Zunahme von Fällen in US-Staaten mit strikteren Maßnahmen

Zur Wirksamkeit von Masken und Lockdowns gibt es derzeit einen weiteren Großversuch, nämlich in den USA. Nachdem in Europa bereits Schweden eindrücklich bewiesen hat, dass Lockdowns, Masken, Schließungen von Schulen, Restaurants und Geschäften nichts am Infektionsgeschehen ändern, aber Arbeitsplätze, Gesundheit und Psyche zerstören, zeigen nun die Vergleiche zwischen US-Bundesstaaten, dass striktere Maßnahmen sich sogar negativ auswirken können.

Schon länger bekannt sind die Beispiele von Florida und von South Dakota, wo es seit September bzw überhaupt noch nie Maskenpflicht oder Schließungen gab. Mittlerweile haben insgesamt 18 Staaten so ziemlich alle Maßnahmen beendet und fahren sehr gut damit.

Als der texanische Gouverneur Greg Abbott Anfang März die meisten der verbliebenen COVID-19-Beschränkungen seines Bundesstaates aufhob, warnten Kritiker, dass er damit eine Katastrophe für die öffentliche Gesundheit heraufbeschwor. Präsident Joe Biden sagte, während er zwei Masken umgeschnallt hatte, Abbotts Änderungen, die unter anderem das staatliche Maskenpflicht beendeten und den Unternehmen erlaubten, die Kunden mit voller Kapazität zu bedienen, spiegelten „Neandertal Denken“ wieder. Gilberto Hinojosa, Vorsitzender der Demokratischen Partei von Texas, sagte, die Änderung sei „außerordentlich gefährlich“ und „wird Texaner töten.“

Rückgang in Texas

Einen Monat, nachdem Abbott diese Entscheidungen getroffen hat, gehen die neu i“bestätigten“ Fälle und die täglichen Todesfälle in Texas weiter zurück. Nach den Zahlen von Worldometer fiel der Sieben-Tage-Durchschnitt der täglichen Neuerkrankungen in Texas vom 1. März bis gestern um 56 Prozent. Die Zahl der täglichen Todesfälle sank im gleichen Zeitraum um 64 Prozent.

In einigen Bundesstaaten steigen die bestätigte Fälle und Erkrankungen wieder an, was zu Warnungen führt, dass eine vierte Welle“ bevorstehe, da verfrüht gelockerte Vorsichtsmaßnahmen es dem Coronavirus erlauben, in Gegenden zu wüten, in denen die Bevölkerung weitgehend ungeimpft bleibt. Das berichtet die Washington Post, die bekanntlich dem Gründer und CEO von Amazon, Jeff Bezos, gehört, das Unternehmen und dem Milliardär, die bisher am meisten von der Corona Krise profitiert haben.

Doch die Staaten, in denen die Fälle ansteigen, haben im Allgemeinen strengere COVID-19-Richtlinien als Texas. Im Einzelnen kann ein Anstieg aber auch auf eine laufende Impfkampagne zurückzuführen sein, wie wir das i Israel und vielen anderen Staaten schon beobachten konnten. Der Bürgermeister von New York kommt deshalb auf Anfragen von Journalisten schon ganz schön in Bedrängnis auf die Frage, wieso die die Staaten ohne Maßnahmen besser dastehen.

Bürgermeister Bill De Blasio gibt die Frage „Warum sind Staaten wie Arizona, Mississippi, Texas, die alle die Maskenpflicht fallen ließen, in den Metriken nach unten tendierend und dennoch [New York] auf einem Plateau?“ an einen Berater weiter. Dessen Antwort kann als klassisches Beispiel für Schwurbelsprech gelten.

Im Mittleren Westen und in den Plains gehören Minnesota und Pennsylvania zu den Staaten, die einen starken Anstieg verzeichnen“, berichtet die Washington Post. „Im Nordosten haben Staaten wie Delaware, Vermont und Maine einen ähnlichen Anstieg zu verzeichnen.“

In den erwähnten Bundesstaaten sind Masken noch immer gesetzlich in der Öffentlichkeit vorgeschrieben. Und alle diese Staaten verbieten weiterhin das Essen in Innenräumen von Restaurants. Minnesota erlaubt es Restaurants, mit 75 Prozent ihrer Kapazität zu arbeiten. Die gleiche Regel trat gestern in Pennsylvania in Kraft, das zuvor eine 50-prozentige Auslastungsgrenze hatte, eine Grenze, die noch in Delaware, Maine und Vermont gilt.

Die Post sagt dennoch, dass „Experten … sich einig sind“, dass die steigenden Infektionszahlen größtenteils auf „eine breite Lockerung der öffentlichen Gesundheitsmaßnahmen, wie z.B. Maskenpflicht und Beschränkungen für das Essen in Innenräumen“ zurückzuführen sind, zusammen mit „einer erhöhten Verbreitung der übertragbareren [Virus-]Varianten“. Es ist wirklich faszinierend wie lange entgegen allen erkennbaren Tatsachen und Daten solche Geschichten noch aufrechterhalten werden, wie das auch bei uns hartnäckigst passiert. Offenbar haben viele Politiker Freude daran ihre Mitmenschen einzusperren und durch Maskenpflicht krank zu machen.

In den 18 Bundesstaaten, die keine Gesichtsmasken vorschreiben, sind die Fälle überall rückläufig oder flach, außer in Florida, wo es seit Mitte März zu einem leichten Anstieg gekommen ist, der möglicherweise aber auch auf die Impfkampagne zurückzuführen ist.

Ich bin gespannt, wann die Gouverneure in den anderen Staaten dem Beispiel der 18 unter dem Druck der eigenen Bevölkerung folgen werden müssen. Der Gouverneur von Texas hat sich übrigens auch schon wie die von Florida und South Dakota gegen Impfpässe ausgesprochen.

Bei uns sind auch Verlängerungen von Lockdwons in Aussicht gestellt und sogar Ausweitungen der gesundheitsschädlichen FFP2-Maskenpflicht. Die Beispiele zeigen, dass die Regierungen und Behörden damit gegen jegliche Vernunft mehr Erkrankungen, mehr Todesfälle, mehr gesundheitliche Kollateralschäden und mehr Arbeitslose und wirtschaftliche Schäden in Kauf nehmen.


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3 Kommentare zu „Zunahme von Fällen in US-Staaten mit strikteren Maßnahmen

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