Professor Christian Schubert über das Impfparadoxon: chronischer Stress verhindert Impferfolg

Wir erleben gerade in jenen Ländern, die massive Impfkampagnen, Lockdowns, Maskenpflicht, Impfpass und ähnliches betreiben, gleichzeitig die höchsten Fall- und Todeszahlen zu verzeichnen haben. Angst, Panik und dauernder Stress machen krank – das ist eine schon lange etablierte Erkenntnis der Psychoneuroimmunologie aber auch der Biochemie. Die Auswirkungen von Stress sind messbar mit Methoden der Naturwissenschaft.

Im Video erklärt Schubert, dass man sich gar nicht erst mit der Wirksamkeit der „Impfstoffe“ befassen muss. Lässt man das soziale und psychische Umfeld außer acht, dann kann man auch die Wirkung egal welcher Impfung nicht beurteilen. Tatsächlich haben gerade die Länder mit den striktesten Maßnahmen auch den schlechtesten Impferfolg. Das ist ganz gut zu sehen, vergleicht man die Länder mit rabiaten Maßnahmen wie Israel, UK und USA mit denen wo lockere Vernunft herrscht wie Dänemark, Schweden und Norwegen.

Wie sehr Psyche, soziales Umfeld, Stress, die Möglichkeit zu entspannen eine Rolle spielen, wurde mir vorige Woche wieder bewusst beim Besuch des Wadi Rum in Jordanien. Die Beduinen, die als Guides, Fahrer ihrer Jeeps oder Treiber der Dromedare fungieren, machen einen sehr entspannten und geerdeten Eindruck. Begrüßung mit festem Handschlag, untereinander mit Umarmung, Kuss links und rechts, Nähe und Ruhe. Letzteres beim Beobachten des Sonnenuntergangs in der Wüste am Schluss der Tour. Einige der Beduinen setzten sich mit untergeschlagenen Beinen in den Sand. Der Oberkörper völlig gerade, offenbar ohne die geringste Anstrengung. Dazu machten sie sich mit ein paar Stücken Holz ein kleines Feuer. Unempfindlichkeit gegen Viren ist wohl die Folge.

Ganzheitliche Medizin kann man auch in einer der größten Heilstätten der Antike beobachten. Epidauros hat ein großes Theater mit 15.000 Sitzplätzen, eine Bibliothek, ein Stadium mit einer 400 Meter langen geraden Laufbahn, Tempel von vielen Göttinnen und Göttern zwecks Meditation, dazu Bäder und pharmazeutische Medizin – ein wirklich ganzheitlicher und wissenschaftlicher Ansatz für Gesundheit, der mit dem Aufkommen des Christentums verloren ging und unterdrückt wurde.

Vor kurzem wunderte ich mich über einen Tweet einer Bekannten, die die Booster-Impfung damit begründete, man müsse bei einem Auto ja auch Benzin und Öl nachfüllen. Es gibt aber fast nichts, was so wenig vergleichbar ist wie Mechanik und Biochemie. Für deren Funktionieren der psychische Zustand eine enorme Rolle spielt – messbar, zumindest für wissenschaftliche Medizin, also Molekularmedizin.

Jedenfalls stellt Professor Schubert die Zusammenhänge zwischen Psyche, sozialen Umfeld, Stress und der Wirkung von Immunität gegen Infektion und Erkrankung und ihren Einfluss auf die Wirkung von Impfung überzeugend dar. Und er prangert auch die verrückten Auswüchse der Fließband Impfungen, der Impfbusse und dem Impfangebot im Puff an.

 


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9 Kommentare zu „Professor Christian Schubert über das Impfparadoxon: chronischer Stress verhindert Impferfolg

  1. Inhaltlich absolut zutreffend. Der negative Einfluss von Stress und Druck bzw. der positive Einfluss von psychischem Wohlbefinden, Autosuggestion und einem positiven Umfeld auf die Gesundheit kann kaum überschätzt werden.

    Eine formale Anmerkung habe ich aber doch: Ich stosse beim Lesen der Artikel immer wieder auf grobe Rechtschreibfehler, so auch hier:
    „Maß nahem auch den schlechtesten Impferfolg. Das sit…“

    Wenn ich die Artikel mit Freunden teilen möchte befürchte ich oft, dass andere Leute den Text wegen der Rechtschreibfehler nicht als seriös werten, was schade wäre, weil die Inhalte wirklich interessant und wertvoll sind. Viele Grüße

    1. Absolut nachvollziehbar, des öfteren urgiert und von verschiedenen Kommentatoren beantwortet.
      Verlage haben dazu Lektoren.
      Der Blog hätte engagierte Leser.
      Oder aber Leser die den Inhalt bevorzugen, da im Ringen um diesen oft die Form vernachlässigt wird.
      Das alte Problem von den Deutschaufsätzen, die Lehrer immer schon verschieden bewertet haben und sich der Gefahr aussetzten diese hierarchische Errungenschaft, selbst zu erleiden.
      Außer sie befanden sich in keiner wirklichen Demokratie wo diese Gefahr zu Fortschritt führt!
      Wir hoffen uns möglichst allgemein unverständlich ausgedrückt zu haben und innerhalb der grammatischen Leitplanken, wenn auch zerbeult, geblieben zu sein.

  2. „man müsse bei einem Auto ja auch Benzin und Öl nachfüllen“ … ein besseres, biochemisches Argument (auf gleichem Niveau) für die Impffans wäre das hier: „man muss beim Körper ja auch oben Essen reintun, damit unten Scheisse rauskommt“

  3. Ich habe vor einiger Zeit Prof. Schubert per Mail folgende Frage gestellt: Ist eine sich selbst verstärkende psychoneuroimmunologische (PNI) Rückkopplung möglich?

    Also:

    (1) Eine Person habe wegen der medialen Dauerpanikmache usw. Angst vor einem Killervirus.

    (2) Das Immunsystem der Person ist wegen (1) schwächer als normal.

    (3) Die Person bekommt einen grippalen Infekt.

    (4) Der grippale Infekt (3) fällt wegen (2) schwerer aus, als wenn keine Killervirusangst (1) herrschen würde.

    (5) Die Person denkt: Jetzt hab ich das Killervirus! Die Angst steigert sich (möglicherweise bis zur Todesangst).

    (6) Die Immunantwort fällt wwgen der grösseren Angst noch schwächer aus als (4).

    (7) Durch den sich verschlimmernden Verlauf steigert sich die Angst (5) weiter.

    (8) GOTO (6).

    Ad (3): Ich nehme an, dass durch die Klassifizierung eines grippalen Infektes als „Covid“, die Angst grösser wird, als wenn umgekehrt die Person Covid als grippalen Infekt einer besonderen Art klassifizieren würde, weil „Grippe“ als „normale“ Erkrankung gilt, während „Covid“ als etwas Besonderes (besonders Tödliches) gilt, obwohl grippale Infekte ja schwere Verläufe haben können.

    NB. Ich spreche lieber von „sich selbst verstärkender Rückkopplung“, als von „positiver RK“, weil im Alltagssprachgebrauch der Begriff „positiv“ mit positiven Eigenschaften konnotiert wird, was die ein grippaler Infekt ja nicht hat. Der Terminus technicus wird oft nicht verstanden.

    Soweit die Frage. Seine Antwort (kurz und knapp):

    „das ist sehr plausibel.“

  4. @Vomakublog

    Danke dass Sie auch bereit sind Länder zu beobachten.
    Zu klären versuchten Kommentatoren, dass schon am 4 Oktober.
    Wir schauen immer wieder mal nach aber ein paar Wochen Zeitraum dürften da über die _Neugier hinaus vernünftig sein und von Herrn Mayer kann keiner verlangen die vielen Daten alleine abzuklären.
    Wir glauben Herr Dr. Mayer arbeitet da ohnehin schon zu viel.
    Danke dass Sie sich in Zukunft um Rumänien kümmern.
    Die meisten Kommentatoren interessiert jedes Gebiet auf der Erde.

    Das schrieb Werner am 4 Oktober!

    Zur Impfung und zu den Zahlen in Rumänien gibt es einen klare Datenkage:

    Vollständig geimpft:28%
    Erstgeimpft: 29,5%

    Fälle pro Woche im 7 Tages Mittel : 10246
    Todesfälle pro Woche im 7 Tages Mittel: 172

    Im Vergleich zu Deutschland:
    Fälle pro Woche im 7 Tages Mittel : 7748
    Todesfälle pro Woche im 7 Tages Mittel: 45

    Im Vergleich zu Österreich:
    Fälle pro Woche im 7 Tages Mittel : 1847
    Todesfälle pro Woche im 7 Tages Mittel: 8

    Berechnet am Bevölkerungsanteil ist die Todesrate in Rumänien 10 mal so hoch als in Österreich und über 20 mal so hoch als in Deutschland.

    Hochinteressant und verstörend ist die Frage “ Wenn es dort kein Disater geben würde ? “
    Bedeutet doch im Klartext das sie die akteulle Situationn in Rumänien mit durchscnittlich 172 Covid Toten pro Tag als normal ansehen.
    Ab wann ist es denn ihrer Meinung nach ein Disaster? bei 1000 Toten täglich, bei 10.000 Toten täglich ?

    Das waren Antworten darauf:

    @werner: die Impfqote in Litauen ist doch ähnlich wie in DE oder AT und deutlich höher als in Rumänien. Dennoch gibt es dort deutlich mehr Verstorbene /Million Einwohner als bei uns und ist mit Rumänien vergleichbar. Wie ist das zu erklären?

    @Werner
    4. Oktober 2021 um 6:42 Uhr
    Haben nicht Sie geschrieben „In der kommenden kalten Jahreszeit wird es dort ein Disaster geben“?
    Und jetzt haben Sie es bereits wie ein Kaninchen aus dem Hut gezaubert? Das ist aber schnell gegangen …

    Da haben Sie noch viel mehr Antworten und Links!
    Das war einer von uns:

    Das war am 22 September zu lesen.
    Laut WHO haben die auch einen Impfhelden.
    Na wenn man sich so heldenhaft durch städtische Landschaften impft können gewisse Eintragungen schon mal vergessen werden!

    COVID-19: Bucharest passes 50% vaccination rate
    22 September 2021
    Irina Marica
    Approximately 581 vaccination centres are currently active in Romania, as the country plans to start offering COVID-19 booster shots next week.

  5. Wer braucht denn noch biologischen Kontext, wenn es gegen jedweden Kontextverlust Pillen und Spritzen gibt und immer mehr selbiger geben wird?

    “Gen für schweren Covid-Verlauf steigert auch das Demenzrisiko“ (rtl) – einfach Zeile in Suchmaschine eingeben

    Jawohl, die Gene sind schuld, nicht der Kontext, in dem Gene entsprechend exprimiert werden, Stichwort Epigenetik. Da Gene das Medium zwischen Umwelt und Körper sind, macht es keinen Sinn an den Genen herumzuschrauben. Vielmehr sollte die Umwelt entsprechend gestaltet werden, damit Gene sich eben nicht entsprechend symptomlastig für uns exprimieren müssen. Aber Pillen und Spritzen sind da deutlich vereinfachter zu verabreichen, um die Konsequenzen unserer Lebensgestaltung zu kaschieren und nebenbei davon zu profitieren.

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