Mit Prophylaxe statt Angst in den Winter

Mit dem herannahendem Winter und dem teils scheußlichen Herbstwetter gibt es den alljährlichen Anstieg von Erkältungskrankheiten, Schnupfen, Husten und später im Jahr auch die Grippe. Und natürlich treten auch vermehrt wieder Infektionen mit den bei uns grassierenden Coronaviren auf, offenbar auch von SARS-Cov-2. Die eigentliche Saison für die Corona- und Grippeviren ist zwar von Dezember bis April, es lohnt sich aber schon jetzt etwas dagegen zu tun.

Wie von vielen Experten prognostiziert, stößt die Kontaktverfolgung schnell an ihre Grenzen, und Gesichtsmasken schränken Infektionen nicht ein. Das bestätigte eine kürzlich durchgeführte US-amerikanische CDC-Studie neuerlich, dass 85% der Infizierten angaben, „immer“ (70,6%) oder „oft“ (14,4%) eine Gesichtsmaske zu tragen.

Es ist daher wichtig, Hochrisikogruppen einen gezielten Schutz zu bieten – wie kürzlich in der Great Barrington Erklärung vorgeschlagen , die von führenden Epidemiologen unterzeichnet, aber dennoch vorübergehend von Google nicht mehr angezeigt wurde – und frühzeitig auf Prophylaxe zu setzen.

Dabei kann man sich an der klassischen Grippe Prophylaxe orientieren sowie an einer Reihe von Studien, die jetzt im Zusammenhang mit Covid-19 bzw schon früher mit SARS-1 durchgeführt wurden. Sozusagen klassisch und in jeder Apotheke empfohlen ist die Kombination von Vitamin C und Zink. Zu Zink gibt es seit dem ersten SARS Ausbruch eine Reihe von Studien, auch aus jüngster zeit, die zeigen dass Zink die Vervielfältigung von Viren in der Zelle verhindert.

Vitamin C ist ein Klassiker der Prävention, es fängt freie Radikale, und ist bei vielen biochemischen Prozessen im Körper unterstützend mit dabei. Dazu hat es auch antivirale Wirkungen.

Ganz wichtig ist Vitamin D für das Funktionieren des Immunsystems. Ohne Vitamin D funktioniert die interne Kommunikation des Immunsystems durch die Interleukine nicht oder nur verlangsamt. Dann hilft es wenig, wenn zwar Antikörper und T-Zellen als Folge einer Impfung vorhanden sind, aber diese nicht verständigt werden, wo sie eingreifen sollen. Mehr zur Funktion von Vitamin D findet ihr hier und über eine Studie wie es die Sterblichkeit bei Covid-19 um 96 Prozent in einer Studie gesenkt hat, ist hier zu finden.

Immer wieder erwähnt werden auch Bromhexine und Quercetin, die den Körper schützen.

Eines ist sicher: Sich selbst zu schützen und das eigene Immunsystem zu stärken ist besser als eine bereits ausgebrochene Krankheit bekämpfen zu müssen. Angstparolen von Politikern, Virologen und Medien schädigen jedenfalls unsere Abwehrbereitschaft erheblich.

Ach ja, noch etwas. Eine Impfung gegen Pneumokokken-Lungenentzündung wird auch empfohlen. Und angesichts dessen, dass diese nach einer Presseaussendung aus dem Jahr 2017 jährlich mit 3900 vier Mal mehr Todesopfer fordert als Covid-19, offenbar sehr sinnvoll:

„Bis zu 100.000 Menschen erkranken in Österreich jährlich daran, etwa 39.000 werden mit der Diagnose „Lungenentzündung“ entlassen – mit einer Sterberate von etwa 10 Prozent. Doch auch wer eine Lungenentzündung übersteht, hat oft mit langfristigen Folgen zu kämpfen: Von kognitiven Einschränkungen bis zu einem erhöhten Risiko für kardiale Ereignisse wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.“

Weiterführende Links:

Vitamin D Mangel und die negativen Folgen für das Immunsystem

Studie zeigt: Vitamin D verbessert Heilung von Covid-19

Britische Behörden empfehlen Vitamin D als Vorbeugung bei Corona

Hustenmittel Bisolvon als wirksames Medikament gegen Covid-19

Empfehlungen für den Herbst zur Prophylaxe vor Corona und Influenza

Empfehlungen zur Covid-19 Prävention von führender US-Klinik

3 Kommentare zu „Mit Prophylaxe statt Angst in den Winter

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