Studie zeigt Wirksamkeit von Vitamin D gegen Infektion und Erkrankung

Es laufen eine Reihe von Studien um die Wirksamkeit von Vitamin D3 auch im Zusammenhang mit Corona und Covid nachzuweisen. In der Medizin werden leider nur die bei Vitaminen eher unwissenschaftlichen doppelblinden Placebo-kontrollierten Studien geliebt und anerkannt. Aber auch dabei zeigt Vitamin D seine Meriten. Allerdings wurde bei dieser Studie wenigstens vorher gemessen.

Die Ergebnisse dieser neuen klinischen Forschungsstudie zeigen, dass die orale Einnahme von 25-Hydroxyvitamin D3 (Calcifediol) in der Lage war, den Vitamin-D-Mangel bei Patienten mit COVID-19 zu beheben. Die Folge ist eine verbesserten Immunfunktion durch Erhöhung des Prozentsatz der Blutlymphozyten. Die Forschung wurde von der Tehran University of Medical Sciences durchgeführt in Kooperation mit der Boston University School of Medicine, unter Leitung von Dr. Michael Holick, MD, PhD, Professor für Medizin, Physiologie und Biophysik und molekulare Medizin an der Boston University School of Medicine.

Die Studie zeigte, dass Patienten, die den 25-Hydroxy-Metaboliten erhielten, im Vergleich zu denen, die ein Placebo erhielten, eine nachweislich günstigere Entwicklung ihrer immunologischen Abwehr gegen COVID-19 aufwiesen. So erhöhte die Gabe des Metaboliten sowohl die Blutspiegel als auch den vergleichbaren Anteil der Lymphozyten im Blut, d.h. ein verringertes Verhältnis von Neutrophilen zu Lymphozyten im Blut.

Der Vitamin-D-Status einer Person ist definiert als der Blutspiegel des 25-Hydroxy-Metaboliten des Vitamins (Calcifediol), d. h. der natürlichen Form des Vitamins im Blutkreislauf, auf die der Körper schnell zugreifen und sie schließlich aktivieren kann. Der Blutspiegel des Metaboliten schneller und deutlicher erhöht werden kann, wenn er direkt ergänzt wird.

Ziel dieser randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten klinischen Studie war es, die therapeutische Wirksamkeit von oralem 25-Hydroxyvitamin D3 (25(OH)D3) bei der Verbesserung des Vitamin-D-Status bei Patienten mit Vitamin-D-Mangel/Vitamin-D-Insuffizienz, die mit dem SARS-CoV-2 (COVID-19)-Virus infiziert sind, zu untersuchen.

Insgesamt 106 hospitalisierte Patienten mit einer zirkulierenden 25(OH)D3-Konzentration von <30 ng/ml wurden in diese Studie aufgenommen. Innerhalb von 30 und 60 Tagen hatten 76,4 % (26 von 34) bzw. 100 % (24 von 24) der Patienten, die 25(OH)D3 erhielten, eine ausreichende zirkulierende 25(OH)D3-Konzentration, während nur ≤12,5 % der Patienten in der Placebogruppe während der 2-monatigen Nachbeobachtung eine ausreichende zirkulierende 25(OH)D3-Konzentration aufwiesen.

Die Behandlung mit oralem 25(OH)D3 war mit einem signifikanten Anstieg des Lymphozytenanteils und einer Verringerung des Neutrophilen-zu-Lymphozyten-Verhältnisses bei den Patienten verbunden. Das niedrigere Neutrophilen-zu-Lymphozyten-Verhältnis war signifikant mit einer geringeren Anzahl von Tagen auf der Intensivstation und einer geringeren Sterblichkeit verbunden.

Erklärungen dazu vom führenden Vitamin D Experten Dr. Michael Holick:

„Es gibt mehrere Studien, die belegen, dass ein guter Vitamin-D-Status, d. h. ein gesunder 25-Hydroxyvitamin-D-Spiegel im Blut, nicht nur das Risiko, sich mit diesem tödlichen Virus zu infizieren, drastisch senken kann, sondern dass ein höherer Vitamin-D-Status auch das Risiko für schwere Symptome und den Tod durch das Virus verringert. Diese kontrollierte Studie zeigt, dass die rasche Erhöhung des Vitamin-D-Status die positiven Ergebnisse für mit COVID 19 infizierte Patienten verbessern kann.“

Bild von Photo Mix auf Pixabay

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4 Kommentare zu „Studie zeigt Wirksamkeit von Vitamin D gegen Infektion und Erkrankung

  1. Den Weg Vitamin D gehe ich unendlich mit Ihnen mit. 😊😷

    (Aufpassen aber bei: Hypervitaminose D)

    27 Kohlenstoff-Atome, 44 Wasserstoff-Atome und ein Sauerstoff-Atom im Molekül wirken „Wunder“.

    Die „Wunder“: Reifung von Immunzellen, Verhinderung von Rachitis und Osteomalazie, fettlöslich, im Blut zu 50–80 % proteingebunden, d.h. gelangt überall hin.

    D.h. ich würde Menschen mit Knochenerkrankungen und Zahnschmerzen ANSPRECHEN.

    Wo Vitamin D am Protein ist, da kann nach Archimedes nicht Virus sein. – Vitamin D lässt ein Protein aufwachsen. – Es dürfe die Biochemie beweisen!

    Physikalische Verdrängungsmechanismen haben nicht nur die Bedeutung, um das Überlaufen unser Badewanne zu verhindern.

    Wir dürfen uns bei der Sonne 🔆 bedanken, dass sie etwas gegen bösartige Viren ☀️hätte.

    Meine Frage: „Vitamin D könnte der getätigten Impfung auch den Ausgang zeigen?“ – Neben Impfpflicht kommt Vitamin D-Verbot? – Wir haben es bereits in unseren dunklen befensterten Homeoffice-Kemenaten und Büro-„Kellern“!

    Der Gang zur Drogerie oder Apotheke lohne sich. – Wir sollten dabei aber unbedingt unsere Nieren im Blick behalten.

    „Hoch lebe“ die Quarantäne und die Ausgangssperre. – Merken Ungimpfte und vermeintlich Infizierte, wohin sie gebrachten werden sollen? – Weg von der Sonne 🔆!

    Ich habe nicht nur etwas gegen 0815, sondern auch etwas gegen Provokationen gegen Ahnungslose!

    1. Ich bin im positiven Sinne gläubig.

      Ein mir bekanntes Ehepaar, beide über 70, machte Anfang 2021 in der sonnigen Türkei Urlaub.

      Nach sechs Wochen stand die Heimreise mit Rachenabstrich (Test) am Flughafen an.

      Sie negativ, er positiv. – Zwei Wochen Quarantäne im Hotel.

      Ich kann bestätigen, dass während der Quarantäne und danach sich nichts gesundheitlich Negatives zeigte.

      Ich vergaß nur, ihnen die Mundspülung und das regelmäßige Ausspucken in das Waschbecken näherzubringen, Vitamin D hatten sie genug und mit über 70 hat man schon das eine oder andere „Zipperlein“.

      Machte sich unsere Gesellschaft je die Gedanken, selektiv zu impfen, wenn doch eine deutliche Mehrheit bewies, dass sie DAS Virus nicht replizieren lassen. Übertragen könne es jede(r), auch die Fliege in der Stube!

      Macht-Mensch ist gern „Es gibt kein Pardon.“, nur bei ihm selbst melde ich Zweifel an!

      Weil die Logik so „hübsch“ erhärtend ist, sucht man nach Deltas und Omicrons, um damit eine NEUE ANGSTDIMENSION eröffnet zu haben.

  2. Sehr ausführliche Darlegung, wie aktuell Angst zu Stress und Stress zu Anfälligkeit führt:

    „Covid and Social Engineering: The Impact of Fear and Anxiety on the Human Immune System“ (libya360.wordpress.com) – einfach Zeile in Suchmaschine eingeben

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