Ist das Risiko durch Impfung Verhältnis zum Risiko an „Corona“ schwer zu erkranken vernachlässigbar?

Wie schon in  zwei Artikeln beleuchtet sind die mittlerweile so genannten Linken und die Grünen in ein eigenartiges Fahrwasser abgerutscht. Ich möchte sie in Anlehnung an die „Corona-Verharmloser“ als Diktatur-Verharmloser bezeichnen. Der derzeit stattfindende atemberraubende Abbau von dameokratischen Prinzipien und Grundrechten hat uns bereits diktatorische Zustände beschert. Viele befürchten, dass sich die Machthaber nicht mehr von den ausgeweiteten Machtbefugnissen trennen werden.

Es geht im Folgenden um den Text von Jens Berger von den Nachdenkseiten „Das Impfdilemma“ sowie um einen Text eines Rüdiger Suchsland auf Telepolis „Warum eine allgemeine Impflicht sein muss“ sowie allgemein die Darstellung des „Impf-Risikos“ sowohl in den Hauptmedien als auch in den „linken Kreisen“:

Gastautor Albrecht Storz erklärt die Unterschiede der Herangehensweisen:

Ich möchte hier auch auf den aktuell überall festzustellenden missbräuchlichen Begriff „Risiko“ im Zusammenhang mit der Impfung hinweisen. Es sind ja „Linke“ wie Berger oder Suchsland die (natürlich neben dem ganzen Mainstream) die Behauptung in den Raum werfen, das Risiko der Impfung sei im Verhältnis zu dem Risiko, an „Corona“ schwer zu erkranken, vernachlässigbar.

Worin liegt nun in dieser Behauptung die Täuschung?

Ein Risiko ist umso größer, je weniger wir Informationen über den möglichen Eintritt von Gefahren (und über die mögliche Schwere dieser Gefahren) haben. Dagegen gibt es das „Risiko“, wie es die Wissenschaft definiert: eine statistische Wahrscheinlichkeit des Eintretens negativer Folgen ermittelt anhand von Daten aus Tests oder Experimenten.

Der Begriff „Risiko“ in der Wissenschaft ist viel enger, als wir ihn im Alltagsgebrauch verstehen. Der Begriff in der Wissenschaft bezieht sich einzig auf zahlenmäßig ausdrückbare Umstände IN BEKANNTEN, VORLIEGENDEN Daten, während wir im Alltagsbegriff immer auch das AUSMAß DER UNKENNTNIS mitberücksichtigen.

Wir haben also auch hier wieder das (von mir schon oft beobachtete) Phänomen, dass wissenschaftlich definierte Begriffe (hier Zahlen aus Studien) in ihrer Alltagsbedeutung verwandt werden (weil in einem in „Alltagssprache“ geschriebenen Text), um damit Irrtümern Vorschub zu leisten.

Tatsache ist: die Alltagsvernunft definiert „Risiko“ im Zusammenhang mit einer sehr schlecht untersuchten Gefahr wie etwa eine neuartige, unerprobte Impfung ganz anders, nämlich viel umfänglicher, als die Wissenschaft.

Die Alltagsvernunft weiß: etwas, was noch nicht ausreichend erprobt ist kann unbekannte Gefahren bergen. Gefahren, die in ihrem Ausmaß unübersehbar sind. man denke an lebenslange Schäden durch eine Impfung. Alleine die Dramatik solcher Vorkommnisse, und unser Unwissen über deren Auftreten, macht das Risiko sehr groß.

Leute wie Berger, Suchsland und Co wollen uns nun Glauben machen, dass das „wissenschaftlich“ ermittelte „Risiko“, ausgedrückt in Form von Wahrscheinlichkeits-Zahlen, irgend etwas über das Gesamtrisiko, wie es unser Alltagsverständnis nachfragt, aussagen würde. Nein! Tut es mitnichten!

Das Risiko dieser Impfung (nach Alltagsverständnis) ist tatsächlich dramatisch hoch, schlicht, weil diese Impfung praktisch völlig neu ist, es sie noch viel zu kurz gibt um Langzeitschäden zu erkennen, und die klinische Überprüfung auch noch verkürzt und damit unsicher gemacht wurde.

Nicht die „wissenschaftlich“ (in viel zu kurzer Zeit) ausgearbeiteten Wahrscheinlichkeits-Zahlen sagen etwas über das tatsächliche Risiko der Impfung aus, sondern die Tatsachen über deren Neuartigkeit, Unerprobtheit, Massivität des Eingriffs in das Körpergeschehen, unsere schlichte Unwissenheit machen das wirkliche Risiko aus. (Und die ist in den wissenschaftlichen Zahlen des „Impf-Risikos“ einfach nicht codiert.)

Der Umstand, dass solche Texte wie der von Berger sogar bei KenFM und anderswo verbreitet werden, der Umstand, dass diese gezielt heimtückische Fehldeutung des Risiko-Begriffes auch in das Denken kritisch eingestellter Geister eingegeben wird, das Ausmaß, wie durch solche Trojanischen Pferde das kritische Denken immer wieder und wieder geschwächt wird, ist die Tragödie dieses Vorgangs.

Hat irgend jemand mit einer annähernd gleichen Verbreitung wie die eines Jens Berger auf diesen ungeheuren Faux-Pas (falls es eben nur Dummheit gewesen wäre, dass Berger Wahrscheinlichkeits-Zahlen mit tatsächlichem Risiko verwechselt) hingewiesen – oder steht dieser Schwachsinn, neben dem des Mainstream und des Suchslands und all der anderen Impf-Apologeten weiterhin unangefochten im „linken Diskussionsraum“?


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3 Kommentare zu „Ist das Risiko durch Impfung Verhältnis zum Risiko an „Corona“ schwer zu erkranken vernachlässigbar?

  1. Gut. Es ist so einfach: je weniger ich weiss, je weniger ich eine Gefahr einschätzen kann, desto höher ist das Risiko! Wenn ich dann noch sehe, wie klein die Warscheinlichkeit ist, überhaupt zu erkranken, und wie einfach die erforderliche Behandlung wäre, dann ist klar: lieber setze ich mich einer Infektion mit sarscovzwo aus!!

  2. Hier nochmal anders ausgedrückt:

    Für die Wissenschaft ist Risiko immer etwas, was sich aus Gewusstem ergeben muss. Wissenschaft kann sich definitionsgemäß nicht mit Nichtgewusstem befassen.

    Wir im Alltag benutzen einen ganz anderen Risiko-Begriff. ZB müssen wir das Risiko abschätzen, wie groß die Gefahr eines Unfalls ist, wenn wir noch vor dem von rechts kommenden Auto über die Kreuzung fahren. Solche Risiko-Abwägungen, die oft auf einem großen Maß von Unwissen basieren, machen wir tausendfach täglich.

    Es ist für uns völlig selbstverständlich: je größer unser Unwissen, je seltener der Fall oder die Situation oder der Vorgang, je größer der mögliche Schaden – umso größer das Risiko.

    Und es wird auch noch ein anderes Missverständnis aus der Wissenschaft vielfältig transportiert: wenn wissenschaftlich ein gewisses Risiko definiert ist, so ist das eine statistische Größe. Mit INDIVIDUELLEM Risiko hat das _überhaupt nichts_ zu tun.

    So gibt es zB ein gewisses Risiko im Straßenverkehr zu verunfallen. Aber ist dieses Risiko etwa für alle gleich, wie es die Statistiken und Statistiker nahelegen wollen? Gewiss nicht. Man kann durch sein individuelles Verhalten (nüchtern, ohne Medikamenteneinfluss fahren, Vorsicht und Rücksicht walten lassen, moderate Geschwindigkeiten, defensive Fahrweise, …) sein INDIVIDUELLES Risiko drastisch verringern. Was hat dann die Statistik mit mir zu tun?

    Wer sein Leben durch statistische Daten anstatt individuelle Ein- und Abschätzungen bestimmen lässt – tut mir einfach nur Leid. Solche Abwägungen wie von Berger oder Suchsland vorgeführt verweisen nur auf fremdgesteuerte, armselige Menschen ohne Selbstachtung und Selbstvertrauen.

    Für Versicherungen taugen statistische Daten etwas – aber in den wenigsten Fällen für Einzelpersonen.

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