Risiko einer Re-Infektion praktisch nicht existent

Die bisher vorliegenden Forschungsergebnisse besagen klipp und klar, dass es nach einer Infektion mit einem der drei bekannten SARS-Viren (SARS-1, MERS und SARS-Cov-2) zu einer langfristigen Immunität kommt. Der längste Zeitraum des Nachweises ist bisher 17 Jahre nach SARS-1 wo bei 23 untersuchten Rekonvaleszenten bei allen 23 noch eine starke über T-Zellen vermittelte Immunität nachweisbar war.

Wie funktioniert diese zelluläre Immunität? Sie wird durch drei Haupttypen von Zellen vermittelt. Die erste ist die Gedächtnis-B-Zelle, die im Grunde eine schlafende Version der Antikörper produzierenden Plasmazellen ist. Die zweite ist die „Gedächtnis-Killer-T-Zelle“, die eine ruhende Version der regulären Killer-T-Zelle (auch bekannt als CD8+ T-Zelle) ist. Killer-T-Zellen sind darauf spezialisiert, virusinfizierte Zellen zu finden und zu beseitigen, so dass sich das Virus nicht weiter ausbreiten kann.

Die dritte ist die „Gedächtnis-Helfer-T-Zelle“, die neben vielen anderen Funktionen die Tätigkeit der anderen Typen von Immunzellen reguliert. Sowohl die Killer-T-Zellen als auch die B-Zellen können erst dann vollständig aktiviert werden, wenn die Helfer-T-Zellen aktiviert sind. Ohne die T-Helferzellen können andere Teile des Immunsystems nicht vollständig aktiviert werden, und das Immunsystem ist nicht in der Lage, effektiv zu funktionieren.

Diese Speicher-Zellen werden im Knochenmark dauerhaft aufgehoben und treten rasch wieder in Aktion. Voraussetzung ist allerdings, dass dem Immunsystem die dafür notwendigen Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe in ausreichendem Maß zur Verfügung stehen. Was in der Regel der Fall ist.

Re-Infektion wird zuverlässig durch Immunität nach Infektion verhindert

Es gibt nur wenige größere Diskrepanzen als das gefühlte Risiko einer Reinfektion gegenüber dem tatsächlichen Risiko einer Reinfektion. Politiker und „Gesundheitsexperten“ auf der ganzen Welt verlangen, dass Menschen, die schon einmal mit SARS-Cov-2 infiziert oder sogar an COVID-19 erkrankt waren sich trotzdem an ihre drakonischen Richtlinien halten, die das Tragen von Masken, Quarantäne für Gesunde, Ausgangssperren und Ähnliches umfassen.

Die Website BNOnews.com hat einen täglichen Reinfektions-Tracker erstellt, der die weltweiten Reinfektionsdaten verfolgt und sie in drei Kategorien unterteilt: bestätigt, wahrscheinlich und vermutet.

In Anbetracht des weit verbreiteten Problems mit dem PCR-Test kann man die „verdächtigen“ Fälle von Reinfektionen weglassen (da sie fast ausschließlich auf unzuverlässigen Tests beruhen und viele vermeintlich Infizierte keinerlei Symptome aufweisen) und sich auf die aufgelisteten wahrscheinlichen und bestätigten Fälle konzentrieren.

Mit Stand vom 8. Januar gibt es weltweit insgesamt 31 bestätigte (auch hier müssen wir „bestätigt“ wegen der Testproblematik eher locker verstehen) Reinfektionen und zwei Todesfälle bei reinfizierten COVID-Patienten. Wobei eben auch bei den „bestätigten“ unklar ist, ob eine wirkliche Infektion mit einem reproduktionsfähigem Virus vorgelegen hat, da fast nie eine Virenkultur zum Beweis dafür angelegt wurde.

Chancen wie ein Lotto Gewinn

Mit heutigen Tag sind laut Worldometers 1.907.707 an oder mit oder möglicherweise an Covid-19 verstorben. Damit errechnet sich, dass durch die Infektion 99,99999% vor dem Tode geschützt wurden (2 dividiert durch 1.907.707).

Vergleicht man die 31 bestätigten Fälle einer Reinfektion mit den 88.560.978 derzeit als bestätigt geführte Fälle, so kommen wir auf eine Schutzwirkung von 99,99997 Prozent. Oder bei 1 aus 2.856.805 Fällen kommt es zu einer Re-Infektion. Wir sind bereits in der Dimension eines erheblichen Lottogewinns. Im Vergleich dazu schützt eine Impfung nur zu 90 bis 94%, also ungefähr wird 1 von 10 wieder infiziert. Es hat aber bereits durch die Impfung selbst einige Todesfälle gegeben und etwa 3% benötigen nach der Impfung Spitalsbehandlung. Umso unverantwortlicher und lebensgefährlicher ist es, wenn Politiker die Impfung bereits immuner fordern.

Wir sollten uns dazu noch vor Augen halten, dass es mittlerweile insgesamt rund 1 bis 1,3 Milliarden Infizierte weltweit gegeben hat, die also nun immun sind. Wir wissen dass die so genannte Infektions-Sterblichkeits-Rate IFR zwischen 0,15 und 0,20% liegt. Aus den bisher gelisteten Todesfällen kann daher auf die Gesamtzahl der Infektionen geschlossenen werden. Die Sterblichkeit nach Re-Infektion reduziert sich damit auf 1 unter 500 Millionen – so gering sind die Chancen bei keinem Lotto.


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2 Kommentare zu „Risiko einer Re-Infektion praktisch nicht existent

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