Der demokratische und liberale Teil der neuen Bundesregierung rudert zurück: KEINE Impfpflicht

17. Dezember 2021von 12,6 Minuten Lesezeit

In Deutschland gab es ein ziemliches Hin-und-Her bezüglich Impfpflicht. Es ist noch nicht lange her, dass so ziemlich alle Parteien geschworen hatten, dass Impfpflicht nie kommen werde. Dann hat sich die neue Koalition doch darauf geeinigt. Nun  scheint aber der FDP-Teil sich seiner früheren Versprechen zu erinnern berichtet

Gastautor Dr. phil. Clemens Heni, zuerst hier erschienen.

20 Bundestagsabgeordnete der FDP-Bundestagsfraktion, der Bundestagsvizepräsident und stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki, die FDP-Gesundheitspolitikerin Christine Aschenberg-Dugnus und die frühere FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg lehnen eine allgemeine Impfpflicht gegen Corona ab und haben einen entsprechenden Antrag im Deutschen Bundestag gestellt.

Das ist der erste offizielle Antrag bezüglich einer allgemeine Impfpflicht, die ja vom Bundesgesundheitsministerium, vom ehemaligen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), der Ex-Kanzlerin Angela Merkel (CDU), Ex-Außenminister Heiko Maas (SPD), Olaf Scholz (SPD) und Christian Lindner (FDP) vor wenigen Wochen und Monaten auch noch kategorisch und für alle pandemischen Coronazeiten abgelehnt worden war.

Die 20 FDPler begründen Ihre Ablehnung einer Impfpflicht primär damit, dass die aktuell (beding) zugelassenenen Corona-Impfstoffe die Ansteckung und Übertragung des Virus überhaupt nicht verhindern. Weil der Impfstoff also gar nicht sinnvoll wirkt und massivste Nebenwirkungen hat, werben auch diese 20 FDP-Abgeordneten für eine wahnwitzige volksgemeinschaftliche Propagandaaktion:

Im Detail wird die Bundesregierung in dem Entwurf gebeten, “die Anstrengungen unterhalb des Grundrechtseingriffs einer Impfpflicht oder sog. 2G-Maßnahmen zu intensivieren”. Vorgeschlagen werden beispielsweise “mehrsprachige Aufklärungs- und Werbespots und eine breite, von relevanten gesellschaftlichen Akteuren wie Kirchen, muslimischen Verbänden, Gewerkschaften, Sportvereinen mit getragene Kampagne für das Impfen”. Niedrigschwellige Impfangebote sollen intensiviert und zudem geprüft werden, jedem Bürger per Anschreiben persönlich einen Impftermin anzubieten.

Die Unterzeichner argumentieren auch, dass fraktionsübergreifend immer wieder versprochen wurde, dass es keine solche Pflicht geben werde. Der Bruch eines derartigen Versprechens würde “langfristige Schäden in der Gesellschaft hinterlassen”, heißt es in dem Papier.

Das ist einer der größten politischen Coups des liberalen Teils der Freien Liberalen. Es ist allerdings so, dass die Gruppe gleichwohl zu den Impfbefürwortern gehört und jetzt Kirchen, Moscheegemeinden, Fußballvereine (wie zynisch ist das, angesichts von fast täglichen offenkundigen Impfnebenwirkungen im Profi- und Amateurfußball, vor allem bei Männern und Jungen?) und alle möglichen gesellschaftlichen Gruppen indoktrinieren möchte, ihre Mitglieder zur Impfung zu überreden.

Damit ist Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nur wenige Tage nach seiner Wahl so bloßgestellt wie wohl kein Kanzler in so kurzer Zeit nach dem Amtsbeginn.

Die Welt schreibt am 17.12.2021:

Im Sinne des Koalitionsfriedens und im Sinne einer gemeinsamen Botschaft der Koalition ist der Antrag hingegen nicht. Er kam nämlich für die übrigen Ampel-Fraktionen völlig überraschend. So sah sich die SPD-Fraktion außerstande, den Antrag bis zum Nachmittag zu kommentieren. Bei den Grünen sah es nicht besser aus. Dort wird Kubickis Vorpreschen gar als unfreundlicher Akt wahrgenommen. Die meisten hatten sich darauf eingestellt, vor Weihnachten in der Sache unkonkret zu bleiben und erst Anfang des Jahres die Gruppenanträge zu formulieren.

Das Oberlandesgericht Lüneburg hat für ganz Niedersachsen und sofort jedwede 2G-Regelung im Einzelhandel für illegal erklärt.

In anderen Bundesländern – schon hier sehen wir mal wieder, wie unsagbar irrational und verfassungswidrig in diesem Land gehandelt wird – gilt sie weiter, wie in Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Bayern und eigentlich in jedem Bundesland, denn das war ja Anfang Dezember einer der irrationalen, verfassungswidrigen und jetzt wenigstens für Niedersachsen auch von einem Gericht als illegal bezeichneten Beschlüsse der unsäglichen und nicht mit der demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland in Einklang zu bringenden, da nirgendwo vorgesehenen “Bund-Länder-Konferenz”. Sprich: In Hannover oder Leer, Delmenhorst, auf Baltrum, in Cuxhaven oder der Samtgemeinde Elbmarsch sind die Menschen im Einzelhandel wieder für einige Tage gleiche unter gleichen, alle müssen sich zwar groteskerweise vermummen, niemand darf lächeln, aber das gilt eben für ALLE. In allen anderen Bundesländern herrscht die Impf-Apartheid in jedem Bereich des Lebens.

Wer will in so einem Land, das ganz offenkundig kein Rechtsstaat mehr ist und wo in einem Bundesland Menschen noch als gleiche behandelt werden, in allen anderen Bundesländern aber die Impf-Apartheid auch im Einzelhandel herrscht, leben? Wer will in so einem Land sterben, wo 2G im Krankenhaus oder im Krematorium gilt? Wer will in einem Land leben oder sterben, das dem denkenden Teil der Bevölkerung den Zugang zu Theatern, Bibliotheken, Kinos, Restaurants und Cafés versperrt, weil nicht gegen ein für fast alle harmloses Virus Geimpfte nicht mehr als Menschen und Bürger betrachtet werden? Na?

Resolution gegen Impfpflicht von Ärzten

So wie die 20 FDPler, nur medizinisch und politisch luzider und schärfer, ja konsequenter, gehen auch bald 400 Ärztinnen und Ärzte am 16. Dezember 2021 in einer gemeinsamen Resolution gegen die allgemeine Corona-Impfpflicht vor  – die Unterzeichner*innen kommen aus ganz unterschiedlichen Gegenden des Landes, Berlin, Pirna, Hamburg, München, Walddorfhäslach, Fridingen an der Donau, Irndorf, Bremen, Stuttgart, Freiburg, Pirna, Perchtoldsdorf und unzähligen weiteren kleinen und großen Gemeinden, Dörfern und Städten:

Sehr geehrte Abgeordnete,
sehr geehrter Herr Bundeskanzler,

mit großer Sorge nehmen wir wahr, dass unsere Gesellschaft in gegen-COVID-Geimpfte und Ungeimpfte gespalten wird und dass auf Ungeimpfte ein wachsender Druck ausgeübt wird, sich impfen zu lassen. Wir fordern die Regierung auf, dieser Spaltung Einhalt zu gebieten und alle direkten und indirekten Zwangsmaßnahmen mit dem Ziel einer Impfung von bisher Ungeimpften nicht nur einzustellen, sondern aktiv zu unterbinden.
Im Folgenden legen wir dar, warum ein wie auch immer gearteter Zwang oder Druck, sich impfen zu lassen, weder gerechtfertigt noch ethisch vertretbar ist.

Die Effektivität der Impfungen zum Schutz vor einer schweren COVID-19 Erkrankung

Die Zulassungsstudien der Impfstoffe gegen COVID-19 haben eine relative Impfeffektivität von etwa 60 bis 95% zur Verhinderung einer Infektion gezeigt. Das Follow-up lag allerdings nur bei 10 bis 14 Wochen [1–4]. Aufgrund der kurzen Beobachtungszeit und der zu geringen Ereigniszahlen, sind weder Aussagen zur Langzeiteffektivität möglich, noch können Aussagen zur Verhinderung von schweren Verläufen oder Todesfällen getroffen werden. Hier sind Beobachtungsstudien mit Geimpften und Nicht-Geimpften nötig.

Als wichtiges Beispiel für eine solche Studie gilt eine große gematchte Kohortenstudie aus Israel, in der je 596.618 Geimpfte und Ungeimpfte hinsichtlich des Risikos COVID-bedingter Hospitalisierung oder Tod verglichen wurden [5]. Die relative Risikoreduktion von Geimpften bezüglich einer Krankenhausbehandlung betrug 58% – was bereits viel weniger ist, als die Zulassungsstudien vermuten ließen. Die absolute Risikoreduktion betrug jedoch nur 0,025%. Das bedeutet, dass etwa 4000 Personen geimpft werden müssen, um eine Hospitalisierung zu verhindern. Bezüglich der Verhinderung eines Todesfalls wird das absolute Risiko durch die Impfung sogar nur um 0,0039% gesenkt. Das heißt, dass etwa 26.000 Menschen geimpft werden müssen um einen COVID-Todesfall zu verhindern. Die Wahrscheinlichkeit für den Einzelnen, durch die Impfung geschützt zu werden, ist also extrem gering und muss daher unbedingt gegen die Risiken der Impfung abgewogen werden. Inzwischen liegen zahlreiche weitere Beobachtungsstudien mit sehr ähnlichem Ergebnis vor.

Die Effektivität der Impfstoffe gegen SARS-CoV-2-Mutanten im zeitlichen Verlauf

Neuere Arbeiten zeigen, dass die Impfeffektivität im Laufe der Zeit nachlässt. In einer im New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie kam es zu einem Abfall der relativen Impfeffektivität von >90% direkt nach der vollständigen Immunisierung auf etwa 65% nach vier Monaten [6]. Darüber hinaus zeigte sich, dass es in der Studie sowohl bei Geimpften als auch bei Ungeimpften im Juli 2021 zu einem deutlichen Anstieg von Infektionen mit der Delta-Variante gekommen ist, was nahe legt, dass die Impfeffektivität nicht nur mit der Zeit abnimmt, sondern auch für die Deltavariante geringer ist. Aussagen zum Schutz vor Hospitalisierung und Tod waren in dieser Studie nicht möglich, da nur eine Krankenhausaufnahme und kein einziger Todesfall zu beobachten waren.

Eine kürzlich erschienene Kohortenstudie aus Schweden zeigt eindrucksvoll, dass die Impfeffektivität bereits nach sechs bis sieben Monaten so stark absinkt, dass nicht mehr von einem Schutz ausgegangen werden kann [7]. Diese Tatsache spiegelt sich auch in den steigenden Zahlen Geimpfter unter den im Krankenhaus und auf der Intensivstation behandelten COVID-Patienten wider.

Auch die inzwischen von vielen propagierte Boosterung wird das COVID-Problem nicht lösen. Die absolute Risikoreduktion für einen schweren COVID-Verlauf durch den Booster betrug in einer Studie aus Israel 0,18% für über 60-jährige Patienten bei einem Beobachtungszeitraum von nur einem Monat [8]. Entsprechende Untersuchungen an jüngeren und sonst gesunden Personen fehlen gänzlich. Vor allem ist unbekannt, ob Impfung und Boosterung hinsichtlich neu auftretender Varianten wie „Omikron“ effektiv sein werden.

Die Risiken der COVID-Impfstoffe

Kein Arzneimittel oder Impfstoff hat seit Bestehen der entsprechenden Datenbanken in so kurzer Zeit so viele Meldungen von schweren, unerwünschten Wirkungen und Todesfällen erfahren wie die Impfstoffe gegen COVID-19. In seinem Sicherheitsbericht vom 20.9.2021 berichtet das Paul-Ehrlich-Institut von über 156.360 Meldungen über Zwischenfälle im zeitlichen Zusammenhang mit einer COVID-Impfung in Deutschland [9]. Die Dunkelziffer nicht gemeldeter Fälle ist wahrscheinlich um ein Vielfaches höher. Von den gemeldeten Zwischenfällen endeten 1.450 tödlich, 15.122 (0,015% aller Impfungen) wurden als schwerwiegend eingestuft (Krankenhausaufnahme erforderlich). Zu den schwerwiegenden Nebenwirkungen, deren Auftreten mit hoher Wahrscheinlichkeit mit der Impfung zusammenhängt, zählen die Herzmuskel- und Herzbeutelentzündung (Myo- und Perikarditis), schwere allergische Reaktionen (Anaphylaxie), Thrombosen (Lungenembolien, Schlaganfälle, Herzinfarkte), Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie, Blutungen) und Ganzkörperlähmung (Guillain-Barré-Syndrom). Die Spätfolgen der bereits bekannten schwerwiegenden Nebenwirkungen und weitere, noch weitgehend unerforschte negative Effekte wie eine antikörperabhängige Verstärkung von Entzündungsprozessen bei erneuter Infektion (Antibody-dependent-enhancement [ADE]) und die Begünstigung der Entstehung von Immunkomplex und Autoimmunerkrankungen durch die Nukleosid-modifizierte mRNA der mRNA-Impfstoffe sind wegen der kurzen bisherigen Beobachtungszeiten noch gar nicht absehbar.

Die Infektiosität von Geimpften und Ungeimpften

Aktuelle Studien zeigen, dass sich weder die Viruslast noch die Anzahl der Personen, an welche die Infektion weitergegeben wird, zwischen Geimpften und Ungeimpften unterscheiden [10] [11]. Geimpfte sind demnach genauso ansteckend wie Ungeimpfte und können gleichermaßen zur Verbreitung der Erkrankung beitragen. Diese Ergebnisse wurden durch eine große Bevölkerungsstudie von Public Health England bestätigt: sowohl bei Infektionen mit der Alpha- als auch mit der Delta-Variante finden sich bei Geimpften und Ungeimpften die gleichen PCR-Ct-Werte [12].

Impfung von Genesenen

Es gibt keine einzige Studie, die hinsichtlich klinisch relevanter Endpunkte einen Nutzen der Impfung für Genesene nachweist. Genesene haben ein sehr geringes Risiko für eine erneute Erkrankung und ein noch geringeres Risiko für einen schweren Erkrankungsverlauf. In einer Studie aus Qatar betrug das Risiko für eine erneute Erkrankung innerhalb eines Jahres bei ungeimpften Genesenen 0,37%, das Risiko für einen schweren Verlauf sogar nur 0,001%, und es gab keinen einzigen Todesfall [13]. Selbst wenn man die hohen relativen Risikoreduktionen der Impfstudien auf ein Kollektiv von Genesenen überträgt, liegt die NNV, also die Zahl derer, die man impfen muss um einen schweren Verlauf zu verhindern über 100.000.

Die Nutzen-Schaden-Bilanz der COVID-19-Impfstoffe

Bei der Betrachtung der Nutzen-Schaden-Bilanz ist das persönliche Risiko eines Menschen, schwer an COVID-19 zu erkranken oder an der Erkrankung zu versterben, zu berücksichtigen. Dieses Risiko wird vor allem durch das Lebensalter und vorliegende chronische Erkrankungen bestimmt. So konnte in einer systematischen Übersichtsarbeit gezeigt werden, dass das Risiko, an COVID zu versterben für Menschen über 80 Jahren etwa 10.000 Mal höher ist als für Kinder unter 10 Jahren [14]. Dieser Faktor muss in die Überlegungen zum Nutzen, aber auch zum Schaden der Impfung mit einbezogen werden. Die Zahlen im Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts legen nahe, dass schwere unerwünschte Wirkungen bei Kindern etwa gleich häufig vorkommen wie bei Erwachsenen. Herzmuskelentzündungen treten aber wahrscheinlich sogar häufiger bei Kindern und Jugendlichen auf. Bei Kindern steigt außerdem die Anzahl der erforderlichen Impfungen zur Verhinderung einer schweren COVID-19-Erkrankung oder gar eines Todesfalls durch COVID auf ein Vielfaches. Hieraus ist zu folgern, dass die Nutzen-Schaden-Bilanz der Impfung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit negativ ist, das heißt, dass mit der Impfung mehr Schaden angerichtet wird als schwere COVID-Erkrankungen verhindert werden. Allenfalls bei alten Menschen und solchen mit Risikofaktoren für einen schweren Verlauf könnte eine eventuell vorhandene Schutzwirkung der Impfung überwiegen. Der nur kurzzeitig andauernde Schutz und die negativen Folgen der Booster-Impfungen z.B. in Israel lassen selbst diesen Nutzen zweifelhaft erscheinen. Zusätzlich muss noch berücksichtigt werden, dass viele mögliche Langzeitschäden der Impfungen wegen der fehlenden Beobachtungszeit und der unvollständigen Dokumentation noch gar nicht bekannt sind.

Aus diesen Gründen muss es jedem Menschen freigestellt sein, sich nach ehrlicher Aufklärung über Nutzen und Risiken frei für oder gegen die Impfung zu entscheiden. Eine direkte oder indirekte Impfpflicht ist auf der Basis der vorliegenden Erkenntnisse weder zu rechtfertigen noch ethisch vertretbar.

Fazit:

Der absolute, individuelle Nutzen der Impfungen gegen COVID-19 ist im Bevölkerungsdurchschnitt marginal. Er mag höher sein für Menschen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-Verlauf. Selbst für diese Menschen bergen die Impfstoffe jedoch noch nicht bekannte Risiken für negative Spätfolgen. Jungen und gesunden Menschen und vor allem gesunden Kindern und Jugendlichen muss von der Impfung abgeraten werden, da die Risiken für schwerwiegende Nebenwirkungen und Spätfolgen den möglichen Nutzen bei weitem übersteigen.
Die Behauptung, dass durch die Impfung andere Menschen vor COVID-19 geschützt werden, ist in Anbetracht der hohen Anzahl von Erkrankungen bei Geimpften und des fehlenden Unterschieds in der Infektiosität zwischen Geimpften und Ungeimpften nicht stichhaltig und unglaubwürdig.
Eine Impfung von Genesenen ist weder wissenschaftlich noch infektionsepidemiologisch sinnvoll.
Wir fordern daher
– den sofortigen Stopp der Ausgrenzung und Einschränkung von ungeimpften Kindern und Jugendlichen an der sozialen Teilhabe
– den sofortigen Stopp der einseitigen und die möglichen Schäden verharmlosenden Impfinformation, sowie ein Ende der Nötigung der Bevölkerung zur Impfung
– das sofortige Ende der Diskriminierung von Ungeimpften und der Ungleichbehandlung von Geimpften und Ungeimpften im öffentlichen Leben, am Arbeitsplatz und in Schulen sowie Kitas
– eine Rückkehr der politischen und medizinischen Entscheidungsträger zu (wissenschaftlicher) Neutralität, weg von der bislang geführten lobbykonformen Panikpolitik, die sowohl gezielt wissenschaftliche Tatsachen ignoriert als auch die freiheitlich-demokratischen Grundwerte mit Füßen tritt.


Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich veröffentliche sie aber gerne, um eine vielfältigeres Bild zu geben. Die Leserinnen und Leser dieses Blogs sind auch in der Lage sich selbst ein Bild zu machen.

Dr. phil. Clemens Heni promovierte 2006 an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck zum Thema „Ein völkischer Beobachter in der BRD. Die Salonfähigkeit neu-rechter Ideologeme am Beispiel Henning Eichberg“ („summa cum laude“, Erstgutachter: Prof. Dr. Anton Pelinka, Uni Innsbruck; Zweitgutachter: Prof. Dr. Andrei S. Markovits, University of Michigan) ..


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22 Kommentare

  1. Thomas Holzer 18. Dezember 2021 at 17:50Antworten

    1.) Es gibt keine Liberalen im deutschen Bundestag.
    2.) Der Herr Kubicki hat vor nicht mal einer Woche sehr wohl für die Impfpflicht von Personen, welche in „besonderen“ Berufen arbeiten, gestimmt.
    3.) Ich traue keinem dieser Politikerdarsteller 🙈🙊🙉😎🤭😉🥃🥃🥃

  2. arnulf 18. Dezember 2021 at 15:15Antworten

    Die FDP ist erstmal auch Regierungspartei. Natürlich sind die Umfaller und Wetterfahne par ecellence. Aber möglicherweise regagieren die auch auf die Proteste die in ganz Deutschland jetzt aufflackern. De facto als Wetterfahne. Es bleibt spannend. Nicht dass SPS und Grüne ihre Impfpflicht dann mit den Stimmen der Roten (ohne Wagenknecht) durchpeitschen müssen. Dann hätte die Aussage von Scholz – es gibt keine roten Linien – eine vollkommen neue Bedeutung. :), Ach, ich hätte es ganz vergessen – die CDU/ CSU gibt es ja auch noch – und wie sagte Brecht – der Schoß ist fruchtbar (furchbar) und gebärtet noch!!!!!

  3. Peter 18. Dezember 2021 at 0:46Antworten

    Bitte, liebe Kantianer um Verzeihung, ich bin auch kein Philosoph, ich vermute aber, Kant, dem es um die Logizität auch der Moral ging, würde sich wahrscheinlich im Grab umdrehen, bei dem Satz: Wenn wir zur Erklärung der Freiheit gleichsam eine Verräumlichung des Begriffs einführen, sie als eine Art jeweiliges Territorium betrachten, und meine Freiheit dort endet, wo die des anderen anfängt und umgekehrt, dann wissen wir eigentlich nicht viel mehr über Freiheit, deren Begriff, bzw, deren Grenzen wir dabei schon voraussetzen. Wir würden nur wiederholen, was wir ohnehin schon wissen, falls wir es wüssten, aber warum wir es wissen bliebe weiterhin ungeklärt..oder?

    • Uschi 18. Dezember 2021 at 7:58Antworten

      Stimmt, Kant aus ostpreußischem Königsberg ging es um Sapere Aude, um die Abbildung der Sinneshistorie im Verstand.

      Das Geniale bei Kant: Man muss nicht bei (s)einer Meinung bleiben, denn man fände zukünftig immer neue Besinnung: „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?“ – Das Unverbindliche beim Menschen stellt die Moralfrage.

      Die Physik erfand die Zeit, und wir „brauchen“ die Uhr um festzustellen.

      Uhren verkaufen sich gut.

    • Peter 18. Dezember 2021 at 9:29Antworten

      Das „sapere aude“ war ja mehr als eine Aufforderung gemeint, selbst zu denken. Und Kants Anliegen war der Versuch sowohl die Erkenntnis der Dinge als auch die Einsicht in das Sittengesetz aus dem Wesen der Vernunft abzuleiten, daher auch seine beiden Hauptwerke,“Kritk der reinen Vernunft“ bzw. „Kritik der praktischen Vernunft“. Die Freiheit liesse sich aus dem Begriff eines vernünftigen Wesens selbst ableiten. Allerdings war es nicht der Weisheit letzter Schluss, da er immer noch an einer Art Vorgegebenheit der dinglichen Welt festhielt. Dieser Mangel des idealistischen Denkens wurde später bei Hegel, Peirce, u.a. weiter bearbeitet und letztlich in der schlusslogischen Letztbegründungstheorie beseitigt.
      So ungefähr..Da könnte man jetzt noch ewig weitermachen, aber ich bin nur ein Dilettant und es soll nur als Anregung dienen..

  4. Pawlowski39 17. Dezember 2021 at 22:50Antworten

    Ich habe al im ngram Viewer „Herrenrasse“ eingegeben weil ich wissen wollte wie oft das damals benutzt wurde.

    Sehr schnell sieht man dass das Wort in Sinne von Herrscherrasse benutzt wurde,auch für andere Völker.Malayen seiben z.b eine H.

    Somit stimmt es,da derzeit die geimpften Herrscher bestimmen…

  5. Fritz Madersbacher 17. Dezember 2021 at 21:15Antworten

    „Im Folgenden legen wir dar, warum ein wie auch immer gearteter Zwang oder Druck, sich impfen zu lassen, weder gerechtfertigt noch ethisch vertretbar ist“ (annähernd 400 „Ärzte [und Ärztinnen] stehen auf – offener Brief an die Regierung“)
    Was heisst „weder gerechtfertigt noch ethisch vertretbar“? Jeder eineinhalbte dahergelaufene Möchtegern-„Impf“-Tyrann trumpft heute gross auf mit einem Kant-Zitat, das keines ist (wer’s genau wissen will, wie Kant über die menschliche „Freiheit“ dachte, kann das nachlesen in seiner „Grundlegung zur Metaphysik der Sitten“, bitte nicht verwechseln mit anderen Schriften ähnlichen Titels von ihm, aber ich habe die Vorahnung, dass das Interesse in dieser Hinsicht eher beschränkt ist).
    Also: „Mückstein räumte ein, dass das Gesetzesvorhaben [die allgemeine Impflicht] in die Grundrechte der Menschen eingreife und deswegen breit diskutiert werden müsse. Er erinnerte aber an Immanuel Kant und dessen Aussage, dass die Freiheit des Einzelnen dort ende, wo die Freiheit des anderen beginne. Die Impfpflicht sei notwendig, weil die Impfung auch die Mitmenschen schütze und damit am Ende auch das Gesundheitssystem“ (Der Standard, 15/12/2021)
    „Laut Immanuel Kant endet die Freiheit des Einzelnen aber dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt. Und die als Folge der Impfverweigerung zu niedrige Durchimpfungsrate in Österreich schränkt die Freiheit der großen Mehrheit der Menschen in diesem Land tatsächlich massiv ein“ („Wider jede Vernunft“, Leitartikel eines der beiden Chefredakteure der „Tiroler Tageszeitung“, 06/12/2021)
    Meine lieben Amateur- und Afterphilosophen (dazu noch meine lieben Falschzitierer und nachplappernden Papageien), denkt einmal kurz scharf nach, wenn euch das möglich ist:
    GILT DAS FÜR EUCH NICHT???
    Endet eure Freiheit nicht auch dort, wo die Freiheit der anderen beginnt? Ihr müsst euch also schon anschauen, was eure „Impfung“ leistet und was nicht. Wie dumm muss man sein, jetzt noch zu behaupten, „Die Impfpflicht sei notwendig, weil die Impfung auch die Mitmenschen schütze“? Leider ist euer Wunschtraum, euch dank der Genpräparate zu einer neuen, vollimmunisierten Hygiene-Herrenrasse aufzuschwingen schneller zerschellt als die ähnlich monstös/abstruse Geistesverwirrung von der germanischen, arischen oder wie auch immer Herrenrasse! Ihr dummen Tröpfe, „Quod licet Iovi, non licet bovi“ – eure ersehnte Jupiter-Rolle müsst ihr nun tauschen gegen „Milch geben“!

  6. Nina 17. Dezember 2021 at 20:21Antworten

    Die 2G-Regelung im Einzelhandel ist auch illegal. Das ist doch ein Witz dort 2G einzuführen und in allen anderen gehts ohne. Das bringt die Zahl nicht runtern. Das Problem sind die geimpften die sich in falscher Sicherheit wiegen, weil die Regierung und bekloppten Virologen sowie Ärzten die Gentherapie als Impfung verkaufen und verschweigen das sie keinen Schutz bietet. Jedoch sollte die Realität langsam bei den geimpften angekommen sein. Was anscheinend nicht der Fall ist.
    Niemand musste bisher bei einem Impfstoff 38 Seiten Formular Unterschreiben. Und wenn man sich die Zeit nehmen muss bevor man Unterschreibt wird sie einem nicht gegeben, dann heißt es „es seien die üblichen Standards“. Bitte? Nach der Frage „Geben Sie mir eine schriftliche Garantie, dass diese Impfung weder mein Leben noch meine Gesundheit gefährdert?“ Antwort: Tut mir Leid, kann ich nicht.“ Also aufstehen und gehen.
    Vollgeimpft und trozdem verstorben. Aussagen zum Schutz vor Hospitalisierung und Tod sind nicht möglich, da sehr viele eine Krankenhausaufnahme trotz Impfung die A……Karte gezogen haben und andere sogar verstorben sind.
    Besonders die Impfung gegen COVID-19 ist für Menschen mit Vorekrankungen nicht ohne. Gerade Menschen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-Verlauf bekommen nach der Impfung eine starken Schub bei Erkrankung, so wie meine Kollegin. Selbst für diese Menschen sind die Impfstoffe mit großen Risiken verbunden.

  7. Taktgefühl 17. Dezember 2021 at 19:19Antworten

    Was macht eigentlich die AfD so? Die AfD sitzt nur im Bundestag, weil die so attraktiv ist.

    Es gibt noch immer keine Corona-Pandemie. „WHO Declares COVID-19 a Pandemic“

    Ich werde mich sowieso erschiessen ..

    • Uschi 18. Dezember 2021 at 8:02Antworten

      „In Österreich können dauerhaft schwer oder unheilbar kranke Erwachsene künftig Beihilfe zum Suizid in Anspruch nehmen. Der Nationalrat billigte dafür ein neues Gesetz. Diese Form der Sterbehilfe ist an strenge Bedingungen geknüpft.“ Tagesschau

    • Michael R 18. Dezember 2021 at 12:07Antworten

      @Taktgefühl: Wenn Sie das tatsächlich vorhaben, woran ich nicht glaube: Nutzen Sie die Gelegenheit, als Freiheitskämpfer in die Geschichte einzugehen.

    • Peter 18. Dezember 2021 at 13:00Antworten

      Oder im Stil der islamischen Märtyrer untergehen, so mit Sprenggürtel…wäre allerdings nicht sehr taktvoll..

  8. Guido Vobig 17. Dezember 2021 at 18:27Antworten

    Was nutzt aber all des Gerudere, wenn der Steuermann die Schlagzahl der Schlagzeilen bzw. der Tests vorgibt?

    https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_91340576/corona-variante-omikron-karl-lauterbach-rechnet-mit-massiver-fuenfter-welle-.html

    Testen – Testen – Testen – Testen – …

    Das Ur-G – nämlich sich GESUND zu fühlen – ist wohl längst Geschichte …

  9. gagaertner 17. Dezember 2021 at 18:25Antworten

    CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz hat sich ablehnend über eine allgemeine Impfpflicht geäußert. „Wir sollten erst klären, ob es einfachere, bessere, verhältnismäßigere Mittel gibt, um eine wesentlich höhere Impfquote zu bekommen“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). „Mit einer konsequenten Anwendung der 2G-Regel könnten wir dieses Ziel möglicherweise auch erreichen.“
    Quelle: DTS Nachrichtenagentur

    Seit heute steht fest, dass er der neue CDU-Vorsitzende wird.
    Auch wenn ich ihm gegenüber sachlich kritische Einwände habe als ehemaliger Block-Rock-Funktionär, so hat Merz noch gewisse menschliche Qualitäten.

    Aber Hoffnung kann auch die Qual verlängern und ich kann mich irren.

  10. Guido Vobig 17. Dezember 2021 at 18:20Antworten

    Des globalen Wahnsinns zweiter Teil:

    „Containment Across the World: Reader Reports. Part II“ (eugyppius.substack.com) – einfach Zeile in Suchmaschine eingeben

  11. Martin 17. Dezember 2021 at 18:15Antworten

    nun ja, was sind 20 Abgeordnete bei diesem riesigen Bundestag? Ich glaube nicht, dass die Impfpflicht kassiert wird, wir können nur hoffen, dass die Österreicher massiv demonstrieren und zeigen, wie Widerstand geht. Bei uns sind Demos gegen Coronamaßnahmen verboten, was bedeutet schon Vernunft und Rechtstaatlichkeit;-)

    Hier kann man leider nur wenig erwarten, die Pickelhauben wurden massenweise entstaubt.

    • andi pi 17. Dezember 2021 at 20:05Antworten

      @martin: das würde ich aus heutiger sicht zwar ähnlich sehen, aber die hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
      wie ich die derzeitige lage so einschätze, würde ich HEUTE von den 736 mitgliedern des deutschen bundestags auf maximal ca. 200 anti-impfpflicht-stimmen tippen. umso wichtiger ist es eben, (möglichst zahlreich und möglichst friedlich) auf die straße zu gehen. ab einer gewissen kritischen masse wird die zwangsimpfung einfach nicht mehr durchsetzbar sein.

  12. Hans im Glück 17. Dezember 2021 at 18:05Antworten

    FDP? Sorry, einmal tot gelacht. Das sind von allen die übelsten Fähnchen im Wind; die Politprostituierte schlecht hin. Wer deren Versprechungen glaubt, der ist auch überzeugt davon beim Hütchen Spiel in Bangladesh gewinnen zu können.

    • Uschi 18. Dezember 2021 at 7:43Antworten

      Seit wann ist „allgemein“ ein Synonym für „speziell“?

      Die Summe aller „speziell“ -er Gruppen ergibt „allgemein“ -e Impfpflicht.

      Der Beitrag ist sehr gehaltvoll in seiner Konvergenz zum Kabarett.

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