Studie zeigt: Impfpflicht in New York war Katastrophe für Restaurants

Impfpflicht, Impfpass, Grüner Pass und wie sie sonst noch euphemistisch genannt werden, seien angeblich der Weg aus der Pandemie. Gäste würden wieder Restaurants und Hotels frequentieren, weil sie sich sicher fühlten, so Politiker und Mainstream Medien.  Zurück in eine Normalität, in der ich ständig meine privaten gesundheitlichen Daten dem Staat und jedem der fragt bekannt machen muss, wird aber von einem großen Teil der Menschen als unzulässiger Eingriff in die Privatsphäre abgelehnt. Und deshalb funktioniert es nicht wie ein Studie der New York State Restaurant Association (NYSRA) zeigt.

Das Impfpflicht der Stadt New York hat den Restaurants der Stadt einen schweren Schlag versetzt. Es vertreibt Kunden und Angestellte und setzt das Personal routinemäßig dem Ärger wütender Gäste aus, so die NYSRA.

Insgesamt gaben 76,8 % der Befragten an, dass die Sicherheitsmaßnahme ihnen Geschäft gekostet hat, und eine Mehrheit (57,6 %) bezeichnete die Einkommensverluste als „erheblich“, so die Studie.

Der Verband bezeichnete die Impfpflicht als eine erhebliche Belastung für die Beziehungen zu den Mitarbeitern. Etwa 59 % der Befragten gaben an, dass ihre Wirte oder Gästebetreuer von Gästen, die über die Forderung nach einem Impf- oder Testnachweis verärgert waren, schlecht behandelt worden seien.

Das Mandat sieht vor, dass sowohl Restaurantmitarbeiter als auch Gäste nachweisen müssen, dass sie mindestens eine Impfung erhalten haben. Mehr als 2 von 5 teilnehmenden Restaurants (44 %) berichteten, dass sich ihre Mitarbeiter weigerten, der Vorschrift nachzukommen, und entlassen wurden.

Die Betreiber verlieren Geschäft und Personal“, sagte Melissa Fleischut, die Geschäftsführerin der NYSRA, in einer Erklärung. „Das Mandat ist eine Belastung für die Branche, die sie nicht mehr tragen kann.“

Für einige Restaurants und Bars in der Stadt ist die Impfpflicht in Ordnung, aber für einige andere hat sie wirklich erhebliche Herausforderungen geschaffen“, sagte Andrew Rigie, Geschäftsführer der New York City Hospitality Alliance, einer Handelsgruppe speziell für New Yorker Restaurants und Bars, in einer Erklärung.

Die NYSRA veröffentlichte ihre Ergebnisse zu einem Zeitpunkt, an dem die Biden-Administration die logistischen Vorbereitungen für die Einführung einer landesweiten Impfpflicht für zwei Drittel der Beschäftigten in der Privatwirtschaft des Landes abschließen wollte. Mittlerweile sind diese Versuche der Biden Administration auch von einem Berufungsgericht blockiert und die zuständige Behörde hat ihre Versuche zumindest vorläufig einstellen müssen.

Die Umfrage des NYSRA hat ein Problem bei der Durchsetzung des Mandats in New York City aufgezeigt. Ein Fünftel der Befragten gab an, dass sie von Gesundheitsbeamten, die die Vorschriften durchsetzen, aufgefordert wurden, einen unzulässigen Nachweis für die Einhaltung der Vorschriften zu erbringen, einschließlich der Testprotokolle der Mitarbeiter.

In einer wachsenden Reihe von US-Bundesstaaten wie Florida oder Texas sind Impfpässe ohnehin bereits gesetzlich verboten und alle Einschränkungen Geschäfte, Restaurants und Tourismus betreffend längst aufgehoben, ohne dass daraus Nachteile erwachsen wären.

Bild von chien than auf Pixabay

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14 Kommentare zu „Studie zeigt: Impfpflicht in New York war Katastrophe für Restaurants

  1. Jetzt werden in Berlin und Brandenburg – zumindest was ich bisher weiß – die Schausteller wieder um ihr Geschäft gebracht.

    Totale Realitätsverweigerung in der Politik!

    1. @Jürgen P. – 23. November 2021 um 9:12 Uhr

      „Wer sich mit SARS-CoV-2 infiziert, muss nicht zwingend auch einen schweren Verlauf oder Langzeitfolgen fürchten. Einige Covid-Infektionen verlaufen sehr mild oder ganz ohne Symptome – und andere Menschen infizieren sich gar nicht, obwohl sie intensiven Kontakt zu Covid-Patienten haben.
      Doch woran liegt das? Eine Studie aus Großbritannien gibt erste Hinweise auf die Antwort und macht Hoffnung auf die Entwicklung neuer wirksamer Impfstoffe.“

      Ein wirklich interessanter Artikel, der jeden Noch-Panischen endlich vom „Hyperchonder-Syndrom“ befreien sollte… Speziell bezüglich der Aussage „und andere Menschen infizieren sich gar nicht, obwohl sie intensiven Kontakt zu Covid-Patienten haben.“

      „Interessant“ aber dann -wie gehabt- der eine Satz „und macht Hoffnung auf die Entwicklung neuer wirksamer Impfstoffe.“

      Hallo?? Wir brauchen KEINE Impfstoffe, auch keine „neuen wirksamen“, um uns vor einem Virus zu schützen, das zu keiner Zeit ein Killervirus war… das zu keiner Zeit eine Pandemie ausgelöst hat…

  2. Man stelle sich vor: Man müsste jetzt noch nachweisen nicht an AIDS erkrankt zu sein und das per kostenpflichtigen Test. Dann würden einige woke „Aktivisten“ schnell zur „Diskrimierungskeule“ greifen. Oh Gott sind die verlogen.

  3. Bewussten Irrtum nennen wir Betrug.

    Wie wöllte ein regionales Gericht den bewussten Irrtum eines Weltkonzernes beweisen?

    Bei der Volkswagen AG ging das, weil die Spur durch technische Details bei der Manipulation eines Dieselfahrzeuges aufgezeigt wurde.

    Wie steht es um Spuren bei der Pharmaforschung nebst Zulassungsbehörden?

    Der Geist, der bei Volkswagen herrscht, den traue ich bei Misstrauen auch anderen zu.

    Trauen sich Gerichte nicht an Spuren heran, weil sie mit zum Kaninchen vor der Schlange wurden?

    Datenschutz und „Betriebsgeheimnis“ gelten für die Richter:in nicht.

    Ich gäbe zu, es ist eine mächtig-gewaltige Schlange.

    Unwissenheit schützt: „Was ich nicht weiß, das macht mich nicht heiß.“

    Das KLEINE Personal der Gastronomie durfte im ehrenamtlichen Nebenberuf Checker des IRRTUMS werden, weil OBEN gemütliche Lethargie herrscht?

    Ich kenne keine aktuelle Talkshow „Dem Täter Virus auf der Spur.“

    „Wir“ reden dort nur über unnatürliche Oberbegriffe: xG, mRNA, Vektor, Booster … die recht parteiisch zum Irrtum sind, um das Virus aus dem Fokus geraten zu lassen. Es wäre ja der Job der Pharmaindustrie mit „Betriebsgeheimnis“.

    Minister:innen predigen uns dabei ihres Verstandes gemäß, was der Goldstandard wäre, den wir noch nicht einmal als rostiges Eisen empfinden (Differenz des anderen Verstand zu unseren wahren Sinnen).

    Ich vermute, Historiker:innen müssen für sich das n-Dimensionale erfinden, um unsere Zeit wenigstens halb richtig „niederschreiben“ zu können.

  4. Es ist merkwürdig. Bis letztes Jahr sind meine Frau und ich gern und oft in Cafés, Gaststätten und Restaurants eingekehrt. Seit diesem Jahr habe ich einen gewissen Ekel davor entwickelt. Ich überlege noch, woran das liegen könnte. Die 3G Regeln haben sicher große Schuld daran. Wir sind ungeimpft und weigern uns, ständig nachweisen zu müssen, dass wir gesund sind, während Geimpfte, nur weil sie einen QR Code auf ihrem Handy haben, auch laut hustend und niessend zu Gast sein dürfen, wie wir im Sommer mehrfach erlebt haben. Zudem entscheiden wir spontan, ob wir einkehren oder nicht.

    Von zwei Lokalen, die übervoll mit Gästen waren, haben wir hinterher erfahren, dass dort nicht kontrolliert wurde, niemand würde nach einem Zertifikat oder Test gefragt.

    Selbst wenn wir geimpft wären: Momentan würden wir keine der genannten Lokalitäten betreten wollen. Und nicht nur uns scheint es so zu gehen. Lokale, bei denen man von außen im Vorbeigehen hinein sehen kann, sind häufig wenig besucht, Daumen mal Pi würde ich sagen, zwei Drittel der Gäste von früher fehlen. Zwei Gaststätten im näheren Umkreis haben bereits geschlossen, der Italiener, der Sonntags immer voll war, hatte vergangenen Sonntag(!) erstmals geschlossen.

  5. Ein lesenswerter Kommentar in der Neuen Züricher Zeitung(Online):

    „Die Impfpflicht hat einen zu hohen Preis
    …..

    Man kann die Forderung nach einer Impfpflicht als weiteres Symptom einer verschreckten Gesellschaft ansehen, die sich nicht länger mit ethischen Dilemmata herumschlagen will. Hemmungslosigkeit hüben wie drüben macht sich breit. Die Politik sollte die Erregung dämpfen. Das Coronavirus wird nach allgemeiner Auffassung weiter in der Bevölkerung zirkulieren. Mit der Impfung, mit dem Booster, mit vorsichtigem Verhalten, mit Tests und neuen Medikamenten muss ein Weg aus der schwierigen Lage gefunden werden. Was es nicht braucht, sind autoritäre Anflüge.“

    1. @Hans Im Glück
      23. November 2021 um 11:11 Uhr
      „Spät kommt Ihr – doch Ihr kommt!“ (Schiller, Wallenstein, Erster Teil, Die Piccolomini, 1799)
      „… muss ein Weg aus der schwierigen Lage gefunden werden“ – da hat die NZZ noch einige Denksportaufgaben vor sich …

    2. @Hans Im Glück – 23. November 2021 um 11:11 Uhr
      Der Artikel „Die Impfpflicht hat einen zu hohen Preis“ ist einzig hinsichtlich zweier Aussagen lesenswert:
      „Die Politik sollte die Erregung dämpfen. Was es nicht braucht, sind autoritäre Anflüge.“

      Dann folgt -wie gehabt- das Narrativ der Zeugen Coronas von der „Impfung“, dem Boostern, den Tests, vorsichtigem Verhalten:
      „Mit der Impfung, mit dem Booster, mit vorsichtigem Verhalten, mit Tests und neuen Medikamenten muss ein Weg aus der schwierigen Lage gefunden werden“

      „Die schwierige Lage“ entstand nie durch das Virus, somit ist der Artikel insgesamt obsolet – wieder ganz im Sinne der politischen Linientreue… und doch wieder Panikmache…

      „Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern unsere Meinung über die Dinge.“
      Lucius Annaeus Seneca

  6. @Michael R
    23. November 2021 um 10:49 Uhr

    Vor 2020 sind meine Frau und ich auch öfter essen gegangen. Aber ich muss sagen: Mir geht das mittlerweile nicht mehr ab. Die wenigsten Lokale kochen noch frisch. Das meiste ist Convenience. Warum also sollte ich für teures Geld beispielsweise eine Hollandaise aus dem Eimer zum Spargel akzeptieren, was ich mir zu Hause nicht antun würde? Dazu noch Servicepersonal das oft kein Quell der Freude ist.
    Selbst wenn die Pandemie irgendwann vorbei wäre, oder die Krankheit verlässlich behandelbar wäre, würde ich mir diese Lokalitäten nicht mehr antun.

    1. @Hans im Glück: Sie sprechen mir aus der Seele. Bei unseren Radtouren sind wir dieses Jahr dazu übergegangen, uns an ein nettes Platzerl in der freien Natur zu setzen und dort zu picknicken, statt in eine der Ausflugsgaststätten mit hektischer Massenabfertigung zu setzen. Das spart Zeit und sogar auch noch Geld.

  7. @brigbrei
    23. November 2021 um 12:15 Uhr

    In dem allgemein vorherrschenden Gebrülle nach Zwangsimpfung ist das immerhin ein Beitrag, der das kritisch betrachtet.

  8. Gestern bin ich, ausnahmsweise mal, nach langer Zeit wieder in die Sauna gegangen, wo auch seit dem Wochenende die 2G-Regel gilt. Abgesehen von diesem Besuch habe ich jedoch sonst bislang nichts weiter in der Freizeit unternommen, wo ich mein Genesenenzertifikat vorlegen hätte müssen. Erstens habe ich ungeimpfte Freunde, die mir wichtiger sind als ein Bier in der Kneipe. Zweitens ist es für mich allzu offensichtlich, dass es bei den G-Regeln einzig nur um Kontrolle und Nachverfolgung geht und ich finde, den Staat geht es nichts an welche Geschäfte ich aufsuche.

    Zurück zu meinen Saunabesuch gestern: Das Bad war ziemlich gut besucht und so wie ichs mitbekommen habe, waren wohl fast alle auch geimpft. Das Thema Sicherheit war allerdings in aller Munde und es gab auch Gäste, die bewusst andere Gäste gemieden haben. Alles in einem hatte ich den Eindruck, dass die 2G-Regeln in ihrer jetzigen Anwendung die Unsicherheit nur weiter vergrössern, da sich die Meisten sehr wohl bewusst sind, dass sie jederzeit überall anstecken können – und insbesondere an Orten, wo man eng zusammen kommt.

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