Impfpflicht kommt durch die Hintertüre der Unternehmen

Die Politik hat nach anfänglichem Liebäugeln mit der Impfpflicht recht rasch einen Rückzieher gemacht, sobald sich abzeichnete, dass keineswegs eine Mehrheit impfwillig ist. Schließlich sind Wählerstimmen für Politiker noch immer der wichtigste Maßstab. Aber eine indirekte Pflicht kommt ganz klar durch die Hintertür, entweder über die Drohung den Arbeitsplatz zu verlieren, eine Reise nicht durchführen zu können oder bei einer Veranstaltung keinen Einlass zu finden.

In Deutschland gehen manche Unternehmen offenbar knallhart vor. In einem auf Parler geleakten Brief eines Gesunheitsdienstleisters heißt es unmissverständlich:

Die Rückmeldungen von euch sind zum Teil sehr enttäuschend. Natürlich besteht keine Pflicht zur Impfung …. , sind arbeitsrechtliche Konsequenzen möglich. Wir wollen unter allen Umständen personenbedingte Kündigungen vermeiden und appellieren an eure Vernunft.“

Auf Twitter gab es dazu durchaus keine Zustimmung. Von Nötigung und Erpressung … bis „Ok. Sicher hilfreich, die Branche ist eh schon überlaufen mit Interessenten. Klar, feuert eure wenigen Mitarbeiter.“ lauten die Kommentare.

Fraglich ist auch, ob der Schutzzweck überhaupt erfüllt werden kann, worauf in folgendem Tweet hingewiesen wird:

Das ist korrekt, wir wissen nicht, ob mit den derzeit zugelassenen Impfstoffen eine Infektion der oberen Atemwege ausgeschlossen werden kann und damit auch die Infektiosität. Der Professor für Vakzinologie an der Icahn School of Medicin at Mount Sinai Florian Krammer schreibt in einigen Tweets und in einer Studie:

„… Impfstoffe werden intramuskulär/als Injektion verabreicht. Dieser Weg ist gut geeignet, um IgG zu induzieren, das in den unteren Atemwegen vorherrscht und zum Schutz der Lunge beiträgt, was großartig ist.

Diese injizierten Impfstoffe sind jedoch schlechte Induktoren von Schleimhautantikörpern im oberen Respirationstrakt, der größtenteils durch sekretorisches IgA1 geschützt ist. Dies könnte zu einer Immunität führen, die die Lunge schützt (milde/keine Erkrankung), aber dennoch eine Infektion und möglicherweise Weiterübertragung des Virus [nicht verhindert]

Bezeichnend ist auch, dass jeglicher Hinweis auf natürliche Immunität durch Infektion fehlt. Und diese ist nach allen Daten erheblich besser und vollständiger. Bisher gibt es 31 Fälle bekannter Re-Infektionen, bei fast 90 Millionen bestätigten Fällen ein Verhältnis von 1 zu 3 Millionen gegenüber 1 zu 10 nach einer Impfung.

Den Unterlagen der Europäischen Medizin Agentur EMA ist zu enthemmen, dass es erhebliche Nebenwirkungen und Risiken gibt, die zum Teil noch gar nicht abgeschätzt werden kann, wie hier beim Screenshot aus der Zulassung zu sehen:

Darüber hinaus gibt es bereits zahlreiche Todesfälle nach der Impfung und rund 3% benötigen danach ärztliche Betreuung oder Aufnahme in ein Spital.

In einem Plan der deutschen Bundesregierung werden Ausnahmen von der Test- und Quarantänepflicht aufgeführt. Der Pflichttest und die Quarantäne sollen demnach für Reisende entfallen, die eine „Impfdokumentation über eine mindestens 14 Tage vor Einreise bei ihnen vollständig abgeschlossene Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2“ vorlegen können.

Außerdem verleiht Immunität nach einer überstandenen Corona-Infektion Sonderrechte: Laut Musterverordnung gilt die Ausnahmeregelung auch für „Personen, die über ein ärztliches Zeugnis über eine bei Einreise mindestens 21 Tage und höchstens sechs Monate zurückliegende, durch Nukleinsäurenachweis bestätigte Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 verfügen“.

Im Bundesland Hessen gelten diese Regelungen bereits ab kommenden Montag 11. Januar. Die Beschränkung auf 6 Monate für Immunität durch natürlich Infektion ist völlig lächerlich und widerspricht dem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis. Schließlich wurde bei 23 Rekonvalszenten nach SARS-1 im Jahr 2020 bei allen 23 noch immer eine starke Immunität durch T-Zellen nachgewiesen. Und bei mir nach zehneinhalb Monaten nach einer SARS-Cov-2 Infektion ebenfalls Immunität durch T-Zellen.


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5 Kommentare zu „Impfpflicht kommt durch die Hintertüre der Unternehmen

  1. Das Handelsblatt meldete am 08.01.2021:

    „Bundesregierung bricht Versprechen der Gleichbehandlung von Geimpften und Nicht-Geimpften
    Die neuen Quarantäneregeln für Reisende begünstigen Menschen mit einem Impfschutz gegen Corona. Dabei hatte sich die Regierung gegen Sonderrechte ausgesprochen.“

    In dem Dokument, das dem Handelsblatt vorliegt, werden Ausnahmen von der Test- und Quarantänepflicht aufgeführt. Der Pflichttest und die Quarantäne sollen demnach für Reisende entfallen, die eine „Impfdokumentation über eine mindestens 14 Tage vor Einreise bei ihnen vollständig abgeschlossene Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2“ vorlegen können.

    https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/neue-quarantaeneregeln-im-reiseverkehr-bundesregierung-bricht-versprechen-der-gleichbehandlung-von-geimpften-und-nicht-geimpften-/26780676.html?nlayer=Meistgelesen_4441434

  2. Was durch die Hintertür nicht gelingt versucht die Politik offenbar scheibchenweise durch den Haupteingang, wie dieser Beitrag aus dem Corona live Ticker der Tagesschau vom 11.01.2021 verdeutlicht.

    Söder bringt Impfpflicht für bestimmte Gruppen ins Spiel
    19:33 Uhr

    Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat beklagt, dass es „unter Pflegekräften in Alten- und Pflegeheimen eine zu hohe Impfverweigerung“ gebe. Der deutsche Ethikrat solle deshalb Vorschläge machen, „ob und für welche Gruppen eine Impfpflicht denkbar wäre“ sagte der CSU-Chef der „Süddeutschen Zeitung“. „Sich impfen zu lassen, sollte als Bürgerpflicht angesehen werden“, sagte Söder.

    Eine staatliche Kampagne zur Förderung der Impfbereitschaft, „an der sich Vorbilder aus Kunst, Sport und Politik beteiligen“, könne helfen.

    Ganz nach dem Motto „und bist du nicht willig so brauch ich Gewalt“.

    Ich erinnere mich auch an ein Zitat von Berthold Brecht:

    Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein Neues.

    Ich denke das paßt heute genauso gut wie damals.

  3. Impfungen sind IMMER ein zusätzliches Lebens-Risiko. Das Versprechen auf Verminderung eines anderen Lebens-Risikos ist eben nur das: ein vages Versprechen – aber nie mehr als das.

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