774%, in der Interventionsgruppe 0,081%. Damit erhalten wir eine absolute Risikoreduktion ARR 0,774 – 0,081 = 0,693%. Das liegt im gleichen Bereich wie bei den anderen Präparaten.

Die zweite Studie, die im Vereinigten Königreich durchgeführt wurde, zeigte ebenfalls eine ähnliche Verringerung der Zahl der symptomatischen COVID-19-Fälle bei Personen, die Nuvaxovid erhielten (10 Fälle von 7.020 Personen), im Vergleich zu Personen, die ein Placebo erhielten (96 von 7.019 Personen); in dieser Studie betrug die relative Wirksamkeit des Impfstoffs 89,7 %.

Zusammengenommen zeigen die Ergebnisse der beiden Studien eine relative Wirksamkeit des Impfstoffs Nuvaxovid von etwa 90 % und eine absolute Risikoreduktion von etwa 0,7 %.. Der ursprüngliche SARS-CoV-2-Stamm und einige besorgniserregende Varianten wie Alpha und Beta waren die am häufigsten zirkulierenden Virusstämme, als die Studien liefen. Derzeit gibt es nur begrenzte Daten über die Wirksamkeit von Nuvaxovid gegen andere bedenkliche Varianten, einschließlich Omicron.

Wie bei den Gentechnik-Präparaten wurde Nuvaxovid nur auf Verhinderung symptomatischer Fälle getestet, nicht jedoch auf Verhinderung von Infektionen, schweren Erkrankungen oder Todesfällen. Genau das was immer wieder versprochen wurde und womit die Impfung auch derzeit massiv beworben wird – nämlich Verhinderung schwerer Verläufe und Todesfälle – wurde kein einziges Produkt getestet.

Die in den Studien mit Nuvaxovid beobachteten Nebenwirkungen waren in der Regel leicht oder mäßig und klangen innerhalb weniger Tage nach der Impfung ab. Die häufigsten waren Empfindlichkeit oder Schmerzen an der Injektionsstelle, Müdigkeit, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, allgemeines Unwohlsein, Gelenkschmerzen sowie Übelkeit oder Erbrechen.

Ein Bewertungsbericht (assessment report) mit Einzelheiten zur Bewertung von Nuvaxovid durch die EMA und dem vollständigen Risikomanagementplan wird in Kürze veröffentlicht. Die vom Unternehmen im Rahmen des Zulassungsantrags vorgelegten klinischen Studiendaten werden zu gegebener Zeit auf der Website der Agentur für klinische Daten veröffentlicht.

Aus den Produktinformationen ist zu ersehen, dass der Produzent des Wirkstoffes das Serum Institute of India ist. Etwas überraschend gibt es nur zwei eher nebensächliche Auflagen, was sehr wenig im Vergleich zu anderen Präparaten ist.

Als Inhaltsstoffe werden erwähnt Phosphatpuffer, Polysorbat 80; das Adjuvans Matrix M enthält Fraction-A und Fraction-C des Seifenbaumextrakts, Cholesterol, Phosphatidylcholin mit alpha-Tocoperol (Vitamin E) – auch eine eher klassische Formulierung.

Eine Verabreichung gemeinsam mit Grippeimpfstoff ist möglich mit einem grundsätzlich gutem Ergebnis.

Übrigens, der Begriff Totimpfstoff ist in diesem und anderen Zusammenhang wenig sinnvoll. Ursprünglich ging er aus von den inaktivierten Ganzvirus-Impfstoffen, ist aber selbst dort wenig sinnvoll und diente eher zur Unterscheidung von den attenuierten Ganzvirus-Impfstoffen.


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52 Kommentare

  1. Wombat 26. Dezember 2021 at 11:41Antworten

    Selbst wenn es einen Impfstoff gäbe der nachweislich völlig
    unbedenklich, gefahrlos und frei von Allen nur Denkbaren Nebenwirkungen
    ist, lasse ich mich auf gar keinen Fall Impfen. Niemand muss geimpft werden,auch Alte nicht und Kinder schon gar
    nicht. Wo ist Pandemie? Ich kenne Keinen der betroffen ist. Dafür aber Leute mit Nebenwirkungen nach Impfung.
    Ich nehme keine Medikamente, ich bin gesund und will es auch bleiben. Bin Jahrgang 1962.

  2. Edwina 21. Dezember 2021 at 23:28Antworten

    Die in der Grafik dargestellten Sechseck-Strukturen der Matrix-M(-A/-C)-Partikel sind mir auf Anhieb unsympathisch. Sieht aus wie aus einer Graphen-Grafik übernommen.

  3. Steger 21. Dezember 2021 at 22:25Antworten

    Guter Vortrag zum Impfstoff der die Risiken klar darstellt: https://www.florianschillingscience.org/post/totimpfstoffe-teil-3-novavax

  4. Karla 21. Dezember 2021 at 20:39Antworten

    Jedenfalls wird kein genetechnischer Virusbauplan eingeschleust oder codiert. Auch ein Kopieren des mRNA -Plans findet nicht statt .Eine reverseTranskripierung, also eine Umschreibung in DNA, kann so auch nicht stattfinden. Das Seifenbaum-Adjuvant klingt natürlich, die gentechnische Erzeugung weniger. Ist es nicht ähnlich dem vielgelobten Stöcker-Impfstoff?

    • Edwina 21. Dezember 2021 at 23:35Antworten

      „Natürlich“ ist nicht immer biokamptibel. Saponine wirken hämolytisch wenn sie in die Blutbahn gelangen.

  5. Karl Svozil 21. Dezember 2021 at 15:41Antworten

    Warum darf ich hier nichts übver Polysorbat 80 schreiben?

  6. andi pi 21. Dezember 2021 at 14:01Antworten

    ich möchte mich der in den meisten obigen postings geäußerten skepsis anschließen. impfstoffe auf protein-basis sind etabliert, das schon. aber es sind das im regelfall ganzvirus-impfstoffe, VLP’s, konjugatimpfstoffe, toxoidimpfstoffe etc.

    das verfahren bei einem rekombinanten protein-impfstoff ist hingegen a) neu und b) sehr wohl genbasiert. bei nuvaxovid wird das spike-protein durch ein genetisch verändertes baculovirus aus eierstockzellen eines schmetterlings erzeugt. ein großer unterschied zu den vektorimpfstoffen mit ihren schimpansen-adenoviren erschließt sich mir insofern nicht wirklich.

  7. Grobi Wan 21. Dezember 2021 at 13:04Antworten

    Erst einmal vielen lieben Dank für die ganze Aufklärungsarbeit die hier seit geraumer Zeit geleistet wird !!!

    Hier meine ersten Gedanken zum neuen „Impfstoff“
    Auch hier stimmen die „Behörden“ einer verkürzten Entwicklungs- und Prüfphase zu, was der Pharmaindustrie wieder in die Hände spielt. Es liegen deshalb wieder keine ausreichende Daten vor und die Frage nach Haftung bei fiesen Nebenwirkungen ist auch nicht beantwortet. Auch hier wird das Immunsystem wieder nur auf Teile des „Virusgenoms“ reduziert und nicht auf den gesamten Virus inklusive aller Antigene. Das Immunsystem wird dadurch in die Irre geführt und letztendlich wohl eher geschwächt. Stimmen denn die Angaben zu den Inhalts- und Zusatzstoffen !? Und schon wieder werden zwei Dosen verabreicht, folgen da noch welche !? Wie lange die „Wirkung“ anhält und ob eine „Kreuzimmunität“ (zu anderen- oder neuen Varianten) erhalten bleibt oder entsteht weis auch noch keiner. Auch hier werde ich wohl eher „meinem Immunsystem“ vertrauen.

  8. Adam Rhau 21. Dezember 2021 at 12:36Antworten

    Enthält dann dieser Impfstoff kein Aluminium als Wirkungsverstärker?

  9. europablume 21. Dezember 2021 at 12:31Antworten

    @Peter P. können Sie etwas über die inoffiziellen Detoxkuren sagen? Wo bekommt man sie?

  10. Uschi 21. Dezember 2021 at 12:19Antworten

    Was das Publikum von Novavax Inc. hält:

    Kurs

    Am Montag: € 220,00
    Heute-gerade: € 170,00
    Differenz: minus € 50,00

  11. lachmitmaren 21. Dezember 2021 at 12:05Antworten

    Die Unterscheidung zwischen „Gentechnik-Impfstoffen“ und diesem Stoff ist irreführend. Auch dieser Stoff wird auf gentechnischem Weg hergestellt. Wie sonst sollte man das Protein erzeugen? Die normale Synthese im Körper läuft über die Schiene: DNA – (m)RNA – Protein. Es gibt jetzt „Impfstoffe“, die an der DNA ansetzen (Astra-Zeneca), die an der mRNA ansetzen (Biontec und Mode-RNA ;-)) und nun auch einen, der direkt am Protein ansetzt. Alles drei ist Gentechnik, nur der Grad, wieviel davon innerhalb der menschlichen Körpers stattfindet, ist unterschiedlich. Bei dem Novovax findet der größere Teil davon im Labor statt, auf Mottenbasis. Das Virus selbst wird in allen drei Fällen künstlich hergestellt, um dann entweder DNA, mRNA oder eben – über weitere Zwischenschritte – das Protein zu extrahieren. Die Herstellung des Virus erfolgt dabei aufgrund von Modellen. Das alles bringt die Pharmaforschung sehr voran. die Probanden eventuell weniger … .

  12. Oliver 21. Dezember 2021 at 11:55Antworten

    Eine Einschätzung des Vereins Ärzte für individuelle Impfentscheidung. Alle Links usw bei der Quelle über Suche zu finden:

    Novavax ist ein so genannter Proteinimpfstoff, d.h. er verimpft direkt das (gentechnisch hergestellte, „rekombinante“) Spike-Protein des ursprünglichen SARS-CoV-2 (Wuhan-Hu-1).

    Da Proteine als Antigen nicht ausreichend wirksam sind, wird hier ein Wirkverstärker eingesetzt, den Novavax selber entwickelt hat und der bis jetzt in keinem anderen Impfstoff verwendet wird („Matrix-M“, saponin-basiert). Dieses Adjuvans wird mit dem Spike-Protein in Nanopartikeln zusammengefügt (Dunkle 2021).

    Die Proteinimpfstoff-Technologie ist grundsätzlich schon länger in Verwendung: sie wird z.B. bei Hepatitis B- oder HPV-Impfstoffen eingesetzt und damit bei Impfstoffen, deren Verträglichkeit schon immer auffallend problematisch war. Bei beiden wurde und wird z.B. ein Zusammenhang auch zu schwereren neurologischen Erkrankungen wie der Multiplen Sklerose diskutiert (s. z.B. hier).

    Ein weiteres Hauptproblem dieser Technologie liegt in der aufwändigen Herstellung der Impf-Proteine und dadurch in der deutlich langsameren Anpassbarkeit an neue Virus-Varianten wie z.B. Omikron.

    Dass Adjuvantien/Wirkverstärker eine durchaus verhängnisvolle Rolle bei Impfstoffen spielen können, zeigte das Pandemrix®-Desaster, bei dem mit der Narkolepsie eine schwere, lebenslang bestehen bleibende Nebenwirkung, die vor allem bei geimpften Kindern auftrat, dem verwendeten Adjuvans ASO3 zugerechnet wird.

    Als Proteinimpfstoff muss Novavax nur bei normaler Kühlschranktemperatur gelagert werden.
    Studienlage

    Die Zulassungsstudien mit Novavax liefen vom 27.12.2020 bis zum 18.02.2021 – also zu einer Zeit, in der in den USA und Mexiko (den Studienorten) die Alpha-Variante dominierte (Dunkle 2021).

    Die relative (!) Risikoreduktion betrug 90% für symptomatische und 100% für schwere Verläufe – bei letzteren allerdings mit sehr großen Konfidenzintervallen aufgrund der kleinen Zahl mittelschwer (10) oder gar schwer (4) Erkrankter in der Studie. Eine differenzierte Betrachtung dieser rein medizinhistorisch interessanten Ergebnisse ist nicht relevant, findet sich aber hier (Dunkle 2021) zum nachlesen und hier (DÄ 17.12.2021) auf deutsch zusammengefasst.

    Grundsätzliche Schwächen dieser Studie sind neben dem sehr geringen Anteil älterer Studienteilnehmer auch die frühzeitig aufgehobene Verblindung der Studie – viele Teilnehmer wollten sich offenbar mit einem sicheren Verum geimpft wissen und bestanden auf der Information, ob sie zur Placebogruppe gehört hätten (Dunkle 2021). Und natürlich ist sie – wie bei solchen Studien üblich – vom Hersteller finanziert.

    Die Verträglichkeit des Impfstoffs wurde gegen ein wirkliches Placebo geprüft (Kochsalzlösung).

    Novavax safety NEJM

    (Quelle: Dunkle 2021)

    Speziell nach der zweiten Dosis zeigten sich bei bis zu 40% der Verum-Gruppe relevante Nebenwirkungen, die in bis zu 8% als schwer eingestuft wurden. Das ist zwar weniger, als bei den außergewöhnlich schlecht verträglichen mRNA- und Virus-Vektor-Impfstoffen, aber dennoch auffallend.
    Zusammenfassend

    liegen Ende 2021 zu Novavax systematisch ausgewertete Erfahrungen von knapp 20.000 Studienteilnehmern vor – ein verschwindend geringer Bruchteil der Erfahrung mit z.B. BioNTech oder AstraZeneca. Dass wir bei letzteren das erhebliche Nebenwirkungsrisiko einzelner Subgruppen Geimpfter, wie z.b. das der Myokarditis bei jungen Männern oder das der Sinus-Venen-Thrombose bei jüngeren Frauen haben identifizieren können ist nur durch die immense Zahl der bisher verimpften Dosen möglich gewesen. Von diesem Wissensstand sind wir bei Novavax weit entfernt.

    Andere Impfstoffe mit der von Novavax verwendeten Technologie zeigen eine vergleichsweise schlechte Verträglichkeit und möglicherweise das Risiko auch schwerer neurologischer Komplikationen.

    Über das Sicherheitsprofil des erstmalig verwendeten Wirkverstärkers sind keinerlei evidenzbasierte Aussagen möglich.

    Aktuell zeigt sich die stark eingeschränkte bis fehlende Wirksamkeit anderer Impfstoffe, die direkt oder indirekt mit der Antigenstruktur des originalen SARS-CoV-2 arbeiten (BioNTech, AstraZeneca, …) – es gibt keinen Grund davon auszugehen, dass Novavax von diesem Problem der Immunevasion ausgenommen sein wird. Eine Anpassung an aktuelle Virusvarianten ist bei dieser Technologie nicht in epidemiologisch relevanten Zeiträumen zu erwarten.

    • Oliver 21. Dezember 2021 at 12:07Antworten

      Wie ich jetzt sehe, wurde der Beitrag oben schon von Markus geteilt, leider war er aufgrund der Verzögerung noch nicht sichtbar, als ich ihn verfasst hatte.

  13. Klaus C. 21. Dezember 2021 at 11:24Antworten

    Nein, die Impfpflicht wird dennoch kommen. Es geht dabei um die Lizenz zum Gelddrucken. Das ist der Grund für die Impfpflicht. Ob, wie , warum wann, neue Viren und Impfstoffe existieren ist völlig irrelevant. Die Realität wird immer so hingebogen werden, dass eine Impfung notwendig ist. Wir sind also an dem Punkt angelegt, dass die Menschen gezwungen werden sollen sich Gift zum injizieren, damit Pharmafirmen eine sichere Einnahmequelle haben. Das dann sogar zweierlei, erst über die Impfung selbst, dann über die Behandlung der Impfschäden. Besser kann man Geld nicht verdienen. Da stellt sich doch glatt die Frage: Warum überweisen wir den Pharmafirmen nicht gleich immer eine „Zwangsabgabe“ , damit sie Ruhe geben. Dann kriegen sie auch ihr Geld, wir müssen uns aber nicht zwangsweise selbst vergiften.

    • Fritz Madersbacher 21. Dezember 2021 at 11:52Antworten

      @ Klaus C.
      21. Dezember 2021 um 11:24 Uhr
      Ich glaube, Sie haben das sehr gut beschrieben.
      Was die Profiteure allerdings übersehen: Gesellschaften, die sich ihnen ausliefern, ruinieren sich selbst, wie in Deutschland, Österreich und anderen Ländern „des Westens“ gerade eindrucksvoll vorgeführt wird. Damit kannibalisieren diese Profiteure ihre eigene Profitbasis. Der – etwas grössere – Rest der Welt kann das relativ gelassen zur Kenntnis nehmen … Immer mehr Menschen tun das nicht!

    • Fritz Madersbacher 21. Dezember 2021 at 11:55Antworten

      Ergänzung: Immer mehr Menschen bei uns tun das nicht …

    • Hanna 21. Dezember 2021 at 23:37Antworten

      „Warum überweisen wir den Pharmafirmen nicht gleich immer eine „Zwangsabgabe“ , damit sie Ruhe geben. …“

      Eine Art Schutzgeld. An mafiöse Organisationen.

      Das alleine wäre Big Pharma, Big Tech, Big Finance zu wenig, viel zuwenig. So wie es letztlich kein Freitesten gibt, gibt es auch kein Freikaufen.

      World Economic Forum:

      IM JAHR 2030: SIE WERDEN NICHTS BESITZEN, UND SIE WERDEN ZUFRIEDEN SEIN.

      Man sieht, worum es hier – auch – und vor allem – geht:

      Druck – Erpressung – Drohung – Beherrschen – Ausbeuten – Kontrolle – …

      Lebenslang.

  14. Monika_ 21. Dezember 2021 at 11:05Antworten

    Ich wäre bei allen neuen Impfstoffen äußerst vorsichtig, z.B. gilt der der 6-fach Impfstoff auch oft als Totimpfstoff (z.B. bei Wikipedia), und ich habe erlebt, wie ein Kind sein gesamtes aktives Sprachvermögen nach der zweiten und dritten Teilimpfung mit Hexyon verloren hat – nach der zweiten (6 Monate) hätte es Zufall sein können, aber nach der dritten zeigte es auf Dinge und brachte nur „dada“ hervor, während es in der Woche davor vieles richtig und deutlich (z.B. „Lampe“) benennen konnte, und es war sichtbar, dass es mit dem, was aus seinem Mund kam, nicht zufrieden war. Aber Sprachstörungen und andere Symptome (Schwindel, Sehstörungen, Kopfschmerzen, Taubheitsgefühle) sind bei Babys und Kleinkindern schwer oder gar nicht zu identifizieren, und durch die Regenerationsfähigkeit in diesem Alter sind bleibende Schäden selten.

    Aber was ist, wenn Stoffe, die derartige Symptome hervorrufen können, wiederholt injiziert werden? Sollte man nicht außerdem vor jeder Injektion Nutzen und Risiko abwägen, so dass man bei Masern, Polio und Tetanus bereit sein könnte, ein Risiko in Kauf zu nehmen, das man nicht wegen einer Atemwegsinfektion akzeptiert?

  15. Michael Sunny Bender 21. Dezember 2021 at 10:58Antworten

    Was mich bei der ganzen Beschreibung stört ist der letzte Satz im Artikel: „ Eine Verabreichung gemeinsam mit Grippeimpfstoff ist möglich mit einem grundsätzlich gutem Ergebnis.“

    Im Produktinformationsblatt steht aber unter Punkt 6.2 ausdrücklich: „ This medicinal product must not be mixed with other medicinal products or diluted.“ (Dieses medizinische Produkt darf nicht mit anderen medizinischen Produkten gemischt oder verdünnt werden.“

    Also wiedermal eine widersprüchliche Aussage und für mich ein Zeichen, dass die meisten „Bewerter“ die Produktinformationen überhaupt nicht zur Kenntnis nehmen.

  16. cr 21. Dezember 2021 at 10:51Antworten

    Selbst wenn das Spike-Protein injiziert wird, ist es doch toxisch, oder nicht? Von daher wären doch die Nebenwirkungen des neuen Stoffs vergleichbar mit der „originalen“ Erkrankung, wenn das Virus in das Blut gerät.
    Und muss nicht die Abwehr an den Schleimhäuten als allererstes sicher funktionieren?

    Aus meiner Sicht muss die Einsicht siegen, dass bei den allermeisten Menschen das vorhandene Immunsystem vollkommen ausreicht und nur wenige Unterstützung brauchen. Und auch da wäre es allzu vernünftig, zuerst ein mildes Präparat mit geringen Risiken zu verwenden.

  17. Gabriele 21. Dezember 2021 at 9:58Antworten

    So sehr man dafür als „Verschwörungsjünger“ abgetan wird, das Ganze gehört für mich zu den perfekten weltweiten Plänen des Great Reset – die totale Kontrolle und lebenslange „Therapie“ aller Menschen. Und weil man auch die Kinder jetzt früh genug darauf kondizionieren muss, dass man ohne Impfungen nicht überlebt, will man auch sie alle impfen.
    Als Nächstes kommt die Luftdruck -und Pflasterimpfung!! Regelmäßige Abgabe des Impfstoffes über lange Zeit!
    Wer es nicht glaubt – hier lesen!

    https://www.oe24.at/coronavirus/jetzt-soll-die-impfung-ohne-nadel-kommen/503631617

  18. Hans H. 21. Dezember 2021 at 9:55Antworten

    So wie es gerade aussieht, werden wir keinen dieser Impfstoffe benötigen. Denn ein natürlicher, abgeschwächter Lebendimpfstoff immunisiert gerade die Bevölkerung. Der Name des Impfstoffs: OMIKRON

    Hier die aktuellsten Daten aus Dänemark vom 20.12.:
    https://www.ssi.dk/-/media/cdn/files/covid19/omikron/statusrapport/rapport-omikronvarianten-20122021-9j51.pdf

    Omikron breitet sich explosionsartig aus und verdrängt Delta. Vom 8. Dezember bis 15. Dezember hat der Omikron-Anteil um von 10,5 auf 44% zugenommen. Da wir jetzt schon den 21. Dezember haben liegt der aktuelle Anteil vermutlich schon bei 70%

    Omikron erweist sich dabei im Gegensatz zu den problematischen Impfstoffen wirklich als SEHR GUT VERTRÄGLICH! Von bisher verzeichneten 18941 Omikron-Fällen (Seite 8) wurden nur 91 hospitalisiert (und bei weiteren 23 KH-Patienten >48h nach Einlieferung ein positiver Test gemacht, die wurden also nicht wegen Omikron eingeliefert). Also eine Hospitalisierungsrate von <0,5% (denn auch bei diesen Fällen ist nicht einmal klar, ob sie überhaupt wegen Omikron ins KH eingeliefert wurden, oder nur dort positiv getestet wurden).
    Die meisten haben sich nämlich wieder schnell erholt. Laut Bericht (Seite 7) liegen aktuell nur 35 Omikron-Fälle im KH und <5 auf einer Intensivstation (<0,026%)

    Wie auch hier auf tpk.at schon berichtet, erweisen sich die Impfstoffe gegenüber einer Omikron-Infektion endgültig nicht nur als wirkungslos, sondern haben sogar eine negative Wirksamkeit (Fehlkonditionierung des Immunsystems?)! Laut Bericht Seite 7 sind 89,6% der Omikron-Infizierten vollständig geimpft oder sogar schon geboostert. Bei einem aktuellen Gesamtimpfgrad von 77% in Dänemark. Geimpfte und Geboosterte werden also etwas häufiger eine rinnende Nase, rauen Hals und Kopfschmerzen (häufigste beschriebene Omikron-Symptome) haben.

  19. Leo 21. Dezember 2021 at 9:50Antworten

    Ich lasse mich damit auch nicht Impfen. Warum sollte ich? – Weil es weniger risikoreich ist als die mRNA-Impfstoffe? Mein Immunsystem ist stark genug.

  20. Markus 21. Dezember 2021 at 9:26Antworten

    Blogeintrag vom 18.12. von Dr. Steffen Rabe:

    Mit Novavax steht jetzt in Europa erstmals ein Impfstoff vor der Zulassung, der keine mRNA-Technologie verwendet. Er ist entgegen den medialen Behauptungen aber definitiv kein „Tot-Impfstoff“, auch wenn diese Verwirrung vom aktuellen Gesundheitsminister aus reinen marketing-Gründen zumindest billigend in Kauf genommen wird (Lauterbach 24.11.2021)

    Technologie
    Novavax ist ein so genannter Proteinimpfstoff, d.h. er verimpft direkt das (gentechnisch hergestellte, „rekombinante“) Spike-Protein des ursprünglichen SARS-CoV-2 (Wuhan-Hu-1).

    Da Proteine als Antigen nicht ausreichend wirksam sind, wird hier ein Wirkverstärker eingesetzt, den Novavax selber entwickelt hat und der bis jetzt in keinem anderen Impfstoff verwendet wird („Matrix-M“, saponin-basiert). Dieses Adjuvans wird mit dem Spike-Protein in Nanopartikeln zusammengefügt (Dunkle 2021).

    Die Proteinimpfstoff-Technologie ist grundsätzlich schon länger in Verwendung: sie wird z.B. bei Hepatitis B- oder HPV-Impfstoffen eingesetzt und damit bei Impfstoffen, deren Verträglichkeit schon immer auffallend problematisch war. Bei beiden wurde und wird z.B. ein Zusammenhang auch zu schwereren neurologischen Erkrankungen wie der Multiplen Sklerose diskutiert (s. z.B. hier).

    Ein weiteres Hauptproblem dieser Technologie liegt in der aufwändigen Herstellung der Impf-Proteine und dadurch in der deutlich langsameren Anpassbarkeit an neue Virus-Varianten wie z.B. Omikron.

    Dass Adjuvantien/Wirkverstärker eine durchaus verhängnisvolle Rolle bei Impfstoffen spielen können, zeigte das Pandemrix®-Desaster, bei dem mit der Narkolepsie eine schwere, lebenslang bestehen bleibende Nebenwirkung, die vor allem bei geimpften Kindern auftrat, dem verwendeten Adjuvans ASO3 zugerechnet wird.

    Als Proteinimpfstoff muss Novavax nur bei normaler Kühlschranktemperatur gelagert werden.

    Studienlage
    Die Zulassungsstudien mit Novavax liefen vom 27.12.2020 bis zum 18.02.2021 – also zu einer Zeit, in der in den USA und Mexiko (den Studienorten) die Alpha-Variante dominierte (Dunkle 2021).

    Die relative (!) Risikoreduktion betrug 90% für symptomatische und 100% für schwere Verläufe – bei letzteren allerdings mit sehr großen Konfidenzintervallen aufgrund der kleinen Zahl mittelschwer (10) oder gar schwer (4) Erkrankter in der Studie. Eine differenzierte Betrachtung dieser rein medizinhistorisch interessanten Ergebnisse ist nicht relevant, findet sich aber hier (Dunkle 2021) zum nachlesen und hier (DÄ 17.12.2021) auf deutsch zusammengefasst.

    Grundsätzliche Schwächen dieser Studie sind neben dem sehr geringen Anteil älterer Studienteilnehmer auch die frühzeitig aufgehobene Verblindung der Studie – viele Teilnehmer wollten sich offenbar mit einem sicheren Verum geimpft wissen und bestanden auf der Information, ob sie zur Placebogruppe gehört hätten (Dunkle 2021). Und natürlich ist sie – wie bei solchen Studien üblich – vom Hersteller finanziert.

    Die Verträglichkeit des Impfstoffs wurde gegen ein wirkliches Placebo geprüft (Kochsalzlösung).

    Novavax safety NEJM

    (Quelle: Dunkle 2021)

    Speziell nach der zweiten Dosis zeigten sich bei bis zu 40% der Verum-Gruppe relevante Nebenwirkungen, die in bis zu 8% als schwer eingestuft wurden. Das ist zwar weniger, als bei den außergewöhnlich schlecht verträglichen mRNA- und Virus-Vektor-Impfstoffen, aber dennoch auffallend.

    Zusammenfassend
    liegen Ende 2021 zu Novavax systematisch ausgewertete Erfahrungen von knapp 20.000 Studienteilnehmern vor – ein verschwindend geringer Bruchteil der Erfahrung mit z.B. BioNTech oder AstraZeneca. Dass wir bei letzteren das erhebliche Nebenwirkungsrisiko einzelner Subgruppen Geimpfter, wie z.b. das der Myokarditis bei jungen Männern oder das der Sinus-Venen-Thrombose bei jüngeren Frauen haben identifizieren können ist nur durch die immense Zahl der bisher verimpften Dosen möglich gewesen. Von diesem Wissensstand sind wir bei Novavax weit entfernt.

    Andere Impfstoffe mit der von Novavax verwendeten Technologie zeigen eine vergleichsweise schlechte Verträglichkeit und möglicherweise das Risiko auch schwerer neurologischer Komplikationen.

    Über das Sicherheitsprofil des erstmalig verwendeten Wirkverstärkers sind keinerlei evidenzbasierte Aussagen möglich.

    Aktuell zeigt sich die stark eingeschränkte bis fehlende Wirksamkeit anderer Impfstoffe, die direkt oder indirekt mit der Antigenstruktur des originalen SARS-CoV-2 arbeiten (BioNTech, AstraZeneca, …) – es gibt keinen Grund davon auszugehen, dass Novavax von diesem Problem der Immunevasion ausgenommen sein wird. Eine Anpassung an aktuelle Virusvarianten ist bei dieser Technologie nicht in epidemiologisch relevanten Zeiträumen zu erwarten.

  21. Eva Gruber 21. Dezember 2021 at 9:18Antworten

    Hie in diesem Video – fals die Übertragung des Links funktioniert hat – erklärt Dr. Wodarg die Wirkung/ Zusammensetzung u.a. von Novavax

    https://t.me/renateholzeisen/4180

  22. sascha313 21. Dezember 2021 at 9:12Antworten

    Was soll dieser neuerliche Dreck? Glaubt man in den Chefetagen der Pharmakonzerne, die Menschen mit einem neuen „Impfstoff“ vor der angeblich grassiereden „Pandemie“ retten zu müssen …. oder ist das nur eine andere Art mit anderen Mitteln neue Profitquellen zu erschließen?

    • brigbrei 21. Dezember 2021 at 11:30Antworten

      @Irmin Kerck – 21. Dezember 2021 um 8:55 Uhr

      https://uncutnews.ch/ehemaliger-vizepraesident-von-pfizer-warnt-vor-permanenter-totalitaerer-gesundheitstyrannei-und-gibt-ratschlaege-wie-man-sie-stoppen-kann/

      Dr. Mike Yeadon, Ex-Pfizer-Vizepräsident:

      „Es kann bei den COVID-19-Gen-Impfstoffen nicht um die Gesundheit gehen, denn wenn es so wäre, wären diejenigen, „die bereits mit dem Virus infiziert und genesen sind“, also eine natürliche Immunität entwickelt haben, „von solchen Injektionen befreit.“
      „Warum sollte man Geld dafür verschwenden, jemandem eine Impfung zu verabreichen, der bereits eine bessere Immunität als der Impfstoff hat?
      !! Außerdem ist es gefährlich, Menschen zu impfen, die sich bereits von der fraglichen Krankheit erholt haben“, sagte er.

      Wenn es um die Gesundheit ginge, „würde man auch keine Kinder impfen, denn gesunde Kinder erkranken in der Regel nicht an diesem Virus. Sie sterben nicht und weil sie nicht krank werden, übertragen sie es auch nicht. Aber wir injizieren Kinder. Das ist furchtbar“, sagte der Toxikologie-Experte.

      „Und schließlich, wenn es um die öffentliche Gesundheit ginge, würden wir den experimentellen Impfstoff schwangeren Frauen nicht injizieren. Sie haben das, was ich Reproduktionstoxikologie nenne, nicht abgeschlossen [Studien]. Wir haben keine Ahnung, ob es Babys im Mutterleib schadet oder die Befruchtung von Eizellen verhindert, weil die Studien nicht durchgeführt werden.

      Es geht also nicht um die öffentliche Gesundheit. Es geht um totalitäre Kontrolle, es geht um ein Kontrollsystem. Es ist totalitär, also deckt es absolut jeden Aspekt Ihres Lebens ab. Es gibt kein Versteck. Und es wird permanent sein.(…)“

    • Irmin Kerck 21. Dezember 2021 at 15:26Antworten

      Ungeimpft, 55 Jahre alt und Risikogruppe da Übergewicht.

  23. Mammalina 21. Dezember 2021 at 8:46Antworten

    @ Irmin Kerck:

    Ja, das hoffe ich auch, aber Omikron wird ja gerade als dermaßen besorgniserregend hingestellt, dass man eher noch mehr als weniger impfen will. Irre!
    Ehrlich gesagt, ich würde mich gerne mit Omikron infizieren… dann hätte ich ein halbes Jahr Ruhe.

    • Irmin Kerck 21. Dezember 2021 at 8:55Antworten

      Ich habe gerade DELTA inklusive Krankenhausaufenthalt hinter mich gebracht. Das gönnt man niemanden, ausser vielleicht der Schwiegermutter (nein, auch der nicht). Hätte ich nur auf Omikron warten können, aber nein, ich musste wieder vorschnell agieren ;-). Was mich aber tatsächlich frustriert, ist das mein Status als Genesener nur ein halbes Jahr gilt!!

    • Michael R 21. Dezember 2021 at 11:42Antworten

      @ Irmin Kerck: Waren Sie geimpft oder ungeimpft an Delta erkrankt?

  24. Christian 21. Dezember 2021 at 8:27Antworten

    Dr. Wodarg antwortet: Gentechnik bei Novavax und Valneva, Shedding und mehr (https://report24.news/dr-wodarg-antwortet-gentechnik-bei-novavax-und-valneva-shedding-und-mehr/): […] „Der Pneumologe betont, dass es sich [bei Novavax] um keinen herkömmlichen, konventionellen Impfstoff handelt. Vielmehr ist auch dies eine ganz neue, unerprobte Technologie die auf Nanopartikel und Adjuvantien beruht. Die “Spike-Proteine” sind künstlich hergestellt und stammen nicht von “echten” Viren – es ist somit auch kein Totimpfstoff.“

    • gagaertner 21. Dezember 2021 at 16:49Antworten

      Dr. Stefan Tasler hierzu ( vollständiges Gespräch bei den Nachdenkseiten)

      „Das CpG als Adjuvans in Valnevas VLA2001 ist jedoch was anderes. In einem seiner Beiträge hat Herr Dr. Wodarg wieder betont, das sei gefährlich, weil gentechnisch – das wird ja heute für alles genommen, was böse sein soll. Aber bitte, therapeutische humanisierte Antikörper, die heute klinisch eingesetzt werden, werden gentechnisch hergestellt – soll ich die deshalb verteufeln? Da muss man wirklich vom Vokabular her aufpassen. Das CpG ist eine Nukleotid-Sequenz aus DNA-Bausteinen – das ist per se aber nichts Schlimmes, wenn man weiß, was damit bezweckt werden soll. Die CpG-Einheiten sind im menschlichen Genom sehr selten, und dann meist auch noch modifiziert – aber in viralen Genomen kommen diese Einheiten deutlich häufiger und unmodifiziert vor. Und für genau solche viralen Nucleotidsequenzen hat der menschliche Körper Rezeptoren, die darauf mit einer Art „Hallo-Wach-Signal“ für das Immunsystem reagieren. Dieses CpG ist nun ein Stoff, der die Struktureinheit eines viralen Genoms imitieren soll und so das Immunsystem aktiviert. Das ist ja generell auch die Idee eines Adjuvans, so wird die Immunantwort auf den gleichzeitig gegebenen Impfstoff verstärkt.

      Daher finde ich das Konzept wissenschaftlich sehr gut nachzuvollziehen. Doch so charmant ich den Ansatz finde – das heißt nicht, dass es keine Nebenwirkungen geben könnte. Genau deshalb muss man sich auch solche Impfstoffe immer ganz genau anschauen. Ich habe auch keine Ahnung, wie ein Aluminiumsalz-Adjuvans zusammen mit einem CpG1018 gegeben wirkt. Das ist auch bei dem Hepatitis-B-Impfstoff, den Sie genannt haben, Heplisav-B, so nicht in Kombination enthalten, wenn ich das richtig im Kopf habe. Dort haben Sie nur CpG als Adjuvans verwendet. Dieser Impfstoff wurde jedoch in einer Vergleichsstudie mit dem Konkurrenz-Impfstoff Engerix-B, der ein Aluminiumsalz als Adjuvans enthält, bezüglich der Nebenwirkungen verglichen und es wurden vergleichbare Nebenwirkungsprofile festgestellt. Man kann also zumindest sagen, dass das CpG allein kein Todbringer ist. Ob es jetzt der Heilbringer ist, wage ich aufgrund der Datenlage jedoch auch nicht zu sagen.“

  25. Leanna dr med 21. Dezember 2021 at 8:10Antworten

    das ist doch das selbe gentechnische Menschenexperiment in Grün!!
    das sind „Totimpfstoffe“ als Mogelpackung verkauft – trau schau wem!!
    empfehe bzgl Informationszuwachs das Interview von AUF1 mit Dr. Wodark

    Gesundheit und Freiheit für alle Wesen

    • pfm 21. Dezember 2021 at 12:02Antworten

      Totimpfstoff ist ein wenig sinnvoller Begriff, in diesem und in allen anderen Zusammenhängen.

  26. Slobodan Covjek 21. Dezember 2021 at 8:08Antworten

    Das objektive Ergebnis aller Zulassungsstudien ist für mich, dass eine Impfung für die Durchschnittsbevölkerung nicht nötig ist. Selbst in der Placebogruppe treten wenige „Infektionen“ auf und der Verlauf ist in der Regel nicht schwer. Wozu also impfen?

  27. Heiko S. 21. Dezember 2021 at 8:07Antworten

    Man muss sich immer fragen, ob man über solche „Impfstoffe“ nachdenken würde, wenn es keine „Pandemie“ gäbe. Da der ganze Rummel auf einer von der WHO selbst gefälschten Pandemiedefinition beruht, hat sich die Sache damit eigentlich erledigt. Schon die Zahl der absoluten Risikoreduktion, wobei es ja nur um symptomatische Reduktion geht, zeigt den Irrsinn.

  28. Paul E. 21. Dezember 2021 at 7:46Antworten

    Ich verstehe das nicht.

    Wieso möchte man die Spike-Proteine in der Blutlaufbahn? Wir wissen doch, dass die gefährlich sind.

    • Otto 22. Dezember 2021 at 0:14Antworten

      Durch das Spikeprotein dringt das Virus in menschliche Zellen ein, deswegen ist ein Ziel, dass das Immunsystem Abwehrkoerper dagegen bildet. Auf diesem Prinzip basieren selbst die kubanischen Impstoffe.

    • brigbrei 22. Dezember 2021 at 14:48Antworten

      @Taktgefühl – 22. Dezember 2021 um 14:23 Uhr
      „Das Präparat scheint ein traditioneller Totimpfstoff zu sein. In diesem Falle gäbe es zumindest die Wahl eines kleineren Übels.“

      Das scheint aber auch nur! Und Die Wikipedia ist schon lange kein seriöses Medium mehr – schon gar nicht, was die Corona-„Impfstoffe“ betrifft. Sie sollten sich lieber an die Aussagen einiger Fachleute halten, denen man vertrauen kann:

      https://www.wochenblick.at/dr-wodarg-warnt-geimpfte-nehmen-sie-auf-keinen-fall-noch-eine-spritze/

      Dr. Wodargs Aussage zu den Totimpfstoffen: Er warnt auch eindringlich vor den neuen angeblichen Totimpfstoffen der Firmen Novavax und Valneva:
      Bei ihnen handele es sich um reine GEN-Therapien, so der Arzt. Novavax enthalte künstlich hergestellte Spike-Proteine und nutze Nanopartikel und Adjuvantien, um die Immunantwort zu verstärken.
      Auch beim Impfstoff der österreichisch-französischen Firma Valneva wird ein Adjuvans, also ein Wirkungsverstärker, verwendet – nämlich CpG.
      CpG sind Nucleinsäuren, erklärt Wodarg, also genetische Informationen, die in Form von Nanopartikeln in Zellen eindringen. Speziell in Immunzellen werden sie eingebracht, erklärt er: „Hier werden wir gentechnisch verändert.“

      Somit kommt man vom Regen in die Traufe – was also soll das? Es gibt nicht das „kleinere Übel“, und auf unsere Gesundheit bezogen, speziell bei dieser gen-manipulierenden GIFTbrühe, die unser angeborenes Immunsystem, meine DNA zerstört (ja, zerstören soll!), kann es ohnehin kaum ein „kleineres Übel“ geben!

      Und noch einmal, weil’s immer noch nötig ist: Wir brauchen für das Corona-Virus KEINEN wie auch immer (aus)gearteten „Impfstoff“!! Unser Immunsystem übersteht nicht erst seit gestern unzählige Viren – wir brauchen sie, um unser Immunsystem zu stabilisieren.
      Im Übrigen schleppen wir insgesamt 3 kg Bakterien, Keime, Pilze und Viren mit uns herum… Eine erstaunliche Leistung unseres Immunsystems…

    • Bettina 8. Januar 2022 at 9:19Antworten

      ganz genau, @brigbrei………….GAR keine Impfung, ich will auch nicht, Punkt! Vor allem gibt es im Fall des Falles Medikamente – NUR, wenn ich sie brauche!

  29. cr 21. Dezember 2021 at 7:03Antworten

    Sehr geehrter Herr Dr. Mayer, was soll denn der Vorteil dieses Medikaments sein, wenn es körpereigene Sf9-Zellen veranlasst, Spike-Proteine zu erzeugen? Ist die körpereigene Reaktion darauf anders als bei den anderen „Impfstoffen“? Ist dieses Spike im Gegensatz zu den anderen nicht toxisch?
    Auf mich als Nicht-Mediziner wirkt dieser Text eher wie eine Produktwerbung als ein Fachbericht, tut mir leid. Vielleicht können Sie auch noch mehr zu den Studien veröffentlichen, etwa Teilnehmergruppen mit Alter und Gesundheitsangaben, Placebo mit Kochsalz oder komplett außer dem eigentlichen Wirkstoff usw.

    • HM 21. Dezember 2021 at 7:25Antworten

      –muß mich ihrer Meinung anschließen ! Laut Prof. Wodarg ist auch „NOVAVAX“ nicht empfehlenswert…….

    • Richard P. 21. Dezember 2021 at 7:40Antworten

      Die Spikes werden in Mottenzellen erzeugt und nicht im menschlichen Körper. So wie ich das verstanden hab. Dass das Spikeprotein selbst giftig ist könnte ein Problem sein. Es gibt aber inzwischen inoffizielle Detoxkuren die Impfnebenwirkungen nach Zwangsimpfung mildern sollen.

    • Hans H. 21. Dezember 2021 at 8:34Antworten

      Dieser Impfstoff bringt eben keine körpereigenen Zellen dazu Spike-Proteine zu erzeugen, sondern injiziert die bereits fertigen Spike-Proteine (und soweit ich weiß auch weitere Proteine des Coronavirus), damit die Immunabwehr daran lernen kann. Der Vorteil ggü. mRNA Impfstoffen ist mMn eine breitere Immunantwort (T-Zellen) und dass eben eine klar definierte Menge an Proteinen injiziert wird, während bei den mRNA Impfstoffen niemand sagen kann, welche Menge an Spikeproteinen von den Körperzellen (und von welchen Körperzellen) selbst hergestellt und dann inklusive Körperzelle vom Immunsystem vernichtet wird.

      Da es allerdings so aussieht als wäre das Spikeprotein selbst toxisch und sich gerade die milde aber sehr ansteckende Omikron-Variante ausbreitet, sehe ich auch beim Novavax-Impfstoff wenig Grund warum wir uns mit den anscheinend gefährlicheren Alpha-Varianten Spikeproteinen gegen Omikron impfen lassen sollen.

    • S. Sch 21. Dezember 2021 at 9:43Antworten

      Welche körpereigenen Sf9 Zellen? Die gibt es gar nicht im Körper eines Menschen. Nur im Körper einer Motte. Ja, diese Insektenzelllinie wird dazu verwendet, Spike-Proteine herzustellen, aber im Reagenzglas, nicht im Körper. Diese Spike-Proteine werden dann injiziert. Und zwar in einer fest definierten Menge. Und das ist, meiner bescheidenen Meinung nach der wesentliche Vorteil ggü den bisherigen „Impfstoffen“, wo der menschliche Körper animiert wird, das Spike Protein selbst herzustellen und zwar in einer nicht bekannten Anzahl für die Dauer von zumindest mehreren Tagen (oder Wochen), abhängig von nicht bekannten Faktoren. Vorsicht ist natürlich dennoch angesagt bei jedem nur bedingt zugelassenen Produkt. Dass gegen Omikron wohl kaum eine existierende Impfung schützt, ohnehin geschenkt…

    • Gabriele 21. Dezember 2021 at 9:48Antworten

      Ich muss da leider zustimmen….kein Mensch weiß, wie diese neuen Adjuvantien sich auswirken und was für Langzeitfolgen auch hier auftreten könnten. Ich würde keinem der „neuen“ Impfstoffe vertrauen.

    • Taktgefühl 22. Dezember 2021 at 14:23Antworten

      Das Präparat scheint ein traditioneller Totimpfstoff zu sein. „Eine Impfung, auch Schutzimpfung, Vakzination (älter Vaccination) oder Vakzinierung (ursprünglich die Infektion mit Kuhpockenmaterial; von lateinisch vacca ‚Kuh‘) genannt, ist die Gabe eines Impfstoffes mit dem Ziel, vor einer (übertragbaren) Krankheit zu schützen.[1]“ Wikipedia

      In diesem Falle gäbe es zumindest die Wahl eines kleineren Übels.

    • Taktgefühl 22. Dezember 2021 at 14:41Antworten

      Ein Spike-Protein ist im Patent US 7,220,852 B1 vom Mai 2007 mit patentiert worden. Scheinbar enhalten alle Corona-Viren Spike-Proteine.
      Corona-Viren waren bis dato keine Epidemie-Auslöser. Die sind in den 60er Jahren entdeckt worden. Die kamen und verschwanden. Die SARS-CoV -Pandemie hat 774 Todesopfer gefordert – weltweit.
      In Deutschland starben 2020 2714 Menschen bei einem Verkehrunfall. Das sind wenige. Wahrscheinlich trugen die anderen Todesopfer Maske und sind der Liste der „in Verbindung mit Corona verstorben“ zugeschlagen worden.

      Covid-19 gibt es gar nicht mehr. Ein Test, der angeblich Covid-19 und alle Varianten feststellen kann, ist fauler Budenzauber.
      Wahrscheinlich ist der Test so breit angelegt, daß er auf alle Corona-Viren anschlägt. Aber das wäre der nächste Betrug im Betrug, denn außer für eine Infektion mit Covid-19 darf man nicht in eine Quarantäne eingewiesen werden.
      Die Protagonisten der Pandemie sprechen auch kaum von Covid-19, sie sagen meist Corona. Doch die WHO hat die „Pandemie“ nur und ausschließlich für Covid-19 ausgerufen.
      Man frage nach dem Beweis, daß es sich bei der Infektion tatsächlich um eine mit Covid-19 handelt. Das können die gar nicht beweisen.

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