Schadet ein gutes Immunsystem bei Corona Infektion?

Mit Prophylaxe und Frühbehandlung lassen sich viele Krankheiten und Infektionen verhindern oder zumindest rasch heilen. Das ist eine Erkenntnis, die schon lange vor Corona galt, wissenschaftlich formuliert vor knapp 2500 Jahren vom Arzt und Philosophen Hippokrates, der auf der Insel Kos lebte und lehrte. Diese Weisheit kommt aber seit Beginn der Corona Pandemie immer stärker unter Beschuss.

Beim eigenen PKW ist jedem klar, dass ein Mangel an Motoröl rasch behoben werden muss. Man wartet nicht erst auf den Kolbenverreiber, um dann große Teile des Motors tauschen oder reparieren zu müssen. In der pharmazeutisch gelenkten Schulmedizin ist dies aber gängige Praxis.

Auf vienna.at lese ich unter der Überschrift „Gutes Immunsystem offenbar schlecht für Corona-Verlauf“, dass der Wiener Infektiologe Christoph Wenisch von der Klinik Favoriten in der Ö1-Sendereihe „Im Journal zu Gast“ auch zum Argument von Impfverweigerern, sie hätten ein gutes Immunsystem, Stellung genommen habe.

Die einzige derzeit breit eingesetzte Therapie bei Covid-Patienten sei eine, „die das Immunsystem schädigt, nämlich das Kortison„. …. Schon mit dem Eintreten dieser Viren, mit dem Andocken an ihren Rezeptoren, werden immunologische Prozesse getriggert, „die eine Inflammation, also eine Entzündung oder eine Über-Entzündung“ bewirken, erklärte Wenisch. „Und diese Über-Entzündung müssen wir therapeutisch behandeln. Das heißt also, ein besonders gut reagierendes Immunsystem tut oft zu viel reagieren.“

Das Immunsystem und Vitamin D

Unter diesem Unwissen und der Leugnung von Erkenntnissen der Biochemie und der Molekularmedizin durch die Schulmedizin leide ich seit vielen Jahrzehnten. Für meine Autoimmunerkrankung (Psoriasis) wurde mir schon als Kind Kortison verschrieben, was natürlich nicht nur nichts geholfen hat, sondern die Krankheit häufig sogar verschlechtert hat. Ich habe mich später, nach dem Physikstudium, begonnen für die Hintergründe von Autoimmunerkrankungen zu interessieren und herausgefunden, dass ein Vitamin D Mangel zu Beginn des Lebens die Ursache dafür ist. Die Rezeptoren im Immunsystem, die für die Herunterregulierung der Zytokinausschüttung, also der entzündlichen Reaktion verantwortlich sind, konnten sich nicht richtig ausbilden in der frühkindlichen Entwicklungsphase.

Das Immunsystem ist also mangelhaft entwickelt und keineswegs zu gut, wie Wenisch fälschlich glaubt. Abhilfe schafft in meinem Fall ein hoher Vitamin D Spiegel damit das Immunsystem besser funktioniert. Deshalb nehme ich täglich 5000 IE Vitamin D im Sommer und im Winter 10.000. Und das funktioniert, wie ich täglich sehe. Ich könnte auch noch ein Beispiel erzählen, wie ich durch hohe Gaben von B-Vitaminen Beinvenen-Thrombosen verhindere, statt giftige Substanzen mit Nebenwirkungen wie Marcumar oder Xarelto zu nehmen – aber das ist eine andere Geschichte. Bei anderen Autoimmunerkrankungen sind noch weit höhere Vitamin D Gaben erforderlich, zum Beispiel bei Diabetes Typ I nach dem Coimbra Protokoll.

Die Einnahme von Vitamin D war bei mir auch der Grund warum ich trotz Alter über 70 die Corona Infektion nach zwei Tagen ohne Probleme überstanden habe.

Welche Rolle spielt Vitamin D im Immunsystem und überhaupt im Körper? Prof. Jörg Spitz erläutert in dem zweiten Video unten etwa ab Minute 50 was Vitamin D im Immunsystem bewirkt und zeigt dazu diese Folien:

Hier zu sehen, wie Vitamin D in Zusammenarbeit mit den verschiedenen T-Zellen direkt wirkt, oder über Signaliserungsstoffe. Es passiert beides, sowohl die Hochschaltung der Immunabwehr, die Ausschüttung von Zytokinen, als auch die Herunterregulierung durch die Treg-Zellen. Ist der Th17-Rezeptor durch Vitamin D Mangel in der frühkindlichen Phase unterentwickelt, so kommt es zu den Autoimmunerkrankungen. Man muss ihn dann regelrecht mit Vitamin D fluten um ihn zum Funktionieren zu bringen. Eine über 30 Jahre laufende Studie an Kindern in Finnland hat übrigens nachgewiesen, dass Vitamin D Mangel die Ursache für das spätere Entstehen von Diabetes Typ I ist. Deshalb ist in Finnland gesetzlich vorgeschrieben, dass fetthaltige Lebensmittel wie Milch mit Vitamin D versetzt werden müssen.

Diese Grafik zeigt die Signalisierung innerhalb des Immunsystems. Oberall dort wo ein Pfeil zu sehen ist, wird Vitamin D zum Funktionieren des Immunsystems benötigt. Und wenn die Signalisierung nicht funktioniert, dann funktioniert das Immunsystem schlecht oder sogar falsch. Und erst dann und nur dann muss man es unterdrücken. Wie bei einem Auto, wo weder Motoröl noch Kühlwasser vorhanden waren. Kortison ist das Äquivalent zur Reparatur des Kolbenverreibers.

Daten für Deutschland des RKI zeigen eine massive Unterversorgung mit Vitamin D gegenüber dem Mindestwert von 30 ng/ml. In Österreich wird die Unterversorgung wohl in einem ähnlichen Bereich liegen.

Mehr zu Vitamin D gibt es unten in den beiden Videos von Prof. Jörg Spitz. Hier im Blog finden sich auch eine ganze Reihe von Artikeln. Um sie zu finden einfach Archiv oben anklicken und als Suchbegriff Vitamin D eingeben.

Die Entstehung der spezifischen Immunabwehr durch T-Zellen und Antikörper

In diesem Zusammenhang möchte ich nochmal auf eine bahnbrechende Arbeit von Prof. Carsten Geisler von der Universität Kopenhagen verweisen, die im Jahr 2010 in Nature Immunology erschienen ist. In einem Artikel in ScienceDaily erklärt Geisler wie die Reaktion des Immunsystems auf ein neues Pathogen abläuft:

„Wenn eine T-Zelle einem fremden Krankheitserreger ausgesetzt ist, fährt sie einen Signalgeber oder eine ‚Antenne‘ aus, einen sogenannten Vitamin-D-Rezeptor, mit dem sie nach Vitamin D sucht. Wenn die T-Zellen nicht genügend Vitamin D im Blut finden, werden sie nicht einmal anfangen, sich zu mobilisieren.

T-Zellen, die erfolgreich aktiviert werden, verwandeln sich in einen von zwei Typen von Immunzellen. Sie werden entweder zu Killerzellen, die alle Zellen angreifen und zerstören, die Spuren eines fremden Krankheitserregers tragen, oder sie werden zu Helferzellen, die dem Immunsystem dabei helfen, ein „Gedächtnis“ zu erwerben. Die Helferzellen senden Nachrichten an das Immunsystem und geben Wissen über den Erreger weiter, damit das Immunsystem ihn bei der nächsten Begegnung erkennen und sich an ihn erinnern kann. T-Zellen sind Teil des adaptiven Immunsystems, was bedeutet, dass sie dem Immunsystem beibringen, ständig wechselnde Bedrohungen zu erkennen und sich an diese anzupassen.“

Die Helfer-T-Zellen können ihrerseits wieder regulatorische-T-Zellen sowie B-Zellen erzeugen. Die unterschiedlichen B-Zellen, die Informationen über jeweils verschiedene Teile des Virus erhalten haben, wandern dann in die Lymphknoten und produzieren dort die Antikörper. Die regulatorischen-T-Zellen regeln die Antwort des Immunsystems und schalten sie vor allem wieder ab. Gibt es davon zu wenig, oder sind sie wegen Vitamin D Mangel nicht aktiv, so kommt es zu Autoimmun-Erkrankungen oder zu dem so genannten Zytokinsturm, der die Lunge bei Covid-19 Patienten schwer schädigen kann.

Von den T- und B-Zellen gibt es Speichervarianten, die im Gewebe überleben oder die Information über die Keime im Knochenmark dauerhaft abspeichern und bei Bedarf wieder aktiv werden und die Immunabwehr rasch hochfahren können, inklusive Produktion neuer Antikörper, falls erforderlich. Aber das alles funktioniert nur dann perfekt, wenn der Vitamin D Spiegel hoch genug ist.

T-Zellen brauchen übrigens Aminosäuren zum Bau. Davon gibt es acht essenzielle, die der Mensch nicht selbst erzeugen kann, sondern über die Nahrung zu sich nehmen muss. T-Zellen bestehen hauptsächlich aus Lysin und Methionin. Bei Lysin scheint es häufig Mangel zu geben, kann man aber Nachmessen und über ein Aminogram feststellen lassen. Mutationen beim Coronavirus entstehen übrigens, wenn Aminosäuren auf einer Stelle ausgetauscht oder gelöscht werden.

Protokolle der Frühbehandlung und Prophylaxe

Für Prophylaxe und Frühbehandlung gibt es bewährte Protokolle wie das von der „Front Line COVID-19 Critical Care Alliance“ (FLCCC) oder vom Promiarzt Dr. Vladimir Zelenko. Die deutsche Version des FLCCC Protokolls für Prophylaxe und frühe Behandlung ist hier zu finden.

Das I-MASK+ Protokoll der FLCCC sieht zum Beispiel vor Ivermectin, Vitamin D3. Vitamin C, Quercetin und Zink. Alle diese Stoffe haben eine ganze Reihe von Wirkungen. Ivermectin und Quercetin haben unter anderem antivirale Wirkung und fördern den Einbau von Zink in die Zellen. Zink wiederum wirkt antiviral und verhindert die Replikation von Viren in der Zelle, wie viele Studien gezeigt haben, zum Beispiel diese hier aus dem Jahr 2010. Vitamin C verhindert nicht nur Skorbut, sondern ist neben der entzündungshemmenden und antioxidativen Funktion an Tausenden von biochemischen Prozessen beteiligt. In den Spitälern von Shanghai wurde es bereits Anfang 2020 bei Covid Patienten hochdosiert (d.h. 15 bis 60 Gramm pro Infusion) intravenös mit gutem Erfolg eingesetzt.

Es ist wirklich traurig, dass in vielen Spitälern Kortison die einzige Behandlung ist, die man Patienten angedeihen lässt.

Zusammenfassung

Ein wissensbasierter Ansatz der Prophylaxe gegen und Behandlung von viralen Infektionen und Atemwegserkrankungen wird sich also auf zwei Säulen stützen:

  1. Die direkte Bekämpfung von Viren durch antiviral wirkende Medikamente und im Körper ohnehin vorkommender biochemischer Mikronährstoffe.
  2. Die Stärkung des Immunsystems durch die Gabe der Mikronährstoffen, die es in allen Phasen eines Abwehrzyklus benötigt.
  3. Vermeidung all dessen was die Immunabwehr schwächt:
    – Dazu gehört vor allem Übergewicht. Fettleibigkeit und Übergewicht sind der größte Risikofaktor bei Covid, 78% der Spitalseinweisungen sind laut CDC übergewichtig oder fettleibig. Fettleibige sind oft auch Superspreader.
    – Stress, wenig Schlaf, Angst seelische Unausgeglichenheit sind weitere wichtige negative Faktoren.

Über die Wirkungen von Vitamin D

Alles Wissenswerte zu Vitamin D gibt es hier in den sehenswerten Videos von Professor Jörg Spitz:


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57 Kommentare zu „Schadet ein gutes Immunsystem bei Corona Infektion?

    1. Dazu K2 und Magnesium. Mit Blutuntersuchung den tatsächlichen Bedarf feststellen. Durchschnittliche Einnahme 10 IE je kg Körpergewicht. Ältere und alte Leute benötigen das Doppelte bis Dreifache. Im Frühjahr und im Herbst Bluttest zur Kontrolle. Idealwert 60 bis 80 ng/ml. Bis 90mg/ml problemlos. Wichtig aber dazu 300mg Magnesium als Gegengewicht zum Calcium. 200mcg K2 ebenso. Ist bei vielen Vit.D Produkten beinhaltet.

    2. Meine Erfahrung im Eigentest ergab:

      Starthöhe Vitamin D im Blut 20 ng/ml bei einem Körpergewicht von 100kg.

      Am Anfang nahm ich zwei Monat 30.000 IE Vitamin D3 plus 1000 mcg Vitamin K2 ein.
      Dann ein Monat 100.000 IE Vitamin D3 plus 2000 mcg Vitamin K2.
      Zusätzlich nahm ich noch
      600 mg Magnesium ein und 600 mg Calcium. Selen Zink Vitamin A E B und C, Omega 3.

      Der Bluttest ergab:
      Vitamin D 186 ng/ml
      Vitamin K2 ist laut Labor gibt es keine schädliche Obergrenze. Mein Wert war.
      Ihre. Supplementierung ist sehr hoch.

      Keine Hyberkalzämie, ganz im Gegenteil. Zum Glück nahm ich 600 mg Sango Coral Calcium zu mir,
      sonst hätte ich einen zu niedrigen Kalzium Wert im Blut gehabt.
      Ich machte ein großes Blutbild mit zusätzlich noch Kalzium Magnesium Vitamin A Vitamin K2 und alle Blutwerte waren im idealen Mittelwert.

      Derzeit ich nehme seit seit 3 Monaten überhaupt kein Vitamin D3.
      Bin jetzt auf einem guten Vitamin D3 Wert von 120 ng/ml.

      Nehme jetzt wieder 10.000 IE um meinen Vitamin D3 Spiegel auf 120 ng/ml zu halten.

    3. @ Gast22

      Das war die tägliche Dosierung.

      Jetzt da ich meinen idealen Wert habe.
      120 ng/ml ist meine Erhaltungsdosis pro Tag 10.000 IE bis 20.000 IE Vitamin D3 und 1.000 mcg Vitamin K2 MK7

      LG
      CG Jung

      PS alle 4 Wochen am Anfang den Vitamin D3 Spiegel testen lassen.

    4. @CG Jung wow, das ist cool! Ich hätte auch gerne Vitamin D, am besten vegan. Hier in Süd-Vietnam sind wir seid knapp 4 Monaten im totalen Lockdown (35 Millionen Menschen im Ausgangsverbot). Vor dem Lockdown habe ich in der Apotheke alle Vitamin D Vorräte weggekauft: die hatten drei 20ml Fläschchen Vitamin-D (insgesamt 200.000 IE pro Fläschchen) und ein Fläschchen Vitamin D Kombi für Kinder (10ml). Das war alles was die hatten, weil sowas kauft normalerweise kein Mensch hier. Natürlich hiess und heisst es sparen in der Dosierung…. weil kaufen kann man nichts. Lebensmittel bringt das Militär bzw. kann man über Internet Grundnahrungsmittel bestellen. So geht Wahnsinn.

    5. @ Maximilian

      Ich mag Ihr Verständnis für fremdes Land mit 35 Millionen im Lockdown und Apotheke leer kaufen.

      Ich fühle, so genannte Zwangsmaßnahmen reagieren immer auf mögliches Verhalten bei uns und befördern damit das mögliche Verhalten in die Realität.

      Ich zeige Nachsicht. Zwang führt zu Hamsterkäufen ohne Rücksicht auf links und rechts, vorn und hinten und oben und unten.

      Es macht unsere wahre Freiheit bei Zwang aus.

      Ohne Zwang betrachte ich die Apotheke als mein Nebenzimmer, mit dem Vertrauen, da habe ich noch etwas, WENN NICHT DAS GELD WÄRE.

      Drehen wir unsere Heizungen einmal auf 37°C auf, dann würden wir unsere ehrliche Haut spüren, die offensichtlich nicht innwandig zu existieren scheint, wir würden unsere Körpertemperatur anders spüren.

      Wir sollten Selbes, als anders fühlen können, begreifen, jedoch nicht als unendlich unterschiedlich. Der Mensch gilt als abgegrenzte Art.

    6. @Chris

      ein „Hoax“ ist es sicher nicht, einem Bekannten von mir ist es tatsächlich passiert.
      allerdings hat der es wirklich übertreiben, wieviele tausend IE er zu sich nahm konnte er nicht erzählen bzw. wusste es nicht (er trank die Fläschchen anstatt die Tropfen zu nehmen). aber es scheint wohl deutlich zuviel gewesen zu sein.

    7. Bei allem was falsch bzw. zu hoch dosiert wird entstehen unerwünschte Nebenwirkungen. Ich habe mir erlesen daß 10000 IE vom Körper bei guter Sonneneinstrahlung produziert werden, und deshalb vielfach als Obergrenze bei der Einnahme gelten. Damit ist man mit 5000 IE auf der sicheren Seite und kann ja den Spiegel bei Unsicherheit messen lassen. Frei nach Dr. Spitz – die beste Lösung wäre so oft wie möglich einige Minuten Mittagssonne, wenn das nicht geht muss die zweitbeste Lösung her – Vitamin D suplementieren.

    8. @Chris

      „Anhang 2 – Hypercalcämie“

      „Vitamin-D-Präparate können jedoch bei sehr hoher Dosierung zu einer Calcium-Überlastung und damit zu einer Verkalkung der Blutgefäße und weichen Gewebe führen. Ob es dazu kommt, hängt vor allem von Versorgung mit Vitamin K2 ab.“

    9. @Chris

      Dieser Link von Dir sagt alles.
      Er bestätigt mein Experiment Vitamin D hochdosiert voll und ganz.

      Vitamin D3 20.000 IE erzeugt Dein Körper in der Sonne pro Tag .
      Kann also nicht gefährlich sein diese Menge täglich einzunehmen.
      Wichtig ist nur niemals auf Vitamin K2 zu vergessen!
      Ohne Vitamin K2 kann es zu einer
      Hyperkalzämie kommen.
      Dann noch Magnesium 300mg bis 600mg täglich und täglich Vitamin K2 1.000 mcg eventuell noch Calcium 300mg bis 600mg.

      Am Anfang alle 4 Wochen einen Bluttest machen und den Vitamin D3 Spiegel überprüfen. Ohne eine Hyperkalzämie
      ist auch ein Vitamin D3 Wert von
      100ng bis 150ng überhaupt kein Problem. Wenn alle Blutwerte in der Norm sind ist alles in Ordnung.

      Zitat „ Kommt ein Urlaubs-Verbot?
      Muss demnächst verboten werden, dass Menschen in Urlaub fahren? Eine Dosis von 20 000 Einheiten, wie sie hier zur Kritik steht, ist ungefähr die Menge Vitamin D, die ein Mensch bei einem sommerlichen Sonnenbad selbst erzeugen kann. War das jemals gefährlich? Keineswegs, es ist biologisch höchst sinnvoll! Ein Sonnenbad spendet Erholung und Stimmungsverbesserung mit genau der hier diskutieren Dosis von 20 000 Einheiten. Es gibt keinen Grund, vor dieser Dosis zu warnen.

      Sonnenbaden ist hinsichtlich des Calcium-Spiegels unbedenklich, weil dadurch keine kritischen Werte erreicht werden. Vitamin-D-Präparate können jedoch bei sehr hoher Dosierung zu einer Calcium-Überlastung und damit zu einer Verkalkung der Blutgefäße und weichen Gewebe führen. Ob es dazu kommt, hängt vor allem von Versorgung mit Vitamin K2 ab. „Zitat Ende

      Lg
      CG Jung

  1. Hallo Herr Mayer,
    wegen Ihrer Beinvenen-Thrombosen kann ich Ihnen auch empfehlen: NATTOKINASE ohne K2 (1 Kpsl. 2000 FU) und Phytholistic Kurkuma (ACURMIN).

    1. Hallo, habe gute Erfahrung mit Bromealin gemacht, hatte bereits nach erster (und einziger!) Impfung starke Durchblutungsstörungen in den Beinen, ohne daran zuvor Vorerkrankungen zu haben. Mit dem Enzym Bromealin und Vitamine B6,B12 sowie Folsäure nach 14Tagen -beschwerdefrei 😅

  2. Bei der schändlichen Denkweise des Dozenten Wenisch braucht es einen nicht zu wundern, dass die Schulmedizin gerade bei Immunkrankheiten trotz riesiger Pharmaumsätze weiterhin nur katastrophale Heilungsbilanzen vorzuweisen hat …

  3. ergänzend dazu:

    Ein Auto braucht ausreichend Motorenöl und die richtige Benzinmischung. Jeder Autofahrer kapiert sofort, dass er sein Lieblingskind rasch zu Schrott fahren wird, wenn es daran mangeln sollte.

    Beim Menschen ist es etwas komplizierter. Meines Wissens gibt es da etwa 26 sog. essentielle Nährstoffe, also Mineralien und Vitamine, plus essentielle Aminosäuren, die stets in ausreichender Menge vorhanden sein müssen, damit es im Körper nicht zu Fehlfunktionen kommt. Bitte einfach mal in Google sich einen beliebigen dieser Nährstoffe herausgreifen und zB „Vitamin A-Mangel“ eingeben, dann wird ersichtlich welche Fehlfunktionen damit verbunden ist. Und dauerhafte Mangelerscheinungen führen längerfristig zu schwerwiegenden Erkrankungen wie Krebs.

    Wer von uns achtet auf eine optimale Versorgung mit diesen Stoffen? Wer kennt seine diesbezüglichen Blutwerte und sein Aminogramm?

    Das Geschäftsmodell der Medizin baut darauf, wie wenig diese einfache Tatsache ihren „Kunden“ bewusst ist. Statt darüber aufzuklären, freut sie sich auf jeden zusätzlichen Euro den sie damit verdienen kann.

    zu Vitamin D:
    Vielleicht sollten wir noch darauf hinweisen, wie unterschiedlich einzelne Menschen dieses Vitamin verwerten. Empfehlenswert ist deshalb auch hier das regelmäßige Messen der Blutwerte, zB halbjährlich. So kann Jeder im Laufe der Zeit seine persönliche Tagesdosis an Vitamin D selbst ermitteln. Als optimale Werte gelten 40 bis 60 ng/ml. Bei Frauen wegen der zusätzlichen Brustkrebsprophylaxe besser noch 50 bis 60 ng/ml. Und lasst euch keine Angst einreden wegen möglicher Überdosierung. Ein gesunder junger Mensch nimmt im Sommer an der Sonne in einer einzigen Std. 10.000 bis 15.000 IE auf. Und so wurden bei Rettungsschwimmern in Florida Blutwerte von 120 ng/ml gemessen. Bei kerngesunden Burschen.

    Für das Immunsystem wichtig, wie hier im Blog auch schon erwähnt, sind zudem Selen und Zink. Auch hier empfiehlt sich das regelmäßige Messen der Blutwerte zB bei einem Laborarzt.

  4. Nach den Aussagen des Dr. Wenisch muss ich ja ein echt mieses Immunsystem haben. Habe seit 4 Jahren keine Infektionen mehr gehabt und von Covid-19 weiß ich nur aus den Medien. Die natürliche und ebenso wirksame, aber nebenwirkungsfreie, Alternative zu Cortison, nämlich hochwertiger Weihrauch, nennt Wenisch (natürlich) nicht.

    1. Woher wissen Sie das, dass sie keine Infektionen hatten?

      Das ganze Leben ist Infektion.

      Sie meinen sicher Infektionen mit für Sie spürbarer Immunreaktion? Diese blieben offensichtlich aus!

      Zu den meisten Immunreaktionen sagen wir schönes Leben, weil wir sie nicht spüren.

      Unsere 36 – 37°C sind das „Standgas“ der Immunreaktionen.

    2. @Uschi
      19. September 2021 um 15:36 Uhr
      Das ist wirklich eine – cum grano salis – sehr schöne Antwort, bestätigt zugleich Herrn Tiefschneiders Ironie …

    3. zu Uschi
      19. September 2021 um 15:36 Uhr

      Sie spielen auf die Spitzfindigkeit des Unterschieds zwischen der virologischen Infektions-Definition und der umgangssprachlichen Infektions-Definition an?

      ganz einfach: für einen Virologen sind WIR ALLE IMMER DAUERND JEDERZEIT infiziert, weil man nämlich bei jedem von uns jederzeit hunderttausende verschiedenster Genschnipsel nachweisen könnte, die auch in pathogenen Erregern vorkommen (Stichworte: Mikrobiom, Virom). Das hat bisher nur noch niemand vor 2020 für einen Erreger-Genschnipsel bei Gesunden gemacht. Daher ist es vorher noch keinem aufgefallen.

      Die umgangssprachliche Definition von „Infektion“ entspricht im wesentlichen auch der medizinischen Definition von vor 2020:

      Infiziert ist jemand, der sich krank fühlt, Symptome aufweist, daher einen Arzt aufsucht, und in dessen Blut man erhöhte Entzündungswerte nachweisen kann.

      (Übrigens: das Wort „erhöht“ weist darauf hin, dass unser Immunsystem ständig Erreger bekämpft (also unser Körper ständig „virologisch infiziert“ ist, aber nicht krank ist – und daher auch keine Infektiosität vorliegt!). Ein krankhafter Zustand wird nämlich erst durch ERHÖHTE Entzündungswerte nachgewiesen. Und Infektiosität liegt immer erst bei hoher Erreger-Vermehrungsrate, und damit notwendig verbunden mit Krankheitssymptomen, vor. Haben die Ärzte seit 2020 anscheinend alles vergessen. Und die Virologen wussten das wohl noch nie.)

  5. Mir ist eine gute Frage eingefallen.

    Vor der Wahl Politiker auf allen Kanälen fragen:

    Wie viele der in Quarantäne geschickten Menschen sind erkrankt?Wie viele mussten ins Krankenhaus?Wie viele auf die Intensivstation?

    1. @Hans Kohl
      19. September 2021 um 13:06 Uhr
      Das ist wirklich eine gute Frage, auch wenn Sie sie sich selbst beantworten werden müssen …

  6. Ich nehme täglich 2 von mehreren Nahrungsergänzungsmittel in liposomaler Form zu mir: Magnesium und Vitamin C .Die Vorteile einer liposomalen Einnahme von wasserlöslichen Nahrungsergänzungsmitteln scheint mir plausibel.

    Zwei Vorteile durch die Einnahme von liposomales Vitamin C
    1. Besonders kranke Menschen, bei denen Vitamin C als Therapie oder Komplementärtherapie eingesetzt wird, können hohe Dosen non-intravenös einnehmen. Hoch konzentrierte Supplemente gehen endlich nicht mehr durch verminderte Bioverfügbarkeit verloren.
    2. Die osmotischen Nebenwirkungen werden umgangen.

    Vier Vorteile durch Liposomales Magnesium
    1. Der prozentual niedrige Anteil aufgenommenen Magnesiums kann ausgebaut werden
    2. Die Notwendigkeit, die Magnesiumgabe über den ganzen Tag zu verteilen, wird umgangen. Magnesium muss nicht mehr primär aktiv aufgenommen werden. Es kann mithilfe der passiven Fettabsorption über die Darmbarriere geschleust werden.
    3. Die osmotischen Nebenwirkungen werden umgangen.
    4. Verminderte Aufnahme bei entzündlichen Darmerkrankungen oder älteren Menschen kann verbessert werden

    https://www.actinovo.com/de/blog/bei-welchen-naehrstoffen-bringen-liposomen-die-meisten-vorteile.

    Dr Thoma Levy der “Vitamin C Papst” vergleicht die orale liposomale Einnahme von Vitamin C und einer Vitamin C Infusion.

    „Infusionen gelten als die beste Möglichkeit, hohe und maximal wirksame Dosen einer Substanz zu verabreichen. Dr. Thomas Levy ist Vitamin-C-Spezialist und Autor der Bücher Superheilmittel Vitamin C und Heilung des Unheilbaren – ein umfassendes Buch zur Wirksamkeit von Vitamin C. Der erfahrene und hochangesehene Arzt machte eine erstaunliche Beobachtung: Bei einem akuten viralen Infekt erwies sich 1 Gramm korrekt hergestelltes liposomales Vitamin C, das eingenommen wird, als wirksamer als 5 bis 10 Gramm intravenös gegebenes Vitamin C. Liposomales Vitamin C hat also unschätzbare Vorteile.

    Aufgenommen wird im Magen-Darm-Trakt, vor allem im Dünndarm. Auf diesem Weg gibt es allerdings auch Barrieren und Hürden. Magen und Darm können nur so viel leisten, wie es ihr Gesundheitszustand zulässt. Die liposomale Form bietet hier einen unschlagbaren Vorteil: Der Wirkstoff ist so eingebunden, dass er fast vollständig aufgenommen wird (bis zu 98 Prozent) und ohne Verluste in die Zellen gelangen kann.“

    https://www.naturstoff-medizin.de/
    https://www.naturstoff-medizin.de/artikel/warum-covid-19-und-andere-viruserkrankungen-mit-vitamin-c-behandelt-werden-sollten:

    Fazit.
    “Die liposomale Absorptionstechnologie bietet neue therapeutische Möglichkeiten für die effektive Aufnahme von Nahrungsergänzungen. In der Tat ist sie eine Revolution in der Bioverfügbarkeit.”

    ttps://www.orthoknowledge.eu/forschung/liposomen-eine-revolution-der-bioverfugbarkeit/

  7. Noch einmal zur bio-logischen Vermutung, dass die “Geimpften“ immer mehr zum eigentlichen Problem werden:

    https://boriquagato.substack.com/p/leaky-vaccines-super-spreads-and

    “crazy as it sounds, if the vaccinated are super spreaders and viral enhancers, the next booster should be actual covid. it’s the only way to protect the rest of us from them. it would be a rich irony to see all those who have hectored and vilified the unvaxxed suddenly refuse to take the risk that would protect society if it is revealed that they constitute the real threat.“

    So betrachtet, erscheinen Drostens Worte in einem ganz anderen Licht:

    https://tkp.at/2021/09/07/virologe-drosten-herdenimmunitaet-nur-durch-infektion-von-geimpften/

    Ist das eine indirekte Bestätigung der Zusammenhänge, wie sie im eingangs verlinkten Text dargelegt sind?

    1. @Guido Vobig
      19. September 2021 um 14:11 Uhr
      Die diesbezüglichen Aussagen der „grossen Autoritäten“ van Laer und Drosten (kurz zusammengefasst: „Genesene“ besser geschützt als „Geimpfte“) haben ein geradezu „hörbares“ Hochziehen der Augenbrauen in ihren Fan-Medien bzw. Verlautbarungsorganen erzeugt, das folgende betretene Schweigen war dann lauter als Schmerzensgebrüll … mal sehen, wie lange die irrationale Flucht nach vorne noch dauern wird, bevor die Wogen der „Impf-Erfolge“ und der Entrüstung der betrogenen Ge-„Impf“ten über den dafür Verantwortlichen zusammenschlagen werden … die Vorzeichen der nächsten „Impf-Etappe“ sind schon an der Wand aufgetaucht …

    2. Bezogen auf die angekündigten erforderlichen Booster-Impfungen, die grosse Nachdenklichkeit bei Geimpften erzeugen …

    3. Anbei der Zusammenhang von “Impfungen“ und Anfeuerung der “Pandemie“ durch eben diese “Inpfungen“ auf Deutsch:

      https://coronakriseblog.wordpress.com/2021/09/11/der-%e2%80%b3erfolg-der-impfungen-am-beispiel-israels/

      “Wenn es also eine wissenschaftliche Studie geben würde, die zu oben genannten Ergebnissen führen würde, dann, ja dann, müsste man zum ERSTEN Mal sagen: Ja, dann könnten die Zahlen irgendwie Sinn machen. Und zwar weltweit! Dann wäre es eine Theorie oder ein Modell, dem die weltweiten Zahlen nicht mehr in vollkommener Absurdität widersprechen würden.“

      Immer deutlicher wird Folgendes:

      https://guidovobig.files.wordpress.com/2019/06/kontext.png

  8. Eine Frage an die Runde: Zum Schützen: Arbeite im Bildungsbereich. Als Frau. 40- 60 ng/vit D innerhalb welchem Zeitraum?
    Danke

    1. @Guido Vobig
      19. September 2021 um 14:29 Uhr
      Sehr interessanter, fundierter Link, mit dem Hinweis, dass wir vieles einfach (noch) nicht wissen (‚All that’s speculation‘). Und genau mit diesen „Grauzonen“ und „weissen Flecken“ des Wissens werden skrupellos Geschäfte gemacht und verheerende Schäden an Gesundheit, Gesellschaft etc. angerichtet, ihre Aufhellung bzw. „Entdeckung“ durch fortschreitendes Wissen wird mit allen Mitteln verhindert. Diese „Pandemie“ wird ihre Fortsetzungen finden, wenn ihren Urhebern nicht das Handwerk gelegt wird …

  9. Mit der Freiheit das ist so eine Sache.

    Wir sind nicht immun gegen unseren Freiheitsdrang, der nur als unser Wille „gelabelt“ wird.

    Stellen wir uns vor, jede liberale Apotheker:in dürfte ihre eigenen Kreationen als Medikamente anbieten, und die Drogerie dürfte sie mitverkaufen?

    Wer will Chaos?

    Von welcher Statistik soll dann Herr Doktor Mayer leben?

    Freiheit reduziert sich immer darauf, den anderen mit List, d.h. mit Trick, in die Tasche zu greifen, ohne das die Eingriffe spürbar würden.

    Wir tun es alle mehr oder weniger, und wir lesen den Erfolg des Tricks an Konten ab, die wir in Statistiken zusammenfassen.

    Rebellisch werden wir, wenn eine/einer uns allen in die Taschen greift, und wir dürfen es bei ihr/ihm nicht.

    Das eine empfinden wir als Gerechtigkeit, das andere als Ungerechtigkeit.

    Ich fühle, dass ich beides nicht wollte.

    Entscheidung für das geringere Übel?

  10. Ich wäre ja neugierig, wer von den NEM-Konsumenten auf naturbelassene (= keine chemisch veränderte) Nahrung achtet und ausreichend milchsäurevergorene Produkte (Gemüse, Jogurt – vorzugsweise aus Rohmilch, schwer zu bekommen) zu sich nimmt. Der Aufbau einer gesunden Darmflora ist Grundvoraussetzung für ein intaktes Immunsystem – und das leisten extrahierte oder chemisch nachgebaute NEM eben nicht. Das leisten übrigens auch nicht „Probiotika“, die man (teuer) kaufen kann: denn sie enthalten einzelne Bakterienstämme und nicht das durch natürliche Milchsäuregärung entstehende Bakterienkonglomerat.

    Wer mehrmals Antibiotika nehmen musste, dessen Darmflora ist nicht mehr im gesunden Gleichgewicht. Gleiches gilt für Medikamente. Hier ist eine äußerst konsequent naturbelassene Ernährung ohne Zuckerzufuhr, die auch Milchsäuregärungsprodukte umfasst, lebenswichtig für ein gutes Immunsystem.
    Der Aufbau der Darmflora = die Stärkung des Immunsystems ist ein langfristiges Projekt und funktioniert nicht auf die Schnelle. Eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten ist also erforderlich. Dafür spart man sich aber auch teure NEMs …

    Ein weiteres „Standbein“ ist der Wald. Bewegung im Freien sollte täglich stattfinden; wann immer die Möglichkeit besteht, sollte man sich dazu in einen wirklichen Wald (kein Gestrüpp) begeben: die dort enthaltenen Terpene stärken die Immunkraft enorm.

    1. Um Ihre Neugierde etwas zu befriedigen:

      Die Freunde der NEMs stimmen Ihnen weitgehend zu. Sie sind es sogar gewohnt, zu jeder Mahlzeit eine fermentierte Zutat zu haben, weil sie um die Wichtigkeit einer gesunden Darmflora nicht nur für das Immunsystem wissen. Und in den Wald gehen sie sowieso regelmäßg.

      Ob NEMs prinzipiell was bringen? Who knows. Wir orientieren uns im Leben gerne an Vorbildern. Und wenn wir in unserem weiteren Umfeld quicklebendige 82-, 83-Jährige sehen, die schon über 20 Jahre lang regelmäßig ihre NEMs hochdosiert zu sich nehmen, dann schließen wir daraus, es werde ihnen wohl zumindest bis dato nicht sonderlich geschadet haben.

      Die jährlichen Kosten sind vernachlässigbar. Wer raucht oder Alkohol konsumiert braucht ein Vielfaches davon.

    2. Der Mangel an Spurenelementen, verursacht durch die intensive Landwirtschaft, sowie ein erheblicher Vitaminverlust bedingt durch lange Lagerungsprozesse von Obst und Germüse. rechtfertigen den Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln.

      So gibt es z.B. eine Arbeit über den Einfluss der Lagerungszeit auf den Gehalt an Vitamin C und Lycopin von Guaven. Die Arbeit kam zu dem Schluss, dass eine Einlagerung mit einem Verlust von fast 90 Prozent des Vitamin C verbunden war.
      https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21612147/

      Prof. Heinz Liesen ist der Autor einer Studie, die 1997 veröffentlicht wurde und in der er festgestellt hatte, dass in den damals letzten 10 Jahren der Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen in Obst und Gemüse signifikant abgenommen hatte.

      Es ist bekannt,dass die Ernährung als ein wesentlicher Schlüssel zu einem intakten Mikrobiom beiträgt und, dass Menschen, die regelmäßig fermentierte, nicht-pasteurisierte Lebensmittel zu sich nehmen, im Durchschnitt gesünder leben. Wer sich also mit gesunder Ernährung beschäftigt, sollte Fermentation auf keinen Fall außen vor lassen.
      Der Spruch der Tod lauert im Darm ist zutreffend wenn man weiss, dass 70 % des Immunsytems im Darm angesiedelt ist.

      Und ja ich verzehre regelmässig fermentiertes Gemüse und trinke fermentierte Getränke.

    3. Völlig richtig, naturbelassen 2020 ist lange nicht mehr dasselbe wie 1960. Es haben sich die Böden verändert und es haben sich Transportwege, Lagerung und Verpackung massiv verändert.Auch die Lebensumstände Aufenthalt im Freien vs Innenräume, bewegung, Schadstoffe in Innenräumen (Notebook Gehäuse, die Formaldefyd ausdampfen) etc.

    4. NahrungsERGÄNZUNGSmittel können nur das: ergänzen.
      Eine Schüssel voller nems werden eine fast-food-mahlzeit nicht verbessern,
      aber eine grosse Salatschüssel wird durch nems im Darm durchaus bereichert.

      Dem Darm helfen auch und wahrscheinlich vor allem Essenspausen. Nicht nur unter dem Aspekt der Gewichtsreduktion, sondern konkrete Zeit ‚Aufräumarbeiten‘ durchzuführen.

      Der Diversität der Mikrobiota hilft hie und da an Natur zu knabbern. Für diejenigen, die einen Wald ‚zur Hand‘ haben … sonst tut es auch ein Garten voller Giersch!

      Wer weder Wald noch Garten hat: nach einem ordentlichen Regenguss spriesst so allerhand; und im nordischen Winter gibt es harzige Blattknospen!

  11. Es ist mir völlig unverständlich, was im Kopf eines Dr. Wenisch vorgehen muss, einen derartigen Quatsch zu verbreiten, den die Medien natürlich begierig verbreiten. So behauptet er u.a. auch, eine Impfung verursache keine Langzeitfolgen. Selbst ich als Nicht-Arzt weiß mittlerweile, dass Autimunerkrankungen nie verschwinden und die Hersteller selber auf derartige Folgen hingewiesen haben. Was ist das für ein Mensch? Unglaublich.

    1. Kann es nicht sein, daß ein nicht intaktes Immunsystem durch die Schlumpfung gewünscht ist? Nach dem Motto: Zuerst das Immunsystem kaputt machen und dann die verlorenen Funktionen durch Pharmaprodukte ersetzen?

    2. Durch genetische Veränderung praktisch generationenübergreifend die Geschäftsgrundlagen der Pharmaindustrie absichern? Mit einer einmaligen Impfaktion für immer und ewig?
      Einfach nur genial, Respekt!
      Jetzt dürfte auch klar sein, warum Frau Hosenazug wörtlich sagte, „die Pandemie sei erst dann vorbei, wenn jeder Mensch auf der Welt geimpft sei“. (sic!!)
      Ist doch logisch! Die einzig mögliche Erklärung für irgendeine Sinnhaftigkeit dieses ansonsten geistig verwirrt anmutenden Ausspruchs ist, dass wenn auch nur ganz wenige Ungeimpfte übrig bleiben würden, sich ihr gesundes Erbgut generationenübergreifend und evolutionär wieder durchsetzen würde.
      Ein grauenvolles Ende also, zwar nicht für die Pandemie, aber sicher doch für die auf die Ewigkeit ausgelegten Absicherungspläne der Pharmakonzerne!

  12. „Das heißt also, ein besonders gut reagierendes Immunsystem tut oft zu viel reagieren.“ Nicht nur schlechtes Deutsch (das mit dem „tut + anderes Verb) habe ich schon in der ersten Klasse Grundschule (damals noch Volksschule(!) genannt) zu vermeiden gelernt), sondern auch noch hanebüchener Unsinn. Und so etwas ist „Prim. Univ.-Doz. Dr.“?
    Aus einer anderen Quelle:
    „Wenisch zu Corona-Folgen: „Das Gehirn funktioniert nicht mehr so“ “ Kann man unbemerkt an Covid erkrankt sein?

  13. @ samadhi:
    „… quicklebendige 82-, 83-Jährige sehen, die schon über 20 Jahre lang regelmäßig ihre NEMs hochdosiert zu sich nehmen…“
    Ich weiß, meine Verwandten in den USA nahmen jahrzehntelang „vitamin pills“ in allen Farben händevoll zu sich, die standen in großen Gläsern in der Küche. Jenseits der 90 sind sie geworden, übergewichtig, zur Gesundheit weiß ich nichts. Die bessere Variante bleibt naturbelassene möglichst biologische Ernährung.

    @ anamcara, pfm
    Die „ausgelaugten Böden“ tauchten schon vor Jahrzehnten auf, in der Werbung für Vitamine (von „Dr. Rath“, wenn den jemand noch kennt). Es ist allerdings nur eine Teilwahrheit: denn biologische Landwirtschaft kennt keine ausgelaugten Böden. Naturbelassene Ernährung bedeutet ja auch nicht kunstgedüngte überzüchtete Superäpfel eines großen ausländischen Obstgemüsekonzerns, sondern regional erzeugte Produkte – das verhindert lange Transportwege und Lagerung -, und möglichst biologisch. Zusätzlicher Vorteil: man isst nicht das ganze Jahr über das Gleiche (Ernährung sollte abwechslungsreich sein). Wer kann, sollte zum „Hofladen“ oder auf den (bio)bauernmarkt gehen.
    Vitamin C ist übrigens flüchtig – es verschwindet beim Kochen. Isst man rohes oder angedünstetes oder milchsauer vergorenes Gemüse ist der Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen hoch genug. Es ist auch ein Märchen, dass „mehr besser“ ist! „Regelmäßige Zufuhr“ ist das Zauberwort. Also täglich mit der Nahrung.

    @ Arturo:
    Volle Zustimmung. 🙂

    1. Natürlich sind naturbelassene Lebensmittel den industriell verarbeiteten Lebensmitteln vorzuziehen.
      Was mir meine Hochbeete im Winter nicht bieten kaufe ich auch im Bioladen oder beim Hofladen.

      Bio ist auch nicht gleich Bio.
      Man sollte schon unterscheiden zwischen Bio vom Discounter und vom Bioladen.
      Da es auch immer eine Sache des porte-monnaies ist, kauft inzwischen leider die Mehrheit der Biokonsumenten guten Gewissens im Discounter

      Man sollte ohne moralische Besserwisserei einmal den großen Blick darauf wagen, was es eigentlich bedeutet, wenn aus einer Nischenbewegung auf einmal eine Sache für jedermann werden soll.
      Und das sollte sie doch, würde sich doch jeder ökologisch angehauchte Bürger wünschen.

      Wie soll für die große Masse biologisch, nachhaltig, fair produziert werden, wenn gleichzeitig ein enormer Preisdruck von Konsumenten, Discountern, Großhändlern auf die Produzenten ausgeht?

      Ein Kleinbauer mit einem jahreszeitlich wechselnden Agrarsortiment kann einen kleinen, exklusiven Bioladen beliefern.

      Große Discounter wie Aldi oder Lidl, bei denen inzwischen 64 Prozent aller Biokonsumenten einkaufen, können und wollen sich das gar nicht leisten.
      Die gleichbleibende Qualität der Waren muss ja gewährleistet werden. Und die EU-Öko-Vorschriften?
      Die sind, wie alles in der EU, hochkomplex.
      Also passiert leider das Gegenteil des Erwünschten. Bio wird inzwischen so kommerziell und fabrikmäßig produziert wie herkömmliche Lebensmittel

      Sehenswert in dem Zusammenhang der Dokumentarfilm von Arte:
      “Die Bioillusion Massenware mit Ökosiegel”

      https://www.youtube.com/watch?v=LiRIeXk8o-o

      -Was das Vitamin C anbelangt. Entweder roh oder im Dampfgarer.
      Paprika aus dem Dampfgarer enthält z.b.25 % mehr Vitamin C, Brokkoli sogar 50 % mehr
      im Gegensatz zu dem gewöhnlichen Kochen mit Wasser.

      Ja fermentiertes Gemüse esse ich auch regelmässig und wenn ich mal keine Lust dazu
      habe, bleibt mir ja noch mein Liposomales Vitamin C.

  14. @CG Jung

    Die Sonne erzeugt zwar Vitamin D, jedoch begrenzt. Bei einem Wert von ca. 90ng/ml (Blutwert) regelt der Körper ab. Man kann so lange man will in der Sonne sein, man wird über diesen Wert kaum darüber kommen. Bei einer Supplementierung sieht das aber ander aus. Man kann mit die Einnahme von Vitamin D sehr wohl darüber kommen. Die Einnahmemenge ist daher individuell herauszufinden (Kontrolle durch Blutabnahme), wobei ein ausreichender Wert mit 60 ng/ml bis 80ng/ml gegeben ist.

  15. Ich habe den Artikel auf Viena.at gelesen und kann nur sagen, dass dort offensichtlich eine sehr verkürzte oder reduzierte Wiedergabe der Aussage des Virologen erfolgt ist. Einerseits bezieht er sich ja auf Kortison, das selbstverständlich das Immunsystem schädigen kann, andererseits erfolgt eine Pauschalaussage, dass ein gutes Immunsystem unvorteilhaft wäre – das widerspricht sich! Es würde Sinn machen, wenn die Aussage lauten würde, dass durch frühe Kortisongaben der Krankheitsverlauf insofern verschlimmert werden könnte, weil Kortison das Immunsystem schädigt.

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